Im Interview: über E-Mobilität, Social Media, Think! und Segway

Nach den doch etwas intensiven und ereignisreichen Tagen rund um das Großglocknerevent war dann mal auch Zeit für ein Gespräch zwischen Ali Mahlodji von super-fi und mir über unseren Zugang zu den brandheißen Themen der Zeit. Das Interview erschien zunächst auf dem Blog von super-fi.

Geht uns der Phosphor aus?

Leichtentzündlich Sehr giftig Ätzend Umweltgefährlich

Na und?

Habe ich mich im Urlaub gefragt, als ich einen entsprechenden Artikel im Magazin P.M.zu lesen begonnen habe.

Dann verwenden wir halt keine Streichhölzer mehr!

Zippo mit Benzin ist wieder gefragt! Davon wird die Welt auch nicht gerade untergehen.

Aber je länger ich den Artikel las, desto eher wurde mir klar, dass Phosphor doch einer der wichtigen – Wiki- sagt sogar ,  einer der essentiellsten Bestandteile des Lebens ist.

Phosphor ist das „Nadelöhr des Lebens“ sagte schon 1959 der Biochemiker Isaac Asimov und sagte damals schon die Endlichkeit des Elementes voraus.

Nur geglaubt hat`s Ihm damals halt keiner!

Kein Lebewesen – auch Pflanzen – können ohne Phosphor auskommen. Der Großteil wird für mineralische Düngemittel verwendet. Ein wesentlicher Teil des Mengenertrages unserer Nahrungsmittel und damit die Ernährung der Menschheit hängt unmittelbar vom Phosphor ab.

Und – er wird in nennenswerten Mengen eigentlich nur in 4 Ländern abgebaut. In 20 Jahren könnte der PEAK –  Phosphor erreicht sein. Könnten dann Hungersnöte für uns sieben /acht Mrd Menschen beginnen?

Klar ist in der Zwischenzeit, Phosphor entwickelt sich fast unbemerkt zu einem geopolitisch strategischen Produkt um das es bald ein gehöriges Gerangel geben könnte.

Auszug aus Wiki:(Teilauszug)

Die größten Vorkommen an Phosphat-Mineralien findet man in Afrika (Marokko, Westsahara), in China und den USA (Florida). Vier Länder besitzen rund 80% an den weltweiten Phosphatgestein-Reserven, die mit derzeitiger Technologie wirtschaftlich abbaubar sind: Marokko (zusammen mit Westsahara 36,5%), China (23,7%), Jordanien und Südafrika (je 9,6%). Die kontinentalen Vorkommen reichen nur noch für wenige Jahrzehnte; Schätzungen variieren zwischen 50[13] und 130 Jahren.[14] Es existieren allerdings große Vorkommen unter Wasser, die momentan nicht ökonomisch abgebaut werden können.[15]Von den weltweit jährlich geförderten etwa 100 Millionen Tonnen an Rohphosphaten werden etwa 90 % zur Herstellung von Düngemitteln verwendet. Phosphor kann in Düngemitteln durch keinen anderen Stoff ersetzt werden[17]

.http://de.wikipedia.org/wiki/Phosphor

Aber holen Sie sich den Artikel im P.M. Stichworte: Wir hängen am Phosphor wie der Junkie an der Nadel.Und die Vorboten der Verknappung sind bereits sichtbar: Nach einer Preisexplosion vor zwei Jahren kam es in 40 Ländern zu blutigen Aufständen

http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id4371.htm 

Warum ich das schreibe, wo`s doch am ersten Blick so gar nichts mit Ökoenergie zu tun hat?

Eigentlich ist es wieder einmal ein schönes Beispiel, wie „ nachhaltig “ wir wirtschaften. Eines von vielen Szenarien, bei denen wir halt wieder nicht zu Ende gedacht haben.

Fangen wir endlich damit an!      

Nachhaltigkeitsmagazine im Abovergleich

Was ist Ihr Lieblingsmagazin im Nachhaltigkeitsbereich? Oder wissen Sie gar nicht, welche Magazine am Markt derzeit verfügbar sind? Da die Anzahl der Printmagazine in diesem Bereich wächst, habe ich mir die Mühe gemacht, eine einfache Liste der kostenpflichtigen Magazine zu erstellen und zu vergleichen. Gerne kann diese weiter ergänzt werden. Einfach am Ende der Liste einen Kommentar hinterlassen.

Forum Nachhaltig Wirtschaften

Das Entscheider-Magazin “forum Nachhaltig Wirtschaften” berichtet  über neue Entwicklungen, Trends und Erfolgsbeispiele zu den Themen Nachhaltigkeit und unternehmerische Verantwortung in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

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Mit Reportagen, Essays, Porträts, Berichten und Interviews leuchtet Oya in alle Winkel der Gesellschaft und fördert neue Ansätze zutage: in sozialen Unternehmen, in Gesundheitsprojekten, in Ökodörfern und Lebensgemeinschaften und weiteren vielfältigen Bewegungen für soziale und ökologische Anliegen.

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brand eins

brand eins ist das Wirtschaftsmagazin, das nach den Hintergründen sucht und nach den Zusammenhängen.  Deshalb gehört es für mich eindeutig zu den Nachhaltigkeitsmagazinen. Nur wenn wir die komplexen Zusammenhänge verstehen, kann sich in der Gesellschaft etwas ändern.

brand eins beschreibt den momentanen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft, den Übergang vom Informations- zum Wissenszeitalter. brand eins zeigt die Bruchstellen, die sich dabei ergeben und liefert Vorlagen, Ideen und Konzepte für alle, die diesen Wandel aktiv vorantreiben oder von ihm berührt werden.

  • Erscheinungsintervall: 12 x pro Jahr
  • Abopreis:  € 79,80 zzgl. Versand nach Ö
  • Einzelpreis: € 7,60
  • Unternehmenssitz: Deutschland

natur+kosmos

natur+kosmos bietet tiefgehende Einblicke in die Zusammenhänge zwischen Mensch, Natur und Technik in einer globalisierten Welt. In jeder Ausgabe wird das “Projekt Zukunft” vorgestellt. Diese Projekte erfüllen ökologische, ökonomische und soziale Kriterien gleichermaßen und leisten so einen grundlegenden Beitrag zu unserer Zukunftssicherung.
In natur+kosmos kommen Menschen zu Wort, die ihrer Zeit voraus sind und neue Ideen verfolgen.

  • Erscheinungsintervall: 12 x pro Jahr
  • Abopreis: € 63,-(D) € 72,- (Ö)
  • Einzelpreis: € 5,90 (D) € 6,80 (Ö)
  • Unternehmenssitz: Deutschland

Glocalist

Die grundlegende Richtung der Glocalist Medien ist es, über die aktuellen Tendenzen aus Nachhaltigkeit, CSR, Wirtschaftsethik, Social Business&Social Entrepreneurship und sozialer Verantwortung auf Grundlage der Menschenrechte und Beförderung dieser zur Schaffung einer ökonomischen, ökologischen und sozialen Gerechtigkeit zu berichten.

  • Erscheinungsintervall: 10 x pro Jahr im Print (erst wieder ab November 2010)
  • Abopreis: derzeit nicht angegeben
  • Einzelpreis: € 4,40 (derzeit stehen alle bisherigen Ausgaben zum Gratisdownload bereit)
  • Unternehmenssitz: Deutschland (vormals Österreich)

Biorama – Magzin für nachhaltigen Lifestyle

Biorama ist ein Magazin welches für einen nachhaltigen und bewussten Lebensstil steht. Es ist eine moderne Plattform für Ideen, Menschen und Produkte, ein Leitfaden im schnell wachsenden Markt des Handels mit Bioprodukten, des Fair-Trade sowie der Branche alternativer Energien.

  • Erscheinungsintervall: 4x pro Jahr
  • Abopreis: derzeit nicht angegeben
  • Einzelpreis: € 2,50.-
  • Unternehmenssitz: Österreich

LEBENSART – Wissen ist erneuerbar

Ist das Magazin für nachhaltige Lebenskultur. Trendige LOHAS-Themen werden ebenso diskutiert wie brennende gesellschaftspolitische Anliegen. Die nachhaltigen Themen der LEBENSART sind: Bauen & Wohnen, Bildung & Soziales, Energie & Mobilität, Essen, Gesundheit, Natur & Garten, Reisen, Umwelt & Klima, Wirtschaft & Arbeit.

  • Erscheinungsintervall: 7 x pro Jahr
  • Abopreis: € 24,- (Ö) € 30,- (D, CH)
  • Einzelpreis: ca. € 4,- (Spezialausgaben zu unterschiedlichen Preisen)
  • Unternehmenssitz: Österreich

enorm – Wirtschaft für den Menschen

Das Magazin enorm ist ein unabhängiges Wirtschaftsmagazin, das an die Überwindung gesellschaftlicher Missstände zum Wohle des Menschen mittels des Gedankens des Social Business in all seinen Facetten glaubt und mit daran arbeiten möchte.

  • Erscheinungsintervall: 4 x pro Jahr
  • Abopreis: € 30,-
  • Einzelpreis: € 7,50
  • Unternehmenssitz: Deutschland

ecoLife

ecoLife ist das Schweizer Magazin für Nachhaltigkeit. Es vermittelt seinen Leserinnen und Lesern relevante Informationen über spannende Entwicklungen in den Bereichen Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt.  ecoLife spricht Menschen an, die sowohl nachhaltig als auch genussvoll leben und die auf unkomplizierte Art ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung wahrnehmen.

  • Erscheinungsintervall: 6 x pro Jahr
  • Abopreis: CHF 45,- Ausland: zzgl. Portokosten CHF 27.– (ich glaub die wollen nicht wirklich nach Ö verkaufen ;-)
  • Einzelpreis: CHF 9,60
  • Unternehmenssitz: Schweiz

Ich habe mich hier bewusst für Nachhaltigkeit entschieden, da dies mehr meinem Schwerpunkt entspricht. Falls Interesse an einer Liste für Magazine im Bereich Ökoenergie besteht, melden Sie sich einfach mit Kommentar. Wie gesagt sind auch Ergänzungen dieser Liste, sowie Kommentare, welches denn Ihr Lieblingsmagazin ist, herzlich willkommen.

Think im Selbsttest – Tag 2+3

ParkplatzDer Think steht nun wieder wohlbehütet in der Garage und ich darf  über die letzten beiden Tage resümieren. Vielen Dank übrigens für die vielen Kommentare und die zahlreichen Interaktionen auf Twitter.

Die Rückreise nach Wien

Am Mittwoch habe ich die Heimreise nach Wien angetreten. Natürlich mit 100% “Tankfüllung”. Wir erinnern uns – die Hinreise von ca. 95 km hatte mich über 80% der Ladeleistung gekostet und für eine kleine Spritztour danach hatte es womöglich aufgrund der rauhen (sorry liebe W4 Kollegen) Witterungsverhältnisse nicht mehr gereicht. Bei der Fahrt nach Wien wollte ich mich selbst challengen und immer versucht die Energienadel in Richtung Null-Verbrauch bzw. Einspeisezustand zu bringen. Es gibt beim Verbrennungsmotor zwar auch diese Anzeige, die zwischen 5 und 15 Liter Verbrauch hin und her pendelt, man misst ihr aber im Normalfall keine grosse Bedeutung zu. Anders beim Elektroauto, möchte ich meinen. Das Gefühl zu haben gerade mit 0 Verbrauch zu fahren hat schon wirklich was. Der Haken: Auf der Landstrasse bedeutet das bei leichtem Gefälle eine Geschwindigkeit von ca. 85 km/h; die Autofahrer hinter mir waren dementsprechend “not amused”. Ich bin natürlich nicht die ganze Zeit 85 km/h gefahren aber mehr als 110 km/h sind auch auf der Autobahn nicht drin. Das Ergebnis konnte sich jedoch sehen lassen. Nach über 100 km waren nur 55% der Ladeleistung verbraucht.  Der Umstand, dass das Waldviertel ein paar HM über Wien liegt  und ich weder Scheibenwischer noch Licht benötigte, haben sicher einiges zu dem grossen Unterschied im Vergleich zu Hinreise beigetragen (80% Verbrauch).

Die Nachtparkplatz Challenge

Wie gesagt hatte ich für die erste Nacht die sichere Variante der Garage mit Waldviertel gewählt. Für die 2. Nacht in Wien hatte ich mir jedoch vorgenommen den Versuch zu starten einen Stellplatz mit Steckdose in Wien zu finden. Wirklich nicht so einfach. Es gibt zwar zahlreiche Stromtankstellen, die sind leider nur für untertags und bei Privathaushalten vor allem nicht für mehrere Stunden konzipiert. So startete ich einen Aufruf auf Twitter und hier im Blog. (weiterlesen …)