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Monatsarchiv für Juli 2010

Riesenpotenzial Donauraum

veröffentlicht am 24.10.2008 um 11:16 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

Donau bei Klosterneuburg (Foto: Günter Strobl)Der VCÖ weist seit Jahren auf schlummernde Potenziale der Donauschifffahrt hin. Zuletzt hat eine Aussendung vom Sommer 2008 wieder auf eine leider sehr gegenteilige Entwicklung hingewiesen: Während sich der LKW-Verkehr vervierfacht hat, stieg die Schifffahrt nur um 68 %, berichtet der VCÖ. Die zuletzt vorgenommenen Investitionen z.B. des Wiener Hafens sind grundsätzlich begrüßenswert. Welche Entwicklung es allerdings entgegenzuwirken gilt, zeigt eben das Ausmaß des Güterverkehrszuwachses.

Finanzkrise als Chance

Die Schifffahrt ist ökologisch besser verträglich, das Wachstumspotenzial in CEE wird weiter groß sein, die Straßen sind heute bereits überlastet und die Binnenschifffahrt hat geringere externe Kosten (Unfall- und Gesundheitsschäden). Das alles sind gute Gründe, warum man in diesen Bereich in den kommenden Jahren investieren sollte. Wenn sich also die Staaten heute fragen, wie sie die Wirtschaft wieder ankurbeln, dann sind die Regierungen der Donaustaaten gefordert, diesen Verkehrsweg bei ihren Investitionsprojekten zu berücksichtigen. Äußerst schade wäre es nämlich, wenn die Investitionsanreize auf die falschen Verkehrsträger setzen. Die Finanzkrise bietet also auch eine Chance, die in der nächsten Zeit nur nicht falsch genutzt werden darf. Investitionsprogramme müssen zukunftgerichtete, ökologische Verkehrsträger fördern.

Überlegungen zum Konjunkturpaket

veröffentlicht am 21.10.2008 um 10:16 von Peter Engert (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Krisen bedeuten oft Rückschritt, aber auch Chancen. Daher sollte man sich die Chance aus der aktuellen Krise nicht entgehen lassen. Und das dringend notwendige Konjunkturpaket gleich so gestalten, dass es nicht nur die Wirtschaft ankurbelt, sondern aktiv die Erreichung der Kyoto-Ziele unterstützt.Daher fordern wir von der Poltik einen Teil des Konjunkturpakets für die energieeffiziente Sanierung von alter Bausubstanz zu verwenden. Dabei sollte der Fokus auf Immobilien aus den 1960er, 70er und 80er Jahren liegen, da dort der Bedarf am größten ist. Die Form der Förderung könnte mittels zinsgestützter Darlehen oder über Einmalzuschüsse umgesetzt werden. Für die Abwicklung im privaten Bereich würden sich zum Beispiel die Bausparkassen anbieten. Im gewerblichen und kommunalen Bereich hingegen, wäre die Abwicklung über Leasinggesellschaften denkbar.

Durch dieses Vorgehen würden sich gleich zwei positive Effekte ergeben - einerseits die langfristige Erreichung der so notwendigen Klimaziele und andererseits eine Belebung der Bauwirtschaft, die derzeit von der schwachen Konjunktur massiv betroffen ist.

Jetzt ist es Zeit zu handeln! Verabsäumen wir nicht, diesen wichtigen Schritt für die Zukunft zu setzen.

Wir hoffen auf eine breite Unterstützung dieser Forderung!

Preissteigerung bei Erdgas ist enorm

veröffentlicht am 16.10.2008 um 09:11 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

Irgendwie fahre ich manchmal zugegebenermaßen eine persönliche Vogel-Strauß-Politik. Man liest seit Monaten über die Preissteigerungen im Energiebereich. Als Nicht-Autobesitzer ging zumindest die Benzinpreissteigerung bislang persönlich unbetroffen an mir vorüber.

Tarifinfo (Foto: Günter Strobl)Gestern allerdings ist die “Preisinformation zu Strom und Erdgas - Tarif ab 15.11.2008″ der Wien Energie ins Haus geflattert. Und da musste ich mich tatsächlich gleich mal hinsetzen: Die sehr übersichtliche Darstellung zeigt in bunten Farben eine düstere Wahrheit: Mein Gaspreis - und natürlich nicht nur meiner - ist um 23 % (von 5,8525 Cent auf 7,1904 Cent/kWh) gesteigen. Für den geneigten Leser mag dies nichts Neues sein, für mich - rational betrachtet - eigentlich auch nicht. Was neu für mich ist, ist die persönliche Betroffenheit. Mindestens 150,- EUR mehr im Jahr für den durchschnittlichen Wiener Haushalt sind eine Menge Geld. Meine persönliche Reaktion dazu wird sein: Einsparen und einen Pullover mehr im Winter in der Wohnung anziehen, die Raumtemperatur wird nämlich ab sofort um 1,5 Grad abgesenkt. Mir ist nämlich ohnehin heiß geworden. Basta. Falls mir dazu sonst noch was einfällt, lasse ich es Sie wissen.

Auswirkungen der Finanzkrise auf den Ökologiebereich

veröffentlicht am 13.10.2008 um 16:59 von Peter Engert (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Die aktuelle Finanzkrise und ihre Auswirkungen werden sicher noch einige Zeit die Berichterstattung in den Medien dominieren. Und man kann davon ausgehen, dass danach nichts mehr so sein wird wie zuvor. Es ist auch verständlich, dass der Fokus vieler Menschen nun auf dem eigenen Arbeitsplatz und der eigenen Geldbörse liegt, und dass somit globale ökologische Themen derzeit in den Hintergrund treten.
Es besteht aber die reale Hoffnung, dass Ökologie-Investments auch nach Beendigung der Krise zukunftsträchtige Investments sind. Denn, sie haben nichts mit Spekulation und kurzfristigen Erträgen zu tun, die die Ausläuser der Krise waren, sondern im Gegenteil mit nachhaltigen Überlegungen.
Die sich abschwächende Konjunktur und damit einhergehende Energiepreissenkungen dürfen aber keinesfalls eine langfristige Strategie in Richtung erneuerbare Energien behindern oder die Entwicklung verlangsamen! Denn, ich bin überzeugt, dass - über einen längeren Zeitraum betrachtet - wieder mit steigenden Preisen zu rechnen ist.

Menschliche Heiz-Körper

veröffentlicht am 12.10.2008 um 18:27 von Peter Drössler (Public Relations, Content Creation) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Die staatliche schwedische Immobilienverwaltung Jernhuset setzt auf den Menschen - und zwar als Heizkörper. Am Hauptbahnhof Stockholm will man die Körperwärme der täglich etwa 250.000 Reisenden nutzen, um damit ein 13-stöckiges Bürogebäude zu heizen. Der Mensch als Heizung sei keine neue Idee, man brauche “nur Wasser, Pumpen und Rohre”, so der Projektleiter. Nach er Fertigstellung 2010 sollen die Heizkosten für das Bürohochhaus um 20% verringert werden. Investitionssumme dafür: 21.200 Euro.

Energieverschwender Flachbildschirme

veröffentlicht am 10.10.2008 um 11:41 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Wenn man sich überlegt, was die EU in den letzten Jahren zur Verbesserung der Energieeffizienz bei Haushaltsgeräten wie Kühlschränke und Geschirrspüler getan hat, mutet die Entwicklung bei Plasma und LCD-Geräten geradzu wie Hohn an. Während bei der sog. Weißware die Energieklassen heute Konsumenten gut über den Betriebsstromverbrauch informieren, ist bei der Unterhaltungselektronik dazu nichts zu entdecken.

Stromverbrauchsvergleich, (Grafik: Raiffeisen-Leasing)Wie die help-tv Redaktion des ORF berichtete, sind “Plasmafernseher Stromfresser“. Ich habe ein wenig nachrecherchiert und selbiges gilt auch für LCD-Geräte! Es gibt einen Vergleichstest auf Hifi-Regler Online, der Plasma und LCD gegenüberstellt. Dort schneidet LCD sogar teilweise noch schlechter ab. Im Vergleich zum guten alten Röhrenfernseher und zum Kühlschrank sehen beide aber energietechnisch alt aus. Mit dem Energieverbrauch eines Flachbildfernsehers könnte man bis zu sieben (!) Kühlschränke der besten Energieklasse betreiben.

Das stimmt aus mehreren Gründen nachdenklich: Wieder einmal zeigt sich, dass wir im Glauben Gutes zu tun, unser Gewissen befriedigt sehen, während wir in anderen Bereichen - ohne viel nachzudenken - ein Vielfaches an Schaden anrichten. Dieses Beispiel lässt sich wohl auf viele aktuelle Themen umlegen. Was mich schließlich zu einem aktuellen Artikel aus dem Wirtschaftsmagazin brand eins bringt mit dem Titel “Nur die Ruhe! - Wie wir an komplexe Probleme herangehen sollten.”
(Hinw.: Der Artikel ist im nächsten Monat üblicherweise online verfügbar. In der Zwischenzeit müsste man sich die Printausgabe gönnen.)

Jedenfalls wird dort die Frage aufgeworfen, “ob wir Menschen überhaupt in der Lage sind mit komplexen Problemen umzugehen? Weniger nett formuliert: Sind wir Menschen vielleicht zu dumm, um zu überleben?”. Bei letzterer Frage komme ich immer öfter auf die Antwort ‘Ja’. Der Artikel selbst kommt allerdings zu einem optimistischeren Ergebnis.

Fossile Energie: Droht uns die nächste Krise?

veröffentlicht am 08.10.2008 um 11:42 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 4 Kommentare, keine Trackbacks

Dieser Blog-Eintrag ist mir nicht leicht gefallen: Ich war gestern bei einem Vortrag von Dr. Hans Kronberger, Präsident der Photovoltaic Austria, zum Thema “Kein Öl, kein Gas, gute Nacht Europa!“. Der Biomasseverband hat in der Akademie der Wissenschaften dazu eingeladen. Jetzt sind wir gerade mitten in einer der größten Finanzkrisen, die die Welt je gesehen hat - von einer Bewältigung derselben dürften wir noch weiter entfernt sein - und ich hocke in einem Vortrag über die nächste Gefahr: Eine Energiekrise ungeahnten Ausmaßes bedroht Europa in den kommenden Jahren.

Photovoltaic statt Gas (Fotomontage: Raiffeisen-Leasing)So zumindest zeichnet der Vortragende Hans Kronberger das Bild: Die Gasreserven werden zunehmend knapp. Die EU wird im Jahr 2020 - so Kronberger - 25 % des benötigten Erdgases nicht bekommen! Die Preise werden drastisch steigen. Kronberger erzählt von Aktivitäten der russischen Gazprom, die sich die Gasvorkommen von Lybien und Algerien sichern, letztlich um die Gasversorgung Europas unter ihre vollständige Kontrolle zu bekommen. Diese Aktivitäten, die sich im wesentlichen in den letzten 24 Monaten abgespielt haben, würden von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen. Das ist nur eine Facette einer düsteren und vor allem dramatischen Entwicklung am fossilen Energiesektor. Er spitzt es zu und bezeichnet Europa als “Gas-Junkie”, das demnächst in der vollständigen energietechnischen Abhängigkeit Russlands steht.

Die EU ist in dieser Frage zerstritten und ohne Perspektive, meint Kronberger und fordert eine Initiative Österreichs, sich auf den Weg zur energietechnischen Unabhängigkeit zu begeben. Er bricht eine Lanze für die Photovoltaic und meint, dass spätestens 2015 der Durchbruch beim Preis für Solarenergie erfolgen wird. Wahrscheinlich schon früher, wenn man sich die letzten Preissteigerungen ansieht. Aber so lange sollen und dürfen wir nicht warten. Wir müssen jetzt beginnen, Photovoltaic zu nutzen, die Technik sei ausgereift. Österreich kann beweisen, dass Energieunabhängigkeit umsetzbar ist.

Warum mir dieser Blog-Eintrag nicht leicht gefallen ist. Weil ich grundsätzlich ein Optimist bin, der gestrige Vortrag mich aber doch einigermaßen depremiert hat. Ist es tatsächlich so schlimm? Wird Kronberger einer jener sein, von denen man in 10 Jahren sagen wird, er hätte damals schon darauf hingewiesen? Sind solche Vorträge und Informationen bloße Schwarzmalerei und Öko-Radikalismus? Wieviel Zeit bleibt noch für die Energiewende in Europa? Und: Wie bewältigen wir eine derartige Energiekrise, wo wir doch gerade mitten in der Finanzkrise stecken?

Eines fällt mir jetzt beim Schreiben schon ein: Ein umfassendes Investitions- und Förderprogramm der öffentlichen Hand für Ökoenergieprojekte! Der Staat ist - angesichts der Finanzkrise ohnehin gefordert zu investieren - jetzt geht es vor allem darum in die richtigen, zukunftsweisenden Projekte zu investieren! Fordern wir die Energiewende, jetzt!

Bericht auf Photovoltaic Austria

Antwort zum Kommentar von Ingo Oberortner:

Zum Thema “Photovoltaic ist noch zu teuer bzw. was kann man tun, damit es auch für Private erschwinglich wird” hat eine Frau aus dem Publikum der Veranstaltung gemeint, dass man beim Auto oder beim Urlaub derartige Wirtschaftslichkeitsfragen nicht oder kaum gestellt werden. Sie plädierte dafür, dass man sich auch schon jetzt Sonnenenergietechnologie leisten sollte. Ihr jedenfalls mache es Spaß, wenn sie täglich sieht wie ihr Elektroauto mit Solarenergie aufgetankt wird. Außerdem - so ließ mich der Vortrag auch schließen, sind alle gestrigen Wirtschaftlichkeitberechnungen Makulatur: Die fossilen Energiepreise werden derart steigen, dass sich eben schon sehr bald (weit vor 15 Jahren) die Alternativenergieträger rechnen. Außerdem: Man halte sich immer vor Augen: Die Sonne, der Wind selbst bleiben immer gratis!

Mein Fazit daraus: Wären wir nur überall so kritisch bei der Wirtschaftlichkeit gewesen, dann hätten wir wahrscheinlich die Probleme gar nicht, die wir heute haben.

Google sucht mit Sonnenenergie!

veröffentlicht am 06.10.2008 um 13:53 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Die Google Konzernzentrale, Quelle: Google MapsSchon mal näher an die Google Zentrale in Silicon Valley, Kalifornieren herangezoomt? Da ergibt sich nämlich eine ganz interessante Perspektive: Die Konzernzentrale ist mit insg. 9.200 Solarpanelen bedeckt, die insg. 1,5 MW Strom produzieren. Neben den Dachflächen wurden auch Parkplätze im Freien mit Solarpanelen ausgestattet und dienen so auch als Schattenspender für die Fahrzeuge.  Die beeindruckende Größe der Google-Solaranlage kann man hier - natürlich bei google-maps - anschauen.

Warum nicht “Sprit” Parity statt Grid Parity?

veröffentlicht am 06.10.2008 um 00:31 von Stefan Reininger (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Unter Grid Parity (Netzparität) versteht man jenen Zeitpunkt in vielleicht naher Zukunft, bei dem der Strom aus einer Photovoltaikanlage zum gleichen Preis wie der “normale” Strom für Endverbraucher angeboten werden kann. Im Zuge der Diskussionen über alternative Treibstoffe habe ich mir überlegt wie die Sache aussieht, wenn man den Strom nicht als Haushaltsstrom verwendet, sondern als Treibstoff. Hier meine Milchmädchenrechnung:

Ein PKW mit 6 Liter Treibstoffverbrauch (entspricht ca. 60 kWh pro 100 km) verursacht bei Treibstoffkosten in der Höhe von 1,30 Euro pro Liter Gesamtkosten für die 100 km von 7,80 Euro. Im Vergleich dazu benötigt ein Elektroauto aufgrund des besseren Wirkungsgrades des Elektromotors nur ca. 20 kWh pro 100 km. Somit könnte der Strom für das Elektroauto 0,39 Euro pro kWh (7,80 Euro / 20 kWh) kosten und der Weg von A nach B wäre für beide Varianten gleich teuer.

Um 0,39 Euro/kWh kann man in Südeuropa schon heute Strom aus Photovoltaikanlagen sehr wirtschaftlich erzeugen (in Spanien diskutiert man gerade eine Vergütung im Rahmen eines Ökostromgesetzes in Höhe von 0,32 Euro/kWh). In den nächsten Jahren, aufgrund sinkender Preise für PV-Anlagen, kann man auch in unseren Breiten PV-Strom wirtschaftlich und ohne Subvention erzeugen. Bei 1,50 Euro pro Liter fossilen Treibstoffs beträgt übrigens dieser Wert 0,45 Euro/kWh!!

Mir ist bewusst, dass diese Rechnung sehr viele Parameter außer Acht lässt. Vor allem ist es eine theoretische Überlegung, da das Angebot an marktfähigen Elektroautos noch sehr gering ist. Das Ergebnis ist aber für mich jedoch sehr verblüffend, und bei diesen Zahlen sollte die Forschung in diesem Bereich eine sinnvolle Investition darstellen und der Markt für Elektroautos (wie von vielen prophezeit und auch bei einigen Artikeln in diesem Blog nachzulesen) schnell wachsen. Eigentlich wäre neben der anzustrebenden Grid Parity die “Sprit” Parity schon längst erreicht und die Förderung von Photovoltaik in manchen Regionen Europas gar nicht mehr notwendig.

Eine weitere Überlegung möchte ich noch anfügen – die der Flächeneffizienz. Laut Österreichischer Energieagentur kann man aus 1 Hektar landwirtschaftlicher Fläche pro Jahr jene Energiemengen gewinnen um folgende Kilometer pro Jahr fahren zu können:

  • Biodiesel:                                   18.500 km
  • Bioethanol aus Weizen:           19.300 km
  • Bioethanol aus Mais:                33.200 km
  • Bioethanol aus Zuckerrübe:   57.000 km
  • Biogas:                                       71.200 km

Bei Photovoltaik kann man pro Hektar in unseren Breiten ca. 225.000 kWh pro Jahr gewinnen (40 m2 pro kWp, 900 kWh/kWp). Mit obrigen Zahlen gerechnet kann man pro Hektar und Jahr somit 1.125.000 km fahren! Und das ohne Dünger und Bewässerung.

Ich hoffe, ich bin bei meinen Überlegungen nicht einem (oder mehrer) Gedankenfehler aufgesessen – über Feedback und lebhafte Diskussion freue ich mich schon.

P.S. Nur damit kein falscher Eindruck entsteht. Ich denke, wir benötigen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten jede Form der erneuerbaren Energien (darunter Energieeinsparung als wichtigster erneuerbarer Energieträger) – die oben genannten Zahlen finde ich jedoch trotzdem bestechend.

Energiesparen konkret: Liste von Energiesparlampen

veröffentlicht am 01.10.2008 um 15:13 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

(CC) Günter StroblWie die help Redaktion des ORF meldet ist erneut ein Streit über die ökologische Sinnhaftigkeit von Energiesparlampen entbrannt. Aufgrund eines Tests der Zeitschrift Öko-Test steht die Aussage im Raum, dass Energiesparlampen “viel weniger Energie sparen, als die Hersteller behaupten.” An der Diskussion kann ich mich mangels Kenntnis der Sachlage nicht wirklich beteiligen. Aber: Ich bin dabei auf eine sehr übersichtliche und nützliche Seite von Energiesparlampen gestoßen, die - einem deutschen Test zufolge - ganz konkret die Einsparmöglichkeiten in Euro pro Jahr auflisten.

Für mich ist das eine gute Hilfe fürs Energiesparen beim nächsten Einkauf.

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