Gefrorener Rauch als Akku?

Als letztes Jahr die University of Central California-UCF mit der Meldung herauskam, DAS Material schlechthin für Akkus entwickelt zu haben, entstand ein kleiner Hype. Professor Lei Zhai hatte gemeinsam mit einem Postdoc-Kollegen ein Aerogel, in der Fachsprache Multi Walled Cnano Tubes – MWCNT genannt, entwickelt. Ein Kohlenstoff-Aerogel, das jetzt umgangssprachlich auch als gefrorener Rauch umschrieben wird. Es ist der leichteste, bekannte Feststoff auf dieser Welt. (weiterlesen …)

Optimismus bei der Österreichischen Photovoltaik-Tagung

Optimismus bei der Photovoltaiktagung. Deckelung jedoch nach wie vor das größte Problem.

Mitte Oktober fand die alljährliche Photovoltaiktagung statt und ich konnte mich einen Tag dafür freikämpfen. Außerdem muss man ja auf dem Laufenden bleiben. Es hat sich jedenfalls ausgezahlt, da einige Erkenntnisse den Tag geprägt haben.

Die Datenkrake kommt aus der Steckdose

Nicht nur der Strom kommt aus der Steckdose: auch Googles Datenkrake streckt ihre Tentakel nach dem Stromnetz aus. Wer dem Untier nicht auf die Saugnäpfe klopft wird zum gläsernen (Strom-)Verbraucher. So smart wie ihr Name glauben lässt sind „Smart Grids“ auch wieder nicht.

Haben Sie ein Android Phone, das mit Ihrem Google Konto synchronisiert ist? Oder zumindest Freunde, die ein synchronisiertes Andriod Phone haben? Dann kennt Google Ihre Nummer bereits. Es ist gar nicht mehr notwendig der Kalifornischen Datenkrake die persönlichen Daten ins Maul zu stopfen, Ihre Freunde machen es für Sie. Und wenn man schon einmal dabei ist, das Leben mit Google zu synchronisieren weil die superpraktischen gratis Services so superpraktisch sind, so synchronisiert man gleich auch den Kalender, die Dokumente, die Familienfotos, den aktuellen Aufenthaltsort, den Freundeskreis undsoweiter. Wenn man fertig ist, versieht man auch noch alles mit Metadaten, es wäre doch schade wenn die elektronischen Spione aus dem Googleversum lange suchen müssten, das muten wir ihnen nicht tu. Und dann soll sich noch eineR über die Vorratsdatenspeicherung beklagen.

Neue, deutsche Studie über die Zukunft von E-Autos

Energiespeicherung mit Unterwasser-Ballons

Seit fünf Jahren forscht Prof. Seamus Garvey von der University of Nottingham an luftgefüllten Unterwasser-Ballonen, die überschüssige Energie von Windfarmen zwischenspeichern sollen. Vor kurzem starteten die ersten Outdoor-Versuche im Meer vor den Orkney-Islands (Nordschottland).

Druckluftspeicherkraftwerke

Je weiter sich die PV-, Wind- und Wellenkraftwerks-Technik entwickelt, desto wichtiger wird die Speicherung der erzeugten Energie. Eine Möglichkeit der Energiespeicherung sind Druckluftspeicherkraftwerke. Sie dienen momentan dem Abdecken von Spitzenlasten. Luft wird üblicherweise in Kavernen gepumpt und bei Bedarf über eine Turbine, die an einem Generator hängt wieder abgelassen. Der Vorteil von einem Druckluftspeicherkraftwerk ist, dass es sehr schnell hochgefahren werden kann und “schwarzstartfähig” ist. “Schwarzstartfähig” bedeutet, das Kraftwerk braucht beim Starten keine externe Stromzufuhr (Wärmekraftwerke brauchen diese schon zum Hochfahren). Das ist besonders nach Netz-Blackouts/flächendeckenden Stromausfällen wichtig.