Als geborener Wiener studiert man nach dem Gymnasium natürlich in Wien. Und als Physik und Technik Fan bietet sich Maschinenbau an. Das habe ich dann auch gemacht. Zunächst ein wenig Kraftfahrzeugbau bei Prof. Lenz, mit tollen Möglichkeiten die deutsche Automobilindustrie kennen zu lernen - in meinem Fall die Bayrische (... nein, Audi).
Das war dann allerdings auch der Grund, warum ich mich letzlich für den betriebswissenschaftlichen Zweig entschieden habe - ich wollte kein Technik-Beamter werden, wie die Entwicklungsingenieure damals genannt wurden. Mich hat eher Qualitätsmanagement und im Speziellen der organisatorische Aspekt interessiert.
Nach dem Studium habe ich in der Glasindustrie gearbeitet, war selbständig, dann in einer Unternehmensberatung, wieder in der Industrie und schließlich bin ich 2000 - nach einem längeren privaten USA-Aufenthalt - in der Raiffeisen Informatik gelandet.
Dort fühle ich mich seither zu Hause - angefangen habe ich als Prozessmanager, durfte dann die Gruppe "interne Organisation" aufbauen und schließlich bin ich 2005 in die Logistik gewechselt. Dort versuche ich seither, gemeinsam mit meinen Kollegen, ein modernes Facility Management zu etablieren und weiter zu entwickeln.
Soo ... weit weg von meinen Wurzeln, der Betriebstechnik, ist das gar nicht, wie ich festgestellt habe.
Nach wie vor interessiere ich mich für Autos, Rad fahren ("das Fahrrad ist das am weitesten entwickelte Fahrzeug"), Fotografieren, Reisen und für kritische Literatur. Mein derzeitiger Favorit: "Virus Auto" - natürlich von Prof. Knoflacher.










