Österreichische Firma entwickelt zukunftsweisende Solartankstelle
veröffentlicht am 24.02.2009 um 21:08 vonDie in Brunn am Gebirge/Eisenstadt ansässige Fa. Cellstrom GmbH hat die eigentlich seit 1945 bereits bekannte Technologie weiterentwickelt.Die revolutionäre Batterie basiert auf der Vanadium Redox Durchfluss Technologie und kann mit Solarenergie, aber auch konventionellen Stromquellen geladen werden.
Das Neue an der Technologie ist die lange Lebensdauer, die Robustheit gegen Tiefentladung und die hohe Energiedichte.
Wie könnte man diese Technologie zur Mobilität einsetzen? Nach meiner Information vertragen die in Elektroautos verwendeten Batterien eine recht hohe Energieaufnahme.Diese ist jedoch durch die derzeitigen “Steckdosen” mit zB 16 Amp begrenzt, sodass man 6-8 Stunden für eine Ladezyklus benötigt.Das hemmt natürlich den Aktionsradius, weil man üblicherweise nach 100 bis 150 km wieder an die Steckdose muss.
Das von Cellstrom entwickelte System würde eine Schnellladung ermöglichen ( Voraussetzung das Elektroauto ist dafür gerüstet). Die Idee ist, das System durch Solar-oder Windstrom laufend zu laden und als Puffer zu verwenden. Die Abgabe der Energie/das Betanken könnte somit auf einen Bruchteil der herkömmlichen Zeit reduziert werden. Zum Beispiel mal während eines gemütlichen Kaffees auf der Autobahnraststätte oder mal beim Einkaufen im Einkaufszentrum .
Ganz davon abgesehen könnte das System auch dazu beitragen, Elektroautos nicht nur als Fortbewegungsmittel im Nahverkehrsbereich zu sehen.
Dieses Gedankengut wäre zumindest eine Alternative zum Pilotversuch des laufenden Batteriewechsels des Projektes von Shai Agassi.










