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Die Wassermühle – eine fast vergessene Technologie

veröffentlicht am 17.02.2010 um 16:12 von Stephan Grad icon keine Kommentare

Der norddeutsche Ingenieur Hartmuth Drews ist seit einiger Zeit im Begriff, die fast vollkommen in Vergessenheit geratene Technologie der Wassermühle wiederzubeleben - und nicht nur das. Drews ist davon überzeugt, dass mit Hilfe der modifizierten Wassermühlen der Wandel in der Energieversorgung kleiner Dörfer und Städte beschleunigt werden kann.

Im Gegensatz zu den historischen Wasserrädern erzeugen die Wasserräder von Hartmuth Drews mit Hilfe eines Generators Strom, welcher sich je nach Wasserrad-Dimensionierung zur Vor-Ort Verwendung eignet, oder direkt in das vorhandene Stromnetz einspeisbar ist.

Die herausragendste Eigenschaft der modernen Wasserräder ist ihre flexible Bauweise - je breiter ein Fluss ist, umso mehr Kranz-Module können aneinandergereiht werden. Auch wird kein Getriebe zwischen Wasserrad und Generator mehr benötigt - der Generator ist direkt in der Mühle integriert. So können die bisher gängigen Reibungsverluste in der Höhe von 15% minimiert werden.

Durch diese Standardisierung in der Produktion sind modernen Wassermühlen sehr kostengünstig in der Produktion - wodurch Sie sich nicht nur für den Einsatz durch die öffentliche Hand eignen, sondern auch für private Haushalte mit Fluss & Bach-Zugang.

Herr Drews wurde inzwischen sowohl vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie als auch von etlichen privaten Organisationen mit Preisen für sein modernes Wasserrad ausgezeichnet.

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