E-Motocross Bikes in Österreich

Wie im ersten Artikel dieser Serie versprochen, gibts nun auch die Liste der E-Motocross Bikes in Österreich. Da es ohnehin nur wenige E-Motocross Maschinen in Österreich gibt, habe ich auch KTM dazugenommen. Laut den Pressemeldungen vom letzten Jahr, sollte es diese Stück schon geben, konnte aber keine genauen Informationen dazu finden. Falls ihr noch weitere kennt: Einfach posten!

E-Motocross Quantya Bike

Erhältlich bei: Elektro-Power-Bike GmbH – Krems

Kosten: ca. € 9.540,- (Alle Modelle)

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Kabellose Ladestation für Elektroautos

Das Spin-off „EVATRAN“ (Ein Spin-off ist eine Abspaltung einer Geschäftseinheit aus einem Unternehmen in ein neues Unternehmen um Entwicklungsergebnisse extern zu vermarkten) des amerikanischen Unternehmens „MTC Transformers“ (Magnetic Technologies Corporation) entwickelte eine kabellose Ladestation für Elektroautos.

Die Technologie:

Geladen wird das Elektroauto mittels magnetischer Induktion. Über eine Spule in der am Boden befindlichen Ladeplatte wird ein magnetisches Feld erzeugt. In der Ladeeinheit im Auto wird über eine zweite Spule dieses magnetische Feld wieder in Strom umgewandelt. Ladevorgänge mittels Induktion gibt es zum Teil schon bei Handys, elektrischen Zahnbürsten und Rasierapparaten, Laptops, etc. Im Automobilbereich sind sie noch fast nicht existent, weil die der Effizienzgrad oft noch zu gering ist. Der Effizienzgrad liegt meist bei 50 – 70 Prozent. Die von „Evatrans“ verwendeten Prototypen befinden sich bei knapp unter 80%. In der Serienproduktion sollen die Ladestationen dann zumindest bei 90% liegen.

Die Anwendung:

Die kabellose Ladestation besteht aus drei Teilen: einer Ladeplatte, die am/im Boden des Parkplatzes oder der Garage installiert ist, einer Ladeeinheit, die an der Bodenplatte des Autos befestigt ist und einem „Tower“, der die zentrale Steuereinheit darstellt, der erkennt, wenn das Auto in die Nähe kommt, wie der Ladezustand der Batterien im Auto ist, usw. Momentan liegt der Preis des noch-Prototypen bei ca $ 3800.-. In der Serienproduktion sollte er aber noch etwas günstiger werden.

Als erstes Unternehmen hat „Google“ in seinem Hauptsitz in „Mountain View“, California die kabellose Ladevorrichtung von Evatrans für seine Elektroauto-Demonstrationsflotte in Verwendung. Übrigens, dafür, dass Google´s Kerngeschäft nichts mit Autos zu tun hat, hat es ein ziemlich ausgedehntes Autoprogramm: einerseits das „rechargeIT.org-Programm“ über „google.org“, den philantropischen Arm von Google. Andererseits investiert es in “RelayRides”, ein Carsharing-Unternehmen, über „Google Ventures“, den Venture Capital Arm von Google.

 

Liste der Elektrotransporter in Österreich

Nach der E-Auto Liste von letzter Woche geht heute der zweite Teil der 3-teiligen E-Mobility Serie raus und es werden die Elektrotransporter aufgelistet. Diese Geräte finden in der Öffentlichkeit meiner Meinung nach die geringste Beachtung, obwohl sie gerade im gewerblichen Bereich sofort einsatzfähig wären. Könnte neben dem Preis daran liegen, dass die Webpräsentationen der Vertriebsfirmen fast durchgehend verbesserungswürdig sind. Auch Elektromobilität braucht einen guten Aussenauftritt, es hilft leider nix.

Auch hier gilt wieder: Bitte Zusatzinfos bezüglich Kosten undVerkaufsstellen einfach posten, nur gemeinsam kann eine vollständige Liste entstehen.

ALKÈ Elektrotransporter

 

Alkè erhältlich bei: Stangl Reinigungstechnik, Kommunaltechnik GmbH

Kosten: ?

 

Elektrotransporter EcoCarrier

 

Eco-Carrier erhältlich bei

Kosten: ~ € 25.000- € 30.000,- exkl. Mwst.

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Derzeit erhältliche E-Autos

Eurosolar Austria hat eine aktuelle Liste an derzeit in Österreich erhältnischen E-Fahrzeugen erstellt, die auch die Verkaufsstellen beinhaltet. Nachdem ich oft gefragt werde, wo man denn solche Autos kaufen kann, wird dies eine hilfreiche Übersicht sein, die auch jederzeit im Kommentarfeld ergänzt werden kann. Es war auch interessant zu sehen, welche Firmen sich schon Gedanken gemacht haben über gute Pressefotos. Bei manchen Firmen war es echt nicht einfach brauchbares Bildmaterial zu finden. Da müssen die Kleinen von den Großen noch ein wenig lernen.

Da es eine sehr umfangreiche Liste ist mit E-Autos, E-Transporter und E-Motorrädern ist, werden ich drei aufeinanderfolgende Artikel veröffentlichen. Ich habe auch versucht, die Preise rauszufinden. Nicht bei allen war das so einfach. Falls hier  jemand mehr Infos hat, bitte einfach im Kommentarfeld posten. Schließlich interessiert uns dieser Punkt ebenfalls. Falls sich Händler benachteiligt fühlen, weil sie hier nicht enthalten sind, ebenfalls einfach im Kommentarfeld melden!

Citroen C-Zero


 

Erhältlich bei: Raiffeisen-Leasing Gesellschaft m.b.H.

Kosten: 35.460,- Brutto (Datenblatt)

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Begeisterung, wohin das Auge blickt: C-Zero.

Jetzt endlich bin ich auch dazu gekommen, das Video von den ersten Testfahrten mit dem C-Zero anzusehen. Begeisterung wohin das Auge blickt. Ich selbst bin noch nicht mit dem C-Zero gefahren, das nehme ich mir für die nächste Woche vor. Nicht gesagt wurde im Video, dass die Tageskilometerleistung etwa 100 nicht überschreiten sollte – dann kann das schon klappen mit der Begeisterung. Im Stadtverkehr dürfte das Ding unschlagbar sein. Aber macht Euch selbst ein Bild der ersten Erfahrungen, ich werde das nächste Woche live versuchen.

 

Elektroautos- jetzt gehts los

presskonf.jpgGemeinsam mit Citroen wird Raiffeisen Leasing 2011  600 E Autos in Österreich anbieten.Für die Modelle C Zero und Berlingo wurden Finanzierungsprodukte entwickelt und im Rahmen einer Pressekonferenz am 27.10 vorgestellt.

Die E Berlingos sind schon jetzt zu leasen, die C Zeros sind ab Jänner zu haben.

Jedenfalls kann man sich jetzt bereits für Testwochen  unter  www.rl-mobil.at vormerken lassen.Sobald die Termine feststehen,werden Sie dann informiert.Weiters kann man  sich die ersten Fahrzeuge bei Raiffeisen Leasing reservieren. Wir wollen diese Plattform langsam für E Mobility Angebote ausbauen.

Näheres zur Pressekonferenz :

pa-citroen-rl-20101027.pdf

c-zero.pdf

berlingo.pdf

Ein Wochenende mit dem TH!NK City – Tag 4

Das Wochenende geht zu Ende, heute früh hatte der THINK die Aufgabe, ihn zurück und mich in die Arbeit zu bringen. Das klappte auch ganz gut. Allerdings brachte es durch die diversen Staus in Wien keinen wesentlichen Zeitgewinn zur Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, auch wenn ich erst ab Eisenstadt mit einem Eilkurs unterwegs sein kann.

Das Armaturenbrett, links Ladestand, Mitte Tachometer, rechts VerbrauchsanzeigeDafür konnte ich eine andere Eigenheit des Autos kennenlernen, die auch im Hinblick auf den Transport von Kindern von Relevanz ist: In der Früh war es recht kühl, unter 10°C. Das Auto stand im Freien, und so schaltete ich die Heizung ein. Bei einem normalen Auto wird zur Innenraumbeheizung die Abwärme des Verbrennungsmotors verwendet, aber beim THINK muss eine elektrische Heizung für angenehme Temperaturen im Fahrgastraum sorgen. Das Auto kommt aus Norwegen, also ist die Heizung auch für unsere Breitengrade ausreichend dimensioniert, sodass ich sie nach einer Aufheizphase wieder abschalten konnte. Der Verbrauch der Heizung wird ebenfalls am rechten Instrument angezeigt – der Zeigerausschlag ist beim 3,5kW-Heizelement natürlich wesentlich geringer als beim 17kW-Motor (Nennleistung gemäß Motortypenschild). Bei Minusgraden oder Langsamfahrten verringert die Heizung merkbar die Reichweite.

Die Fahrt brauchte wie schon die Fahrt ins Burgenland die Hälfte der Akkukapazität, d. h. der Zeiger stand am Ende genau an der 50%-Markierung der 65-Kilometer-Strecke. Also dürfte die Reichweite in meinen Testbedingungen bei 130 Kilometer liegen.

Der gestrige Ladevorgang begann auch bei 50%, sodass ich die gemessenen Werte durchaus auf die Fahrt beziehen kann. Im Ladevorgang im Normalmodus fließen maximal 10 Ampere, in meiner Messung sogar nur 9,6A. Im Laufe des Ladevorgangs ging der Strom etwas zurück. Die Ladezeit betrug etwa 6,5 Stunden, danach wurden zur Ladungserhaltung und Beheizung der Zebra-Batterie 360 Watt verbraucht. Die Batterie muss ständig auf einer Temperatur zwischen 260°C und 350°C gehalten werden – davon merkte ich im kalten Auto aber nichts. Bei den neuen Modellen mit Lithium-Ionen-Akku ist keine Batteriebeheizung mehr notwendig, was sich positiv auf die „Selbstentladung” auswirkt: Der Zebra-THINK sollte nie mehrere Tage ohne Steckdose herumstehen.

Die Reaktionssubstanzen der Zebra-Batterie sind die ungefährlichen Substanzen Kochsalz und Nickel. Der Wikipedia-Artikel ist interessant und erklärt auch den Namen.

Zuletzt noch eine Kostenbetrachtung: Der Ladevorgang brauchte bei mir 18,7kWh, inklusive Erhaltungsladung danach. Das Auto steckte 14 Stunden 20 Minuten am Strom. In meinem Stromtarif zahle ich 16,79 Cent/kWh, d. h. die Ladung kostete mich 3,14 €. Zum Vergleich: Unser Familienauto braucht 6,0 Liter/100 Kilometer, der Diesel kostet ca. 1,1€/l, d. h. die Spritkosten betragen für 65km 4,29 €. 10,3 kg CO₂ werden bei dieser Fahrt erzeugt, beim Elektro-Auto 0kg CO₂, nachdem mein Anbieter ausschließlich Ökostrom anbietet.

Mein Conclusio:

  • Das Auto ist kindertauglich.
  • Wie der Name schon sagt, ist es ein Stadtauto und kann dort seine Vorteile voll ausspielen – vor allem in Hinblick auf den Verbrauch. In Wien ist die Dichte der öffentlichen Verkehrsmittel wiederum so hoch, dass ich dort auch mit Kind ohne Auto gut ausgekommen bin.
  • Aus rein finanzieller Sicht ist beim derzeitigen Preisgefüge der Betrieb nicht sinnvoll, bei einer angenommen Preisdifferenz von EUR 20.000 zu einem Vergleichsauto komme ich bei einem Verbrauch von 6l/100km auf über eine Million Kilometer, wo die höheren Spritkosten kompensiert sind. Bei 4,4l/100km wären Diesel- und Stromkosten gleich.
  • Die Testfahrt hat gezeigt, dass man nicht viel Leistung braucht, um voranzukommen. Die Benzin- und Dieselkarossen sind mit ihren 100 PS und mehr für Stadtfahrten extrem übermotorisiert, was sich negativ auf Verbrauch und CO₂-Bilanz auswirkt.

Ein Wochenende mit dem TH!NK City – Tag 3

Nachdem mir die Elektrizität gestern einen Strich durch die Rechnung machte, konnte ich heute den THINK als Fahrzeug nutzen, um das geplante Testprogramm abzuwickeln. Kurz zusammengefasst: Dieses Elektroauto ist kindertauglich.

Der Kindersitz mit ISOFIX-BefestigungDer große Sitz eingebautDen Start machte der Ausflug in den Familypark Neusiedlersee, die eine Hälfte der Familie, d. h. Papa und Tochter, waren elektrisch unterwegs. Im ersten Schritt wurde der Kindersitz montiert. Der THINK unterstützt die ISOFIX-Befestigung, sodass der Sitz recht schnell montiert war.

Der Kindersitz für den KleinenAm Nachmittag fuhr ich eine Runde mit meinem Sohn und seinem Sitz. Dieser wird konventionell mit dem Gurt befestigt. Auch das klappte problemlos. Für die Kindersitze ist genügend Platz vorhanden, auch der Einbau ist dank der großen Türen einfach zu bewerkstelligen.

Der Beifahrer-Airbag kann deaktiviert werden, rechts sind die Sicherungen, alles zu finden beim Handschuhfach.Während meine Tochter den Ausblick vom Vordersitz genoss, war das meinem Sohn eher egal. Der Beifahrer-Airbag ist abschaltbar, sodass auch ein Sitz gegen die Fahrtrichtung montiert werden darf. Dazu muss lediglich die Abdeckung im Handschuhfach entfernt werden.

Der Kinderwagen querDer Kinderwagen längsDer Vordersitz nach vorne geschoben.Kleine Kinder brauchen nicht nur einen entsprechenden Kindersitz, sondern auch einen Kinderwagen. Da zeigte sich die Größe des Kofferraums. Diesen konnte ich nicht nur quer zur Fahrrichtung, sondern hinter dem nach vorne geschobenen Beifahrersitz auch längs einräumen. Dann bleibt Platz für einen großen Koffer – und eine Menge Spielzeug.

Sehen wir noch einmal die Fragen von vorgestern an und geben Antworten dazu:

  • Passt der Kinderwagen in den Kofferraum? Ja, sogar besser als in unser Familienauto.
  • Wie funktioniert das mit den Kindersitzen? Der Beifahrersitz ist sehr gut für den Einbau eines Kindersitzes geeignet. Er ist mit ISOFIX ausgestattet. Der Beifahrer-Airbag kann deaktiviert werden.
  • Was ist beim Transport von Kindern sonst zu beachten? Mir ist nichts aufgefallen. Die großen Türen erleichtern den Einbau der Kindersitze.

So bleibt mir nur mehr das Problem mit dem Stromanschluss in meinem Haus. Die fehlende Nullung ist tatsächlich die Ursache, wie ein vorübergehender Umbau ergab. Immerhin kann ich jetzt das Auto auch zuhause laden, wobei ich das dazu nutze, um noch ein paar Messdaten zu gewinnen.

Ein Wochenende mit dem TH!NK City – Tag 2

Entgegen der ursprünglichen Pläne war heute der THINK hauptsächlich an der Steckdose. Das Ladegerät zeigte bei mir bei verschiedenen Steckdosen immer einen Fehler an, sodass ich befürchtete, selbiges unbeabsichtigt zerstört zu haben.

Die Rettung nahte in Form eines netten Mitarbeiters von Raiffeisen-Leasing, der kurzerhand das Ladegerät des zweiten THINK organisierte und mir ins Burgenland brachte. Wir steckten dieses voller Erwartung an die Steckdose: Ebenfalls POWER FAULT. Nun war ich ratlos – irgendwas stimmt mit meinem Strom nicht.

Also gingen wir zum Nachbarn und steckten dort an: Normales Verhalten. Um dem Auto wieder genug Energie zuzuführen, dass es den Rückweg nach Wien schafft, hängte dann dort das Auto für den restlichen Tag.

Jetzt möchte ich nur mehr feststellen, was die Ursache für dieses Verhalten bei meinen Steckdosen ist: Die Spannung ist korrekt, gut 230 Volt. Die maximal verfügbare Stromstärke könnte das Ladegerät nur feststellen, indem es den Strom so lange erhöht, bis die Sicherung fällt – das war bei mir nicht der Fall. Bleibt mir als einzige Idee, dass das Ladegerät die Schutzerde überprüft. Möglicher Grund für die Verweigerung des Ladevorgang: Das Haus verfügt über keine Nullung und hat daher eine messbare Spannung zwischen PE und N, ca. 2 Volt Wechselspannung konnte ich messen. Nullung ist erst seit 1998 vorgeschrieben, das Haus wurde 10 Jahre davor gebaut.

Ich wäre jedenfalls nicht davon ausgegangen, dass das Ladegerät dermassen kleinlich ist. Leider gibt es keine technischen Informationen, die die Grenzen verraten, in denen das Gerät sein OK gibt. Jedenfalls sollten potenzielle Käufer einen Test machen, bevor sie sich das Auto anschaffen, damit es ihnen nicht so geht wie mir.