Think im Selbsttest – Tag 1

Tag 1

Wohoo! I am E-mobile. Tag 1 des Selbsttests mit einem Elektroauto ist vorüber und nebst kleinen Hindernissen ist der erste Tag gut überstanden und der kleine Think steht ladenderweise in der Garage im Waldviertel.

Heute morgen durfte ich den Think in Wien abholen und bin dann gleich mal ins Waldviertel zum Haus meiner Eltern gefahren, da nur dort die Stromversorgung über Nacht gesichert werden kann (er muss ja schließlich 5-8 Stunden angesteckt sein). Ich dachte am ersten Abend bin ich lieber auf der sicheren Seite. Es waren  ca. 95 km und trotz Regen und widrigen Fahrbahnumständen bin ich anstandslos angekommen. Dann überkam mich jedoch der Übermut und ich wollte mit meinem Vater in der Gegend noch eine Spritztour machen. Der Ladestand war noch bei 20% und ich dachte, die 3km hin und zurück wird er wohl noch schaffen. Hin wars auch wirklich kein Problem, aber als wir die Rückfahrt antreten wollen, war der Think dann leider nicht mehr zu bewegen. Ich nehme an die plötzlich eingetretenen winterlichen Temparaturen haben der Batterie zu schaffen gemacht.

Da wir Gott sei Dank gerade auf einem Parkplatz bei einem Gasthaus waren und wir den Wirt kannten, haben wir das Auto, gemeinsam mit braven Männern vom Bundesheer ein paar Meter geschoben und kurz angesteckt. Nach 20 min Laden und einem ungewollten Einkehrschwung gings wieder zurück in die Garage, wo die Steckdose bereits wartete. Apropos Steckdose, mir fällt auf, dass die meisten Leute verwundert sind, dass man das Auto wirklich an eine ganz normale Steckdose anstecken kann, das zeigt wie hoch der Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung noch ist.

Ich habe mich auch online umgesehen, wo in der Gegend Stromtankstellen eingetragen sind. In Horn gibt es anscheinend keine Einzige, nur in umliegenden Dörfern. Mir fehlt auch wirklich noch eine Smart Phone App mit Google Map Verknüpfung. Vielleicht könnt sich diesem Thema jemand annehmen? Die Kelag ist mit ihrem e-tankstellen-finder ja schon recht weit (es gibt auch eine mobile Version fürs iPhone), aber das Entwicklungspotential ist noch riesengross. (weiterlesen …)

Schon Alltagsbild? Billa fährt mit Elektroauto

Foto: G. StroblHeute morgen stehe ich so bei meiner Straßenbahnhaltestelle und im Grau des beginnenden Regentages rollt ein gelbes Auto von Billa vorbei. Es gelingt mir gerade noch meine Handykamera zu zücken und schnell ein Foto zu schießen. Ich hab mich sehr gefreut, dass mir – ein paar Tage nach dem Großglockner-Event - ein Elektroauto im Alltag begegnet. Vielleicht ist es ja selektive Wahrnehmung oder vielleicht auch nur ein Beweis, dass mein Kollege Reinhard Würger in einem Interview anlässlich der 1. Leistungsschau Elektromobilität absolut Recht hatte, als er sagte: “Das was hier ist, ist nicht Zukunft, das ist jetzt! Jetzt können wir es verwenden, das ist der Sinn dieser Show.” Und vier Tage später fährt Billa mit dem Elektroauto in meiner Wohngegend. Schön, wenn so schnell Alltag wird.

Über den Grossglockner, Wetten und Kutschen

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Die letzten beiden Tage konnte der Grossglockner ein wenig aufatmen, einige der zahlreichen Fahrzeuge, die die Grossglockner Hochalpenstrasse erklommen haben, verursachten weder Geräusche, noch stinkige Abgase. Die 1. Internationale Leistungsschau Elektromobilität Grossglockner lud zum Leistungstest und zur Ausstellung auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.  So machte sich am ersten Tag eine Kolonne an Elektrofahrzeugen von Fusch weg auf den Berg. Es war nicht klar, ob es alle schaffen würden und der Fiat 500 sowie einige Piaggio Fahrzeuge haben es nur knapp nicht geschafft,  aber deshalb hieß es eben auch Leistungstest – wär ja sonst langweilig gewesen. Eine chronologische Erzählung der Ereignisse möchte ich Ihnen ersparen, deshalb hier meine Highlights:

Selbsterfahrung im Th!nk

Nach einigen Kehren als Beifahrerin durfte ich dann selbst ans Steuer des Th!nk City. Obwohl ich Automatikschaltungen nicht wirklich gewohnt war, war die Umstellung kein Problem. Wir hatten immer ein Auge auf den Ladezustand, da aber auch beim Hochfahren hin und wieder Abschnitte bergab zu absolvieren sind, schaltete ich einfach in den Eco-Modus, wo gleichzeitig gebremst wird und dadurch wieder Strom zurückgespeist wird. Tolle Sache finde ich. Witzig ist aber, dass man den Umgang mit der Energie wieder lernt, man muss einfach nachdenken ob die Heizung bzw. Klima  eingeschaltet werden kann, oder die Nebelschlussleuchte im Moment wirklich nötig ist. Da wir alle absolut das Gefühl dafür verloren haben, was nun tatsächlich Energie verbraucht, ist dies eine gute Schule.

Wetten dass… sind alles Kutschen mit Ottomotor?

Als ich mir die Vielfalt an E-Autos so ansah, kam mir wieder der Vergleich mit den Kutschen in den Sinn. Sie wissen ja, als der Ottomotor erfunden wurde, wurden anfangs die Kutschen damit ausgestattet und alle fanden es völlig normal – heute lacht man darüber. Die Kutschen von heute sind der Tesla im Lotus-Gewand, VW mit dem E-Golf (wow, die haben sich besonders angestrengt  ;-) und die vielen kleinen Smarts, die zumindest dem irrsinnigen herumschleppen von tonnenweise Stahl den Kampf angesagt haben. Jedenfalls habe ich nach der Pressekonferenz auch Raiffeisen Leasing Geschäftsführer Peter Engert auf dieses Thema angesprochen und wir haben darüber philosophiert wie denn das E-Auto der Zukunft aussehen wird. Ich hab mal in den Raum geworfen ob die Autos der Zukunft noch 4 Räder haben müssen, woraufhin er sogar € 100,- mit mir wetten wollte, dass sich an der Anzahl der Räder sicher nichts ändern würde. Wir konnten uns letztendlich leider auf keinen Zeitraum einigen in der die Wette laufen sollte, 20, 50, 100 Jahre? Bei letzterem hätten wir dann wohl beide ein Problem ;-). Ich bin mir jedenfalls sicher: Wir sehen hier noch die Kutschen des Erdölzeitalters.

150 km/h Bauartgeschwindigkeit Pflicht ??

Bei den zahlreichen Gesprächen kam auch immer wieder das Thema der Gesetzgebung auf den Tisch. Anscheinend sind viele Gesetze in Österreich noch nicht auf dem neuesten Stand der Technik. Die einprägsamste Absurdität war für mich, dass anscheinend nur Autos zugelassen werden dürfen, die 150 km/h Bauartgeschwindigkeit aufweisen können, was für viele E-Auto Hersteller ein Problem darstellt. Wieso das denn bitte? Weil man auf  Autobahnen nur 130 km/h fahren darf?? Ein zweites Problem ist anscheinend, dass in viele Autogaragen ein “Ladeverbot” herrscht, da frühere (viel frühere) Automodelle beim Laden giftige Gase abgesondert haben. Jedenfalls sind das meiner Meinung wichtige Kleinigkeiten, die thematisiert werden müssen. Dies zu ändern kann ja nicht so schwierig sein.

 Lärm als schlagenstes Argument für E-Mobilität

Überraschend war für mich, mit welchem Enthusiasmus LH Dörfler für Elektromobilität plädiert hat. Ok, er ist Politiker und kann zu jedem Thema ausschweifende Reden halten, aber in diesem Fall nahm ichs ihm sogar ab. Er nimmt auch den Punkt der Lärmverschmutzung sehr ernst und hat sich sogar schon seinen eigenen Slogan zugelegt.”Mit Strom nach Rom” oder so. Das schreit eigentlich nach einer E-Sternfahrt von Kärnten nach Italien. Vielleicht sogar mit den coolen Motocross Maschinen von Zero Motorcycles? Wär mal was anderes!

Hotzenblitz fehlte

Etwas enttäuschend: Das einzige u.a. in Österreich produzierte Elektroauto fehlte bei der Leistungsschau. Ich durfte den Gründer von Hotzenblitz  (Wikipedia) Thomas Albiez einige Tage vor der Glocknerbefahrung bei der IdeenAlm kennenlernen und war deshalb besonders gut gebrieft. Ich sag nur – da tut sich was! Den spannenden Dialog  zwischen ihm und Hannes Offenbacher, werde ich hier natürlich auch veröffentlichen.

Hier noch einige Links.

1.internationale Leistungsschau Elektromobilität Grossglockner-ein voller Erfolg

1 Leistungschau Also je näher der Tag x kam, desto eher war ich Gast auf wetter .at..Ist ja immerhin kein kleines Risiko erstens verschiedenste Elektroautos so den Grossglockner rauffahren zu lassen und zweitens auf punktgenaues gutes Wetter für eine Freiluftveranstaltung auf der Franz Josefs Höhe zu hoffen.

A B E R der Grossglockner mag die Elektromobilität.

Zeigte er sich schon bei meiner Erstbefahrung mit dem Think vor 4 Wochen von seiner schönen Seite strahlte der Berg gestern so richtig über beide Ohren. Genau so , wie die vielen Besucher, die so Ihre ersten Fahrerlebnisse mit der E- Mobility machen konnten.
Also mit einem Wort ein Prachtwetter für uns Alle.

Die gesamte Leistungsschau war eine gemeinsame Veranstaltung der Grossglockner Hochalpenstrasse, der Raiffeisen Leasing und der Kronen Zeitung.
Dr Hörl von der GROHAG hatte die Idee und hat gemeinsam mit Raiffeisen Leasing  die Organisation der Veranstaltung übernommen.

leistungschauAber der Reihe nach:

Am Mittwoch den 25.08. hatten wir die Aussteller eingeladen, mit uns von der Kassenstelle Ferleiten auf die Franz Josef Höhe zu fahren. Damit wollten wir die Leistungsfähigkeit der ausgestellten E Autos und E- Transporter testen.
Weiters traten gleichzeitig 1 Mitarbeiterin und 7 Mitarbeiter der Raiffeisen Leasing mit Mountainbikes von Heiligenblut aus den Kampf gegen die Steigung an. Damit wollten wir die Leistungsfähigkeit unserer Raiffeisen Leasing Mitarbeiterinnen/-er unter Beweis stellen.
Eh klar, wir wussten, dass das gut gehen würde!

Ob Doping mit im Spiel war kann nicht gesagt werden.Die Gerüchteküche brodelt aber man weiß nix genaues.Angeblich war Bier im Spiel.

Kann denn Doping Sünde sein?
Beim Parkplatz des Grossglocknerhauses wollten wir Alle zusammentreffen und die letzten 3 km gemeinsam fahren. So wards geschehen.
Das gesamte Ereignis wurde gefilmt und steht bald zur Verfügung.
( schaun Sie mal bitte so ab Mittwoch wieder im Blog vorbei)

Das Ergebnis:
Die Serienautos haben die Prüfung anstandslos bestanden. Bei einem umgebauten Fahrzeug Fiat 500 gab es ab dem Fuschertörl Probleme, deren Ursache wir nicht erklären können.
Die mitfahrenden Nutzfahrzeuge wie Piaggio und Kaiser LKW erwiesen sich nicht unbedingt langstreckenhochgebirgstauglich. Bei Piggio lag dies offensichtlich an den noch nagelneuen Batterien ( diese entwickeln offensichtlich erst nach mehreren Ladungen entsprechende Dauerleistung, bei unseren Fahrzeugen haben wir die Batterien sofort den Großglockner hochgejagt) .Kaiser LKW hatte noch Bleibatterien, soll aber demnächst Lithium Jonen bekommen.

Interessant war dann doch, dass die Großglockner Hochalpenstrasse am Donnerstag auf Schotterstrassen von der KFJ Höhe weg einen Piggio und einen John Deere e-Gator testete und diese Fahrzeuge dann den Leistungstest inkl beachtlicher Steigung problemlos bewältigten.

Am Donnerstag 26.08 fand dann die Leistungsschau statt. Insgesamt konnten 25 Autos und Nutzfahrzeuge, rd 50 Fahrräder, Scooter, Segways,E- Motor- und Funräder sowie 2 automatische Fahrradverleihsysteme gezeigt werden.Ein beachtlicher und umfassender Querschnitt über bereits jetzt oder ab 2011 verfügbarer Fahrzeuge.
Insbesondere konnten die ab Feber 2011 bei Raiffeisen- Leasing verfügbaren Citroen C-Zero und Peugeot i-ON gezeigt werden. Ebenfalls vertreten war der Mitsubishi i-Miev.
VW zeigte einen Prototypen eines E Golf, der in 3 Jahren verfügbar sei. Damit steigt VW offensichtlich nun doch ins Zeitalter der E Mobility ein.

Peter Engert meinte: “Mit der Ausrichtung der
Leistungsschau am Großglockner haben wir bewusst ein starkes Zeichen
gesetzt, weil wir davon überzeugt sind, dass mit der Elektromobilität
unsere Lebensqualität nachhaltig verbessert werden kann. Nun wäre es
an der Zeit, dass auf breiter europäischer Basis einheitliche
Standards geschaffen werden, damit diese innovative und
umweltfreundliche Mobilität so rasch wie möglich Realität wird.”

Bemerkenswert – und für mich in dieser Klarheit noch nicht so bewusst – war die Aussage von Prof Faulstich , Prof an der TU München und Vorsitzender des deutschen Sachverständigenrates, dass in Bezug auf fossile Energie die eigentliche Resourcenknappheit nicht so sehr die Verfügbarkeit von fossilen Brennstoffen ist, sondern die Aufnahmefähigkeit unseres Planeten ERDE und des Ökosystems für CO². Das ist die eigentliche Begrenzung wenn wir die Erderwärmung auf max 2 Grad beschränken wollen.
Wie zum Beweis dafür zeigt sich das Abschmelzen der Pasterze am Großglockner, die vor 60 Jahren angeblich ca bis zur Franz Josefs Höhe reichte und heute einen Abstieg um gut 150 Höhenmeter ( geschätzt) erfordert.
Daher müssen wir , so die Ausführungen von Prof Faulstich, den CO² Ausstoß für Industrie, Haushalt und Mobilität in den nächsten 50 Jahren auf 0 senken. ( Sie lesen richtig! NULL und sonst nichts)
Wenn wir nichts tun?!
Mich wird’s nicht mehr so sehr betreffen. Meine Kinder sehr wahrscheinlich. Meine eventuellen Enkerln ganz sicher.
Daher seine profunde Prognose: E Mobilität hat in Kombination mit erneuerbaren Energien(das müssen siamesische Zwillinge sein: Anm. Würger) mit die Chance, die Erderwärmung erträglich zu belassen. E- Mobility wird stattfinden , in 50 Jahren mit rd 90 % Anteil.
Erstmals haben wir 5 Blogger eingeladen, über die Veranstaltung zu berichten und live Fragen der Internet community zu beantworten.( siehe nach bei Günter Strobl)
So nebenbei erwähnt, geschätzte 2000 bis 3000 Personen haben über den Tag verteilt E Mobility Realität erlebt. Sogar eine Dame aus Israel hat sich für unsere trendigen Elektroräder interessiert.
Also wirklich international.

Danke an den Grossglockner für diese gelungene Kooperaation mit Raiffeisen Leasing.
http://www.kleinezeitung.at/kaernten/spittal/2458375/e-mobilitaet-grossglockner.story

http://www.kleinezeitung.at/allgemein/video/multimedia.do?action=showEntry_VideoDetail&project=462&id=120586

Sogar Krone TV hat über die gelungene Veranstaltung der Grossglockner Hochalpenstrasse und Raiffeisen Leasing berichtet:
http://www.krone.tv/krone/S160/kmwebtv/object_id__217353/index.html

http://www.kleinezeitung.at/allgemein/video/multimedia.do?action=showEntry_VideoDetail&project=462&id=120626

Diskutiert doch mit über E-Mobility am Großglockner

letztesitzung.jpgHeute hatten wir den letzten Abstimmtermin, um alles für das interaktive Online-Event am Großglockner vorzubereiten. Wir laden Euch ein, uns am Donnerstag durch den Tag auf dem Großglockner zu begleiten. Zusammen mit Klaus Heller von Super-Fi werden wir vor Ort eine Twitterwall aufbauen und die Leistungsschau für E-Mobility live begleiten. Wir freuen uns über Eure Fragen via

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  • Postings auf Facebook
  • Tweets auf Twitter mit dem Hashtag #EMobileAT

Die Tweets werden übrigens auch live auf einer Twitter Wall in das Pressezentrum im Besucherzentrum auf der Franz-Josefs Höhe übertragen. Hier auch noch ein paar Infos zu den äußeren Rahmenbedingungen

See you around the web, wir freuen uns!

Grossglockner-Event: Emotion – Innovation – Interaktion

Die “1. Internationale Leistungsschau Elektromobilität Großglockner” ist aus meiner Sicht ein aufregendes Event. Wenn ich so zurückblicke, bin ich als 13-jähriger mit meinen Eltern das erste Mal auf die Großglockner Hochalpenstraße gefahren. Das war ein Erlebnis, das man nicht mehr vergisst. Diese wunderbare Panoramastraße zu Foto: Nikolaus Faistauer, Sujet: Raiffeisen-Leasingbefahren war und ist schon etwas sehr Emotionales

Das Sujet zur Veranstaltung zeigt, worum es geht. Der Bau der Panoramastraße war eine Ingenieursmeisterleistung. Und auch heute geht es beim Thema Elektromobilität um meisterhafte Ingenieursleistungen. Bei diesem Event wollen wir beide Aspekte kombinieren und zeigen, dass die Straße für ein innovatives Thema einen einen tollen Hintergrund liefert. Innovationen müssen nämlich auch den Alltagstest bestehen. Das Großglocknerevent am 26.8. steht für diesen Anspruch: Zeigen was heute schon geht – eine Leistungsschau eben.

Beim Thema Elektromobilität stehen wir am Anfang einer bedeutenden Entwicklung. Es gibt noch viel zu lernen, zu erproben und – im wahrsten Sinne des Wortes – zu “erfahren”. Wir setzen bei diesem Thema darauf, auch das Web für einen intensivere Interaktion als bisher zu nutzen. Bitte nehmt teil an diesem Erfahrungsaufbau  indem ihr uns sagt, was Euch bewegt, was ihr zu dieser Initiative denkt. Vielleicht seid ihr ja vor Ort oder in den Nähe – wir haben am Großglockner auch für alle BloggerInnen und PosterInnen eine Anlaufstelle geschaffen. Das Event wird medial sicher gut begleitet, wir stellen hier aber auch einmal vor, wo man den 26. August auch abseits des Großglockners im Internet mitverfolgen wird können:

Freundlicherweise haben sich auch bereits drei Blogger bereit erklärt, das Event zu covern:

Wir freuen uns über jeden Bloggerbeitrag, außerdem werden wir via super-fi auch noch einige Blogger einladen, das Event live vor Ort mit zu verfolgen – auch wenn es etwas kurzfristig ist. ;-) See you around the web!

Cool: Science Fiction wird elektromobile Realität

Eine ultracoole Zukunft kommt da auf uns zu: Wie die (noch) ORF Seite futurezone berichtet, gibt es – basierend auf dem Segway-Prinzip – ein einrädriges Elektromotorrad der Firma Ryno Motors. Wenn man sich das Video so ansieht, kann man zunächst gar nicht glauben, dass das kein Trick ist. Aber wer schon mal Segway gefahren ist, der kann sich das vielleicht eher noch vorstellen, dass die Technik tatsächlich funktioniert. Trotzdem schaut’s unglaublich futuristisch aus und wird wohl wieder vor allem eines sein: ein unglaublichliches Erlebnis, dieses Ding das erste Mal fahren zu können …  

Vorerst muss man sich mit den Videos begnügen – macht einen aber auch schon Bauklötzestaunen … :-)

Für das heurige Großglockner-Event wird sich das Teil wohl nicht mehr ausgehen, aber da hätten wir dann schon mal eine Anregung für das nächste Event …

Deutschland setzt sich für europaweite Standardisierung in der Elektromobilität ein

dsc_0317_bearbeitet_1024.jpgBeim gestrigen informellen Rat für Wettbewerbsfähigkeit im spanischen San Sebastián hat sich das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie auch auf europäischer Ebene für das Thema Elektromobilität stark gemacht. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer zukunftsorientierten, innovativen und umweltfreundlichen Mobilität.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Bernd Pfaffenbach: “Elektromobilität wird sich durchsetzen, wenn die beteiligten Wirtschaftszweige, Wissenschaft und Politik an einem Strang ziehen. Die Europäische Union kann dabei eine wichtige Rolle spielen, indem sie Initiativen auf den Weg bringt, die im globalen Mobilitätsmarkt von einem Mitgliedstaat alleine nicht zu erreichen sind. Gerade in Fragen der Normung und Standardisierung muss schnell eine europäische Einigung herbeigeführt werden. Dafür wird sich die Bundesregierung nach Kräften einsetzen.”

In San Sebastián diskutierten die EU-Mitgliedstaaten europäische Initiativen zur Förderung der Elektromobilität. Die spanische EU-Ratspräsidentschaft hatte dazu vorgeschlagen, sich auf europäischer Ebene über nationale Maßnahmen auszutauschen und abzustimmen. Zudem soll die Europäische Kommission eine europäische Strategie zur Realisierung elektrisch angetriebener Mobilität entwerfen. Deutschland unterstützt das Anliegen der spanischen Präsidentschaft.

Neben den nötigen Verbesserungen bei der Batterietechnik, die weltweit mit großer staatlicher Unterstützung erforscht wird, gehört die Normung und Standardisierung zu den dringlichsten Aufgaben. Beim Elektrofahrzeug soll derselbe Sicherheits- und Komfortstandard wie bei herkömmlichen Fahrzeugen gelten. Das BMWi wird seine Vorarbeiten in diesem Bereich in den nächsten Monaten in die europäische Diskussion einbringen.

Quelle: Deutsches Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

Elektromobilität am Großglockner – etwas kurzfristig, aber was soll’s!

Einladung zum Grossglockner EventWeb 2.0 ist schnell und entsprechend rasch wollen wir auch in den nächsten Tagen etwas auf die Beine stellen. Seit längerem setzen wir uns mit dem Gedanken auseinander auch in der Web 2.0-Sphäre einige Aktivitäten zu setzen. Manchmal braucht es etwas Druck, Rückenwind, einen Anlass oder eine tolle Idee. Mit der 1. Internationale Leistungsschau Elektromobilität Großglockner, die am 26. August auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe stattfindet, haben wir nun das alles. Druck, Rückenwind, einen Anlass und eine tolle Idee.

Deshalb werden wir von Raiffeisen-Leasing das auch alles nutzen unsere Web 2.0 Aktivitäten etwas auszuweiten. Gemeinsam mit super-fi, die uns dabei auch kurzfristig unterstützen werden, wollen wir das Großevent am Großglockner auch im Web gut covern. Mal sehen, ob und wie uns das gelingt. Für manche von uns sind so manche Schritte (Twitter, Facebook) noch etwas ungewohnt und neu, aber wir haben auch schon ein paar ältere Hasen dabei. Und so hoffen wir, dass es uns in den nächsten Tagen gelingen wird, dazu auch ein für die Web 2.0 Community interessantes Event zu gestalten. Stay tuned! Wir sind dran, etwas kurzfristig, aber was soll’s!

Übrigens: in Facebook kann man sich schon mal vorsorglich auf der Seite der Raiffeisen Klimaschutz Initiative umsehen ;-)

Copenhagen Wheel gewinnt James Dyson Award in den USA

Wie die Plattform Design Milk meldet, geht der heurige James Dyson Award in den USA an das Copenhagen WheelJames Dyson ist ja der Mann, der den Staubsauger vor einigen Jahren neu erfunden hat und damit auch als Geschäftsmann überaus erfolgreich wurde. Der James Dyson Award ist ein internationaler Preis im Bereich Engineering & Design, der nun auch junge Erfinder motivieren soll, innovative Produkte in die Welt zu bringen.

Das nun ausgezeichnete Projekt des Copenhagen Wheel wurde bereits im Vorjahr vorgestellt und ist ein überaus innovativer Ansatz für den Alltagsgebrauch von Fahrrädern. Das ganze ist auch ein tolles Gadget für IPhone Nutzer. Hier gibt’s das Video dazu: