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Die Zukunft fährt elektrisch?!

veröffentlicht am 18.03.2010 um 04:40 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare

Also wenn Sie mich vorgestern befragt hätten, hätte ich nein gesagt ( da hatte ich noch die gelben Postlieferwagen der 70iger Jahre vor Augen)

Gestern befragt, hätte ich gesagt: na ja, könnt schon was werden

Heute sage ich: e-mobility hat begonnen

Nicht nur, dass die ElectroDrive Austria an den Umweltminister das erste e Dienstauto übergeben hat und dieses gleich für die Fahrt ins Parlament benutzt wurde, sondern es zeigt sich dieser rasante Meinungswandel auch an einer anderen Front.

Vor gut einem Jahr konnte ich in Innsbruck der eindrucksvollen Hochglanzpräsentation des ehemaligen Entwicklungsvorstandes der Volkswagen AG lauschen, der über mindestens 20 Seiten nachgewiesen hat, dass das Elektroauto wegen ……..  sicher nicht so schnell kommen werden und überhaupt der Verbrennungsmotor…… und heute lese ich, dass VW im Jahr 2013 gleich drei E Modelle auf den Markt werfen wird.

Na ja, auch ein Computergigant soll mal den Markt für PC s mit einigen tausend Stück eingeschätzt haben.

Mit Vergnügen lese ich Monat für Monat im PM die größten Irrtümer der Menschheit.

Interessant sind  auch die bisherigen Erfahrungen mit 50 Testfahrern in Berlin, die seit geraumer Zeit e-Autos in der Praxis testen.

90 % der täglichen Fahrten konnten mit den bestehenden E-Autos und deren Reichweite problemlos bewältigt werden. Der Rest entfiel auf zu wenig Kofferraum und fallweise längere Fahrten.( wurde dann mit zB Car Sharing oder Zweitauto bewältigt)

Von den Testpersonen wurden öffentliche Ladestationen als unbedingte Notwendigkeit bezeichnet, benutzt wurde aber zu 95% die Home- oder Officeladebox. =>Also öffentliche Ladestationen sind ein „Hygienefaktor“ aber müssen nicht massenweise vorhanden sein. Eher an ausgewählten Plätzen ( mit längerer Aufenthaltsdauer wie EKZs, Parkhäuser etc ) zur „Schnellladung.

Ein Drittel der Benutzer hat auch das Ladeverhalten durch e Mobilität geändert. Diese Personen haben aktiv die Ladezeitpunkte ( zB in der Nacht) eingestellt. Der Rest hat einfach an die Wallbox angesteckt.  =>Das heißt für mich, wenn wir nicht die Volllastzeiten des Netzes noch überspannen wollen, müssen die Netzbetreiber mittels smart grids die Ladezeiten aktiv steuern können.

  

Eine hoch interessante Studie hat nun auch die Unternehmensberatung Bain & Company herausgebracht und daraus 7 Thesen abgeleitet.

Diese bestätigen genau die Berliner Ergebnisse und zeigen den möglichenVerlauf der e-Auto Zukunft.

Hoffen wir mal, dass ich das nicht auch mal unter den größten Irrtümern der Menschheit lesen muss.

http://www.b4boberbayern.de/Mittelstand/Regionale-Wirtschaftsnachrichten/Muenchen-Stadt-Land/Artikel,-Bis-2020-hat-die-Haelfte-aller-neuen-Autos-einen-Elektroantrieb-_arid,45838_puid,12_pageid,554.html

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