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Sonnige Zukunft für PV

veröffentlicht am 22.09.2008 um 08:57 von Peter Drössler (Public Relations, Content Creation) icon keine Kommentare

In Salzburg ist der Materialwissenschafter Herbert Dittrich billigen PV-Zellen einen großen Schritt näher gekommen. Er ersetzt Silzium durch Sulfosalze, die Zellen werden damit um etwa 25% billiger. Noch ist der Wirkungsgrad gering, doch Dittrich schätzt, dass „in 20 Jahren auf den Dächern Salzburgs billige Sulfosalz-Solarmodule installiert sein“ werden.

Eine andere Strategie verfolgt die Solar Energy Materials Initiative der Universität Oxford. Organische Solarzellen – anders gesagt: Solarzellen aus Plastik. Im Moment liegt ihr Wirkungsgrad mit etwa 5%  weit unter jenem von Zellen aus Silizium. Doch die billigen Erzeugungskosten, der großflächig mögliche Einsatz in Dünnschichten sowie eine Reihe weiterer Vorteile, die aufgrund der Materialeigenschaften gegeben sind, machen diese Alternative extrem spannend.

Fest steht also: Photovoltaik wird billiger und in großem Stil einsetzbar werden. Österreich könnte bei der Entwickung vorne dabei sein. Doch dazu braucht es ein echtes Bekenntnis von der Politik und seitens der Wirtschaft. Letzteres ist zunehmend vorhanden. Doch die Politik muss erst aufwachen.

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