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Tag ‘Biotreibstoffe’

Biotreibstoffe-wir könnten wenn wir nur mal wollten

veröffentlicht am 14.07.2010 um 15:59 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Weniger Abhängigkeit vom Erdöl: Biokraftstoffe können bis 2020 ein Fünftel des deutschen Kraftstoffbedarfs decken.

Berlin, 14. Juli 2010. Ein Vierteljahr nach dem Untergang der Ölplattform Deepwater Horizon strömen weiter täglich bis zu 60.000 Barrel Rohöl in den Golf von Mexiko. Das Ausmaß der Umweltkatastrophe ist gigantisch, dennoch ist diese Menge im Vergleich zum Erdölverbrauch verschwindend gering: Sie entspricht gerade einmal dem deutschen Bedarf während einer Stunde. Im Jahr 2009 lag das Mineralölaufkommen allein hierzulande bei 100 Millionen Tonnen (ca. 733 Mio. Barrel). Drei Viertel davon wurden im Verkehrssektor verbraucht. Einen substantiellen Beitrag zur Senkung des Erdölkonsums können derzeit nur Biokraftstoffe leisten.

Aber lesen Sie noch mehr im Anhang:

Presseaussendung

Biosprit in Österreich-ein Überblick

veröffentlicht am 17.04.2009 um 00:40 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Eine ganz gute Übersicht über die derzeitige Verwendung von Biosprit, Zahlen und Fakten gibt das Lebensministerium auf seiner Homepage.

Aus dieser Sicht scheinen sich bereits die ersten- zwar bescheidenen -Erfolge bei der CO² Reduktion einzustellen.Ein weiterer Ansporn hier nachhaltig weiterzumachen.

Interessant ist auch die Argumentation hinsichtlich Preisauftrieb durch Biosprit bei Lebensmittel und die Ausführungen , dass Biotreibstoffe nicht am Hunger der Welt ursächlich schuld sind. Ich fühle mich in meiner Argumentation im letzten Jahr eigentlich  dadurch bestätigt.

Aber lesen Sie selbst:

http://umwelt.lebensministerium.at/article/articleview/74556/1/7822#

Event: Auto Umwelt Mobil, 07.05.2009-10.05.2009

veröffentlicht am 11.03.2009 um 08:00 von Katharina Stögner (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

AutoUmweltMobil-Die erste Messe für saubere, umweltfreundliche und wirtschaftliche Fahrzeuge!

Den Termin schon jetzt vormerken! Besuchen Sie den Messestand der Raiffeisen-Leasing!

Mag. Alfred Berger

Zu Besuch bei der Agrana in Pischelsdorf

veröffentlicht am 07.08.2008 um 15:20 von Gerhard Strasser (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

RL zu Besuch bei AgranaHerr Schröckenstein, Geschäftsführer der Agrana, hat das Team der Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement am 31. Juli 2008 zu einer Besichtigung in das mit Ende Mai 2008 gestartete Bioethanolwerk in Pischelsdorf geladen.

Nach dem Motto: „Vor allem im Fuhrparkmanagement ist es gut zu wissen wo der Treibstoff herkommt”.
Klar ist spätestens seit der Studie des Grazer Joanneum Research Centers, dass die Treibhausgasreduktion gegenüber einem Liter Benzin rund 50% beträgt. Dabei ist auch Anbau, Düngung, Ernte, Transport, Verarbeitung sowie die Verbrennung im Motor berücksichtigt. Somit wird die von der EU vorgesehene Mindesteinsparung von Biokraftstopffen mit 35 % deutlich übertroffen und ein Umstieg auf mit E85-betriebene Kfz ein gangbarer Weg zur Ökologisierung von Fuhrparkflotten.

Ein grosser Teil der Ethanol-Produktion wird für die Beimischung zu Benzin (lt. Der EU-Richtlinie 2003/30/EG) verwendet. Damit soll die Abhängigkeit von Erdöl reduziert werden und Schadstoff- und Kohlendioxid-Emissionen verringert werden. Der Zielwert für die Beimischung ist 5,75% und soll per Mitte 2010 erreicht werden, wozu die Agrana einen wesentlichen Beitrag liefern wird. Offizielle Eröffnung Ende Mai 2008

Spätestens seit der hauseigene Fuhrpark der Raiffeisen-Leasing auf Öko-Autos (u.a. E85-betriebene Kfz) umgestellt wurde, ist es für alle Mitarbeiter von Interesse woher der Treibstoff E85 kommt und welche Eigenschaften er hat. Diese wurden bei der Führung durch Dipl. Ing. Melanie Auer ausgiebig erläutert und die technischen Hintergründe erklärt. Besonders beeindruckt hat uns die Schaltzentrale (diese hat Ähnlichkeit mit der eines Atomkraftwerks) und die riesigen Behälter in denen der Rohstoff gelagert wird mit dem dann die Ethanolanlage versorgt wird.

  • Verarbeitet werden v.a Getreide und Zuckerrüben aus inländischem Anbau
  • Bioethanolproduktion p.a.: entspricht einem Rohöläquivalent von 100.000 Tonnen
  • Futtermittelproduktion p.a.: 190.000 Tonnen DDGS (Distillers Dried Grains with Solubles)
  • Kosten für die Errichtung der Anlage: 125. Mio. €
  • Bauzeit: 16 Monate
  • Beschäftigte: 63
  • Eröffnung: Ende Mai 2008

Biokraftstoffe:können wir jetzt endlich ohne Hysterie diskutieren?

veröffentlicht am 11.05.2008 um 14:16 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

„……. Dazu kommt noch Kritik an der CO² - Bilanz von Bioethanol: Addiert man die CO²-Emmissionen beim Import des Getreides und die schädliche Wirkung beim Düngen mit Lachgas, schneidet Biodiesel in punkto Klimawirkung schlechter ab als Normalbenzin.“ 

Dieser Satz war allen Ernstes am 28.April 2008! in einem sogenannten Qualitätsmedium zu lesen. 1.April wäre noch verständlich gewesen. Mehrfaches Unverständnis - und das als Botschaft für die Leserschaft kann nur verantwortungsloses Umgehen mit durchaus kontroversell diskutierbaren Treibstoffthemen bedeuten.

In diesem Zusammenhang ist mir ein Vortrag von Mariann Fischer Boel, EU - Kommissarin untergekommen, den Sie im Europäischen Zentrum für Politik gehalten hat.

Ich denke, das ist durchaus lesenswert und zeigt doch  fundierte Überlegungen auf, jenseits des politischen Tageskleingeldes bzw Hysterie.

Mariann Fischer Boel, Mitglied der Europäischen Kommission für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung:

Biokraftstoffe: Ein Kraftstoff, der viel zu wertvoll ist, um als Sündenbock abgestempelt zu werden

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