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Monatsarchiv für Juli 2010

Magna präsentiert am Genfer Autosalon eigenes Elektroauto

veröffentlicht am 26.02.2009 um 05:35 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

  

Plötzlich schießen offensichtlich brauchbare Elektroautos wie Schwammerln aus dem Boden.

Auch Magna präsentiert mit dem MILA EV ein Elektroauto in der POLO Klasse mit bis zu 150 km Reichweite.

Parallel zu dieser sehr erfreulichen Initiative der Autoindustrie sind in Österreich in einigen Bundesländern sehr konkrete Initiativen gestartet worden, die Infrastruktur für Elektroautos und Elektroscooter massiv auszubauen und somit die Basis für eine breite Verwendbarkeit im regionalen Individualverkehr zu schaffen. Diese Initiativen werden auch von der Politik massiv unterstützt.

Frägt sich bei all den Initiativen nur, woher dafür der Strom genommen wird, wenn Österreich

schon jetzt zum Nettostromimporteur geworden ist. Da hat mich ein Gespräch mit einem EVU Anbieter in letzter Zeit doch etwas beruhigt. Es bestehen konkrete Überlegungen, in die Windkraft und Solarenergie zu investieren (oder sich zumindest bei Projekten an optimalen internationalen Standorten zu beteiligen). Weiters gibt es in Österreich offensichtlich schon aus der derzeitigen Stromproduktion Überschüsse in schwachen Strombedarfszeiten, die zwischengespeichert für zB die Elektromobilität zur Verfügung stünden. Klingt mir mal plausibel, sodass ich mir für die ersten 10.000 de Elektroautos bereits weniger Sorgen mache.

     

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/1813159/index.do

Österreichische Firma entwickelt zukunftsweisende Solartankstelle

veröffentlicht am 24.02.2009 um 21:08 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 6 Kommentare, keine Trackbacks

Die in Brunn am Gebirge/Eisenstadt ansässige Fa. Cellstrom GmbH hat die eigentlich seit 1945 bereits bekannte Technologie weiterentwickelt.Die revolutionäre Batterie basiert auf der Vanadium Redox Durchfluss Technologie und kann mit Solarenergie, aber auch konventionellen Stromquellen geladen werden.

Das Neue an der Technologie ist die lange Lebensdauer, die Robustheit gegen Tiefentladung und die hohe Energiedichte.

Wie könnte man diese Technologie zur Mobilität einsetzen? Nach meiner Information vertragen die in Elektroautos verwendeten Batterien eine recht hohe Energieaufnahme.Diese ist jedoch durch die derzeitigen “Steckdosen” mit zB 16 Amp begrenzt, sodass man 6-8 Stunden für eine Ladezyklus benötigt.Das hemmt natürlich den Aktionsradius, weil man üblicherweise nach 100 bis 150 km wieder an die Steckdose muss.

Das von Cellstrom entwickelte System würde eine Schnellladung ermöglichen ( Voraussetzung das Elektroauto ist dafür gerüstet). Die Idee ist, das System durch Solar-oder Windstrom laufend zu laden und als Puffer zu verwenden. Die Abgabe der Energie/das Betanken könnte somit auf einen Bruchteil der herkömmlichen Zeit reduziert werden. Zum Beispiel mal während eines gemütlichen Kaffees auf der Autobahnraststätte oder mal beim Einkaufen im Einkaufszentrum .

Ganz davon abgesehen könnte das System auch dazu beitragen, Elektroautos nicht nur als Fortbewegungsmittel im Nahverkehrsbereich zu sehen.

Dieses Gedankengut wäre zumindest eine Alternative zum Pilotversuch des laufenden Batteriewechsels des Projektes von Shai Agassi.

http://www.cellstrom.at/index.php?id=22

Neues Elektrokonzept von Opel

veröffentlicht am 24.02.2009 um 04:35 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Mit dem neuen Opel Ampera setzt Opel neue Impulse für die reichweitengeplagten Elektroautos.

Einem der grössten Nachteile von Elektroautos zu Leibe rückt Opel mit der Einführung des sogenannten Range Expander(Reichweitenvergrösserer). Normalerweise kommt man mit dem Ampera bis zu 60 Km im reinen Elektroantrieb bis man wieder an die Steckdose müsste. Jetzt aber schaltet sich ein kleiner Motor zu, der den weiteren Strom für den Elektroantrieb liefert.

So lässt sich zumindest bis zur nächsten Steckdose die Distanz bequem überwinden.

Ich denke, das ist ein alternativ zu Hybrid durchaus ebenbürtiger Ansatz.Zumindest bis zu dem Tag, an dem die Batterien wirklich mal ein paar hundert km hergeben.

http://www.saubereautos.at/fortschritt/strom/opel_ampera_gm_voltectechnologie_fuer_europa/

Tag der Sonne-eine österreichische Idee goes EU

veröffentlicht am 24.02.2009 um 03:56 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Vor 8 Jahren wurde in Österreich der Tag der Sonne “erfunden”.Mittlerweile wird die Idee in 9 europäischen Staaten jährlich umgesetzt.

Was ist der Tag der Sonne?

An diesem Tag - heuer ist es der 15./16.Mai, kann man sich an vielen Stellen über die manigfaltigen Möglichkeiten der Solarenergie , deren technische Entwicklung und die sinnvollen Einsatzmöglichkeiten informieren. Dabei handelt es sich nicht um ein Grossereignis, sondern um eine Reihe dezentraler Veranstaltungen, die man gut zur Informationsgewinnung nutzen sollte.

Auch mitmachen kann man bei der Aktion, eventuell eine Idee für Schulprojekte?

Also für alle Interessierte:

http://www.solarwaerme.at/Aktionstag/

Solare Infrastruktur funktioniert anders

veröffentlicht am 22.02.2009 um 22:09 von Peter Drössler (Public Relations, Content Creation) icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

Zwei Meldungen im aktuellen Trend lassen aufhorchen: Zwentendorf soll nach Plänen der EVN zum größten Solarkraftwerk Österreichs werden, der Verbundkonzern möchte vom beginnenden Trend zu Elektroautos profitieren und ein Netz von Stromtankstellen errichten. Good News, erstmal. Beide haben sich ja in diesen Geschäftsbereichen bislang eher zurück gehalten, höchste Zeit, dass sich da etwas tut.

Zweifel, ob dabei der richtige Weg gegangen wird, kommen dennoch auf. Der große Vorteil solarer Energie -  ob Fotovoltaik oder Wind - liegt darin, dass sie überall anfällt, überall geerntet werden kann. Solare Infrastruktur ist dezentral. Sollte die EVN versuchen, das zentralistisch-monopolistische Konzept mit Großkraftwerken (nur so konnten Kraftwerke wie das verhinderte AKW Zwentendorf überhaupt realisiert werden) auf das solare Zeitalter zu übertragen, wird sie damit scheitern.

Der Verbund wiederum spricht davon, bei den Tankstellen solle ein Tarifmodell angewandt werden, das günstigere Aufladung der E-Mobile erlaubt, wenn sonst wenig Strom nachgefragt wird. Also in der Nacht. Gut so, vernünftig. Aber auch hier sollte man, wenn das denn funktionieren soll, eher von einem Tank-Netz als von Tank-Stellen sprechen. Die Anschlüsse müssen  - besonders im urbanen Bereich - dorthin gebracht werden, wo die Autos ohnehin über Nacht stehen. Denn wenn man von Besitzern von Elektroautos verlangen sollte, ihre Nachtruhe zu unterbrechen um ihr Gefährt aufzuladen, wird man ebenso Schiffbruch erleiden.

Bleibt zu hoffen, dass EVN und Verbund das verstanden haben. Dann sind die im Trend berichteten Initiativen auf alle Fälle positiv.

Möbel für den Klimawandel

veröffentlicht am 18.02.2009 um 22:20 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Heute ausnahmsweise mal einen ironischen Blick aufs Thema Klimawandel. Auf dem Weblog ecolog stellt Michael Marcs fiktive Möbel und Accessoires vor, die sich hervorragend zur innenarchitektonischen Bewältigung des Klimawandels eignen würden. Die Entwürfe nehmen Anleihe an einem schwedischen Möbelhersteller …

ecolog selbst ist eine Webseite einer privaten Designakademie ecosign mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit und Ökologie. Der Blog bringt viele Designideen rund um das Themenfeld die sonst “vielleicht längst in der Schublade gelandet wären”. Auf jeden Fall einen Besuch wert!

Elektroautohersteller macht heuer Gewinn!

veröffentlicht am 12.02.2009 um 15:41 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

Na also - geht doch auch nach den Regeln des Marktes! Wie die ORF Onlineplattform futurezone heute berichtet, wird der US Elektroautohersteller Tesla heuer erstmals Gewinn machen. Die Auftragszahlen sind beeindruckend: 200 Fahrzeuge wurden bereits hergestellt, die Jahresproduktion ist fast ausverkauft und 1.000 Kunden stehen auf der Warteliste.

Detroit Electric Elise Sports (Quelle: jalopnik.com)Wir haben über das Thema Elektroauto auf diesem Blog schon oft berichtet - daran lässt sich auch die überaus dynamische Entwicklung auf diesem Themenfeld ablesen. Die Dinge kommen ins Laufen - schön!

Toyota forciert Bioethanolforschung

veröffentlicht am 10.02.2009 um 04:49 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 3 Kommentare, keine Trackbacks

Aufhorchen lässt eine Meldung des ORF, wonach der weltgrößte Autohersteller Toyota massiv in die Bioethanolproduktion und Forschung investieren wird. Das bedeutet einen massiven Schub für die Entwicklung von Bioethanol der 2. Generation.
Lesen Sie mehr in der beigefügten ORF Meldung.
Weiters habe ich eine Diplomarbeit zum Thema Ethanol von Jan Bristie an der Hochschule Nürtingen-Geislingen gefunden, die einen ganz guten Überblick über den aktuellen Stand der Ethanoldiskussion und Verwendung gibt.

Toyota Bioethanol

Die Verwendung von Ethanol als Kraftstoff, insbesondere in Dieselmotoren!

Das schnellste Elektroauto der Welt in Wien

veröffentlicht am 07.02.2009 um 14:42 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Wie Peter Drössler in seinem Blog berichtet, wird am 16.2.2009 das schnellste Elektroauto in Wien halt machen. Der Tesla Roadstar - ich habe über Entwicklungen in diesem Bereich bereits im September 2009 gepostet - wird mit dem österreichischen Umweltminister Berlakovich als Testfahrer hoffentlich sehr öffentlichkeitswirksam ein paar Runden drehen.

Die Dinge entwickeln sich also auch hierzulande. Jetzt muss nur noch der politische Wille da sein, um eine dazu gehörige Infrastruktur zu entwickeln (siehe dazu den Blogbeitrag zu Better Place), zusammen mit innovativen Autoherstellern können wir an einem CO²-freien Individualverkehr bis 2020 arbeiten.

Elektroauto 2.0: Better Place als innovatives Providerkonzept?

veröffentlicht am 06.02.2009 um 12:27 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

betterplace.comMein Kollege Ingo Oberortner hat mich auf ein sehr innovatives Konzept für Elektroautos hingewiesen: Der Israeli und Ex-SAP-Vorstand Shai Agassi hat eine Vision: ein ganzes Land soll komplett ohne Benzin fahren können. Und das mit Elektroautos.

Derzeit sind Elektroautos allerdings noch nicht alltagstauglich, es fehlt die Infrastruktur. Und hier setzt Shai Agassi’s Konzept an: Ladestationen sollen über das ganze Land verteilt werden, die ein rasches Aufladen der Batterien ermöglichen. Bis 2010 sollen es 100.000 Ladestationenen z.B. in ganz Israel sein. Weitere Länder, die bereits dabei sind, diese Technologie umzusetzen oder sich ernsthaft dafür interessieren: Dänemark, Hawai, Kalifornien, Ontario, Australien. In einem Video auf der Webseite von planet.betterplace.com wird das Konzept erläutert.

Besonders spannend dabei ist das dahinter liegende Geschäftsmodell, das es auch für innovative Investoren interessant machen könnte: Die Batterien bleiben im Besitz von Shai Agassi’s Unternehmen, das Elektroauto selbst gehört dem Nutzer. Es sind aber auch alternative Preismodelle denkbar, wie das 0,- EUR Auto für das nur eine Nutzungsgebühr je gefahrenem Kilometer entrichtet wird. Dahinter liegen soll auch eine Energieproduktion die ausschließlich auf erneuerbaren Energien aufbaut.

Ein hochinnovatives Geschäftsmodell, das das Zeug für das 21. Jahrhundert hat und bereits auf dem Weg zum Alltagstest ist. Wäre das nicht auch z.B. für ein Land wie Österreich oder zumindest für die Region Wien ein alternatives Investitionsprojekt anstatt für Verschrottungsprämien Geld auszugeben?

Weiterführende Links:

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