Energieeffizienzgesetz: Darauf sollten Unternehmen im Jänner achten

In Österreich passiert gerade etwas und ich habe durch die Termine rund um Tausendundein Dach wieder viele alte und neue Bekannte getroffen vor allem, weil ich für unsere Unternehmenskunden auf der Suche nach Möglichkeiten bin die vermaledeite Sonnensteuer zu ersetzen. Eine Idee war es zu versuchen die CO2 Zertifikate für die Unternehmen zu vermarkten. Deshalb traf ich Klaus Reisinger, der durch Climate Partner einer der Experten für CO2 Neutralisierungen ist. Obwohl wir erkennen mussten, dass das beim derzeitigen CO2 Preis nicht wirklich sinnvoll ist, kamen wir weiter ins Gespräch über das Energieeffizienzgesetz, welches diesbezüglich sehr viel interessantere Möglichkeiten bietet. Da ich auch mitbekommen habe, dass viele Unternehmer verunsichert sind, habe ich nun einige Fragen zusammengesucht und Herr Reisinger, der neben Climate Partner auch Geschäftsführer von Allplan ist und sich intensiv mit dieser Thematik beschäftigt, gebeten diese zu beantworten. Sehet selbst:

Diese US Amis gehen einem wirklich auf die Nerven !!!

EPIA-2013-02Jetzt haben die doch glatt praktisch in den letzten 3 Jahren alleine an PV auch ca. 20 GW elektrische Leistung installiert. Das reicht für knapp 4 Mio Häuser, amerikanische Vogelhäusln wohlgemerkt, reicht für gut 10Mio Amis, oder wäre das bei uns, mit unseren super gedämmten und energieeffizienten Häusern für 20 Mio Österreicher. Die Grafik kann 2014 für Werte aus USA und China glatt verdoppelt werden. Eines fällt in diesen Diagrammen übrigens besonders auf: Europäische Länder des Südens weigern sich hartnäckig Solarenergie zu installieren…

Wetten dass… dieser Artikel in den österreichischen Massenmedien nicht aufgegriffen wird?

Anlässlich des letzten Wetten Dass… der Geschichte, hier meine persönliche “Saalwette”. Mir wurde letzte Woche ein sehr interessanter Artikel zugespielt und ich gratuliere den Salzburger Nachrichten zum Mut für diese Veröffentlichung. Ich will nicht wissen, wie viel Anzeigenkunden sich da grad beschweren. Die Regierung, die VOEST, der Verbund, alle kriegen sie ihr Fett ab. Lustigerweise wird neben dem Artikel gerade die VOEST Werbung angezeigt in der wir quasi darauf hingewiesen werden, dass die Schwierigkeiten bei der Ölförderung (Wer noch nichts von Peak Oil gehört hat, sollte hier kurz weiterlesen) durch österreichisches Know-How gelöst werden.

Der schwärzeste Tag meiner Bikesharing Geschichte – EVER

Dies ist die Geschichte des allerschwärzesten Tages Meiner Bike-Sharing Zeit und reiht sich vermutlich an den obersten Platz all meiner Fahrradgeschichten. Da sich Geschichten so gut lesen, erzähle ich sie euch und wer mich kennt, weiß dass ich grundsätzlich so ziemlich der glühendste Fahrradanhänger bin, den man sich nur vorstellen kann. Nach mittlerweile etwa 18 gestohlenen Rädern (ab 12 hab ich irgendwie den Überblick verloren), fand ich es immer schon ungemein praktisch alle Bikesharing-Systeme dieser Welt zu nutzen. Egal ob Nürnberg, Paris, Washington oder eben wie schon seit 10 Jahren Wien (hier überaus positiven Artikel meiner 1202 Räder) und seit einem halben Jahr Next Bike in Wiener Neustadt. Ich find es es praktisch die Räder zu nutzen wo immer man sich gerade befindet, ganz abgesehen davon, dass man mit den Systemen gerade in Städten unglaublich schnell und praktisch von A nach B kommt. Ich bin wie ihr seht also wirklich ein Anhänger der ersten Stunde dieser Bewegung und auch wenn es furchtbar nervt, dass Wien bei weitem noch kein so dichtes Netz wie Paris hat und in Wiener Neustadt mindestens doppelt so viele Abstellplätze von Nöten wären, kann ich mich nur bedingt beklagen, aber was letzte Woche passiert ist, lässt sogar mich, der eigentlich beweisen will, dass ein Leben ohne eigenes Auto und all den neuen Mobilitätsmöglichkeiten sehr gut möglich ist, stark zweifeln und wenn das jemand wie ich sagt, dann frage ich mich, wie andere Autogläubige jemals davon überzeugt werden sollen. Mit dieser Einleitung geht es ab in meine persönliche Horrorgeschichte des Bikesharings, natürlich nicht ohne zum Schluss auch noch ein paar sinnvolle Ideen zu vermitteln.