Der schwärzeste Tag meiner Bikesharing Geschichte – EVER

Dies ist die Geschichte des allerschwärzesten Tages Meiner Bike-Sharing Zeit und reiht sich vermutlich an den obersten Platz all meiner Fahrradgeschichten. Da sich Geschichten so gut lesen, erzähle ich sie euch und wer mich kennt, weiß dass ich grundsätzlich so ziemlich der glühendste Fahrradanhänger bin, den man sich nur vorstellen kann. Nach mittlerweile etwa 18 gestohlenen Rädern (ab 12 hab ich irgendwie den Überblick verloren), fand ich es immer schon ungemein praktisch alle Bikesharing-Systeme dieser Welt zu nutzen. Egal ob Nürnberg, Paris, Washington oder eben wie schon seit 10 Jahren Wien (hier überaus positiven Artikel meiner 1202 Räder) und seit einem halben Jahr Next Bike in Wiener Neustadt. Ich find es es praktisch die Räder zu nutzen wo immer man sich gerade befindet, ganz abgesehen davon, dass man mit den Systemen gerade in Städten unglaublich schnell und praktisch von A nach B kommt. Ich bin wie ihr seht also wirklich ein Anhänger der ersten Stunde dieser Bewegung und auch wenn es furchtbar nervt, dass Wien bei weitem noch kein so dichtes Netz wie Paris hat und in Wiener Neustadt mindestens doppelt so viele Abstellplätze von Nöten wären, kann ich mich nur bedingt beklagen, aber was letzte Woche passiert ist, lässt sogar mich, der eigentlich beweisen will, dass ein Leben ohne eigenes Auto und all den neuen Mobilitätsmöglichkeiten sehr gut möglich ist, stark zweifeln und wenn das jemand wie ich sagt, dann frage ich mich, wie andere Autogläubige jemals davon überzeugt werden sollen. Mit dieser Einleitung geht es ab in meine persönliche Horrorgeschichte des Bikesharings, natürlich nicht ohne zum Schluss auch noch ein paar sinnvolle Ideen zu vermitteln.

Neue Nutzung für Hochsilos: Silo Akku / Puffer

Aufruf:

Bitte die Hochsilos nicht abreißen!

Es gibt zig Varianten der Nachnutzung. Zwei davon erlaube ich mir heute vorzustellen. Ich nehme an: der Oberhofer und der Niederhofer, 2 bäuerliche Betriebe, seien nicht verfeindet. Dann könnte eine Pumpspeichergemeinschaft entstehen, so wie im Bild skizziert.

Das wären die Eckdaten:

Wie bekannt bergen 36.000 Liter Wasser aus 9,81m Höhe theoretisch 1kWh Energie (36 Tonnen, aus knapp 10m sind leider nicht mehr).

Das ist Ihre Pension Vorsorge: wertgesichert, inflationsresistent, …

So schaut Sie aus, Ihre Pension Vorsorge:

Dabei ist nicht der nette Herr gemeint, sondern das was er in Händen hält. Denn seit der Privatisierung (= Enteignung von shared Investment – was sonst waren die bundes-,  landes-,

gemeindeeigenen Stromversorger davor – das erklärt mir mal jemand, ja!?!) und den damit einhergehenden Konzentrationsprozess anstatt mehr Wettbewerb! In ein paar Jahren explodieren Ihre Stromkosten, wenn nicht – und davon ist hier die Rede.

Wenn wir uns auf die Altherrenpartie verlassen, sind wir verloren

Das mag jetzt hart klingen, aber die Neuordnung der Europäischen Kommission lässt bei mir nicht sehr viel Hoffnung aufkommen. Der neue Energiekommissar Miguel Canete kommt aus der alten Welt, hat Aktien in der Öl- und Gasindustrie und menschlich betrachtet sieht es anscheinend auch noch schwierig aus. Es ist echt ein Dilemma, einerseits will ich den neuen Leuten eine echte Chance geben, da ich glaube, dass schon viel Porzellan zerschlagen wurde, indem Politiker frühzeitig verteufelt wurden, ich frage mich aber einfach wie diese alten Menschen, die mit dem EU Kommissariat vermutlich ihren politischen Zenith erreicht haben, in Europa tatsächlich etwas bewegen werden? Was wären die soziologischen Mechanismen, die sie dazu bewegen könnten und welche verhindern dies?