Ökoinnovationen beim Staatspreis für Innovation – oder doch nicht?

Letzte Woche war ich beim Österreichischen Staatspreis für Innovation und einiges dort hat mich so bewegt, dass dies nun ein Blogbeitrag wert ist. Ich muss gestehen, dass ich mich vorab nicht wirklich über die Nominierten erkundigt habe. So ließ ich mich also gemeinsam mit einer Geschäftspartnerin von den vielen Nominierungen berieseln und war überrascht, wie hoch der Anteil an Ökoinnovationen unter den teilnehmenden und nominierten Unternehmen war. Ganze 9 von 24 teilnehmenden Unternehmen können dem Bereich Ökoinnovation zugeordnet werden; sogar etwas mehr, wenn man die fadenscheinigen Ökoinnovationen dazurechnet, dazu aber später…

Das Ambiente in der Orangerie war wunderschön und die neuartigen Projektionsmöglichkeiten haben den wirklich witzigen Moderator Josef Broukal in einem futuristischen Licht erstrahlen lassen. Meine Begeisterung war groß als auch der Waldviertler Möbelstoffhersteller Backhausen nominiert wurde. Das Unternehmen hat sich seit 2 Jahren auf Cradle2Cradle Stoffe spezialisiert und wird nun den weltweiten Textilmarkt mit Stoffen, die zu 100% wieder in den Produktionsprozess zurückgelangen, gehörig aufmischen (Returnity). Generell waren unter den Innovationen wie gesagt auffallend viele in Richtung Ressourceneffizienz und Ökoinnovation orientiert, doch dann kam die Nominierung von Bosch

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E-Mobility auf der Messe Wels

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Energiesparmesse mit ACT-Sonderschau
ACT-Sonderschau “Elektrische Mobilität” von 05-07-03-2010 auf der Energiesparmesse Wels 2010.

Mag. Reinhard Würger hat über E-Mobility allgemein, ebenso wie über die damit zusammenhängenden Aktivitäten der Raiffeisen-Leasing und von The Moblility House referiert.

Die Besucher haben sich äußerst interessiert gezeigt und die E-Fahrzeuge mit großer Begeisterung getestet.

Es bewegt sich was: …..!!!!

Weltweit ausgezeichnet: das österreichische ebike von KTM

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Film: youtube

Auf dem Sektor der Elektro-Zweiräder “bewegt” sich viel. Einerseits eine Vielzahl an Marken und Modellen (Pedelecs, Scooter, Segways, Bikeboards,…), andererseits ist die Nachfrage der Konsumenten enorm. Ein Indikator dafür, dass schon eine beachtliche Zahl von E-Fahrzeugen auf unseren Straßen unterwegs ist. Ein großartiges Zusammenspiel von Technik, Design und auch der Funfaktor kommt selten zu kurz. 

Nur wer ein Pedelec (ebike) getestet hat, weiss wie einzigartig das Gefühl ist und wie viel Spass es macht mit einem Elektrofahrrad zu fahren. Und nur wer mit einem Pedelec fahren ist, weiss, dass der Vorwurf es sei unsportlich nicht gerechtfertigt ist.

Das österreichische ebike, das KTM eCross wurde von einer internationalen Jury als das beste Sport Pedelec ausgezeichnet.

  Weitere Infos:

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WeissSee IdeenLounge sucht die besten Startup Ideen zum Thema Kreislaufwirtschaft

ideenlounge-logo-1-21.jpgEndlich komme ich dazu einen Beitrag zum Thema Sustainability Entrepreneurship zu schreiben.  Ich möchte auf die Ausschreibung unserer WeissSee Initiative hinweisen, da ich denke, dass auch unter den Lesern und Leserinnen des Blogs einige potentielle Kandidaten zu finden sind. Wir suchen wieder innovative Start-up Ideen und diesmal zum Thema „Kreislaufwirtschaft“..

Nach der erfolgreichen Premiere im November werdem am 15. April erneut die 6 besten Bewerbungen nominiert und dürfen Ihre Start-up Idee vor dem exklusiven Publikum präsentieren. Die beste Idee wird zusätzlich mit 1000 Euro Preisgeld gewürdigt.

Ich freue mich außerdem sehr, dass jene 6 Ideen, die am 15. April präsentieren dürfen vor einer so hochkarätigen Jury stehen werden.

  • Hans Roth| Saubermacher, Gründer und Vorstandssprecher
  • Manfred Reichl| MR Investments, Unternehmer & Investor
  • Sigrid Stagl | Wirtschaftsuniversität Wien, Institut für Regional- und Umweltwirtschaft
  • Wolfgang Unterhuber| Wirtschaftsblatt, Vorstand
  • Hannes Offenbacher | Mehrblick, Geschäftsführender Gesellschafter

Die IdeenLounge soll Bühne und potenter Netzwerktreffpunkt für eine neue, innovative und nachhaltige Gründerszene sein, die dort auf potentielle Investoren trifft. Wir sind davon überzeugt, dass Österreich das Zeug zum Sillicon Valley der Nachhaltigkeit hat.

Bis zum 1. April kann man sich auf der WeissSee Website für einen Pitch (Kurzpräsentation von 4 Minuten) bewerben. Wer im Publikum der WeissSee IdeenLounge sein möchte, muss auf eine exklusive, persönliche Einladung warten oder bemüht sich um die wenigen offenen Plätze, 2 Wochen vor der IdeenLounge.

Detailinfo für den Pitch (pdf)

Bewerbung Pitch

WeissSee Website

Dachziegel können Luft reinigen

Na bitte

 

Es gibt Sie tatsächlich.  Dachziegel, die dazu in der Lage sind, Schadstoffe aus der Luft in Nitrat umzuwandeln .Dieses wird dann durch das Regenwasser von der Dachfläche abgespült.

So kann angeblich eine Dachfläche von 200 m² so viele Stickoxyde wie ein üblicher PKW pro Jahr produziert neutralisieren.

Die Ziegel bestehen aus einem Microbeton , der mit Titandioxyd durchsetzt ist.Mithilfe der sonne werden die Stickoxyde in Nitrationen umgewandelt.

Und die Dachziegel sollen auch nicht teurer sein als herkömmliche Dachziegel.

 

Jährlich werden in Deutschland 30 Mio m² Dachfläche verziegelt. In Österreich wahrscheinlich Faktor 1/10 tel.

Eine Chance die Luft reiner zu machen?

 

Hab eine deutsche Firma gefunden. Obs in Österreich diese Dachziegel gibt, weiss ich nicht, wenn ja , bitte als Kommentar eintragen.

      

http://www.nelskamp.de/menue-links/presse/aktuell.html?tx_cwtpresscenter_pi1%5BshowUid%5D=116&cHash=453dd6e790

Die Zukunft fährt elektrisch?!

Also wenn Sie mich vorgestern befragt hätten, hätte ich nein gesagt ( da hatte ich noch die gelben Postlieferwagen der 70iger Jahre vor Augen)

Gestern befragt, hätte ich gesagt: na ja, könnt schon was werden

Heute sage ich: e-mobility hat begonnen

Nicht nur, dass die ElectroDrive Austria an den Umweltminister das erste e Dienstauto übergeben hat und dieses gleich für die Fahrt ins Parlament benutzt wurde, sondern es zeigt sich dieser rasante Meinungswandel auch an einer anderen Front.

Vor gut einem Jahr konnte ich in Innsbruck der eindrucksvollen Hochglanzpräsentation des ehemaligen Entwicklungsvorstandes der Volkswagen AG lauschen, der über mindestens 20 Seiten nachgewiesen hat, dass das Elektroauto wegen ……..  sicher nicht so schnell kommen werden und überhaupt der Verbrennungsmotor…… und heute lese ich, dass VW im Jahr 2013 gleich drei E Modelle auf den Markt werfen wird.

Na ja, auch ein Computergigant soll mal den Markt für PC s mit einigen tausend Stück eingeschätzt haben.

Mit Vergnügen lese ich Monat für Monat im PM die größten Irrtümer der Menschheit.

Interessant sind  auch die bisherigen Erfahrungen mit 50 Testfahrern in Berlin, die seit geraumer Zeit e-Autos in der Praxis testen.

90 % der täglichen Fahrten konnten mit den bestehenden E-Autos und deren Reichweite problemlos bewältigt werden. Der Rest entfiel auf zu wenig Kofferraum und fallweise längere Fahrten.( wurde dann mit zB Car Sharing oder Zweitauto bewältigt)

Von den Testpersonen wurden öffentliche Ladestationen als unbedingte Notwendigkeit bezeichnet, benutzt wurde aber zu 95% die Home- oder Officeladebox. => Also öffentliche Ladestationen sind ein „Hygienefaktor“ aber müssen nicht massenweise vorhanden sein. Eher an ausgewählten Plätzen ( mit längerer Aufenthaltsdauer wie EKZs, Parkhäuser etc ) zur „Schnellladung.

Ein Drittel der Benutzer hat auch das Ladeverhalten durch e Mobilität geändert. Diese Personen haben aktiv die Ladezeitpunkte ( zB in der Nacht) eingestellt. Der Rest hat einfach an die Wallbox angesteckt.  => Das heißt für mich, wenn wir nicht die Volllastzeiten des Netzes noch überspannen wollen, müssen die Netzbetreiber mittels smart grids die Ladezeiten aktiv steuern können.

  

Eine hoch interessante Studie hat nun auch die Unternehmensberatung Bain & Company herausgebracht und daraus 7 Thesen abgeleitet.

Diese bestätigen genau die Berliner Ergebnisse und zeigen den möglichenVerlauf der e-Auto Zukunft.

Hoffen wir mal, dass ich das nicht auch mal unter den größten Irrtümern der Menschheit lesen muss.

http://www.b4boberbayern.de/Mittelstand/Regionale-Wirtschaftsnachrichten/Muenchen-Stadt-Land/Artikel,-Bis-2020-hat-die-Haelfte-aller-neuen-Autos-einen-Elektroantrieb-_arid,45838_puid,12_pageid,554.html

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Umweltminister Berlakovich ist E(h)-Mobil!

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THINK 

Heute, am 17.03.2010, hat Herr Minister Berlakovich den ersten Elektrodienstwagen des Lebensministeriums, übernommen.  Die erste Dienstfahrt mit dem Think (E-Mobil) hat gleich direkt zum Parlament in den Nationalrat geführt. Peter Engert (Sprecher der Geschäftsführung der Raiffeisen-Leasing) und August Hirschbichler (Geschäftsführer der Salzburg AG) haben den Think als Vertreter von The Mobility House an den Umweltminister übergeben.

Dazu passend fand ich heute diese Teletextnachricht und Info auf ORF.at:

Umweltfreundliche Autos parken gratis! 

Autos mit Hybrid- und Gasmotoren sowie Elektrofahrzeuge sollen in Innsbruck gratis parken dürfen. Umweltstadtrat Walter Peer hat am Montag diese österreichweit einzigartige Maßnahme angekündigt. Noch im März soll diese Verordnung im Gemeinderat beschlossen werden.

Leider wird die Maßnahme bis 30.06.2012 befristet und leider an paar Kilometer zu weit westlich! Doch was weiss man schon woher der Wind weht und wer weiss was ein Westwind mit sich bringen kann? In diesem Sinne hoffe ich auf einen kräftigen Westwind und viele ähnliche Verordnungen  auf dem Weg durch unser Land.