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Monatsarchiv für Juli 2010

Jedem sein Windrad?!

veröffentlicht am 30.01.2009 um 16:00 von Katharina Stögner icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Windpark auf dem Dach

Seit jeher ist Wind eine unerschöpfliche Quelle an Energie auf unserem Planeten. In letzter Zeit zunehmend durch seine vor allem zerstörerische Kraft in den Schlagzeilen. Nichtsdestoweniger wird diese Energie seit Jahrtausenden genutzt um Dinge anzutreiben oder zu bewegen. Elektrizität aus Windkraft zu gewinnen, hat jedoch eine relativ kurze Entwicklungsgeschichte und beschränkt sich im Wesentlichen seit Jahren auf den Einsatz von einzelnen Windrädern bis hin zu sogenannten “Windparks”. Weithin unübersehbar, lässt sich über den kosmetischen Landschaftsgestaltungseffekt streiten. Großflächige Windparks scheinen, laut letzten wissenschaftlichen Messungen zufolge, sogar Einfluss auf unser Klima nehmen zu können, indem sie die Strömungsrichtung des Windes nicht eben unerheblich beeinflussen. Was jedoch bis dato fehlt ist die Möglichkeit ohne enormen technischen Aufwand und nicht ohne “lanschaftsverschönernde” Maßnahmen, diese Energie im Privatbereich zu nutzen. Kein Häuselbauer käme wohl auf die Idee sich ein turmhohes Windrad vor die Tür zu stellen um nicht im Finsteren zu sitzen. Nun dürfte jedoch Bewegung in den Markt mit dem billigen Strom geraten; durch die Erfindung bzw. Wiederentdeckung der Windturbine! Die neuartigen Turbinen sind sowohl weitgehend von Geschwindigkeit als auch von der Richtung des einfallenden windes unabhängig und selbst bei geringster Dimensionierung effizient. So können sie beispielsweise , relativ unauffällig und in großer Zahl, auf Hausdächern angebracht werden oder selbst an wenig exponierten Plätzen in die Wiese - sprich in den eigenen Garten - gesteckt werden. Ob vertikal oder horizontal aufgestellt scheint dabei relativ unerheblich zu sein. Wind respektive Luftzug ist nahezu jederzeit vorhanden und die spezielle Konstruktion der Turbine, setzt auch das geringste Lüftchen in eine Drehbewegung um und erzeugt dadurch Strom.

Das neue designerWindrad

Wir werden also sehen ob und wie diese “neue” Technologie für den Hausgebrauch die Energieversorgung nicht nur hierzulande, sondern vor allem in den Ländern der 3.Welt verändern wird…..Hoffentlich! - und nicht nur als Schubladenprojekt.

Windenergie ökologisch am sinnvollsten!?

veröffentlicht am 30.01.2009 um 03:31 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Bei der Frage,welche Form der Energieerzeugung die umweltfreundlichste sei, hat die Windkraft laut einer Studie der Universität Stanford die Nase vorn. Danach folgen Geothermik und Solaranlagen.

Mark Jacobson hatte sich die Frage gestellt, mit welcher Technologie man am umweltverträglichsten Energie für den Elektrobetrieb der Autos in den USA erzeugen könnte. Bei der Bewertung wurden die benötigte Landfläche, Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit der Technik und Belastungen aller Art für Umwelt und Mensch berücksichtigt.
Sehr schlecht schnitten Biomasse, Kernenergie und Kohlekraft als Energielieferanten ab.
Bei Biomasse bräuchte man etwa eine 30 mal größere Fläche als bei der Windkraft. Weiters ergab sich ein signifikant höherer Treibhausgasausstoss.
Im Vergleich zur Windkraft sei die Kohlenstoff- und Luftverschmutzung durch atomar erzeugten Strom 25 mal höher.Schon beim Bau eines Kernkraftwerkes passieren rd 50% der Verschmutzung.
Eine schlechte Öko-Bilanz attestiert die Studie auch modernen, sauberen Kohlekraftwerken. Sie stießen immer noch 110 mal so viel Kohlenstoff aus wie Windkraftwerke.
Die Ergebnisse der Untersuchung sind nicht einfach auf andere Staaten zu übertragen. Welche Energieform die jeweils umweltfreundlichste ist, hängt auch von regionalen Gegebenheiten und/oder gesetzlichen Rahmenbedingungen ab.

Keine Angaben macht die Studie darüber, wie die Wasserkraft wegkommt. Gerade für Österreich wäre dies jedenfalls interessant zu wissen.

Eine andere Baustelle ist jedoch die Frage der Landschaftsästhetik ,wenn man sich der Vorstellung hingäbe, alle Autos fahren mit Strom aus Windenergie. Wieviele Anlagen man da wohl brauchen würde! Ein netter Autoslalom zwischen den Windrädern gefällig?

In der Praxis wird sich glücklicherweise ein heterogener Mix aus diversen Ökoenergiequellen herauskristallisieren. Aber klar ist eines - soweit ich die Diskussion überblicke -  werden Stromautos im regionalen Individualverkehr in Zukunft eine massive Rolle spielen. Daher müssen wir uns gerade angesichts der derzeitigen Steigerungen des Strombedarfs in Österreich rasch Gedanken machen, womit wir für Elektroautos den Strom erzeugen. Oder nehmen wir den auch einfach aus der Steckdose, wie den für unsere Wärmepumpen?

Also ich denke, da kommt auf uns eine Strombedarfslawine zu. Umso wichtiger wäre. rasch mit einem guten Mix nachhaltige ökologische Stromerzeugung zu forcieren. Dank unserer hervorragenden Ökostromförderung wird uns das sicher gelingen.

Photovoltaikblog.wordpress.com: Sieger-in-Sachen-Umwelt-ist-die-Windkraft/

Gutes Klima für 1% des BIP

veröffentlicht am 27.01.2009 um 22:57 von Peter Drössler (Public Relations, Content Creation) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Für weniger als 1% des globalen BIP sei es möglich, die weltweite Erwärmung unter 2 Grad zu halten. Oder anders ausgedrückt um - im Vergleich zu den Mitteln, die die Finanzkrise gerade kostet - erstaunlich geringe 530 Milliarden Euro weltweit könnten die Co2-Emissionen bis 2020 um 30% reduziert werden (im Vergleich zu einem Szenario ohne solche Investitionen). Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie von McKinsey, die gestern präsentiert wurde.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Verantwortlichen in der Politik die Ergebnisse  zu Herzen nehmen, bevor sie das für die Umsetzung benötigte Geld für sinnlose Verschrottungsprämien verjubeln.

Wikipedia Gründer Jimmy Wales wirbt für Öko-Wiki

veröffentlicht am 27.01.2009 um 18:24 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Jimmy Wales auf der com.sult (Foto: Günter Strobl)Auf einer Veranstaltung der com.sult trat heute der - fast schon legendäre - Gründer von Wikipedia Jimmy Wales auf. Auf der Bühne erzählte er im Gespräch mit David Ungar-Klein einige Hintergründe über das weltweit ambitionierteste Wissensprojekt, dessen Vision lautet: “Jedem Menschen auf diesem Planeten eine frei zugänglich Enzyklopädie in der eigenen Sprache und in der best möglichen Qualität zu Verfügung zu stellen.” Kein unambitioniertes Ziel und mittlerweile ist ein Alltag im Internet ohne Wikipedia kaum mehr vorstellbar. Seit der Gründung von Wikipedia Anfang dieses Jahretausends haben sich viele Wikis entwickelt. Im Vorjahr hat er selbst wieder die Initiative für ein großes Wiki ergriffen.

Green Wikia soll das weltweite Ökowissen bündeln

greenwikia.png“Vor dem Hintergrund der weltweiten Klimakrise”, so ist es im Mission Statement von Green Wikia zu lesen, “wird es immer wichtiger, aus der Vielzahl von Meinungsbildern zu Klimathemen eine verlässliche Informationsquelle zu schaffen.” Dabei gibt es drei Grundsätze, in denen sich das Grüne Wiki-Projekt, vom bekannten Wikipedia unterscheiden:

  • Inhalte werden von einem grünen Standpunkt aus geschrieben.
  • Inhalte sind handlungsorientert, d.h. was kann der einzelne konkret tun?
  • Inhalte sollen so formuliert werden, dass diese möglichst einfach nahe gebracht werden.

Im Vordergrund steht also Öko-Wissen weltweit so aufzubereiten, dass es allen Menschen auf dieser Welt ermöglicht wird, ihr Verhalten nachhaltig auszurichten.

Das Green Wikia steht ganz am Anfang

Die Initiative von Jimmy Wales war nicht die Allererste. Bereits 2007 gab es eine deutschsprachige Initiative dazu. Dort heisst es in der Einleitung ebenso visionär: “Wäre der politische Wille da und würden politisch entsprechende Weichen gestellt, könnte Deutschland seinen Energiebedarf innerhalb von ca. 50 Jahren vollständig aus erneuerbaren Energien beziehen.”

Seit September 2008 erhält das Gesamtprojekt durch den Namen Jimmy Wales entsprechende Publicity. Und so gilt es auch hier zu beweisen, dass das Wissen über Ökologie und Maßnahmen gegen den Klimawandel ebenso erfolgreich allen Menschen auf dieser Welt zur Verfügung gestellt werden kann, wie dies beim klassischen Wikipedia bereits der Fall ist. Immerhin steht ein weiterer großer Name hinter der Idee: Niemand geringerer als Al Gore soll bei der Geburt des Green Wikia mitgeholfen haben (Quelle: cnet.news).

Legen wir los!

Es liegt also nun auch an jedem einzelnen von uns, sein Wissen über die Umwelt weiterzugeben und / oder es anzuwenden. Green Wikia ist ein erster Schritt dazu, das notwendige Wissen zu teilen. Und hier sind die Links, um gleich damit zu beginnen:

Radeln im Winter? Nur was für Freaks?

veröffentlicht am 27.01.2009 um 17:44 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Christoph Chorherr hat auf seinem Blog einen Artikel über das Fahrradfahren im Winter in Wien gepostet. Der Artikel ist wirklich lesenswert und zwar für folgende Lesergruppen:

Zielgruppe 1: Jene, die Radfahrer im Winter für schräge Vögel halten

Zielgruppe 2: Menschen, die meinen, das mit dem Fahrradfahren in der Stadt und dem öffentlichen Verkehr funktioniert für sie selbst überhaupt nicht. Fahrradfahren ist ja viel zu gefährlich und in der U-Bahn stinkts. 

Zielgruppe 3: Die Schönwetterradler, dazu gehöre ich. Ich muss gestehen, ich bin zumindest soweit, dass ich es mir überlege, Radeln im Winter mal auszuprobieren.

Zielgruppe 4: Das müssten jene sein, die bereits jetzt im Winter mit dem Fahrrad fahren. Von denen kann dieser Blog wahrscheinlich nicht leben … ;-)

Verschrottungsprämie - Ökoaspekt leider vernachlässigt

veröffentlicht am 27.01.2009 um 03:50 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Nun ist es soweit. Der Wirtschaftsminister hat sich mit den Autohändlern über die Einführung einer Verschrottungsprämie geeinigt. Dadurch soll der Neuwagenkauf angekurbelt werden.

Österreich ist zwar kein klassisches Autoindustrieland, hat aber eine doch recht grosse Zulieferindustrie. Insgesamt dürften da so an die 10.000 Arbeitsplätze dran hängen zuzüglich der Arbeitsplätze im Autohandel. Insgesamt - bei der heutigen Vernetzung und weil es andere Staaten auch machen-dürfte die Verschrottungsprämie wirtschaftlich wohl Sinn machen.

Die Chance, die Verschrottungsprämie an den Kauf von umweltfreundlicheren Autos zu knüpfen, die wurde leider den Anforderungen des Handels geopfert. Wenn man so schaut, dann fällt auf, dass die Nachfrage nach kleineren , verbrauchsgünstigen Autos ja so und so nicht so schlecht ist, die Grossen stehen halt auf Halde.Dann soll mans aber auch so sagen .

Ökoaspekt frei nach Minister Mitterlehner: Im Allgemeinen sind moderne Autos verbrauchsgünstiger, stossen daher weniger Schadstoffe aus und sind daher umweltfreundlicher.

Whow!

Eigentlich hätte ich mir gewünscht, die Verschrottungsprämie , ähnlich wie die NOVA-Vergünstigung an einen geringeren Schadstoffausstoss zu binden. Das wäre ein richtiges Signal- auch für die Autoindustrie - gewesen.

www.bma.gv.at: Aktuelle Meldungen - 2009/01/23

Ökostrom-fast Alle hatten recht

veröffentlicht am 21.01.2009 um 03:15 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

Jetzt - nach einer doch schon eingetretenen zeitlichen Distanz zur letzten Ökostromnovelle, zeigt sich, dass fast alle Kritiker und Mahner recht behalten haben. Die Novelle hat den zügigen Ausbau von Ökostrom in Österreich weiter zum Erliegen gebracht.

Nur Einer hats nicht wahrhaben wollen.Man gönne Ihm den Rückzug in seine grosse Familie.

Während in Deutschland der Ausbau zügig vorangeht und durch eine wachsende Ökoindustrie über 100.000 Arbeitsplätze mit steigender Tendenz und wachsendem Exporterfolg durch das deutsche EEG erreicht wurde, haben wir unsere Ökoinvestitionen exportieren müssen. Sinnvolle Projekte lassen sich derzeit fast nur im Ausland realisieren.Über 40 Länder haben das deutsche Modell übernommen. Irren die “Alle” oder nur Wir?

Eigentlich müsste jetzt auch die Industrie draufkommen, dass Sie eigenlich an der kurzen Leine russischer Gaslieferungen hängt.Mit mehr Ökoenergie könnte sich da schon eine Langlaufleine drauss machen lassen- sprich weniger Abhängigkeit bedeutet mehr Betriebssicherheit. Und die deutsche Industrie ist auch nicht wegen der Kostenverteilung aus dem deutschen Ökostrom in die Knie gegangen! 

Wenn wir uns mal ausrechnen könnten ( kann das mal jemand machen!?) was uns Strafen aus den verfehlten Klimazielen, notwendige Vorratshaltung, Umweltschäden etc so alles volkswirtschaftlich an Kosten verursachen, bin ich mir sicher, dass wir langfristig mit einer vernünftigen Ökoenergieförderung besser fahren.

Aber die Ökostromnovelle ist aus meiner Sicht der untaugliche Versuch, alle- wirklich alle Interessen so unter einen Hut zu bringen, dass niemand dabei nass wird. Kleckern statt klotzen nennt man das. Macht die Novelle neu- aber vernünftig!

Wenn ich mir so ansehe, was in letzter Zeit von Amerika so zu uns herübergekommen ist, möchte ich mich nicht wirklich unter die amerikaaffinen Bewunderer einreihen lassen. Was die neue amerikanische Regierung aber so angekündigt hat kann sich schon sehen lassen und lässt einen vollen Schwenk erwarten. Hoffen wir, dass die Ziele vernünftig umgesetzt und nicht wieder Kollateralschäden produziert werden.

Eine gewisse aufkeimende Hoffnung habe ich bei den jetzt neu agierenden politischen Akteuren in Österreich aber schon. Zumindest kommen da vernünftige Bekenntnisse zum forcierten Ausbau der Ökoenergie/erneuerbaren Energie. Hoffentlich wird da mehr geklotzt.

Unser Gesetz hat den Markt zerstört

http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare-Energien-Gesetz

Energieausweise in Gebäuden: Wo bleiben sie?

veröffentlicht am 20.01.2009 um 22:55 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Der ORF Report vom 20. Jänner 2009 hat in einem Beitrag auf die fehlenden Energieausweise in öffentlichen Gebäuden hingewiesen. Vom öffentlichen Spitälern bis zu Ministerien, so gut wie kein namhaftes öffentliches Gebäude hat einen Energieausweis vorzuweisen, der den aktuellen Energieverbrauch des Gebäudes zeigt. Einzig die Österreichische Nationalbank konnte in dem Beitrag den seit 1.1.2009 vorgeschriebenen Gebäudeausweis vorweisen.

Es gibt also noch viel zu tun in diesem Bereich. Zumal ein Energieausweis ja noch lange nicht heißt, dass das Gebäude energieeffizient ist. Auch in diesem Bereich dürfte wir wieder mal sehr österreichisch unterwegs sein: Es gibt zwar ein Gesetz, aber nur sehr wenige kümmern sich darum.

Die Utopie eines 5. Verkehrsweges: CargoCap

veröffentlicht am 12.01.2009 um 14:32 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Cargo CapWährend wir hier hierzulande darauf warten, dass Russland wieder die Gasleitung aufdreht, habe ich beschlossen, mich wieder echten Zukunftsthemen zu widmen. Das heutige PROFIL, das sich mit dem Schwerpunkt Darwin beschäftigt, hat mit weiteren (r)evolutionären Themen aufzuwarten: Auf Seite 61 wirft David Staretz unter dem Titel “Lasst wagen!” (nebenbei: wirklich witziger Titel!) einen Blick auf die “Utopie eines fünften Verkehrsweges”.

Die Idee lautet: Güter in Ballungsräumen - später auch überregional - durch unterirdische Fahrrohrleitungen schnell, zuverlässig, zeitgenau, umweltfreundlich und wirtschaftlich zu transportieren. Die Utopie kommt dann auch - quasi in einem lastwagenfreien Leben - ohne Brummer auf den Straßen aus. Da sind endlich - wohltuend - wieder Menschen am Werk, die Zukunftbilder entwickeln, die uns in einem nicht unwesentlichen Teilbereich bessere Zeiten versprechen. CargoCaps ist Transportsystem, dass mit heutiger Technologie hochautomatisiert die Beförderung von Gütern unter die Erdoberfläche legt.

Für Menschen, die neuen Ideen aufgeschlossen sind, sollten sich die Webseiten www.cargocap.de mal näher ansehen. Alle anderen können in der Zwischenzeit weiter darauf warten, die Gasleitung aus Russland zu beobachten.

Energieeffiziente Sanierung wird in NÖ forciert

veröffentlicht am 10.01.2009 um 20:36 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Eigentlich will ich mich mit Lob für die Politik nicht allzuweit hinauslehnen.

Aber- das was in Niederösterreich bei der ÖVP Klausur für die Förderung des Energiesparens beschlossen wurde, verdient Anerkennung und ist  jedenfalls ein guter Schritt in die richtige Richtung.

So werden private Investitionen in das Energiesparen von Gebäuden mit bis zu 30% oder max 12.000.- Euro gefördert. 40 Mio werden dafür aufgewendet, was natürlich rd 120 Mio Bauinvestitionen  auslöst. Viel wichtiger ist aber die dadurch ausgelöste Energie - und CO² Einsparung .

Auch die energieeffiziente Sanierung von Gemeindegebäuden wird mit rd 25 Mio gefördert werden. Multiplikatoreffekt siehe oben. Das ist ein Bereich, in dem Raiffeisen Leasing schon seit Jahren erfolgreich tätig ist . Das Thema wurde von unserem CEO Peter Engert immer forciert .

Auch an Unternehmen hat man bei der Energieeinsparung gedacht und will dafür einen kleinen Beitrag von 2-3 Mio zur Verfügung stellen.

 Ich habe schon immer behauptet, in Österreich geht ohne Förderung oder gesetztlichen Zwang  nichts. Sehr erfreulich, dass man sich um den Landeshauptmann Pröll herum entschlossen hat, einen wichtigen Impuls auf Förderbasis für das Energiesparen zu setzten.Das tut sicher der Umwelt gut.

Niederösterreich zeigts vor! Jetzt seien die anderen Bundesländer-wo ich noch nichts in diese Richtung höre- gefordert.Und so ganz nebenbei, eventuell könnte sich ja der Neffe mal was vom Onkel abschaun!

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