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	<title>ÖkoEnergie-Blog</title>
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		<item>
		<title>Billige Energie und billige Rohstoffe schaffen Arbeitsplätze&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 18:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Eder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiepolitik & Energiegewinnung]]></category>
		<category><![CDATA[Al Kaida]]></category>
		<category><![CDATA[Bevökerungswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[billige Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Imperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Malzer Sepp]]></category>
		<category><![CDATA[OPEC]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivitätszuwachs]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; im Bereich der Sozialhilfe. Noch heute werden wir großteils von Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft geführt, deren Erfolgsrezepte, bzw. Ausbildungsinhalte aus Zeiten stammen, wo wir im Gegensatz zu heute: halb so viele Menschen auf diesem Planten waren. uns die, ich nenne es die Primärindustrie, mit genügend neuARTIGEN Produkten versorgen und so immer neue Arbeitsplätze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 13px;line-height: 19px">&#8230; im Bereich der Sozialhilfe.</span></p>
<p>Noch heute werden wir großteils von Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft geführt, deren Erfolgsrezepte, bzw. Ausbildungsinhalte aus Zeiten stammen, wo wir im Gegensatz zu heute:</p>
<ul>
<li>halb so viele Menschen auf diesem Planten waren.</li>
<li>uns die, ich nenne es die Primärindustrie, mit genügend neuARTIGEN Produkten versorgen und so immer neue Arbeitsplätze schaffen konnte.</li>
</ul>
<p>Inzwischen ist so manches passiert. Das Wichtigste:</p>
<p><em>1) Produktivitätszuwachs übertrifft das Wirtschaftswachstum</em>. Auf diese Weise eliminiert die „Primärindustrie“ Rationalisierungsschritt für Rationalisierungsschritt die eigenen Kunden. Neue kann sie auf <span style="font-size: 13px;line-height: 19px">Grund mangelnder Kaufkraft der potentiellen Kunden nicht gewinnen.</span></p>
<p>2) Produkte sind allen Unkenrufen zum Trotz heute <em>wesentlich</em> langlebiger als früher. Ein 10 Jahre altes Auto in den 1970ern war eine Schrottkiste. Heute fahren wir Autos ohne weiteres über 400.000km, in den 70ern völlig unvorstellbar. Wir fliegen zuweilen in Flugzeugen älter als 25 Jahre die dennoch tadellos funktionieren. Straßenbahnen über 40 fahren täglich ohne Probleme und es fällt gar nicht so auf dass sie schon so alt sind. Mein Kühlschrank ist älter als 10, ebenso der Geschirrspüler. Mein Handy ist gut 8 (ein Trick: Akku nie ganz aufladen), mein Rennrad über 20,…</p>
<p>3) Es gibt <em>keine</em> wirklich  <em>&#8220;neuen&#8221; Produkte</em> der Primärindustrie.  Die neue Elektronik schafft sogar viele Produkte ab. Früher hatte ich: Radio, HIFI Verstärker, Plattenspieler, Kassettendeck, Walkman, Photoapparat, Diaprojektor, Filmkamera , Filmprojektor, Fernseher, Videorecorder, Taschenrechner, Taschenlampe, Filofax, Straßenkarten, Stadtpläne, hatte sogar einen Kompass,vieles ging hin und wieder zur Reparatur, &#8211; heute macht das alles mehr oder weniger Eins, das hab ich in der Hosentasche und wird praktisch nicht kaputt.</p>
<p>Wie sieht die Lösung aus? Wird ein großer Teil von uns Künstler, oder gründen wir neue Religionen? Löst das nachhaltig die Energie-, Rohstoff-, und Nahrungsversorgung? Und vor allem schafft es neue Jobs &#8211; viel mehr als wir uns jetzt vorstellen? Schließlich werden wir viel mehr Menschen, mindestens 1.000.000* <span style="font-size: 13px;line-height: 19px"> </span><span style="font-size: 13px;line-height: 19px">die Einkommen benötigen.</span></p>
<div id="attachment_3397" class="wp-caption alignleft" style="width: 276px"><img class=" wp-image-3397      " style="margin: 10px" src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2013/05/IMGP02641.jpg" alt="" width="266" height="186" /><p class="wp-caption-text">Wir werden Künstler?</p></div>
<p><span style="font-size: 13px;line-height: 19px">Ohne eine neue Art von Imperialismus wird es meiner Ansicht nach nicht gehen.  Ein Imperialismus zu Gunsten unserer sich auf Nachhaltigkeit einstellende Wirtschaft </span><span style="font-size: 13px;line-height: 19px">können wir Arbeitsbedingungen in Fernost nicht akzeptieren</span><span style="font-size: 13px;line-height: 19px">. In dieser Verantwortung sind Dumpingproduktionen zum Aufgeben zu </span><em>zwingen</em><span style="font-size: 13px;line-height: 19px">. Es sollte uns mit Stolz erfüllen lokale Produkte zu forcieren &#8211; eine neue Partnerschaft zwischen Konsumenten und Produzenten fürs Gemeinwohl. Ich muss es lernen zuzulassen dass, will ich wohlhabend sein, mein Nachbar reich sein darf.</span></p>
<h2>Dank an die OPEC ?!</h2>
<p>Wir sollten uns ein Beispiel an der OPEC nehmen. Generell sind wir der OPEC, dass möchte ich hier AUSDRÜCKLICH betonen, zu allergrößtem Dank verpflichtet! Ohne OPEC hätten wir keine Biomasseheizungen, keine Solaranlagen,kaum Wärmedämmung, Wärmerückgewinnung, &#8230;, soviel wie die OPEC für die Entwicklung der Nachhaltigkeit und neue Jobs getan hat ist mit nichts und niemand vergleichbar. Daher möchte ich hier den Malzer Sepp aufrufen: Der Generalsekräter der OPEC wird ÖKOLOGIERAT!</p>
<p>Erst das teure Öl hat völlig neue Wirtschaftszweige entstehen lassen. Wir sollten den Erdölförderern noch höhere Preise zugestehen, damit wir noch mehr Arbeitsplätze schaffen können. Eine Al Kaida die das Öl verbilligen würde wäre die furchtbarste Terrororganisation ever.</p>
<p>Sollte es dennoch passieren müsste der Staat sofort regulierend &#8211; mit höheren Steuern auf nicht erneuernde Energien und Rohstoffe &#8211; antworten. Der Reichtum der OPEC schafft uns Wohlstand. Je reicher die OPEC wird, um so besser geht es uns. Schließlich machen die BürgerInnen in den OPEC Staaten (Produkte) und bei uns (Zellammsee, Kärntnerstraße,&#8230;) viel von Ihrem Geld zu unserem Einkommen. Ich hoffe auf steigende Energiepreise damit bei geringerer Ölförderung mehr verdient wird, damit dieses Spiel noch lange funktioniert. Der West &#8211; Östliche Divan moderner Prägung</p>
<p>So zwingt uns die OPEC zum denken, ja, sie <em>zwingt</em> uns regelrecht in den Wohlstand. Genau so müssen wir mit Produktionen aus Fernost verfahren. In diesem Fall müssen WIR die dort zwingen, dass sie ihre Preise erhöhen! Beispiel wäre: Angleichungszölle  an hiesiges Sozial- , Umwelt- und Lohnniveau.</p>
<p>Der Weltbevölkerungszuwachs beträgt untersten Annahmen entsprechend MINDESTENS 1.000.000. PRO WAS? Jahr? Monat? Woche?</p>
<p>WOCHE! Führt Euch diese Zahl vor Augen! Wer da noch glaubt mit altbackenen Antworten aus dem vorigen Jahrtausend zu reüssieren sollte sich die Textzeile der Who &#8211; my generation &#8211; hope to die before get old  -  (old im Kopf) zu Herzen nehmen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Solaranlage, Biomasseheizung, Elektroauto! Ja eh &#8211;</title>
		<link>http://www.oekoenergie-blog.at/2013/05/solaranlage-biomasseheizung-elektroauto-ja-eh/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=solaranlage-biomasseheizung-elektroauto-ja-eh</link>
		<comments>http://www.oekoenergie-blog.at/2013/05/solaranlage-biomasseheizung-elektroauto-ja-eh/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 May 2013 17:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Eder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiemanagement & Smart Grids]]></category>
		<category><![CDATA[Abstrahlverluste]]></category>
		<category><![CDATA[Energiespartipps]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgas]]></category>
		<category><![CDATA[Gastherme]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich wohnen viele in der Stadt zur Miete und erdgasversorgt. Was soll man machen &#8211; warten auf die globale Umstellung? Möglich, doch bis dahin kann ich einiges tun und ohne Komfortverlust etwas Geld sparen, das Eingesparte eventuell lustvoller verwenden. Also: Tür und Fensterdichtungen jetzt erneuern. Alte Kleber der Dichtstreifen lassen sich in Wärme leichter abziehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3388" class="wp-caption aligncenter" style="width: 384px"><img class="wp-image-3388 " style="font-size: 13px;line-height: 19px" src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2013/05/Sommerbetrieb-468x351.jpg" alt="" width="374" height="281" /><p class="wp-caption-text">Gastherme Bedienfeld</p></div>
<p>Wie ich wohnen viele in der Stadt zur Miete und erdgasversorgt. Was soll man machen &#8211; warten auf die globale Umstellung?</p>
<p>Möglich, doch bis dahin kann ich einiges tun und ohne Komfortverlust etwas Geld sparen, das Eingesparte eventuell lustvoller verwenden. Also:</p>
<ol>
<li><span style="font-size: 13px;line-height: 19px">Tür und Fensterdichtungen jetzt erneuern. </span><span style="font-size: 13px;line-height: 19px">Alte Kleber der Dichtstreifen lassen sich in Wärme leichter abziehen und neue Dichtstreifen lassen sich jetzt sauber aufbringen.</span></li>
<li><span style="font-size: 13px;line-height: 19px"> An Alle Gasthermen &#8211; Gas Durchlauferhitzer , E- Kleinboiler, E &#8211; Durchlauferhitzer Besitzer und / oder Nutzer:</span></li>
<li><span style="font-size: 13px;line-height: 19px"> Auf Sommerbetrieb umstellen = Heizfunktion abschalten. siehe Bild1</span></li>
<li><span style="font-size: 13px;line-height: 19px"> Generell: die Brauchwassertemperatur auf Gebrauchsniveau (ca. 42°C) einstellen, sodass keine Beimischung von Kaltwasser nötig ist. Damit brauche ich nicht lange an der Einstellung drehen. Eine niedere Brauchwasser Temperatur im Erhitzer verbessert den Wirkungsgrad der Therme und verringert den Gasverbrauch. Bei E- Durchlauferhitzern detto.</span></li>
<li>Den Wasserdurchfluss auf eine maximal sinnvolle Stärke voreinstellen, heißt meistens: reduzieren. Es nützt nichts, wenn Wasser so stark fließt, dass es rausspritzt. Das Einregulieren von Stärke und Temperatur kostet täglich mehrmals sinnlos Geld! Die Voreinstellventile befinden sich meist unter den Becken in Küche und Bad. Damit erreiche ich auch, dass der Durchlauferhitzer das Nachheizen locker schafft und ich nicht während der Dusche ungewollt zu kneipen beginne.</li>
</ol>
<p><span style="font-size: 13px;line-height: 19px">Energiefreaks können freilich noch weiter gehen: abends vor dem Federnball, den Erhitzer komplett abschalten. Viele Erhitzer haben nämlich eine Bereitschaftsfunktion und heizen Stillstandsverluste sofort nach. Gut geht das freilich auch bei E &#8211; Kleinboilern und E &#8211; Durchlauferhitzern, wenn man zusätzlich eine Zeitschaltuhr verwendet. Morgens schaltet man ein und man wird die Abschaltung im Komfort nicht bemerken. Ebenso wenn man außer haus geht.</span></p>
<h2>Winterheizbetrieb</h2>
<p>Der Winterheizbetrieb wird separat behandelt. Im Sommer aber bitte alle Regulierventile der Heizkörper aufdrehen. Man kann jetzt schon Wärmedämmungen zwischen Wand und Heizkörper anbringen, damit Abstrahlverluste von Heizkörper auf die Wand hinter dem <span style="font-size: 13px;line-height: 19px">Heizkörper reduziert werden. </span><span style="font-size: 13px;line-height: 19px">Aus Karton und Alufolie, mit Freuden, in einem echten Workshop, leicht selbst zu basteln, sollte das Fernsehprogramm mal bei Regenwetter zufällig weniger attraktiv sein. Das Bild zeigt den Heizkörper Strahlungsreflektor vor dem Abschieben hinter den Heizkörper. Die seitlichen Laschen drücken ihn vom Heizkörper weg, hin zur Wand. Ist ja irgendwie logisch, Verluste hinter dem Heizkörper zur Wand sind beträchtlich, denn die Heizkörper Abstrahltemperatur beträgt oft 60°C und mehr, währenddessen im übrigen Raum nur etwa 22°C zum tragen kommen.</span></p>
<p>Alles in Allem sind Reduktionen der Energie- und Wasserkosten um mindestens 5% /a erzielbar &#8211;  ohne den geringsten und das ist mir immer sehr wichtig, ohne Komfortverlust. <span style="font-size: 13px;line-height: 19px">Ökologisch richtiges Verhalten bedeutet niemals Einschränkung &#8211; im Gegenteil!</span></p>
<div id="attachment_3390" class="wp-caption alignnone" style="width: 478px"><img class=" wp-image-3390" src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2013/05/HKD1-468x351.jpg" alt="" width="468" height="351" /><p class="wp-caption-text">Heizkörper mit selbst gebasteltem Wärmeverlustschutz</p></div>
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		<title>2. Platz bei der Höhenstrasse Classic!</title>
		<link>http://www.oekoenergie-blog.at/2013/05/2-platz-bei-der-hohenstrasse-classic/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=2-platz-bei-der-hohenstrasse-classic</link>
		<comments>http://www.oekoenergie-blog.at/2013/05/2-platz-bei-der-hohenstrasse-classic/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 12:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Autorennen]]></category>
		<category><![CDATA[e-Autos]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroauto]]></category>
		<category><![CDATA[Ergebnisliste]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenstrasse Klassic]]></category>
		<category><![CDATA[Rally]]></category>
		<category><![CDATA[Renault]]></category>
		<category><![CDATA[Renault Kangoo]]></category>
		<category><![CDATA[Roadbook]]></category>
		<category><![CDATA[Sieger]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 26. April habe ich zum ersten Mal bei einem Rally-Rennen mitgemacht. Dem Q19 Vienna Höhenstraße Classic bei normalerweise nur Oldtimer fahren aber seit kurzem auch Elektroautos und Gasfahrzeuge mitmachen. Am Freitag waren die Elektroautos dran. Blauäugig ohne zu wissen was auf uns zukommt haben wir einen Startplatz mit den Elektroautos der Raiffeisen Leasing Flotte bekommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-3369  alignnone" style="margin: 10px" src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2013/05/IMG_3256-468x351.jpg" alt="" width="468" height="351" /></p>
<p>Am 26. April habe ich zum ersten Mal bei einem Rally-Rennen mitgemacht. Dem <a href="http://www.autofreunde.com/">Q19 Vienna Höhenstraße Classi</a>c bei normalerweise nur Oldtimer fahren aber seit kurzem auch Elektroautos und Gasfahrzeuge mitmachen. Am Freitag waren die Elektroautos dran. Blauäugig ohne zu wissen was auf uns zukommt haben wir einen Startplatz mit den Elektroautos der Raiffeisen Leasing Flotte bekommen. Nachdem ich schon länger nicht mit Elektroautos unterwegs war, war das eine gute Möglichkeit mich wieder auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen und gleichzeitig einen netten Abend zu verbringen.</p>
<p>Einziges Problem: Ich <del>kann</del> mag eigentlich nicht Auto fahren (alles viel zu stressig und mühsam) und bin generell eher der Beifahrertyp. Da bei diesem Rennen vor allem der Beifahrer eine wichtige Navagationsaufgabe hat,  hab ich Dieter &#8211; meine bessere Hälfte &#8211; gefragt ob er nicht fahren kann und ich die Navigation übernehme. Ihr müsst wissen, bei solchen Rallys gibt es keine Rennstrecke sondern man ist im normalen Strassenverkehr unterwegs und weiß vorher nicht, wo es hingeht. Die einzige Navigationshilfe besteht aus einem mehrseitigen Heft in dem Zeichen stehen, die kein normaler Mensch versteht, man hantelt sich von einem Hinweis zum nächsten und hofft an der richtigen Stelle zu sein. Gott sei Dank gab es ein Briefing von dem wir uns etwas Licht im Dunkeln erhofft hatten aber  als wir auch nach dem Briefing noch immer keinen blassen Schimmer hatten wo oder wie wir fahren müssen, mussten wir uns erstmal in diese kryptischen Zeichen einarbeiten. Gott sei Dank war unser Start erst eine Stunde nach dem Briefing und so konnten wir zumindest erahnen was SP 1, ZK 7 usw. bedeuten könnte. Für Dieter war es zudem die erste Fahrt in einem Elektroauto aber als Routinier gewöhnt man sich schnell an die geräuschlose Fahrweise mit Automatikgetriebe.</p>
<div id="attachment_3370" class="wp-caption alignnone" style="width: 478px"><img class="size-medium wp-image-3370 " src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2013/05/höhenstrasse-classic-renault-kangoo-468x431.jpg" alt="" width="468" height="431" /><p class="wp-caption-text">Unser Rennfahrzeug: Renault Kangoo - von uns liebevoll Känguruh genannt - mit noch silbernem Logo (die neuen E-Fahrzeuge haben einen Blaustich im Logo)</p></div>
<p>Umso erstaunlicher war es, dass wir nach ersten Startschwierigkeiten und Eingewöhnungsphase in die eigenartige Planzeichnung tatsächlich zu den ersten Checkpoints pünktlich angekommen waren und uns schließlich immer mehr auf diese witzige Art von Rennen eingelassen haben. Das Ziel war vor allem mit einem einzigen &#8220;Tank&#8221; auszukommen, deshalb war auch spritfahrendes Fahren angesagt. Irgendwann haben wir sogar einen regelrechten Ehrgeiz entwickelt auch wirklich alles richtig zu machen. Wir hatten uns sogar an die verordnete Pause gehalten, die uns vielleicht aber dann den Sieg gekostet hat, weil sich nicht alle daran gehalten haben. Jedenfalls haben wir trotz völliger Ahnungslosigkeit den unglaublichen 2. Platz unter den E-Autos belegt. Einige haben sich nämlich schon gleich am Anfang verfahren, was uns in die Hände gespielt hatte und überhaupt das coolste: wir hatten nach dem 90 km Rennen  über den Kahlenberg noch immer 30 km Reichweite!</p>
<div id="attachment_3381" class="wp-caption alignnone" style="width: 478px"><img class="size-medium wp-image-3381 " src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2013/05/Pokal_Höhenstraßen-Classic-468x623.jpg" alt="" width="468" height="623" /><p class="wp-caption-text">Unser Pokal für den 2. Platz!</p></div>
<p>Hier geht&#8217;s noch zur <a href="http://www.autofreunde.com/events/2013/Q19_2013_Freitag.pdf">Ergebnisliste</a>, ungefähr so kryptisch sah auch die Anleitung aus ;-) Das ist echt nur was für Profis und die Fahrer der Oldtimer waren da natürlich viel routinierter als wir! Ich hab jetzt auch noch Herrn Peter Urbanek, einen der Veranstalter vom Verein der Freunde des Automobils noch interviewt.</p>
<h3>Herr Urbanek, erzählen Sie uns bitte was es mit de Höhenstrasse Classic auf sich hat.</h3>
<p>Geschichte: Die Höhenstrasse Classic wurde dieses Jahr zum 17. Mal durchgeführt, sie ist bereits eine Traditionsveranstaltung. 1997 ins Leben gerufen ,versucht sie die Geschichte der legendären Höhenstrasse Rennen von 1936 und 1939 weiter zu pflegen. Seit vielen Jahren wird bei ihr die Staatsmeisterschaft  für historische Fahrzeuge gestartet, sie umfasst insgesamt 7-8 Läufen, verteilt über die Republik.</p>
<h3>Warum sind seit kurzer Zeit auch alternative Antriebe dabei?</h3>
<p>Als Veranstalter muss man nach vorne schauen, nicht nur immer die Vergangenheit im Auge haben. Deshalb die Idee Elektro- und Erdgasfahrzeugen einen Auftritt zu geben. Unser Verein der Freunde des Automobils hatte schon vor Jahren mit großem Erfolg Erdgasfahrzeuge als eigene Klasse beim Großen Preis von Wien in der Innenstadt am Start.</p>
<h3>Wie funktioniert die Wertung des Rennens genau?</h3>
<p>Durch ein eigenes Roadbook sollten die Teilnehmer der Elektroklasse  die Möglichkeit bekommen im Rahmen dieser Rally mitzufahren, Rallyluft zu atmen, wobei wir auf die beschränkte Reichweite Rücksicht nahmen. Es galt bei den Sonderprüfungen(SP) den vorgegebenen Schnitt so genau als möglich einzuhalten. Dies gelang relativ sehr gut. Minus bedeutet unter der vorgegebenen Zeit, plus darüber. Mit dem Kangoo z.B. haben sie die Sollzeiten um 31, 03 Sekunden überschritten.</p>
<h3>Was ist in der Zukunft geplant?</h3>
<p>Wir planen einen exklusiven großen Elektro-Bewerb. Sie dürfen gespannt sein.</p>
<p>Vielen Dank für die Einblicke. Ich werde diese Rennen im Auge behalten, wo ich jetzt ja mitreden kann wie das ganze funktioniert!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gefrorener Rauch als Akku?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 09:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Heppner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiemanagement & Smart Grids]]></category>
		<category><![CDATA[Aerogel]]></category>
		<category><![CDATA[Akku]]></category>
		<category><![CDATA[Energiespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[MWCNT]]></category>
		<category><![CDATA[Speicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Als letztes Jahr die University of Central California-UCF mit der Meldung herauskam, DAS Material schlechthin für Akkus entwickelt zu haben, entstand ein kleiner Hype. Professor Lei Zhai hatte gemeinsam mit einem Postdoc-Kollegen ein Aerogel, in der Fachsprache Multi Walled Cnano Tubes – MWCNT genannt, entwickelt. Ein Kohlenstoff-Aerogel, das jetzt umgangssprachlich auch als gefrorener Rauch umschrieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als letztes Jahr die <a href="http://www.ucf.edu/" target="_blank">University of Central California-UCF</a> mit der Meldung herauskam, DAS Material schlechthin für Akkus entwickelt zu haben, entstand ein kleiner Hype. Professor Lei Zhai hatte gemeinsam mit einem Postdoc-Kollegen ein Aerogel, in der Fachsprache Multi Walled Cnano Tubes – MWCNT genannt, entwickelt. Ein Kohlenstoff-Aerogel, das jetzt umgangssprachlich auch als gefrorener Rauch umschrieben wird. Es ist der leichteste, bekannte Feststoff auf dieser Welt.<span id="more-3338"></span></p>
<h2>Zwei wichtige Eigenschaften</h2>
<p>Das Material hat zwei entscheidende Merkmale: erstens, ist es sehr weich und sensibel. Daher können damit winzigste Änderungen von Druck und Temperatur festgestellt und gemessen werden. Auch zum Berühren, Transportieren und Handhaben von ganz empfindlichen Bauteilen lässt es sich verwenden – es greift die Dinge quasi mit „Samthandschuhen“ an. Zweitens hat es durch die feinen Kohlenstoff-Nano-Röhren, aus denen es aufgebaut ist, eine riesige Oberfläche: bis zu 2000 m²/g. Dadurch lässt sich mit einem Aerogel auch viel mehr Energie speichern als mit normalen Lithium-Ionen-Akkus, die eine Oberfläche von circa 1 m²/g aufweisen.</p>
<p>Hier finden Sie eine kurze Beschreibung des Aerogels:</p>
<iframe width="462" height="385" src="http://www.youtube.com/embed/dauN1Tew0lk?wmode=transparent" frameborder="0" type="text/html"></iframe>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Vorteile</h2>
<p>Was die MWCNT´s im Zusammenhang mit Erneuerbaren Energien und Energiespeicherung interessant macht ist:</p>
<ul>
<li><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">die hohe Zyklenfestigkeit: normale Akkus können ungefähr zwischen 300 und 100 Mal aufgeladen werden, bevor sie den Geist aufgeben, Aerogels über 300.000 Mal.</span></li>
<li><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">die Ladedauer: Akkus brauchen Stunden, Aerogels Sekunden bis Minuten.</span></li>
<li><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">die Leistungsdichte, also wieviel Leistung pro Volumen geliefert wird: Akkus liegen bei 100 bis 800, Aerogels bei 1.000 bis 10.000.</span></li>
<li><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">die Impulsleistung: GSM-Übertragungen oder Magnetventilauslösungen erfordern Impulsspitzen, die normale Akkus nicht hergeben.</span></li>
<li><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">weitere Vorteile sind der sehr geringe Leckstrom, die hohe Leistungsfähigkeit bei tiefen Temperaturen und, wie erwähnt, das geringe Gewicht (zB. für Mobiltelefone und Laptops wichtig).</span></li>
</ul>
<h2>Aber</h2>
<p>Der Punkt, auf den ich jetzt hinaus will, ist: es gibt Kohlenstoff-Aerogels. Seit ungefähr zwei Jahrzehnten. Sie werden auch kommerziell, in Form von Ultrakondensatoren, eingesetzt:<br />
Kondensatoren dienen hauptsächlich der Speicherung von elektrischer Ladung. Sie finden sich in jedem elektrischen und elektronischen Gerät. Ultrakondensatoren sind eine Art <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ragone-Diagramm">Mittelding</a> zwischen Batterien und Kondensatoren. (Batterien haben eine große Energiedichte und eine geringe Leistungsdichte. Bei Kondensatoren ist es umgekehrt. Die Ultrakondensatoren liegen näher bei den Kondensatoren, aber insgesamt dazwischen.) &#8211; Die Erfindung war also nichts Neues.</p>
<h2><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">Trotzdem </span></h2>
<p><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">finde ich es gut, wenn das Thema mediale Beachtung erhält, weil es vielleicht mehr Forscher oder Geldgeber dazu anspornt, ihren Fokus in diese Richtung zu lenken: Aufmerksamkeit beschleunigt Entwicklung. Entwicklung, die wir dringend brauchen, um unsere Herausforderungen bei der Speicherung von Energie zu lösen und um damit auch die Verbreitung von Erneuerbaren Energien und Elektromobilität zu erleichtern.</span></p>
<p>Wir dürfen also gespannt sein, was sich rund um Aerogels weiter tut. Vielleicht bergen sie ja das Potential für Durchbrüche in der Speichertechnologie.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fahrbare Eier?</title>
		<link>http://www.oekoenergie-blog.at/2013/04/fahrbare-eier/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fahrbare-eier</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 16:22:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Heppner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[E4U]]></category>
		<category><![CDATA[Qugo]]></category>
		<category><![CDATA[Segway]]></category>
		<category><![CDATA[Solowheel]]></category>
		<category><![CDATA[spnKiX Skates]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den Straßen treffen wir mittlerweile immer mehr sogenannte Personal Transporter (PT´s) an. Die bekanntesten sind Segways. Ein PT ist ein Einpersonen-Transportmittel, das elektrisch angetrieben wird. Ein Segway hat eine Maximalgeschwindigkeit von circa 20 km/h und eine Reichweite von ungefähr 25 Kilometern. Die Vorteile liegen auf der Hand: man ist schneller als zu Fuß, sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den Straßen treffen wir mittlerweile immer mehr sogenannte Personal Transporter (PT´s) an. Die bekanntesten sind <a href="http://www.segway.at/" target="_blank">Segways</a>. Ein PT ist ein Einpersonen-Transportmittel, das elektrisch angetrieben wird. Ein Segway hat eine Maximalgeschwindigkeit von circa 20 km/h und eine Reichweite von ungefähr 25 Kilometern. Die Vorteile liegen auf der Hand: man ist schneller als zu Fuß, sie sind einfach zu bedienen und umweltfreundlich: die CO2-Emissionen betragen <span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">23 g/km, die bei der Stromerzeugung anfallen (zum Vergleich: Auto 170 g/km).<span id="more-3326"></span></span></p>
<h2>Was wir noch nicht gesehen haben,</h2>
<p>aber vielleicht auch in Mitteleuropa bald sehen werden, sind andere Varianten von PT´s:</p>
<p>Das E4U von Hyundai, das letzte Woche auf der <a href="http://www.motorshow.or.kr/eng/" target="_blank">Seoul Motor Show</a> vorgestellt wurde. Das Gefährt ist eiförmig, und wird wie ein Segway durch Gewichtsverlagerung gesteuert. Der Helm bildet zugleich den Deckel des Eies, das beim Parken damit abgesperrt werden kann. Den Prototypen gibt es schon, mit der Massenproduktion wird es noch ein bisschen dauern:</p>
<iframe width="462" height="385" src="http://www.youtube.com/embed/aMggQFvZIe4?wmode=transparent" frameborder="0" type="text/html"></iframe>
<p><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;"> </span></p>
<p>Der Qugo von der hollandischen Firma Urban Mobility Europe. Er lässt sich zusammen klappen und in einem Kofferraum verstauen, erreicht 25 km/h und ist – ebenso wie der E4U &#8211; mit seinen drei Rädern zumindest optisch stabiler als der Segway. Das Fahrgefühl dürfte dem von Carving-Skiern ähneln:</p>
<iframe width="462" height="385" src="http://www.youtube.com/embed/NHGtmmMizto?wmode=transparent" frameborder="0" type="text/html"></iframe>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für Mutige gibt es die spnKiX Skates. Hierbei handelt es sich um „Segways für die Füsse“, die wie elektrisch betriebene Roller Skates angezogen werden können. Für die spnKiX Skates benötigt man ein paar Tage Training, weshalb ein Stützrad mitgeliefert wird:</p>
<iframe width="462" height="385" src="http://www.youtube.com/embed/E5CktFKbW10?wmode=transparent" frameborder="0" type="text/html"></iframe>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und den Vogel schießt das elektrische Einrad ab. Bis zu zwei Stunden sollen die Akkus halten, bei Bremsvorgängen holt sich der Solowheel einen Teil der Energie zurück. Er wiegt 10 Kilogramm und kann daher nach der Fahrt, wenn die Fußstützen eingeklappt sind, wie ein Aktenkoffer getragen werden:</p>
<iframe width="462" height="385" src="http://www.youtube.com/embed/WOOoFEKiK8A?wmode=transparent" frameborder="0" type="text/html"></iframe>
<h2>Welche Einsatzgebiete gibt es für diese Fahrzeuge:</h2>
<ul>
<li><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">im Tourismus: für Stadtrundfahrten und kleine Landausflüge</span></li>
<li><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">bei der Rettung: schneller als am Strand von Malibu können Rettungskräfte in Städten, aber auch bei großen Veranstaltungen zum Unfallgeschehen vordringen und bis zu 30 kg Ausrüstung mittragen.</span></li>
<li><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">für Polizei und Security: in Deutschland werden Segways von Teilen der Polizei für kleine Patrouillen verwendet, auch Security-Kräfte nutzen sie auf Veranstaltungen.</span></li>
<li><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">in der Logistik: in großen Lagern und Lagerhallen bieten die Personal Transporter schnellen, flexiblen und abgasfreien Untersatz.</span></li>
</ul>
<h2> Wo darf gefahren werden?</h2>
<p>In Österreich sind Fahrräder und Elektrofahrräder und damit auch PT´s nicht genehmigungspflichtig. Die Ausrüstungsvorschriften gelten aber analog zu den Fahrrädern: auf Straßen mit öffentlichem Verkehr braucht man eine Glocke oder Hupe, Rückstrahler. In der Nacht und bei schlechter Sicht ein Vorder- und ein Rücklicht. <span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">Je nach Breite  (bis 80cm) darf auf Radwegen oder nur auf Straßen gefahren werden. Das</span><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;"> Mindestalter liegt bei 12 Jahren und Geräte, die durch Gewichtsverlagerung gesteuert werden erfordern ein Mindestgewicht je nach Hersteller (45kg beim Segway).</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Solarlotterie ist der eigentliche Aprilscherz</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 12:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiepolitik & Energiegewinnung]]></category>
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		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[Netzparität]]></category>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Solarförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Solarlotterie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer am Montag online war, hat es vermutlich mitbekommen. In einem Aprilscherz habe ich verkündet, dass der Deckel, der den Ausbau der neuen Erneuerbaren in Österreich seit Jahren behindert, nun endlich weg sei. Die Resonanz war gigantisch, die Zugriffszahlen gingen durch die Decke und das obwohl Feiertag war. Auch wenn das alles recht amüsant war, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3316" style="margin-top: 15px; margin-bottom: 15px;" src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2013/04/Solarlotterie-quer-468x199.png" alt="" width="468" height="199" />Wer am Montag online war, hat es vermutlich mitbekommen. In einem <a title="++EILMELDUNG++ Deckel bei Photovoltaikförderung fällt!" href="http://www.oekoenergie-blog.at/2013/04/eilmeldung-deckel-bei-photovoltaikforderung-fallt/">Aprilscherz </a>habe ich verkündet, dass der Deckel, der den Ausbau der neuen Erneuerbaren in Österreich seit Jahren behindert, nun endlich weg sei. Die Resonanz war gigantisch, die Zugriffszahlen gingen durch die Decke und das obwohl Feiertag war. Auch wenn das alles recht amüsant war, muss ich heute betonen, dass die Diskussion alles andere als witzig ist. Der Auslöser für den Artikel war nämlich der eigentliche Aprilscherz des Jahres: <strong>Eine Solarlotterie</strong>. <span id="more-3311"></span>Nicht genug, dass es ohnehin schon immer sowas wie eine Lotterie war, will man es nun offiziell zu einer Lotterie machen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es durchgeht aber das Gute am Schlechten ist zumindest, dass wieder öffentlich über das Thema diskutiert wird. Es freut mich besonders, dass Stefan Reininger <a href="http://exergieat.wordpress.com/2013/03/30/okostromgesetz-und-was-jetzt/">nun auch in die Bloglandschaft</a> eingestiegen ist und hier einen ersten Gegenvorschlag zum derzeitigen System gemacht hat. Auch Roman David-Freihsl einer der Journalisten in Österreich, der sich eindringlicher mit dem Thema erneuerbare Energie auseinandersetzt, hat hier in einem sehr <a href="http://derstandard.at/1363706590739/Photovoltaik-Foerderung-soll-verlost-werden-Bloeder-gehts-nimmer">emotionalen Artikel </a>seinem Ärger über die Solarlotterie Luft gemacht.</p>
<p>Während Stefan Reininger der österreichischen Politik nicht zutraut, dass das eigentliche Übel am System &#8211; die begrenzte Fördersumme &#8211; aus dem Weg zu schaffen ist, bin ich da etwas optimistischer.  Die Reaktionen auf meine Ankündigung, dass der Deckel tatsächlich weg sei, geben mir recht. Ich bin mir zu 100% sicher, dass ein Umlagesystem durch einen Politiker mit Rückrat durchzusetzen wäre. Dieser dürfte sich auch nicht von dem medialen EEG-Bashing aus Deutschland beeindrucken lassen. Was dort gerade passiert, ist ein reiner Machtkampf zwischen alter und neuer Energiewirtschaft und es ist nicht verwunderlich, dass sich auch bei uns die &#8220;alte&#8221; Energiewirtschaft die Argumente aus Deutschland zunutze macht um eine Entwicklung wie in Deutschland schonmal im Keim zu ersticken. Hier nun einige Erkenntnisse, warum wir ernsthaft über eine Aufhebung des Deckels nachdenken müssen.</p>
<h3>In ein Anreizsystem Gegenanreize einzubauen ist volkswirtschaftlicher Schwachsinn</h3>
<p>Durch die ausgelöste Diskussion konnte ich auch viele Stimmen zu dem Thema einfangen. Die wirklich spannendste war die Aussage von der Volkswirtin Kirsten Hasberg von <a href="http://about.me/kirstenhasberg">Energy Democracy TV</a> &#8211; einer außergewöhnlichen Dänin die in Deutschland für 100% Erneuerbare steht. Sie meinte:</p>
<blockquote><p><strong>Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist das ja auch direkter Schwachsinn, dass man in ein Anreizsystem einen Gegenanreiz einbaut!</strong></p></blockquote>
<p>Ja richtig! Jetzt wo du&#8217;s sagst! Da sagt man den Leuten was sie tun sollen und wenn sie&#8217;s dann tun passt&#8217;s auch wieder nicht! Der Mensch gewöhnt sich ja an viele Schwachsinnigkeiten in seinem Leben und so ein wenig Außenansicht ist immer sehr wohltuend. Die deutschen Kollegen waren aufgrund der Meldung auch ganz verwundert. Viele wussten gar nicht, dass Österreich seit Jahren unter einem Deckel leidet. Sie kennen das Thema aber nun nur zu gut, da sie in den letzten Wochen eine Einführung eines Deckels verhindern mussten. Im Gegensatz zu Österreich wurde aber nur darüber gesprochen &#8211; wir müssen seit Jahren damit leben. Die Diskussion wurde aber Gott sei Dank sehr schnell wieder abgedreht.</p>
<h3>Wo sind die Volkswirte in unserem Land?</h3>
<p>Ich frage mich nun ob es in unserer Politik Leute gibt, die sich ernsthaft mit Volkswirtschaft beschäftigen und wissen wie Anreizsysteme funktionieren müssen, damit sie die gewünschte Wirkung erzielen? Manchmal habe ich das Gefühl, dass Volkswirte bei uns ausgerottet werden und das Ergebnis sind dann Vorschläge wie eine Solarlotterie. Wenn ich mich richtig erinnere wurden auch an der Wirtschaftuniversität Wien die Volkswirtschaftlichen Fächer zugunsten der rechtlichen Fächer gestrichen. Hätte ich nicht im Auslandssemester in Australien den coolsten aller Makrolehrer gehabt, hätte ich bis heute keinen Plan von der Materie &#8211; als Absolventin einer Wirtschaftsuniversität!! Aber sorry, ich schweife ab. Jedenfalls brauchen wir anständige Volkswirte um die Kosten-Nutzen-Rechnung ganzheitlich zu betrachten.</p>
<h3>Wir könnten die Energiewende deutlich günstiger als Deutschland bekommen</h3>
<p>Worauf ich eigentlich hinaus will: Die Regierung hat zumindest das Problem erkannt. Die Österreicher möchten unbedingt ihr Geld in Sonnen- und Windenergie investieren und jetzt wissen die Politiker nicht so recht wie sie damit umgehen sollen. Das böse Wort &#8220;Überförderung&#8221; liegt in der Luft  aber dabei geht es ja eigentlich um etwas ganz anderes. Es geht darum dem Privatsektor Anreize für größere Investitionen zu geben, um dann im Gegenzug eine Ankurbelung der Wirtschaftsgesamtleistung, die den eingesetzten Betrag übersteigt, zu bekommen und nebenbei sinken die CO2 Emmissionen und wir müssen keine Strafzahlungen leisten. Ein toller Beitrag dazu erschien gestern der Wirtschaftswoche. Statt den kolportierten 700 Mrd. pro Jahr, die die Klimarettung kosten würde, seien es nur 36 Milliarden pro Jahr &#8211; Weltweit!  Da die Regierungen die Probleme ja nicht alleine lösen müssen, sondern den Privatsektor als Hilfswerkzeug einsetzen könnten. Für die Rechnung zitiert die Wiwo auch ein Vorbild:</p>
<blockquote><p>Der sechs Milliarden Dollar schwere Klima-Technologie-Fonds der Weltbank zieht pro investiertem Dollar acht Dollar private Ko-Finanzierung an.</p></blockquote>
<div>Und alle die damit argumentieren, dass Deutschland ja jetzt ein der Patsche steckt weil sie wie wild gefördert haben: Deutschland war der Seed Investor für die Welt und da kann schon mal etwas schiefgehen oder überfördert werden und so düster wie das die Medien gerne darstellen möchten ist die Lage schlichtweg nicht. Fakt ist, dass die Entwicklungsgelder nun bezahlt wurden, unfassbare Kostensenkungen erzielt wurden und der Abstand zwischen Produktionspreis fossiler Energie und Sonnenenergie denkbar klein geworden ist. Würde man externe Kosten den fossilen anlasten gebe es ohnehin keine Diskussion mehr.  Ich habe hier ja auch schon mal zum Thema <a title="Stell dir vor es ist Netzparität und keiner geht hin" href="http://www.oekoenergie-blog.at/2012/11/stell-dir-vor-es-ist-netzparitat-und-keiner-geht-hin/">Netzparität</a> geschrieben.</div>
<div>Dieser noch sehr geringe Betrag lässt sich jetzt sehr leicht über ein Umlagesystem, welches vor allem schutzige Energie betreffen sollte, sehr leicht überbrücken. Vielleicht diskutieren wir ja bald wirklich über diese <a title="++EILMELDUNG++ Deckel bei Photovoltaikförderung fällt!" href="http://www.oekoenergie-blog.at/2013/04/eilmeldung-deckel-bei-photovoltaikforderung-fallt/">Drecksumlage</a>. Die Umlage kombiniert mit einem steuerlichen Anreiz könnte zu wirklich großen Investitionssummen auch im gewerblichen Bereich führen. Was ich wirklich nicht verstehe ist, dass das die Wirtschaftsparteien bei uns das noch nicht erkannt haben. Oder ist das Thema wirklich zu komplex und die Marktverhältnisse zu dynamisch?</div>
<h3>Entweder oder &#8211; Farbe bekennen</h3>
<p>Die Regierung muss jedenfalls endlich Farbe bekennen. Will man raus aus fossiler Energie oder nicht? Müssen wir etwas gegen den Klimawandel tun oder nicht? Das zögerliche Verhalten von jetzt bringt niemandem etwas. Ein kluger Mensch hat mal gesagt: Erfolg bedeutet den Zeitraum zwischen Entscheidung und Handlung so klein wie möglich zu halten. Wenn die Entscheidung 100% erneuerbare Energie durch knapper werdende Ressourcen und die Anerkennung einer Bedrohung durch den Klimawandel heisst, dann müssen sehr schnell, sehr entscheidende Weichenstellungen passieren. Je früher der Umbau beginnt, desto günstiger wirds. Für den Bau der Anlagen braucht man anfangs nämlich auch noch immer etwas Energie, die derzeit zu 80% fossil ist. Wenn die unleistbar wird, werden auch die Anlagen teurer. Um sich auszurechnen, wie hoch die Solarvergütung nächstes Jahr sein könnte empfehle ich meine <a href="http://www.dachgold.eu/wie-berechnet-man-die-einspeisevergutung">Anleitung der Berechnung der Einspeisetarife.</a> In Kombination mit der erwarteten Marktentwicklung bis 2015 lässt sich vermutlich sehr schön ausrechnen, wie &#8220;teuer&#8221; ein Umlagesystem sein könnte. Ich glaube nicht, dass es bei Aufhebung des Deckels zu einer Blasenbildung kommen wird. Österreich ist kein Land wo großartige Renditen im PV-Bereich zu erwirtschaften sind, deshalb werden auch die Heuschrecken bei uns nicht vorbeikommen.</p>
<p>Ich wünsche mir jedenfalls, dass eine Abschaffung des Deckels nicht kategorisch ausgeschlossen wird, sondern mit Einbeziehung der aktuellen Marktumstände neu bewertet und eine gesamtwirtschaftliche Kosten-Nutzenrechnung aufgestellt und präsentiert wird. Vielleicht brauchen wir auch ganz andere Instrumente wie Net Metering oder Sonderabschreibungen aber jedenfalls sollte eine Finanzierung überlegt werden, die Anreize nicht durch Gegenanreize kaputt macht.</p>
<p>Bild: Uffe Nielsen /www.sxc.hu</p>
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		</item>
		<item>
		<title>++EILMELDUNG++ Deckel bei Photovoltaikförderung fällt!</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 06:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiepolitik & Energiegewinnung]]></category>
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		<description><![CDATA[Meilenstein der österreichischen Energiegeschichte beschlossen Wir vermelden einen Meilenstein in der Österreichischen Energiegeschichte! Absolut zuverlässigen Quellen* zufolge, ist der sogenannte Deckel, welcher seit Jahren einen geregelten Ausbau im Bereich erneuerbaren Energie und vor allem  der Photovoltaik in Österreich verhindert, heute gefallen. Bislang war es nur einer kleinen Minderheit möglich, einen Einspeisetarif für den von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3288" class="wp-caption alignnone" style="width: 478px"><img class="size-medium wp-image-3288" src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2013/04/photocaseanlrvfk054395091-468x311.jpg" alt="" width="468" height="311" /><p class="wp-caption-text">Der Deckel fällt und die Sonne darf endlich raus!</p></div>
<h3>Meilenstein der österreichischen Energiegeschichte beschlossen</h3>
<p>Wir vermelden einen Meilenstein in der Österreichischen Energiegeschichte! Absolut zuverlässigen Quellen* zufolge, ist der sogenannte <a href="http://oekocenter.bewag.at/index.php?id=2792&amp;no_cache=1&amp;tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5BshowUid%5D=1024&amp;cHash=8ce95159e6edc0bc78db824d69c99d31">Deckel</a>, welcher seit Jahren einen geregelten Ausbau im Bereich erneuerbaren Energie und vor allem  der Photovoltaik in Österreich verhindert, heute gefallen. <span id="more-3283"></span>Bislang war es nur einer kleinen Minderheit möglich, einen <a href="http://www.oekoenergie-blog.at/2010/10/start-der-blogserie-einspeisetarife/">Einspeisetarif </a>für den von der Sonne produzierten Strom zu bekommen, nun freut sich der Staat über jeden Bürger und jeder Bürgerin, die beim Umbau des Energiesystems auf Erneuerbar mitarbeiten möchte, heißt es aus den zuständigen Stellen. Man hatte viele Jahre einfach nicht erkannt, welch enormes Wertschöpfungspotenzial in der Sonnenenergie steckt. Die Möglichkeit durch einen massiven Ausbau der Erneuerbaren durch die Bürger selbst, die Abwanderung von Kapital in energieproduzierende Länder zu verhindern, hatte man viele Jahre unterschätzt. Auch den Schub, den das österreichische Handwerk bekommen wird, hatte man aufgrund vieler Partikuarinteressen ausgeblendet. Diesen Fehler möchte man nun beheben, heißt es aus dem zuständigen Ministerium.</p>
<h3>Solarlotterie als Ablenkungsmanöver</h3>
<p>Wer die österreichische Energielandschaft verfolgt hat, wurde vermutlich auf die Pressemeldung letzte Woche aufmerksam bei der bekannt wurde, dass Österreich angeblich an einer Lotterie für die <a href="http://derstandard.at/1363706462909/Photovoltaik-Foerderungen-sollen-verlost-werden?ref=article">Solarförderung</a> arbeite. Die Stelle, die dieses Gerücht in die Welt gebracht hatte, zeigte sich auf Nachfrage sehr überrascht, dass die Medien die Ente so einfach geschluckt hätten. Natürlich würde man so etwas Schwachsinniges nie in Erwägung ziehen. Die Nachricht diente lediglich als Ablenkungsmanöver vom richtigen Gesetz und sollte den medialen Boden für das Thema aufbereiten.</p>
<h3><strong>Weltweit einzigartiges Umlageverfahren entwickelt</strong></h3>
<p>Der größte Streitpunkt bei der Förderung erneuerbarer Energiequellen ist immer die Finanzierung dieser. Vor allem Arbeiterkammer und Industriellenvereinigung waren die größten Gegner eines Umlageverfahrens, bei dem die kurzfristigen Mehrkosten für den Umbau des Systems auf jede kWh verbrauchten Stroms umgelegt wird, damit der Staatshaushalt nicht unnötig belastet wird. Umso erstaunlicher ist es deshalb, dass der aktuelle Vorschlag ein Produkt dieser beiden Institutionen ist.</p>
<h3>Umlage nur auf dreckige Energie</h3>
<p>Da die EEG Umlage in Deutschland auch ihre Macken hat und in Kombination mit dem CO2 Zertifikatehandel dazu geführt hat, dass Kohlestrom derzeit zu den günstigsten Energiequellen gehört, wollte man aus den Fehlern der Nachbarn lernen und ein noch besseres entwickeln, hieß es von der Erfinderin dieses Systems, die hier noch nicht genannt werden möchte. Wie gesagt, werden im deutschen System die Mehrkosten auf alle verbrauchten kWh aufgeteilt, egal ob diese erneuerbar oder fossil erzeugt wurden. Genau hier wolle man ansetzen. Es wäre nicht klug, auch erneuerbaren Strom mit der Umlage zu belasten. Deshalb wird in Österreich die Umlage nur auf nicht erneuerbaren Strom bezahlt. Mit einem Schlüssel werden die jeweils schmutzigsten Energieerzeugunsarten mit einem höheren Drecksumlage belegt, als die weniger schmutzigen. Dafür werden Studien, die die <a href="http://www.oekoenergie-blog.at/2010/10/blogserie-teil-2-einspeisevergutung-und-externe-kosten/">externen Kosten</a> genau berechnen, herangezogen.</p>
<div id="attachment_3297" class="wp-caption alignnone" style="width: 478px"><img class="size-medium wp-image-3297" src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2013/04/Bildschirmfoto-2013-04-01-um-01.01.45-468x268.png" alt="" width="468" height="268" /><p class="wp-caption-text">Externe Kosten fossiler und erneuerbarer Energieträger, Quelle: DLR, Fraunhofer Institut</p></div>
<p>Der Lenkungseffekt, den diese Maßnahme auslösen wird ist enorm, ist man schon jetzt sicher. Viele Hauhalte würden vermutlich sofort auf einen Ökostromanbieter umsteigen und alle anderen Energieversorger würden alles daran setzen ihren Kraftwerkspark möglichst erneuerbar auszurichten.  Nicht zu sprechen von der Industrie, die durch diese Maßnahmen endlich einen Business Case für Effizienzmaßnahmen bekommt. Dadurch, dass dreckiger Strom bislang für die Industrie nichts kostete, konnte man beim Controller nichtmal den Austausch einer Glühbirne rechtfertigen. Damit sei nun endlich Schluss freut man sich bei der Industriellenvereinigung. Die Umwälzung der Kosten von schmutziger Energie auf die Allgemeinheit, war dem Verein schon immer ein Dorn im Auge. Angst vor Abwanderung habe man nicht. Immerhin gibt es ja die Möglichkeit sich die Drecksumlage zu ersparen, wenn man Ökostrom einkauft oder eben selbst ein erneuerbares Kraftwerk hat.</p>
<h3>EU überlegt dieses System statt der CO2 Zertifikate europaweit einzuführen</h3>
<p>Trotz strenger Geheimhaltungsvereinbarungen ist die österreichische Idee schon nach Brüssel durchgesickert. Bei Erfolg in Österreich wäre es durchaus denkbar ein europäisches Modell einzuführen. Bis es die Drecksumlage europaweit gibt, sollen Länder die das &#8220;Österreichische Modell&#8221; &#8211; wie es in Insiderkreisen schon genannt wird &#8211; von bestimmten EU-Zahlungen befreit werden.</p>
<h3>Preise sollen auf deutsches Niveau gebracht werden</h3>
<p>Die letzte Woche erschienene deutsche Studie über das <a href="http://www.photovoltaik-guide.de/preise-von-photovoltaikanlagen-in-oesterreich-durch-bestehende-foerdersysteme-auf-hohem-niveau-26097" target="_blank">Preisniveau österreichischer Solarstromanlagen</a> gibt dem neuen System zusätzlichen Rückenwind. Durch die undurchsichtigen Stop-and-Go Fördermodelle, konnte sich in Österreich noch kein echter Marktpreis entwickeln, und die Preise sind auf deutlich höherem Niveau als im Nachbarland. Durch das barrierefreie System erwartet man sich auch starke preissenkende Effekte, da mehr Anlagen gebaut werden können und die teuren Einreichverfahren beim Endkunden nicht mehr verrechnet werden müssen. Auch alle Bundesländer machen sich mit vereinten Kräften für das neue System stark, man sieht eine einzigartige Chance für ganz Österreich und wolle nicht mehr nur Wahlzuckerl verteilen sondern echte Veränderung.</p>
<h3>Boomjahre bis 2015</h3>
<p>Das neue System wird einen wahren Investitionsboom auslösen und könnte dazu führen, dass die 2011 vorhergesagten Ausbauzahlen aus der <a href="http://dachgold.net/photovoltaik-studie-osterreich-deutschland/">Photovoltaikstudie Österreich/Deutschland</a>  tatsächlich erreicht werden. Jene für 2012 wurden bereits übertroffen, da es den einmaligen Abbau der Warteliste gab und 200 MWp gebaut wurden. Mit dem neuen Gesetzt steht den Boomjahren bis 2015 nichts mehr im Wege und das durch die PV-Austria definierte Ziel von 1000 MWp sollte einfach umzusetzen sein.</p>
<div id="attachment_3284" class="wp-caption alignnone" style="width: 478px"><img class="size-medium wp-image-3284" src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2013/03/Bildschirmfoto-2013-03-31-um-23.32.51-468x279.png" alt="" width="468" height="279" /><p class="wp-caption-text">Mögliche Ausbauzahlen laut Expertenschätzungen in der Dachgold Photovoltaikstudie</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Drecksumlage auch für den Wärmebereich</h3>
<p>Aufgrund der großartigen Resonanz auf dieses neue System überlegt man die Drecksumlage auch im Wärembereich einzuführen. Eine Einspeisevergütung für produzierte Wärme aus der Sonne ist derzeit in Begutachtung.</p>
<p>Bild: stocksnapper / photocase.com<br />
<em>*April, April &#8211; Das stimmt natürlich leider nicht. Die Idee für den Artikel enstand durch die absurde Meldung über die Solarlotterie und darf überall verteilt werden!  Happy April&#8217;s Fool Day!</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachtrag: Vielen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen. Hier noch den &#8220;seriösen&#8221; Artikel dazu: <a href="http://www.oekoenergie-blog.at/2013/04/die-solarlotterie-ist-der-eigentliche-aprilscherz/">&#8220;Die Solarlotterie ist der eigentliche Aprilscherz</a>&#8220;.</p>
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		<item>
		<title>Vom Jammern zum Tun</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 16:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Heppner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Herausforderungen unserer Zeit scheinen manchmal übermächtig und nahezu unlösbar zu sein. In den Medien hören, lesen und sehen wir fast täglich, was alles im Argen liegt, wo wieder Leute sterben, welche Unglücke und Katastrophen stattgefunden haben und wer wen bestochen hat. Aber können wir all die großen Themen wie Wirtschaft, Klimawandel, Demographie, Verkehr, Bildung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Herausforderungen unserer Zeit scheinen manchmal übermächtig und nahezu unlösbar zu sein. In den Medien hören, lesen und sehen wir fast täglich, was alles im Argen liegt, wo wieder Leute sterben, welche Unglücke und Katastrophen stattgefunden haben und wer wen bestochen hat.<br />
<span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">Aber können wir all die großen Themen wie Wirtschaft, Klimawandel, Demographie, Verkehr, Bildung, Landwirtschaft und Ernährung, Demokratie, Arbeit, usw. überhaupt meistern? Können wir als kleines Rädchen etwas tun? Und wenn ja, wie? Es gibt so viel zu tun, wo sollen wir bloß anfangen?<span id="more-3265"></span></span></p>
<h2>Es gibt Hoffnung</h2>
<p>Für all jene, die noch nicht ganz aufgegeben haben, die frische Zuversicht schöpfen oder sich Anregungen für eigene Aktivitäten holen wollen und für all jene, die selbst eine spannende Initiative gestartet haben, die sie der Welt vorstellen möchten, gibt es seit Anfang des Jahres die Plattform <a href="http://ywd365.com/" target="_blank">Yes We Do</a>.<br />
<span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">Dort wird jeden Tag ein inspirierendes Projekt oder Unternehmen vorgestellt, das unsere Welt ein Stück weit besser macht. Es geht darum, den Blick auf das Positive zu richten. Auf das Ermutigende, das schon da ist. Und auf diejenigen, die mit Leidenschaft und Kommitment an einer neuen Welt bauen. Jeden Tag.</span></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3276" src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2013/03/14784_330201223763767_239768362_n-468x173.jpg" alt="" width="468" height="173" /></p>
<h2>Seit 81 Tagen</h2>
<p>81 Beispiele wurden seit 1. Jänner vorgestellt. Von der Demokratisierung des Bildungswesens zur Armutsbekämpfung, von urbaner Landwirtschaft bis zu Innovationen bei der Altenpflege, von der Nutzung erneuerbarer Energien zur ausgeklügelten Räumung von Minenfeldern &#8211; aus allen Bereichen ist etwas dabei.</p>
<h2>Wer kann mitmachen?</h2>
<p>Jeder Mensch, jeder Verein, jede NGO, jede Universität, jedes Unternehmen vom EPU bis zum KMU, das in sozialer und/oder ökologischer Hinsicht unsere Welt auf seine oder ihre Weise besser macht. Wichtig ist, dass das Projekt nicht nur als Absicht oder Plan besteht, sondern sich schon im Umsetzungsstadium befindet. Details gibt’s <a href="http://ywd365.com/join/" target="_blank">hier</a>.</p>
<h2>Was erwartet uns noch?</h2>
<p>Am Ende des Jahres werden die 100 Projekte mit den meisten „Facebook-Likes“ zu einem eigenen Yes We Do-Fest eingeladen. Darüber hinaus wird eine erstklassig besetzte Jury die 25 besten Projekte des Jahres küren. Auf diese wartet dann ein mehrtägiges Spezialevent auf einer Berghütte in den Alpen.<br />
<span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">Bis dahin ist es das ambitionierte Ziel der beiden Initiatoren, <a href="http://mehrblick.at/" target="_blank">Mehrblick</a> und<a href="http://engarde.at/" target="_blank"> en Garde</a>, „eine Kultur des Bessermachens zu entfesseln und die Menschen vom resignierenden Jammern zum optimistischen Handeln führen“.</span></p>
<h2>Ein paar persönliche Anmerkungen</h2>
<p>Da ich alle 81 Projekte kenne und obwohl ich der Meinung war, dass ich einigermaßen Bescheid weiß, was es alles an beeindruckenden Initiativen auf diesem Planeten gibt, wurde und werde ich regelmäßig eines besseren belehrt. Ich bin immer wieder überrascht, was Menschen für geniale Ideen haben und diese zum Teil schon seit Jahrzehnten umsetzen!<br />
<span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">Wen also einmal Zweifel, Zukunftsängste oder Hoffnungslosigkeit befallen sollten: Yes we do lesen! Spätestens nach den ersten fünf Projekten denkt man sich: Klimawandel, Eurokrise, Weltuntergang? &#8211; Geh bitte, das schaffen wir locker! :)</span></p>
<p>Also.<br />
<span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">Jammern, empören und fordern ist vorbei.<br />
</span><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">Inspirieren lassen und in die Hände spucken ist angesagt.</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Österreichische Studie entlarvt fragwürdige Industrienetzwerke in Deutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 17:41:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiepolitik & Energiegewinnung]]></category>
		<category><![CDATA[Energiepolitik Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kampf um Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaskeptiker in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkerke]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Ich weiß ja, dass ca. ein Drittel meines Steuergeldes in durchaus sinnvolle Aktivitäten fließt. Seit heute habe ich sogar ein definitves Steuerprodukt in dem ich mein Geld wirklich sinnvoll investiert sehe und mit dem ich meine deutschen Kollegen sogar beeindrucken kann! In einer ziemlich außergewöhnlichen Zusammenstellung von verschiedenen Instituten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3270" src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2013/03/sanja-gjenero_sxc.hu_eleep-468x335.jpg" alt="" width="468" height="335" />Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Ich weiß ja, dass ca. ein Drittel meines Steuergeldes in durchaus sinnvolle Aktivitäten fließt. Seit heute habe ich sogar ein definitves Steuerprodukt in dem ich mein Geld wirklich sinnvoll investiert sehe und mit dem ich meine deutschen Kollegen sogar beeindrucken kann! In einer ziemlich außergewöhnlichen Zusammenstellung von verschiedenen Instituten entstand eine öffentlich finanzierte Studie mit dem Thema:</p>
<blockquote><p><strong><a href="https://typo3.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/inst_politikwiss/IPW_Working_Papers/IPW-WP-1_2013-Achim-Brunnengraeber.pdf">KLIMASKEPTIKER IN DEUTSCHLAND UND IHR KAMPF GEGEN DIE  ENERGIEWENDE</a></strong></p></blockquote>
<p>welche in Zusammenarbeit von namhaften Instituten wie dem FAS.research, der BOKU Wien, dem Institut für Politikwissenschaft und der Denkstatt durchgeführt wurde. Alles Institute, denen ich in jedem Fall Unabhängigkeit zuspreche. Grund genug also sich das genauer anzusehen. Die Klimaretter haben letzte Woche auch einen <a href="http://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/13102-aus-klimaskeptikern-werden-energiewende-gegner">tollen Artikel</a> darüber verfasst, ein Ausschnitt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Debatte um die Energiewende gibt offenbar auch Klimaskeptikern in Deutschland Aufwind. Dabei steht nicht mehr das Leugnen des menschengemachten Klimawandels im Mittelpunkt, sondern &#8220;aus Klimaleugnern werden Klimapolitikskeptiker&#8221;, schlussfolgert eine neue Studie der Universität Wien. Mit ihren Angriffen auf die politischen Konsequenzen der Energiewende &#8220;werden Klimaskeptiker hoffähig und finden auch prominente Unterstützer&#8221;, warnt Hermann Ott, klimapolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion.&#8221;</p></blockquote>
<div>Im Prinzip wurde untersucht wie die Klimaskeptiker aus den USA nun Deutschland &#8220;unterwandern&#8221; und damit Argumente gegen die Energiewende aufzubauen. Es werden Netzwerke offengelegt die gezielt daran arbeiten die öffentliche Meinung zu manipulieren. In Fachkreisen spricht man oft von &#8220;leiser PR&#8221; mit vermeintlichen Studien, groß aufgezogene Konferenzen, Meinungsmache in Blogs bzw. sozialen Medien und gegenseitige Einladung von &#8220;Experten&#8221;, man könnte es auch als selbstreferenzielles Netzwerk bezeichnen.</div>
<p><strong>Warum muss das ein österreichisches Institut machen?</strong></p>
<p>Prof. Claudia Kemfert, eine der führenden Energieexpertinnen und Autorin des neuen Energiebestsellers &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Kampf-Strom-Mythen-Macht-Monopole/dp/386774257X">Kampf um Strom</a>&#8221; in Deutschland kommentierte die aussergewöhnliche Studie auch und fügte hinzu, dass eine so unabhängige Studie in Deutschland wohl gar nicht mehr möglich wäre.</p>
<p>Politik, Wirtschaft und Wissenschaft scheinen auch dort  so ineinander verstrickt, dass manche Dinge einfach nicht untersucht werden dürfen. Ich finde es deshalb wirklich wichtig, dass sich die Länder der EU auch gegenseitig auf die Finger schauen. Ich merke auch immer wieder, dass meine Außensicht zur deutschen Energiepolitik ganz anders ist, als jene der Leute, die eben ganz tief drin stecken. Ich würde mir wünschen, dass wir wichtig genug wären, dass sich mal ein unabhängiges Institut aus einem anderen Land unsere Energiepolitik genauer ansieht. Ich denke, dass könnte für alle eine Bereicherung sein.</p>
<p>In der Studie wird jedenfalls ziemlich nüchtern erläutert wer mit wem zusammenarbeitet und wie die Netzwerke organisiert sind. Mir fehlt noch eine für die F.A.S typische Netzwerkgrafik, die die Beziehungen der einzelnen Player untereinander aufdeckt. Ich persönlich weigere mich die genannten Netzwerke hier namentlich zu nennen, weil es ihnen unnötige Aufmerksamkeit bescheren würde. Deshalb einfach <a href="https://typo3.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/inst_politikwiss/IPW_Working_Papers/IPW-WP-1_2013-Achim-Brunnengraeber.pdf">hier selber einlesen.</a></p>
<p>Bild: Sanja Gjenero /sxc.hu</p>
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		<title>Wie man Trinkwasser aus dem &#8220;Nichts&#8221; gewinnt</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Mar 2013 21:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Heppner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Lima]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfeuchtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Trinkasser]]></category>
		<category><![CDATA[Werbetafel]]></category>

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		<description><![CDATA[Peru´s Hauptstadt Lima ist von Wüsten umgeben. Durch den kühlen Humboldt-Strom, der von der Antarktis kommend parallel zu den Anden nordwärts fließt, liegen die Durchschnittstemperaturen des Pazifik entlang der südamerikanischen Westküste 7 bis 8 Grad Celsius niedriger als am offenen Meer auf denselben Breitengraden. Der Niederschlag beläuft sich rund um Peru auf nur 13 Millimeter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peru´s Hauptstadt Lima ist von Wüsten umgeben. Durch den kühlen Humboldt-Strom, der von der Antarktis kommend parallel zu den Anden nordwärts fließt, liegen die Durchschnittstemperaturen des Pazifik entlang der südamerikanischen Westküste 7 bis 8 Grad Celsius niedriger als am offenen Meer auf denselben Breitengraden. Der Niederschlag beläuft sich rund um Peru auf nur 13 Millimeter pro Jahr. Zum Vergleich: in Österreich haben wir 1100 Millimeter.<br />
<span style="font-size: 13px;line-height: 19px">In der Stadt selbst und in den umliegenden Dörfern bekommen viele Menschen zu wenig Trinkwasser. Es gibt zwar einige Quellen und Brunnen, doch die meisten davon sind verunreinigt.<br />
</span><span style="font-size: 13px;line-height: 19px">Was es in der Gegend aber schon gibt, ist eine hohe Luftfeuchtigkeit. Sie beträgt bis zu 98 Prozent!</span></p>
<h2>Die Idee</h2>
<p>Eine Gruppe von Studenten hat an der <a href="http://www.utec.edu.pe/" target="_blank">University of engineering and technology Peru</a> (UTEC), die besonderen Wert auf Praxisnähe ihrer Forschungsabteilungen legt, vor kurzem gemeinsam mit einer Werbefirma eine Werbetafel entwickelt, die aus der vorhandenen Luftfeuchtigkeit Trinkwasser generiert.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h2>Wie funktioniert´s?</h2>
<p>Über einem vorgeschalteten Luftfilter, gelangt die feuchte Luft zu einem Kondensator, an dem die feinen Wassertropfen gebunden werden und zu einem Wasserfilter rinnen. Danach geht es weiter in einen Tank, in dem das Wasser gespeichert wird. Pro Tag produziert die Werbetafel so knapp 100 Liter sauberes Trinkwasser. Die Bevölkerung kann es sich direkt über einen Wasserhahn am Fuß der Tafel in Wasserkanister abfüllen.</p>
<h2>Zukunftspläne</h2>
<p>Das Projekt erzeugte große Aufmerksamkeit, in klassischen Medien, aber auch im Internet. Besonders zu schätzen weiß die neue Quelle natürlich die örtliche Bevölkerung, weshalb nun der Bau von mehreren derartigen Werbetafeln angedacht ist, um die ganze Region mit zusätzlichem Wasser zu versorgen.<br />
<span style="font-size: 13px;line-height: 19px">Wieder einmal ein gutes Beispiel für: &#8220;die Lösung liegt in der Umgebung&#8221; – Die meisten Herausforderungen auf unserer Welt können wir lokal lösen.</span></p>
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