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Verschrottungsprämie - Ökoaspekt leider vernachlässigt

veröffentlicht am 27.01.2009 um 03:50 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare

Nun ist es soweit. Der Wirtschaftsminister hat sich mit den Autohändlern über die Einführung einer Verschrottungsprämie geeinigt. Dadurch soll der Neuwagenkauf angekurbelt werden.

Österreich ist zwar kein klassisches Autoindustrieland, hat aber eine doch recht grosse Zulieferindustrie. Insgesamt dürften da so an die 10.000 Arbeitsplätze dran hängen zuzüglich der Arbeitsplätze im Autohandel. Insgesamt - bei der heutigen Vernetzung und weil es andere Staaten auch machen-dürfte die Verschrottungsprämie wirtschaftlich wohl Sinn machen.

Die Chance, die Verschrottungsprämie an den Kauf von umweltfreundlicheren Autos zu knüpfen, die wurde leider den Anforderungen des Handels geopfert. Wenn man so schaut, dann fällt auf, dass die Nachfrage nach kleineren , verbrauchsgünstigen Autos ja so und so nicht so schlecht ist, die Grossen stehen halt auf Halde.Dann soll mans aber auch so sagen .

Ökoaspekt frei nach Minister Mitterlehner: Im Allgemeinen sind moderne Autos verbrauchsgünstiger, stossen daher weniger Schadstoffe aus und sind daher umweltfreundlicher.

Whow!

Eigentlich hätte ich mir gewünscht, die Verschrottungsprämie , ähnlich wie die NOVA-Vergünstigung an einen geringeren Schadstoffausstoss zu binden. Das wäre ein richtiges Signal- auch für die Autoindustrie - gewesen.

www.bma.gv.at: Aktuelle Meldungen - 2009/01/23

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