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Monatsarchiv für Juli 2010

Klimawandel - aber ich geh nicht hin …

veröffentlicht am 29.04.2009 um 05:53 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

So oder ähnlich könnte man die Einstellung von Frau und Herr Österreicher beschreiben.

Eine brandneue Studie der Motivforschung Karmasin im Auftrag des Klima+energiefonds zeigt auf, dass das  Thema Klimawandel noch nicht wirklich bei den Österreichern/-innen angekommen ist. Man identifiziert damit zwar entpersonifizierte Ursachen - die Industrie, der Autoverkehr, die USA, China etc. - aber das eigene Verhalten ist nicht Teil der Gedankenwelt.

Aber ICH hab doch damit nichts zu tun! Oder?

Erschreckend ist daher das Wissen um die eigenen Möglichkeiten selbst dagegen etwas tun zu können. Energiesparen wird nicht mit dem Klimawandel in Zusammenhang gebracht, sondern bestenfalls als Möglichkeit sich etwas fürs eigene Geldbörsel zu sparen.

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Was wurde eigentlich aus ……

veröffentlicht am 29.04.2009 um 04:58 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

“Aufbau eines E85-Tankstellen-Netzes
 
Ein wesentliches Ziel des Aktionsprogramms ist es, in naher Zukunft ein Netz an E85-Tankstellen aufzubauen. OMV und RWA AG/Genol wollen zunächst jeweils 15 Tankstellen auf Superethanol umstellen, wie Wolfgang Ruttenstorfer, Generaldirektor der OMV Aktiengesellschaft, betonte. Der Preis für E85 soll dabei unter dem Benzinpreis liegen, da mehr getankt werden muss, um die gleiche Strecke fahren zu können. Neben den positiven Effekten für Umwelt und Wirtschaft liefert Superethanol aber auch Fahreigenschaften, die mit denen des Diesels verglichen werden können, nämlich eine 15 bis 20% höhere Leistung und ein höheres Drehmoment als im Benzinbetrieb. Bis 2010 sollen alleine von OMV und Genol insgesamt 100 Tankstellen umgestellt werden. “Wir gehen davon aus, dass die anderen Marktteilnehmer rasch nachziehen werden”, so Ruttenstorfer. ( April 2007) ”

So lautet die offizielle Mitteilung einer Initiative des Lebensministeriums vom April.2007.   Während Genol trotz massiver Schwierigkeiten bei der Bewilligung von Ethanoltankstellen das Ziel von 15 Tankstellen sehr bald erreicht, hat die ÖMV über Ihre Tochter AVANTI gerade mal 4 Tankstellen in Österreich umgestellt.

Bei Genol ist der Ausbau geschäftspolitisches Ziel, bei ÖMV auch?

Auch eine Methode eines Mineralölkonzerns das Thema E85/Superethanol zu fördern.

Wäre mal schön, wenn der neue Umweltminister Herrn Ruttenstorfer mal einen link zur Homepage  (http://www.lebensministerium.at/article/articleview/56554/1/17620/   )    schicken würde um mal an das Versprechen zu erinnern.

Es ist schon eine Krux: Jetzt haben endlich mehrere Autohersteller entsprechende Autos, dann hinkt die Treibstoffversorgung hinterher.Aber es gibt auch Hoffnungsschimmer: Am 5.Mai eröffnet eine Tankstelle direkt im Zentrum in Wien eine Superethanolzapfsäule. Ich erzähls Ihnen dann, wo die ist.

Übrigens: einen Überblick über die Ethanoltankstellen gibt’s hier: http://www.mapexplorer.com/v3/plus/raiffeisen-leasing/?tnr=3&mnr=1  

Wichtige Schritte zum richtigen Bauen

veröffentlicht am 28.04.2009 um 15:10 von Peter Engert (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Es ist wirklich faszinierend, was in diesem Zusammenhang in den letzten Jahren alles erfunden wurde. Wenn all die neuen technologischen Errungenschaften eingesetzt werden, dann rücken energieautarke Haushalte in greifbare Nähe. Ein weiterer Vorteil wäre, dass dann die Abhängigkeit von am Gashahn drehenden Ukrainern und Russen durch den Einsatz von erneuerbarer Energie stetig abnehmen würde.Solange aber zum Beispiel Installateurbetriebe zu wenig über die neuen Möglichkeiten wie den Einsatz von Erdwärme, Solarenergie, Photovoltaik, Pellets oder Brauchwassernutzung informiert sind bzw. nicht überzeugt davon sind, dass sich solche Investitionen langfristig rechnen, solange werden weiterhin viele Menschen beim Hausbauen die alten umweltschädlichen Technologien einsetzen.

Also wunderbar, dass es so viele neue Erfindungen gibt. Was bisher meines Erachtens aber definitiv vernachlässigt wurde, ist das Betreiben von Lobbying bei jenen Unternehmen, die in letzter Konsequenz die Kunden beraten und für die Installationen verantwortlich sind. Hier sollte zukünftig noch stärker angesetzt werden, um eine bessere Information der Bevölkerung zu bewirken und damit eine schnellere und umfassendere Nutzung der bestehenden Möglichkeiten beim Hausbau.

Land Niederösterreich setzt die richtigen Impulse

veröffentlicht am 22.04.2009 um 14:30 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

In Zeiten der Krise und der aktuellen österreichischen politischen Debatten tut es gut, schöne Beispiele für eine nachhaltige und vor allem vorausschauende Politik zu finden. Das Land Niederösterreich hat mit seinem Konzept der Energieberatung eine Maßnahme gesetzt, die auch die Bewusstseinsveränderung zum Ziel hat. Dort hat man erkannt, dass der erste Schritt zur Veränderung die Schaffung eines Problembewusstseins ist. Die Energieberatung wird gratis angeboten und dem Vernehmen nach höchst professionell und qualitativ hochwertig.

Sogar der Grüne Christoph Chorherr hat auf seinem Blog die Maßnahmen der Niederösterreicher gelobt und auch die Fördermaßnahmen des Landes Niederösterreich anlässlich der Krise hervorgehoben. Genau das richtige Rezept, “um gerade jetzt im Abschwung Impulse zu setzen” meint Chorherr. Für die thermische Sanierung bekommt man bis zu 20 % Zuschuss und installiert man eine Pelletsheizung oder Solaranlage gibts nochmal bis zu 10.000 EUR, also insgesamt bis zu 30.000 EUR Förderung!. 

Dem Lob von Chorherr schließe ich mich an! Das nenne ich zukunftgerichtete Politik. Das würde ich mir auch von der Bundesregierung erwarten. Dort bedeutet aber zukunftgerichtete Politik derzeit, Mieten für Schulgebäude in die Zukunft zu verschieben …

Gratisenergie im Ausmaß von 200 Billiarden EUR

veröffentlicht am 20.04.2009 um 15:16 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 6 Kommentare, keine Trackbacks

G. StroblSeit einigen Monaten wird im Zuge diverser nationaler Wirtschaftsrettungspakete mit sehr, sehr großen Beträgen hantiert. Das Profil hat in seiner aktuellen Ausgabe eine weitere beeindruckende Zahl ins Spiel gebracht. 200 Billiarden EUR ist jener rechnerische Marktwert, den die Sonne in Form von Energie jährlich auf Mitteleuropa strahlt. Dieses ungeheure Potenzial von 1,1 Trillionen Kilowattstunden verpufft derzeit so gut wie ungenutzt auf diesem Teil des Planeten. Analoges gilt für den Rest der Welt.

Weitere beeindruckende Zahlen aus dem profil-Artikel

  • Der gesamte Jahresverbrauch an Energie strahlt in gerade mal 40 Minuten auf die Erde ein.
  • Die Energieprobleme der Erde - und damit auch die CO2-Problematik - wäre mit einem Schlag gelöst, wenn es der Menschheit gelänge nur 0,0007 Prozent (!) der Sonnenenergie zur Stromerzeugung nutzbar zu machen.
  • Die 2008 aus dem österreichischen Klimafonds vergebenen Mittel (8 Mio. EUR) waren innerhalb von 17 Minuten (!) vergeben.
  • Der Freistaat Bayern deckt mittlerweile zwei Prozent des Strombedarfs aus Fotovoltaik, in Österreich sind es 0,003 Prozent (!).
  • Das Potenzial für Solarenergie in Österreich liegt bei 20 % des Stromverbrauchs.
  • Damit könnten in den nächsten 20 - 30 Jahren 30.000 Arbeitsplätze geschaffen werden
  • Mit der Rapsernte von einem Hektar kann ein Biodiesel-PKW 21.500 km weit fahren, bestückt man die gleiche Fläche mit Fotovoltaikzellen (bei einem Wirkungsgrad von 15 %) könnte ein E-Mobil 3,25 Millionen (!) Kilometer weit fahren.

Ein Auszug dieser Zahlen aus dem Artikel zeigt die ganz große Schieflage der aktuellen Energiesituation. Die Sonne scheint noch 5 Mrd. Jahre, die aktuellen Öl- und Gasreserven halten bestenfalls noch 100 Jahre. Welche Daten benötigen wir noch um endlich in ein nachhaltiges, sicheres, umweltfreundliches, langfristiges Investment in die Sonnenenergie auf breiter Front einzusteigen? Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir hier in die nächste große Krise hineinlaufen. Warum ist es so wenig reizvoll, dieses ungeheure Potenzial von täglicher Gratisenergie zu nutzen. Mut und Unabhängigkeit muss einem doch auch was Wert sein, oder?

Lasst uns den Förderdschungel neu ordnen!

veröffentlicht am 20.04.2009 um 10:35 von Peter Engert (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Beginnen wir bei bei Wohnbauförderung: Wer sich mit Fördermaßnahmen im Wohnbau beschäftigt, bemerkt, dass es unglaublich viele verschiedenartige Förderungen gibt, die wiederum auf Einzelmaßnahmen abzielen und nie die Gesamtheit des ökologisch sinnvollen Bauens berücksichtigen.Derzeit wird die thermische Sanierung in einer Form gefördert, die die Ökologie nicht umfassend berücksichtigt. So hat es meines Erachtens keinen Sinn, Dämmung in Form von Problemstoffen auf Fassaden aufzubringen, die die Sondermülldeponien der übernächsten Generation belasten werden. Und es macht auch keinen Sinn, große Warmwasserkessel zu fördern, ohne zu berücksichtigen, wie das Wasser erwärmt wird.

Natürlich ist klar, dass aufgrund der aktuellen Krise rasche Maßnahmen von Regierungsseite erfolgen mußten, um die Wirtschaft anzukurbeln. Aber wir müssen trotzdem beginnen, nachhaltiger zu denken. Heute ein Haus zu bauen sollte daher - sowohl technisch als auch ökologisch - state of the art erfolgen. Und es sollte natürlich alle Maßnahmen von der Wärmedämmung durch massivere Ziegel, Regenwasser als Brauchwasser, ökologisch sinnvolle Heizungssysteme (Pellets, Erdwärme) oder die in Österreich derzeit noch stiefmütterlich behandelte Photovoltaik und Solarenergie berücksichtigen.

Wir werden daher versuchen, ein Umdenken herbeizuführen und uns in entsprechenden Arbeitskreisen und Foren engagieren, um einen wichtigen Schritt im Rahmen der Eigenheimschaffung und Sanierung zu machen.

Biosprit in Österreich-ein Überblick

veröffentlicht am 17.04.2009 um 00:40 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Eine ganz gute Übersicht über die derzeitige Verwendung von Biosprit, Zahlen und Fakten gibt das Lebensministerium auf seiner Homepage.

Aus dieser Sicht scheinen sich bereits die ersten- zwar bescheidenen -Erfolge bei der CO² Reduktion einzustellen.Ein weiterer Ansporn hier nachhaltig weiterzumachen.

Interessant ist auch die Argumentation hinsichtlich Preisauftrieb durch Biosprit bei Lebensmittel und die Ausführungen , dass Biotreibstoffe nicht am Hunger der Welt ursächlich schuld sind. Ich fühle mich in meiner Argumentation im letzten Jahr eigentlich  dadurch bestätigt.

Aber lesen Sie selbst:

http://umwelt.lebensministerium.at/article/articleview/74556/1/7822#

Einige INFOS rund um die Elektromobilität

veröffentlicht am 09.04.2009 um 11:05 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

In den letzten Tagen sind doch einige interessante Artikel rund um die Elektromobilität erschienen, die so ziemlich den aktuellen Entwicklungsstand wiedergeben. Weiters werden einige Fragen dazu beantwortet.

 Untenstehend finden Sie Artikel zu den Themen:

Elektro Infrastruktur

FAQs

Batterien -Entwicklungsstand

Elektromobilität – ein Zukunftsmodell !

veröffentlicht am 09.04.2009 um 04:06 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 3 Kommentare, keine Trackbacks

Langsam aber sicher gewinnt das Thema Elektromobilität auch in Österreich breiten Raum.

In Zusammenarbeit mit dem Klima und Energiefonds entstehen gerade mehrere Modellregionen, in denen auf regionaler Ebene ein integrierter Mobilitätsansatz umgesetzt werden soll.

Jedenfalls verbergen sich dahinter spannende Konzepte, die Mobilität in Zukunft nachhaltig und umweltfreundlich stark verändern werden. Neu und gut ist aber , dass die Projekte von starken Partnern getragen sind und so auch eine realistische Umsetzungschance besteht.

Projekt Vlotte Vorarlberg

Projekt Elektro Drive Salzburg

Kombiangebot: Elektrofahrzeug und “Öffi”

Modellregion Graz

Mobilität 2010

Auf dem Wasserweg und mit der Bahn: ein Container mit Plüschtieren auf dem Weg nach China…

veröffentlicht am 08.04.2009 um 17:56 von Katharina Stögner icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Ökologiegespräch 2009Lediglich ein philosophischer Gedanke von Mag. Peter Engert im Zuge des 4. Ökologiegesprächs der Raiffeisen-Leasing… oder doch bald Zukunft?

Im Laufe des Ökologiegesprächs am 2. April zum Thema Binnenschifffahrt als ökologischer und ökonomischer Transportweg im Museum Liechtenstein, hat sich in der teils sehr kontroversiellen Diskussion die Aktualität des Themas gezeigt. Denn, dass ein Wirtschaftswachstum ein Verkehrswachstum bedingt oder vielmehr mit sich bringt, in diesem Punkt waren sich alle einig.
Die Diskutantenrunde, moderiert von Mag. Engert, dem Geschäftsführer der Raiffeisen-Leasing, hat schon im Hinblick auf den beruflichen Hintergrund der einzelnen Teilnehmer eine spannende Gesprächsrunde erwarten lassen. Mag. Seitz von der via donau - Österreichische Wasserstraßengesellschaft, die er selbst als die Asfinag der Donau bezeichnet, hat das Vorurteil, dass der Schiffstransport ein unverlässlicher sei, weil von diversen Umwelteinflüssen abhängig, entkräftet. Ganz im Gegenteil, dass die Donau zu 98 % des Jahres schiffbar ist, macht diesen Verkehrsträge zu einer besonders zuverlässigen und staufreien Alternative.

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