Bis zu 60 Prozent Förderung für Elektrofahrzeuge und Lade-Infrastruktur

Wo gibt’s sowas? In Niederösterreich. Warum?
Zwischen 1990 und 2010 nahmen die Treibhausgas-Emissionen aus der Branche “Verkehr” im größten Bundesland Österreichs – nicht nur durch die Zunahme des Verkehrs, auch bedingt durch den großteils ländlichen Charakter und die weit gestreute Besiedelung - um 50 Prozent zu.
Um die Klimaziele der EU zu erfüllen, die eigene Wirtschaft zu stärken, Technologie-Vorreiter und mittelfristig energieunabhängig zu werden, hat das Land einen Plan entwickelt, wie es bis 2015 den gesamten Strombedarf, bis 2020 die Hälfte des Energiebedarfs und bis 2050 den gesamten Energiebedarf aus Erneuerbaren beziehen will. Damit zusammenhängend wurde auch ein Elektromobilitäts-Konzept entworfen, das innovative Schritte in Richtung Zukunft setzt:

Shortblogs – oder wieso Quacksalber immer nach oben kommen…

6 Seiten mindestens!

Wer nicht hat das in seiner Schulzeit immer wieder gehört. Und dann ist man gesessen und hat sich 6 sinnlose Seiten zu einem meist Blödthema (mein schönstes Ferienerlebnis…) aus den Fingern gesaugt. Gute Verträge passen auf 1/4 Serviette lautet das Credo der wirklichen Businesspeople. Alles andere ist von vorneherein Schrott. Ich würde sagen, sogar die 10 Gebote lassen sich auf 4 reduzieren.

1) Lebe Nachhaltig! = zukunftsfähig – Umweltverantwortung, Du kannst F1 rennen fahren – aber z.B. mit Biosprit oder F1E

Die Sonnensteuer – An Ignoranz nicht zu überbieten

Die Sonnensteuer aka Eigenverbrauchsabgabe: Eine Steuer auf erneuerbar erzeugten Strom, der selbst erzeugt UND selbst verbraucht wird… Eine Steuer, die so absurd ist, wie das Besteuern von selbst angebautem und selbst verzehrtem Gemüse. Eine Steuer, die seit 1996 besteht und jetzt aus welchem Grund auch immer zum Leben erweckt wird um den erneuerbaren das Leben noch schwerer zu machen. Eine Steuer, die weder dem Netzausbau, noch den Erneuerbaren selbst zugute kommt. Eine Steuer mit NULL-Lenkungseffekt – außer in die falsche Richtung. Eine Steuer, die Unternehmer, die in grüne Energie investieren wollen auf Jahre verunsichert. Eine Steuer, die verzögern soll, dass Anlagen ohne Förderung gebaut werden. Eine Steuer, die an dem Tag bekannt wird, an dem der Klimafonds eine neue Photovoltaikförderung bekannt gibt.  Eine Steuer, die auf einem Gesetz beruht, das Energieversorger begünstigt. Eine Steuer, dessen Berechnung für Unternehmen deutlich mehr kostet also die Abgabe selbst. Eine Steuer, die eine Bewegung ersticken kann, die gerade erst in den Geburtswehen liegt. Eine Steuer, die im schlimmsten Fall zur Hypo fließt. Eine Steuer, die alles konterkariert wofür Österreich im Ausland so gerne gelobt wird. Eine Steuer, die klarmacht, dass ein Photovoltaikausbau im größeren Stil schlichtweg nicht gewünscht ist. Eine Steuer, die entweder von maßloser Ignoranz oder grenzenloser Intelligenz zeugt (wenn die Demontage der Photovoltaik ohne Förderung von langer Hand geplant war). Eine Steuer, die unfassbaren Verwaltungsaufwand nach sich zieht. Eine Steuer, die dazu führt, dass ein Unternehmen unterscheiden muss, ob die Energie für Produktion oder laufenden Betrieb verwenden wird. Eine Steuer, die außer Verunsicherung rein gar nichts bewirkt. Eine Steuer, die den vermeintlichen Zielen für ein erneuerbares Österreich in so krassem Gegensatz steht, dass es einfach nur unglaublich ist.  Eine Steuer, die zeigt wie strategielos die Regierung in Sachen Energiepolitik ist.  Eine Steuer, dessen Verhinderung verfassungsrechtlich festgeschrieben werden müsste.