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Tag ‘Auto’

Elektromobilität: Das Rennen hat begonnen

veröffentlicht am 22.10.2009 um 16:17 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

FAZ vom 22.10.2009Allein die Tatsache, dass die Autoren dieses Blogs sich dem Thema annehmen, sollte eigentlich Beweis genug sein, dass es nun losgeht mit dem Thema Elektromobilität. Scherz beiseite: Ich blättere heute die FAZ durch und finde eine ganze Seite zum Thema Ökoautos “Das Rennen um die Null-Emissionen hat begonnen”, die aktuelle Print-Ausgabe des Magazins economy titelt mit Ökoautos. Um nur zwei von vielen Beispielen zu nennen. Blog-Kollege Claudius Stögner weist zurecht auf die ersten Misserfolge beim Thema Elektromobilität hin. Aber: 1996 war auch für LCD Monitore für das breite Publikum zu früh und ein IPhone konnte sich damals auch niemand vorstellen.

Warum es gerade jetzt losgehen soll?

Nun ja: Erste große Misserfolge sind gemacht - ich halte dies für einen echten Innovationsschub für eine notwendige Voraussetzung! Wir haben ein großes - ein sehr großes - Umweltproblem, vor dem auch die größten Ignoranten (China, USA, Indien) die Augen nicht mehr verschließen können. Wir haben einen US-Präsidenten der Umweltschutz auf seiner Agenda hat und wir haben eine veritable Wirtschaftskrise, die neue Konzepte fordert. Kurzum: Wir haben alles was wir für einen Innovationsschub brauchen. Im Sinne von TED würde ich sagen: Ideas worth spreading are here, now let’s go to make them work!

Einstellungen müssen sich ändern!

Beim Thema geht es aber um mehr, als um Technologie. Es geht darum, Menschen in den nächsten Jahren davon zu überzeugen, dass Mobilität ein Umdenken erfordert. Weg vom Besitzdenken beim eigenen Auto hin zum Mobilitätsdenken: Wie komme ich möglichst bequem, umweltfreundlich und billig von A nach B. Wir arbeiten daran gemeinsam mit unseren Partnern unter der gemeinsame Marke “Mobility House”.

Die Zeit ist reif, alle wesentlichen Player dieser Welt sind auf dieses Ziel fokussiert. Die Pläne kommen nun aus den Schubladen. In den nächsten 2 Jahren werden uns zahlreiche Innovationen bevorstehen - ähnlich wie der Übergang vom Röhrenfernseher zum Flachbildschirm, da hat auch keiner gedacht, dass eine 60 Jahre alte Technologie so rasch abgelöst wird. Oder haben Sie etwa noch einen Röhrenschirm zuhause? Na, dann wirds aber Zeit!

Alle die da nicht mitziehen und den Trend der Zeit nicht erkennen, werden bald so alt aussehen, wie Quelle im Vergleich zu Amazon. Das Rennen rund um das Thema Elektromobilität hat begonnen - wir sind dabei und zwar an forderster Front!

Linktipp: Podcast zum Thema Elektromobilität (mp3)

Ölpreis: Es geht wieder steil nach oben! (Update 20.10.2009)

veröffentlicht am 20.10.2009 um 13:10 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Entwicklung der Rohölpreise (Quelle: www.tecson.de)28. Mai 2009: Bislang unbeobachtet von der medialen Öffentlichkeit ist der neuerliche Anstieg des Ölpreises. Eine sehr übersichtliche Grafik zeigt die Entwicklung der Rohölpreise auf dem Weltmarkt. Und da geht es - ähnlich wie in den vergangenen Jahren steil bergauf. Der Ölpreis hat somit derzeit wieder den höchsten Wert seit 6 Monaten erreicht. Noch liegt der Preis unter den Vergleichswerten von 2007 und 2008. Sieht man sich aber die Steigung an, dann wird man im Juli bereits die Preise von 2007 übertroffen haben. Und da war bekanntlich von Wirtschaftskrise noch keine Spur. Wieder ein deutliches Indiz dafür, sich rasch vom Öl unabhängiger zu machen. Denn: Es wird nicht lange dauern, bis sich der steigende Ölpreis an der Zapfsäule bemerkbar macht.

11.06.2009 (Update zum Blogeintrag): Nun Anfang Juni 2009 stehen wir bei einem neuen 8-Monatshoch beim Ölpreis. Beim Klick auf die Grafik wird jeweils der aktuelle Ölpreisstand angezeigt. Georg Günsberg liefert in seinem Blogbeitrag “Die vergessene Energiekrise” noch weitere sehr interessante Hintergrundinformationen.

22.06.2009 (Update): Ich habe mir gerade wieder die Ölpreisentwicklung der letzten Tage - heute lag er bei 68 USD - angesehen. Ich bin kein Chartanalyst, aber ich sage jetzt einfach mal den Ölpreis für die nächsten drei Wochen voraus: Mitte Juli wird er die 80 USD Marke überschreiten - so wie ich die Entwicklung interpretiere …

20.10.2009 (Update): Nun ist meine Prognose vom Juni nicht eingetroffen - noch nicht. Im Juli ging es dann doch wieder steil bergab mit dem Ölpreis. Jetzt im Oktober ist er allerdings wieder auf einem Jahreshoch: 78 USD bedeuten eine Verdoppelung seit Jahresanfang. Wenn’s also so weiter geht, sind wir per Jahresende wieder knapp unter 100 USD. Gut für die Alternativenergieentwicklung würde ich sagen. Eine fundiertere Analyse des aktuellen Ölpreises gibt es auf Spiegel Online.

So günstig ist Öffi fahren in Wien

veröffentlicht am 13.05.2009 um 22:52 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 3 Kommentare, keine Trackbacks

Schreiben der Wiener LinienHeute flatterte ein Schreiben der Wiener Linien ins Haus. Üblicherweise sind derartige Briefe mit Preiserhöhungsankündigungen verbunden. Nicht so heute. Die Wiener Linien kündigen für Jahreskartenbesitzer - ich zähle mich zu ihnen - keine Preiserhöhung mit 1.7.2009 an. Was mich aber noch viel mehr gefreut hat, waren die im Brief angeführten Informationen.

Mit der Jahreskarte kann man um EUR 1,23 pro Tag 934 km Netz der Wiener Linien nutzen. Mit dem Auto käme man um dasselbe Geld gerade mal 2,6 km weit - das ist von der Urania zum Stadtpark und zurück! Das hat mich als begeisterten Fahrer öffentlicher Verkehrsmittel wirklich gefreut. Ich meine nämlich, dass ich nicht nur sehr ökologisch sondern auch sehr kostengünstig fortbewege.

Ich habe dann mal die Rechnung auf meine Lebensumstände angewendet: Mein Weg in die Arbeit beträgt 8,4 km (hin und zurück). Würde ich mit einem Auto - das ich nicht besitze - fahren, kostet mich das EUR 0,47 pro Kilometer (EUR 1,23/2,6 km lt. Wiener Linien) . Als Jahreskartenbesitzer kostet mich mein Arbeitsweg EUR 0,15 pro Kilometer - das ist ein Drittel (!) der Autokosten. Mit dieser Rechnung sind übrigens alle meine weiteren Fahrten in Wien gratis, wenn ich z.B. Einkaufen auf die Mariahilferstraße fahre. Dort gebe ich das so ersparte allerdings auch wieder relativ rasch aus …

Österreichische Firma entwickelt zukunftsweisende Solartankstelle

veröffentlicht am 24.02.2009 um 21:08 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 6 Kommentare, keine Trackbacks

Die in Brunn am Gebirge/Eisenstadt ansässige Fa. Cellstrom GmbH hat die eigentlich seit 1945 bereits bekannte Technologie weiterentwickelt.Die revolutionäre Batterie basiert auf der Vanadium Redox Durchfluss Technologie und kann mit Solarenergie, aber auch konventionellen Stromquellen geladen werden.

Das Neue an der Technologie ist die lange Lebensdauer, die Robustheit gegen Tiefentladung und die hohe Energiedichte.

Wie könnte man diese Technologie zur Mobilität einsetzen? Nach meiner Information vertragen die in Elektroautos verwendeten Batterien eine recht hohe Energieaufnahme.Diese ist jedoch durch die derzeitigen “Steckdosen” mit zB 16 Amp begrenzt, sodass man 6-8 Stunden für eine Ladezyklus benötigt.Das hemmt natürlich den Aktionsradius, weil man üblicherweise nach 100 bis 150 km wieder an die Steckdose muss.

Das von Cellstrom entwickelte System würde eine Schnellladung ermöglichen ( Voraussetzung das Elektroauto ist dafür gerüstet). Die Idee ist, das System durch Solar-oder Windstrom laufend zu laden und als Puffer zu verwenden. Die Abgabe der Energie/das Betanken könnte somit auf einen Bruchteil der herkömmlichen Zeit reduziert werden. Zum Beispiel mal während eines gemütlichen Kaffees auf der Autobahnraststätte oder mal beim Einkaufen im Einkaufszentrum .

Ganz davon abgesehen könnte das System auch dazu beitragen, Elektroautos nicht nur als Fortbewegungsmittel im Nahverkehrsbereich zu sehen.

Dieses Gedankengut wäre zumindest eine Alternative zum Pilotversuch des laufenden Batteriewechsels des Projektes von Shai Agassi.

http://www.cellstrom.at/index.php?id=22

Fahrgemeinschaften einfach finden

veröffentlicht am 03.11.2008 um 13:12 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Heute morgen habe ich mich auf dem Weg zur Arbeit wieder einmal über diese vielen Alleinfahrer in den Autos gewundert. In 90 % der PKW’s die man so auf den Kreuzungen beobachtet, sitzt nur ein Fahrer. 1.000 kg Blech um 80 kg zu bewegen - und nur wenigen auf dieser Welt kommt dies eigenartig vor.  Wenn man bedenkt, dass ein Radfahrer z.B. seine durchschnittlichen 80 kg mit nur 10 kg Ausrüstung bewegt …

Nun ja: Im Büro angekommen bin ich dann auf eine tolle Initiative gestoßen: Compano ist eine Webseite auf der man Fahrplätze vermitteln kann. Das kostenlose Service bringt Leute mit einem Fahrzeug und solche, die auf das Auto verzichten, zusammen. Wie ich finde ein tolles - neben Carsharing - ein tolles weiteres Service für intelligente Mobilität.

Fuhrparkmanagement und Öko

veröffentlicht am 10.09.2008 um 12:11 von Gerhard Strasser (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

ÖkoautosDie letzten beiden Jahre sind wir im Rahmen des Fuhrparkmanagements (FPM) auf unsere Kunden und Interessenten aktiv mit dem Öko-Auto-Thema zugegangen. Dabei wurde mal mehr mal weniger das Interesse der Gesprächspartner geweckt. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet: Die Leiter einiger grosser Flotten sind bereits an uns herangetreten mit der Bitte um Unterstützung hinsichtlich CO2-Einsparungen, alternative Treibstoffe, Empfehlungen und Massnahmen für Anschaffung (Car Policy) und den Betrieb der Flotte. Diese können zum Beispiel in einem Workshop gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet werden und in unternehmensinternen Richtlinien münden. Auch die Erfahrungen der Öko-Autos im Raiffeisen-Leasing eigenen Fuhrpark können an Interessenten weitergegeben werden, das ideale Auto für den jeweiligen Anwendungsbereich kann dann so mit dem Kunden gemeinsam gefunden werden. Es macht auch Spass aus dem Nähkästchen zu plaudern und sich Öko-Auto-mässig auszutauschen! Öko verbindet.

Carsharing ist eine echte Alternative

veröffentlicht am 10.09.2008 um 11:56 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Seit fast 10 Jahren gehöre ich zu den Carsharern in Wien. Aus einer Not heraus geboren - damals war ich gerade mit dem Studium fertig geworden und konnte mir kein Auto leisten - gehörte ich zu den ersten Carsharing Kunden von denzeldrive.

2000 habe ich dann aufgrund meiner Berufslaufbahn einen Dienstwagen erhalten und ich bin soviel es ging damit gefahren. Ich habe wenig darüber nachgedacht, ob es Sinn macht diese oder jene Strecke mit dem Auto zu fahren, es war ja einfach da und noch dazu sehr bequem. Mit dem Jobwechsel war auch das Dienstauto weg und ich begann wieder umzudenken. Ein eigenes Auto hätte ich mir mittlerweile leisten können, aber dann erinnerte ich mich an die Stunden der Parkplatzsuche, die Stunden im Stau und den Stress auf der Autobahn. Ich entschloss mich auf das eigene Auto endgültig zu verzichten.

Heute nutze ich die möglichen Verkehrsmittel so gut wie möglich: Bei Schlechtwetter die Öffis, bei Schönwetter das Fahrrad, bei längeren Strecken die Bahn. Ich gehöre auch zu den häufigeren Taxifahrgästen, weil ich mir diesen Luxus dann auch leiste. Der ist aber weit vom Luxus eines eigenen Autos kostenmäßig entfernt: Im Schnitt zehn Mal pro Monat Taxi fahren sind rd. 100 EUR. Dazu kommen noch rd. 50 EUR für die Öffis. Und etwa fünf Mal im Jahr geht es gar nicht anders und ich brauche ein Auto. Dann nehme ich mir ein Mietauto oder nutze eben das Carsharing.

Carsharing rechnet sich unter 12.000 km im Jahr!

Der VCÖ hat in einer aktuellen Studie nachgewiesen, dass ein eigenes Auto sich finanziell erst ab einer gewissen Grenze rechnet. Zumindest für jene, die weniger als 12.000 km im Jahr fahren. Der VCÖ zeigt, dass bei 10.000 Jahreskilometer der eigene VW-Polo monatlich 574 Euro kostet, Carsharing hingegen nur 488 Euro. Bei weniger Kilometer wird’s natürlich für Carsharer noch günstiger.

Um sich nicht in die Tasche zu lügen, sollte man allerdings bei der persönlichen Vergleichskalkulation nicht von den aktuellen Autokilometern ausgehen, sondern von einer “optimierten” Variante: Überlegen Sie sich ehrlich, wieviele Kilometer Sie wirklich mit dem Auto tatsächlich zurück müssen. Bei mir sind es rd. 2.000 km im Jahr - inkl. Urlaubskilometer.

Wenn Sie aber nicht nachrechnen wollen, bleibt aber immer noch die Möglichkeit, die nächsten nicht unbedingt notwendigen Autokilometer vielleicht doch mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen. Das kostet nämlich überhaupt nichts - nicht einmal eine Vergleichsrechnung.
 

Autofahren mit Strom: Kommt der Durchbruch?

veröffentlicht am 09.09.2008 um 10:16 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Detroit Electric Elise Sports (Quelle: jalopnik.com)Wie die ZIB2 in ihrer Ausgabe vom 8. September 2008 berichtet stehen große Innovationen im Bereich der Elektronmotoren an. In den USA soll im nächsten Jahr der akkubetriebene Detroit Electric Elise Sports auf den Markt kommen. Der 200 PS starke Antrieb bringt es auf eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4 Sekunden.  Die Reichweite beträgt über 300 Kilometer, die Wiederaufladezeit des Akkus rund 6,5 Stunden. Das sind beeindruckende Werte für einen akkubetriebenen Elektromotor.

Auch in Österreich wird auf diesem Gebiet geforscht. Arsenal Research entwickelt leistungsfähigere Lithium-Ionen Akkus. Und: In Österreich wurde nun auch das erste elektrisch betriebene Sportmotorrad entwickelt. Schöne Aussichten: Anstatt mit lautem Motorgeräusch wird man vielleicht in einigen Jahren elektrisch durch die Gegend surren.

Zusammen mit den Entwicklungen im Bereich erneuerbarer Energiequellen könnten in diesem Bereich die Mobilitätsprozesse deutlich ökologisiert werden.

Seit 1980 gefordert: Ein höherer Spritpreis!

veröffentlicht am 29.05.2008 um 13:25 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Auf ORF On wird heute berichtet, dass verschiedenste Studien auf eine Trendwende bei der Autonutzung hinweisen. Vom VCÖ über die ÖBB bis zu Berichten aus den USA zeigt sich ein Trend: Die hohen Spritpreise führen zu vermehrter Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Dazu habe ich eine sehr persönliche Erinnerung: Mein Geographieprofessor am Horner Gymnasium hat im Jahr 1980 (!)  anlässlich des Themas Verkehr im Unterricht einen Spritpreis von 20,- Schillingen (EUR 1,45) propagiert. Man könne doch öfters mit dem Fahrrad oder der Bahn fahren, das wäre gesund und noch dazu billiger, meinte da etwa unser Hr. Professor. Man kann sich vorstellen, welche Wirkung eine derartige Lehreraussage - angesichts ihrer Radikalität - auf die allermeisten Schüler hatte. Ich kann mich an lebhafte Diskussionen in der Klasse erinnern. Und: Ich habe diese Forderung von ihm bis heute nicht vergessen. 28 Jahre später - und zufällig genau bei dem Spritpreis, den er damals gefordert hatte - stehen wir dort, wo wir es nicht mehr selbst in der Hand haben:

Heute diktieren andere - weit von uns weg liegende - Entwicklungen den Spritpreis. Hätte man doch schon damals diesen visionären Menschen - und davon gab es sicherlich genug - zugehört! Wir hätten ein Viertel Jahrhundert Zeit gehabt, uns mit nachhaltigen Mobilitätskonzepten auseinander zu setzen.

Ich war damals ein Kind und habe viele Zusammenhänge nicht verstanden. Schon gar nicht die Forderung nach hohen Spritpreisen. Aber Sinn machen derartige visionäre Forderungen schon, auch wenn sie selten gehört und noch seltener umgesetzt werden! Denn offensichtlich sind es nicht Vernunft und Wissen oder eine aktive Umweltpolitik, die uns zu einer anderen Umgangsweise mit dem Pkw gebracht haben, sondern schlicht und einfach die Tatsache, dass es im Geldbörsel weh tut. Soviel ist uns die Bequemlichkeit für unsere Mobilität wohl dann auch nicht wert. Ab einer gewissen Reizschwelle können wir unser Verhalten auch radikal ändern und aufs Auto verzichten.

Aber schön ist es trotzdem zu wissen, dass es auch schon früher kluge und visionäre Menschen gegeben hat. Und die waren noch dazu gar nicht so weit weg von mir! Ein spätes Danke, Herr Professor!

Ökoreifen sparen bis zu 5 % Treibstoff

veröffentlicht am 23.04.2008 um 20:52 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 3 Kommentare, keine Trackbacks

In der Sendung n-tv Wissen kam heute abend ein Beitrag über Ökoreifen. Angeblich sind bereits 90 % der Fahrzeuge mit diesen “grünen Autoreifen” ausgestattet. Das kommt mir nun etwas viel vor. Dennoch: Merkmale dieser Reifen sind vor allem neuartige chemische Füllstoffe, welche die Rolleigenschaften eines Autoreifens deutlich verbessern:

Silika und Silan sind die beiden Stoffe, die vor allem dazu führen, dass die Abriebbeständigkeit, Rollwiderstand und Bodenhaftung gegenüber herkömmlichen Russreifen verbessern. Der grüne Reifen hält genauso lange wie ein herkömmlicher Autoreifen. Tests zeigen, dass bis zu 5 % Treibstoffersparnis oder 150 EUR pro Jahr erreichbar sind.

Wieder ein kleiner Beitrag zur Reduktion von CO2.

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