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Autofahren mit Strom: Kommt der Durchbruch?

veröffentlicht am 09.09.2008 um 10:16 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar

Detroit Electric Elise Sports (Quelle: jalopnik.com)Wie die ZIB2 in ihrer Ausgabe vom 8. September 2008 berichtet stehen große Innovationen im Bereich der Elektronmotoren an. In den USA soll im nächsten Jahr der akkubetriebene Detroit Electric Elise Sports auf den Markt kommen. Der 200 PS starke Antrieb bringt es auf eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4 Sekunden.  Die Reichweite beträgt über 300 Kilometer, die Wiederaufladezeit des Akkus rund 6,5 Stunden. Das sind beeindruckende Werte für einen akkubetriebenen Elektromotor.

Auch in Österreich wird auf diesem Gebiet geforscht. Arsenal Research entwickelt leistungsfähigere Lithium-Ionen Akkus. Und: In Österreich wurde nun auch das erste elektrisch betriebene Sportmotorrad entwickelt. Schöne Aussichten: Anstatt mit lautem Motorgeräusch wird man vielleicht in einigen Jahren elektrisch durch die Gegend surren.

Zusammen mit den Entwicklungen im Bereich erneuerbarer Energiequellen könnten in diesem Bereich die Mobilitätsprozesse deutlich ökologisiert werden.

Ein Kommentar

Ingo Oberortner, 18.09.2008 um 06:38

Ich habe den Beitrag auch gesehen. Im ersten Moment war ich auch sehr euphorisch und habe mir gedacht “endlich der entscheidende Durchbruch”. Nach kurzer Zeit ist mir aber wieder in den Sinn gekommen, dass ich mir aufgrund des Erfindungsreichtums der Menschen nicht vorstellen kann, dass es nicht schon seit vielen Jahren eine vernünftige, serienreife Entwicklung gibt, die den aktuellen Automotor gegen einen umweltfreundlichen ersetzt. Für mich gibt es dafür nur eine Erklärung: die mächtigen Ölmultis kaufen ernstzunehmende Patente auf, damit sie aus unserem Planeten Erde noch den letzten Tropfen Öl pumpen können, um damit immer größere Profite zu machen, bevor sie die bereits seit vielen Jahren vorliegenden alternativen Entwicklungen den Markt überschwemmen lassen. Das hat mich dann gleich wieder betrübt, denn wie sollen wir diese Macht von wenigen brechen?

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