Zukunft Heizung
Ich habe in den letzten 2 Jahren unser privates Einfamilienhaus thermisch auf den letzten Stand gebracht. Dabei wurde sowohl eine Wärmeschutzfassade als auch die Wärmeisolierung der obersten Geschossdecke durchgeführt.
Man glaubt es kaum, aber die Heizkosten gingen in den 2 Jahren um rd 40% zurück. Also statt ca 3500 lt Heizöl nur mehr rd 2000 Liter. Bei den hohen Ölpreisen tut das gut.
Jetzt möchte ich den nächsten Schritt gehen. Unsere Ölheizung ist 16 Jahre alt, zwar laufend gewartet und noch ganz gut im Schuss, aber eigentlich möchte ich noch etwas mehr für die Umwelt tun.
Eine Pelletsheizung erschien mir bis vor Kurzem die einzig sinnvolle Alternative, da ich Radiatoren zum Heizen habe und leider keine Fußbodenheizung. Einen nachträglichen Umbau der Heizanlage auf Fußbodenheizung möchte ich uns nicht antun.
Daher brauche ich ca 60-65 Grad Vorlauftemperatur.
Jetzt hat mir unser Installateur geraten, eine Wärmepumpe zu nehmen. Da ist nicht einmal eine Tiefenbohrung oder Flächenverlegung mehr notwendig, sondern die 65 Grad Vorlauftemperatur lassen sich auch in unseren Breitengraden mit einer Luft-Wärmepumpe erreichen. Der Verdampfer wird dabei irgendwo im Garten unauffällig aufgestellt und es sind keine großen Bohrungen bzw Grabungen notwendig.
Jetzt bin ich mir unsicher, welches System mehr Zukunft hat und ob so ein Wärmepumpensystem mit Luft überhaupt langfristig kostengünstig ist.








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