2. Platz bei der Höhenstrasse Classic!

Am 26. April habe ich zum ersten Mal bei einem Rally-Rennen mitgemacht. Dem Q19 Vienna Höhenstraße Classic bei normalerweise nur Oldtimer fahren aber seit kurzem auch Elektroautos und Gasfahrzeuge mitmachen. Am Freitag waren die Elektroautos dran. Blauäugig ohne zu wissen was auf uns zukommt haben wir einen Startplatz mit den Elektroautos der Raiffeisen Leasing Flotte bekommen. Nachdem ich schon länger nicht mit Elektroautos unterwegs war, war das eine gute Möglichkeit mich wieder auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen und gleichzeitig einen netten Abend zu verbringen.

Kann man Elektroautos falten?

Wir Menschen verwenden fundamental neue, technische Erfindungen am Anfang noch oft mit dem „alten Denken“ und den „alten Methoden“ und brauchen einige Zeit, bis wir die tatsächlichen Vorteile der neuen Erfindung erkennen. Ein Beispiel:
Als im Zuge der Industrialisierung Dampfmaschinen zu Fertigungszwecken verwendet wurden, standen diese meist außerhalb einer Fabrik, weil sie laut waren und schlechte Luft und beißenden Rauch produzierten. Zwischen der Dampfmaschine und der Fabrik befand sich häufig eine lange Welle, die die Drehbewegung der Dampfmaschine auf eine großes Rad innerhalb der Fabrik übertrug. Von diesem großen Rad aus wurden in weiterer Folge alle Maschinen innerhalb der Fabrik angetrieben.

Neue, deutsche Studie über die Zukunft von E-Autos

Wikinger als Elektroauto-Pioniere

Am 11. Juni entschied das norwegische Parlament – mit der Zustimmung aller Parteien (! Alle. Das muß man sich einmal vorstellen! In Österreich wäre das, glaube ich, ein Ding der Unmöglichkeit!), – die zur Zeit bestehenden Vorteile für Elektroautos entweder bis 2018 oder bis 50.000 Elektroautos auf Norwegens Straßen zugelassen sind, beizubehalten. 50.000 Elektroautos sind ein gutes Ziel, um aber einen für die Autoindustrie interessanten Markt darzustellen, geht die Norwegische Elektroauto-Vereinigung „Elbil“, die seit 20 Jahren an der Einführung von Elektroautos arbeitet, von 100.000 zugelassenen Elektroautos aus und will dieses Ziel bis 2020 erreichen.

Die Zukunft des Elektro-Autos

Ende des 19. Jahrhunderts (1800 – 1899) stellte, neben dem zu-Fuß-Gehen, Pferde und Pferdekutschen das Hauptverkehrsmittel in Städten dar. Pferde und Pferdekot waren in vielen größeren Städten der westlichen Welt eines der Hauptprobleme. In New York City starben zum Beispiel in den 1890ern ca. 40 Pferde täglich und blieben oft auf der Straße liegen. 2 Mio Pfund Pferdekot (907 Tonnen) entstanden täglich. Beides führte, abgesehen vom Geruch und den Fliegen auch zu gesundheitlichen Problemen. (In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts begannen im Zuge der Industrialisierung viele Städte enorm zu wachsen. Damit veränderte sich auch das Transportwesen: seit den 1830er Jahren kamen zuerst in Amerika, dann auch in Europa Pferdebahnen (also die Vorläufer der Straßenbahnen) und Pferde-Omnibuslinien, immer mehr zur Anwendung.)