Preisverleihung á la GNTM!

Susanne Mandl, Pedelec, Blogparade, Urbane Mobilität

Die glückliche Gewinnerin Susanne Mandl mit dem AVE Pedelec

Ich habe heute leider kein E-Bike für dich…

Diese enttäuschenden Worte mussten einige  Blogger und Bloggerinnen am Montag bei Preisverleihung der Blogparade “Urbane Mobilität” über sich ergehen lassen. Letztendlich konnte es nämlich nur eine Gewinnerin des AVE Pedelec geben und die heisst Susanne Mandl - auch bekannt als Podcasterin.

Faire Losbedingungen

Am Montag Abend trafen sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Blogparade im Vivus im Prater, um an der Verlosung für das Pedelec teilzunehmen. Nach der Vorstellrunde wo jeder noch kurz von seinen Beiträgen und den Reaktionen darauf erzählte, musste jeder und jede Anwesende seinen Namen auf ein kleines Zettelchen schreiben und in einen Topf werfen. So war gewährleistet, dass auch alles mit rechten Dingen zugeht und eben jeder der Anwesenheit die gleiche Chance des Gewinns hatte.

Katharina Stögner als Heidi Klum

Ursprünglich war gedacht, dass der oder die Gewinnerin einfach gezogen wird. Da dies aber relativ langweilig erschien, hatte Katharina Stögner  die Idee das Verfahren umzudrehen und eben die Verlierer zu ziehen, bis nur mehr ein Gewinnerlos übrig bleibt. Ich durfte als Glücksfee agieren und Katharina war wie gemacht für die Rolle als Heidi Klum. Mit mitleidigen und tröstenden Worten, sowie quälenden Sprechpausen wurde ein Verlierer nach dem anderen gezogen. Die Enttäuschung war mindestens so groß wie bei den Mädchen der bekannten Modelshows, lediglich die Tränen und Umarmungen haben gefehlt. (Man wird ja auch mal ein wenig übertreiben dürfen ;-)

Die spannende Entscheidung

Als nur mehr zwei Lose übrigen waren, wurden die beiden letzten Andreas Lindinger und Susanne Mandl auf  ”die Bühne” geholt um zitternd der Losentscheidung entgegen zu fiebern. Andreas hatte den Fehler gemacht und war mit einem Koffer angereist. So war das Schicksal wohl der Meinung, dass er damit nur schwer auf einem E-Bike hätte heimfahren können. Auf dem letzten übrigen Zettel stand deshalb SUSANNE MANDL.

Ich glaube sie hat sich tatsächlich sehr gefreut und auch gemeint, dass sie extra nicht mit dem Fahrrad gekommen war.  Kluge Entscheidung würde ich sagen. Das Schicksal hat diesen Optimismus belohnt.

Die Eindrücke des feinen Abends gibt’s hier auf Facebook.

Liste der Beiträge

Zum Abschluss noch einmal die Liste der tollen Beiträge. Nach diesem erfolgreichen Erstversuch wird es bestimmt wieder eine Blogparade geben. Wenn diese Beiträge auch von den Politikern und Politikerinnen unseres Landes gelesen und ernst genommen werden, dürfen wir uns schon bald auf ein Wien als Leuchtturm zukunftsfähiger Mobiliätslösungen freuen.

Blogparade VERLÄNGERT!!

Unglaublich was hier die letzten Tage passiert ist! Anfangs noch etwas zurückhaltend, haben bis jetzt sage und schreibe 16 Blogger und Bloggerinnen an unserer Blogparade (hier die Einladung) teilgenommen. Da einigen, die gerne mitgemacht hätten, die Zeit zu kurz geworden ist, wird die Parade verlängert und zwar bis

++++++Sonntag den 2. Oktober 24:00 Uhr++++++

also genau einen Tag vor der Verlosung, die Infos zur Verlosung gibt’s aber bereits heute!

Vielen Dank jedenfalls an alle die bisher mitgemacht haben. Für die weiteren Beiträge wünsche ich mir auch noch etwas mehr Mut von andersdenkenden Bloggern. Ein Blog ist ein neutrales Forum in dem vor allem echte Meinungen gefragt und gewollt sind.

Die Beiträge

Werner Reiter

Was mache ich bloß mit einem Elektrofahrrad in Wien?

 

Cornelia Daniel

Über Kleinkriminalität, Anarchie und meine Art herumzukommen

 

Günter Strobl

Urbane Mobilität: Hausbesitzer bitte umdenken

 

Katharina Scichilone

Roller fahren in Wien – passt gut dazu

 

Marco Schreuder

Urbane Mobilität einst und morgen

 

Rolf Schönlau

Nächste Ausfahrt: Stillstand

 

Stefan Leitner-Sidl

Urbane Mobilität: Multimodal, kostengünstig, bequem

 

Andreas Lindinger

Zum Thema “Urbane Mobilität der Zukunft”

 

Andreas Kühl

Mobilität ist wichtiger als der Besitz eines Autos

 

Franz Stanzl

Mein Name ist Franz Joseph und ich habe das Über-die-Straße-gehen erfunden

 

Irmgard Underrain

Urbane Mobilität oder wie die Murtaler 1 Monat mehr Urlaub im Jahr gewinnen können

 

Matthäus Heuböck

Erlebnis Elektro-Mobilität

 

Johannes Frühmann

Wer braucht schon ein Elektrofahrrad

 

Susanne Mandl

5 Gründe, nicht mit dem Rad zu fahren

 

Franz Fuchs

Urban Mobility: 5 Thesen für die Zukunft

Roland B. Seper

Verkehr haben – aber richtig

Hans-Peter Waldbauer

Leben mit dem Fahrrad

Hannes Offenbacher

Und plötzlich ist es still

 

Verlosung und Get Together

Wie versprochen wird  am 3.10 eine Live-Verlosung des Elektrofahrrads stattfinden. Hier noch die Infos dazu. Jeder bekommt zusätzlich noch eine Mail mit den Infos, also nicht vergessen nach Schreiben des Blogbeitrages auch ein kurzes Mail an oekoenergie-blog@rl.co.at zu schicken.

Location

  • Treffpunkt: VIVUS an der Prater Hauptallee
  • Adresse: Prater Hauptallee 1a, 1020 Wien

Programm

  • Eintreffen :  18:00 Uhr (Probefahren mit E-Bike)
  • Verlosung: 18:30 Uhr
  • Get Together:  bis ca. 19:30 Uhr

Wir freuen uns auf weitere Beiträge und ein Kennenlernen am 3.10.2011!

 

Einladung zur Blogparade „Urbane Mobilität“

 

ACHTUNG: BLOGPARADE VERLÄNGERT bis 2. 10. 2011!!

Der ÖkoEnergie-Blog trägt ein neues Kleid und wurde rundum erneuert. Grund genug dies zu feiern. Wir feiern dieses „Event“ nun auf eine ganz besondere Art und veranstalten erstmalig eine Blogparade.

Schreib einen Beitrag zum Thema “Urbane Mobilität” und gewinne ein Elektro-Bike im Wert von etwa € 2000,-

Uns liegt das Thema „Urbane Mobilität“ sehr am Herzen. Deshalb sind alle deutschsprachigen Blogger und Bloggerinnen herzlich eingeladen an dieser Blogparade teilzunehmen. Wir freuen uns über österreichische Beiträge aber natürlich auch über Posts aus Deutschland und der Schweiz. Zu gewinnen gibt es – passend zum Thema – das Elektro-Bike AVE-Street im Wert von etwa € 2000,-!!! Wenn das kein Grund ist, in die Tasten zu hauen!

Was ist eine Blogparade?

Eine Blog-Parade ist eine Blog-Veranstaltung, bei der ein Blog-Betreiber als Veranstalter ein bestimmtes Thema festlegt, dieses als Blog-Beitrag veröffentlicht und die lesenden Blogger dazu auffordert, innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums einen Artikel zu diesem Thema im jeweils eigenen Blog zu veröffentlichen und den Veranstalter entsprechend über die Veröffentlichung zu benachrichtigen. (Quelle: http://blog-parade.de)

Wie kann ich teilnehmen?

Du betreibst einen Blog und hast etwas zum Thema „Urbane Mobilität“ zu sagen? Dann schreibe einen Artikel und behandle das Thema mit Hilfe folgender Fragestellungen:

  1. Was sind deine ganz persönlichen Erfahrungen mit Mobilität in deiner Stadt?
  2. Wie können Städte auf die wachsende Bevölkerungszahl und die damit zusammenhängenden Mobilitätsprobleme reagieren. (Staus, steigende Energpiepreise, Interessenskonflikte zwischen Verkehrsteilnehmern, Verschmutzung…)
  3. Welche Vorschläge hast du für Mobilität in deiner Stadt?
  4. Wem gehört die Stadt? Wie kann das Spannungsfeld zwischen Fahradfahrern, Öffis, Fußgängern und Autofahrern gelöst werden oder gibt es dieses gar nicht?

Welche Spielregeln muss ich einhalten?

  • Beantworte mindestens eine der Leitfragen ausführlich. Es sollen Artikel mit Substanz entstehen.
  • Verlinke diesen Artikel innerhalb deines Posts.
  • Um am Gewinnspiel teilzunehmen musst du hier im Kommentarfeld den Link zu deinem Beitrag posten. Trackback gilt auch, aber bitte prüfe selbst nach, ob es funktioniert hat.
  • Damit wir dich gegebenenfalls über das Event und den Gewinn informieren können, schick bitte auch ein Email an: oekoenergie-blog@rl.co.at
  • Bitte hilf uns auch die Blogparade über Twitter und Facebook zu verbreiten.
  • Die Deadline für die Erstellung des Beitrages ist der 26. September 2011, 24:00 Uhr

Was gibt es zu gewinnen?

Als kleinen Anreiz viele Beiträge zu liefern, gibt es bei dieser Blogparade einen besonders wertvollen Gewinn. Zu gewinnen gibt es wie  das E-Bike Ave Street, welches von Raiffeisen Leasing zur Verfügung gestellt wird. Die Online-Preise für dieses Bike reichen von € 1700, – € 2200,-. In diesem Fall handelt es sich um ein top-gewartetes Vorführrad, welches jetzt einen dauerhaften Besitzer sucht. Hier noch ein Test-Video vom Elektrofahrrad!

Zu welchen Konditionen?

  • Der Gewinner oder die Gewinnerin wird nach Beedingung der Blogparade bei einer exklusiven Veranstaltung für alle Teilnehmenden am 3.10.2011 in Wien ermittelt.
  • Der Gewinn muss im Zuge der Verlosung am 3.10 abgeholt werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Raiffeisen Leasing Mitarbeiter sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Keine Barablöse möglich.

Wir freuen uns auf eure Beiträge! Falls noch Fragen offen sind, einfach im Kommentarfeld posten!

Die Beiträge

Vielen Dank für die tollen Beiträge bisher! Nicht vergessen, dass die Deadline noch noch bis 10.3.2011 24:00 läuft. Reihung nach Datum der Veröffentlichung.

Energie sparen mit Luxushühnern, Ökostrom und Sommertemperatur im Winter

(c) Fotolia Energie sparenEndlich eine Blogparade im Energiebereich zum Thema Energie sparen! Nach den furchtbaren Ereignissen in Japan wird dieses Thema einfach immer wichtiger, deshalb schließe ich mich an. Ich würde mich über weitere österreichische Blogger freuen, jeder der schreibt, bekommt ein Strommessgerät. Ich werde hier bewusst auf das Thema Energiesparen und nicht Geldsparen eingehen. Natürlich ist dies oft ein guter Nebeneffekt, aber die Tipps hier, zielen in erster Linie auf das Einsparen von Energie.

Die klassischen Themen über stromfressende Gerätschaften im Haushalt lasse ich Technikleute beantworten. Hierzu habe ich nur zu sagen, dass der Kühlschrank eines der ersten Geräte sein sollte, welcher A++ Standards entspricht. Er läuft schließlich 24/7. Ich persönlich habe mich vor 2 Jahren für ein A-Gerät entschieden, weil mir damals erstens noch nicht bewusst war, wie groß der Unterschied zwischen A und A++ ist und zweitens weil ich noch nicht wusste, welch grossen Anteil der Kühlschrank am Gesamtverbrauch (15-25%) hat.

1. Energiespartipp: Teuren Ökostrom kaufen

Ja, richtig gelesen! Manchmal muss sich der Mensch eben selbst überlisten. Wenn Energie so billig ist, dass man sie gerne aus dem Fenster rausheizt/schmeisst, muss man sie selber teurer machen, wenn das der Staat schon nicht tut. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Umstieg auf einen etwas teureren Ökostromanbieter (natürlich 100% Anbieter) tendenziell zu einer Senkung des Energieverbrauchs führt. Manchmal in so großem Umfang, dass letztendlich weniger auf der Rechnung steht. Ein solcher Umstieg geht meist mit einer positiven Bewusstseinsentwicklung einher. Energiesparende Lampen werden eingesetzt, das Licht mal abgedreht, wenn man in einem anderen Raum ist und nicht zuletzt, der grösste Hebel: Die Heizung wird optimal eingestellt oder Dämmmaßnahmen getätigt. (weiterlesen …)

Blogparade: Gesellschaftsfreundliche Produkte als Innovationsmotor

Blogparade Innovation

Dies ist ein Artikel im Rahmen der Blogparade  zum Thema Zukunft-Innovation! Danke an  die 3M-Plattform und Blögger für den Denkanstoss!

Was zeichnet ein innovatives Unternehmen nun aus?

Diese Frage wurde vor wenigen Jahren bei meinem Studium an der WU noch mit folgendem Satz beantwortet:

“Sie müssen die Bedürfnisse der Kunden erkennen und diese Produkte dann auf den Markt bringen.”

Eben diese Lehre rechtfertigt zahlreiche Marktstudien, welche “erstaunliche” Ergebnisse liefern wie zB. dass der Kunde anscheinend ein noch schnelleres Auto, billigere Produkte und weißere Zähne haben möchte” Das Resultat dieser Vorgehensweise ist seit vielen Jahren ein grauenhaftes “Mehr vom Selben“. Zahnpasta für weissere Zähne, grössere und flachere Fernseher, Autos mit minimal weniger Spritverbrauch… usw. Allesamt lediglich inkrementelle Innovationen.

Die Massenprodukte sind dadurch objektiv nicht mehr unterscheidbar und so kann nur teures Marketing das eine Waschmittel. vom anderen unterscheidbar machen. Dass die Versprechungen in der Werbung nicht mehr der Wahrheit entsprechen, ist sowieso egal. Hauptsache die richtige “Message” kommt beim Kunden an und bewegt ihn zum Kauf.

Dem möchte ich folgendes Zitat von Henry Ford entgegenstellen:

“Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde.(weiterlesen …)

Entrepreneurship und das halb volle Glas

Entrepreneurship – Dieses Wort begleitet mich nun schon so viele Jahre und immer wieder trifft man Menschen, die mit dem Begriff so gar nichts anfangen können. Dabei ist es eines der spannendsten Konzepte unserer Zeit und beinhaltet ua. dass grundsätzlich JEDER die Möglichkeit hätte, wirklich etwas zu UNTERNEHMEN um die Welt, sein Umfeld oder zumindest sein eigenes Leben ein klein wenig zu verbessern.

Deshalb finde ich wichtig, dass der Begriff einer öffentlichen Diskussion ausgesetzt wird und beteilige mich an der  Mingo Blogparade (Was ist eine Blogparade) zum Thema Entrepreneurship. Ich lade auch andere Ökoenergiebloggerinnen ein, es mir gleich zu tun. Österreich braucht eine gehörige Entrepreneurship Impfung damit jene, die den inneren Ruf schon spüren, endlich dem Drang zu gründen nachgeben und im besten Fall zum Sustainability Entrepreneur werden.

Um darzustellen, was Entrepreneurship für mich bedeutet und warum es so wichtig ist, möchte ich meine persönlichen Leitsätze zum Besten geben. Sie sind mein Antrieb Unternehmerin und nicht Angestellte sein zu wollen und zeigen auf, was Unternehmertum in unserer Welt bewirken kann.

 Sei nicht nur gut, sei gut für etwas

Dieser Leitsatz der WeissSee Initiative begleitet mich nun schon viele Jahre. Er beschreibt jedoch deutlich, den Antrieb vieler Unternehmer und Unternehmerinnen. Eine Unternehmerpersönlichkeit will keine Marketingkonzepte für die 17.000. Zahnpastavariation schreiben. Eine Unternehmerin will am Ende des Tages sagen können, dass sie mit dem was sie tut zufrieden ist und das Gefühl hat, ein wichtiger Teil der Gesellschaft zu sein und nicht eine beliebig austauschbare Nummer. Sie kennt auch ihre Fähigkeiten und weiß diese umzusetzen. Letzteres ist wohl die größte Herausforderung am Weg zum Unternehmer. Wie viele Leute wissen schon, was sie wirklich gut können? Wissen Sie es?

(weiterlesen …)