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Tag ‘Elektroauto’

Umweltminister Berlakovich ist E(h)-Mobil!

veröffentlicht am 17.03.2010 um 12:56 von Katharina Stögner icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

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Heute, am 17.03.2010, hat Herr Minister Berlakovich den ersten Elektrodienstwagen des Lebensministeriums, übernommen.  Die erste Dienstfahrt mit dem Think (E-Mobil) hat gleich direkt zum Parlament in den Nationalrat geführt. Peter Engert (Sprecher der Geschäftsführung der Raiffeisen-Leasing) und August Hirschbichler (Geschäftsführer der Salzburg AG) haben den Think als Vertreter von The Mobility House an den Umweltminister übergeben.

Dazu passend fand ich heute diese Teletextnachricht und Info auf ORF.at:

Umweltfreundliche Autos parken gratis! 

Autos mit Hybrid- und Gasmotoren sowie Elektrofahrzeuge sollen in Innsbruck gratis parken dürfen. Umweltstadtrat Walter Peer hat am Montag diese österreichweit einzigartige Maßnahme angekündigt. Noch im März soll diese Verordnung im Gemeinderat beschlossen werden.

Leider wird die Maßnahme bis 30.06.2012 befristet und leider an paar Kilometer zu weit westlich! Doch was weiss man schon woher der Wind weht und wer weiss was ein Westwind mit sich bringen kann? In diesem Sinne hoffe ich auf einen kräftigen Westwind und viele ähnliche Verordnungen  auf dem Weg durch unser Land.  

Studie zeigt: Elektroautos sind alltagstauglich

veröffentlicht am 17.02.2010 um 15:50 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Raiffeisen-LeasingEin Hauptargument dagegen, Elektroautos sofort einzusetzen, ist die noch unzureichende Reichweite der Akkus. Im Schnitt reichen diese nur 150 bis 200 km weit.

Jetzt hat eine deutsche Studie der TU Chemnitz gezeigt, dass Elektroautos für Stadtbewohner trotzdem eine taugliche Alternative darstellen. In dieser Studie finde ich vor allem eines bemerkenswert: Obwohl die Testfahrer zu Beginn angaben, dass eine öffentliche Ladeinfrastruktur wichtig sei, nutzten sie diese nicht, sondern ladeten die Fahrzeuge ausschließlich in ihren Privathäusern auf! Das sei bequemer. Dieser Umstand zeigt vor allem eines: Der Mensch ist sehr rasch bereit, sich neuen Gegebenheiten anzupassen und sein Verhalten auf neue Umstände auszurichten. Das gibt Hoffnung. Wir müssen nämlich nicht auf eine flächendeckende Infrastruktur warten um den ersten Schritt in der Elektromobilisierung zu tun.

Bedenkt man dann noch, dass 65 % der Pendler alleine unterwegs sind, 50 % der Autofahrten heute unter 4 km sind und die Stromkosten für ein Kleinfahrzeug bei 210 EUR pro Jahr (bei 15.000 km) liegen, dann müsste demnächst - allein schon aus Kostengründen - ein Run auf Elektrofahrzeuge einsetzen.

E-Mobility in Österreich

veröffentlicht am 11.01.2010 um 02:47 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 3 Kommentare, keine Trackbacks

Am Sonntag lief im ORF ein toller Beitrag über die Einführung von Elektroautos in Österreich. Darin werden gerade von gewerblichen Kunden, die seit ca einem Jahr Elektromobilität im Rahmen des Projektes VLOTTE der Vorarlberger Kraftwerke ( VKW) nutzen, sehr positive Erfahrungen  gezogen. E-mobility ist tatsächlich bereits heute praktisch anwend- und umsetzbar.

Als Partner des Projektes VLOTTE führt Raiffeisen Leasing die Finanzierung und das Fuhrparkmanagement durch. Wir freuen uns darüber, dass wir unseren Teil zum Gelingen dieses Projektes beitragen dürfen.

Wen`s interessiert, und ich hoffe Viele, der möge sich den Beitrag ansehen.

  

http://tvthek.orf.at/programs/1296-Oesterreich-Bild-am-Sonntag/episodes/1119185-Oesterreich-Bild-aus-dem-Landesstudio-Vorarlberg

Ich darf aber gleich mal ankündigen, dass es auch in anderen Regionen jetzt 2010 mit der E- mobility losgehen wird. Bekannt ist das vor Allem aus Salzburg, wo die ElectroDrive Salzburg, ein Partnerunternehmen von The Mobility House, die Ausschreibung des Klima und Energiefonds für Modellregionen 2010 gewonnen hat. Dort fahren bereits über 150 Kunden seit April 2 rädrig elektrisch und ab Frühjahr 2010 auch mit 4 Rädern.

Mehr darf ich momentan noch nicht sagen, aber bleiben Sie mal gespannt, ich verrate Ihnen schon bald neue ElectroDrive Partner und Autos, die wir 2010 auf die Strasse bringen werden.

  

Noch ein Thema habe ich, bei dem ich um Ihre Mithilfe ersuche. Schreiben Sie mir einfach Ihre Erfahrung und Meinung darüber, was bei der Einführung anderer  Alternativantriebe nicht so gut /gut gelaufen ist und was  bei der Einführung der E-mobility jedenfalls besser /auch gemacht/berücksichtigt werden sollte.

Interessant wären Stellungnahmen zu folgenden Antrieben/Treibstoffen:

Pflanzenöl/Rapsöl

Biodiesel

Superethanol/E 85

Gas-/ Biogas , CNG

Hybridautos

Elekrtromobilität

Ich denke, die Zukunft wird einen Mix aus verschiedenen Antriebsformen bringen. Klar ist, die alternativen Antriebsformen wie oben angeführt müssen forciert werden. Schön wäre, wenn wir Alle, die wir uns diesem Zukunftsthema verschrieben haben, voneinander lernen würden.

Und Sie bewegen sich doch…..

veröffentlicht am 15.12.2009 um 05:29 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

e-tronLange Zeit hat es so ausgesehen, als würde man beim mittlerweile größten Autokonzern VW hartnäckig den Zug der Zeit zum Elektroautomobil ignorieren.

Nicht daß die Bemühungen des Konzerns um eine noch bessere Verbrauchsoptimierung schöne Erfolge zeigen ( VW hat in Los Angeles soeben einen 2 Liter Viersitzer - den UP vorgestellt) aber um die elektrischen Antriebe kommt heute offensichtlich kein ernstzunehmender Hersteller herum.

AUDI hat nun angekündigt, einen Elektrosportwagen namens e-tron im Jahr 2012 auf den Markt zu bringen.Ich weiss schon, das ist ein Auto, das nicht unbedingt für die breite Masse vorgesehen sein wird, aber der Einstieg in neue Technologien geht halt oft über Prämiummodelle.

So gesehen ein bemerkenswerter Schritt und ein Hinweis, daß sich die Elektromobilität aus dem Stadium des ” net amal ignorieren” herauswächst.

e-tron.doce-tron.doce-tron.doc

Renault-Nissan CEO Carlos Ghosn: ‘Now Is the Time for the Electric Car’

veröffentlicht am 08.11.2009 um 14:48 von Peter Heinzl icon keine Kommentare, keine Trackbacks

miev_165.jpgDer Vorstandsvorsitzende von Renault-Nissan Carlos Ghosn hat in einem Vortrag an der Wharton School (University of Pennsylvania) ein klares Bekenntnis zum Elektroauto abgelegt. Der Renault-Nissan Konzern wird im Jahr 2010 neue Modelle am US-Markt präsentieren. In diesem Blog wurden bereits auch einige kritische Artikel formuliert, die die Frage stellen, warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für Elektrofahrzeuge sein soll. Diverse Blogger weisen zu Recht darauf hin, dass das Elektroauto ja keine Innovation unserer Zeit ist und sich bis jetzt nicht am Markt durchsetzen konnte. Carlos Ghosn gibt in seinem Vortrag vier Gründe an, warum genau jetzt der richtige Zeitpunkt für die Elektromobilität ist:

  • Technischer Fortschritt
  • Ölpreis
  • Regulatorische Auflagen
  • Globale Wohlstandszunahme

Technischer Fortschritt

Es stehen für die Fahrzeuge erstmals leistungsstarke Batterien- bzw. Akkusysteme zur Verfügung.  Die Innovationskraft hat in den letzten Jahren einen Quantensprung erlebt und die Innovationen werden weitergehen.

Ölpreis

Trotz Wirtschaftskrise haben wir im Jahr 2009 einen durchschnittlichen Ölpreis von $ 68 pro Barrel. Obwohl die Wachstumsprognosen für 2010 für die meisten Regionen bescheiden sind, ist davon auszugehen, dass sich der Ölpreis mittelfristig wieder bei $150 bis $200 Dollar pro Barrel einpendeln wird.  Die Erhöhung wird natürlich die Diskussion über die Öl-Abhängigkeit der einzelnen Volkswirtschaften nähren.

Regulatorische Auflagen

Ghosn rechnet damit, dass die Umweltauflagen für die Unternehmen vor allem in der Automobilindustrie weiterhin steigen werden. Es sei daher notwendig, sich bereits jetzt mit diesen Zukunftstechnologien zu beschäftigen. 

Globale Wohlstandszunahme

Der Vorsitzende der Renault-Nissan Gruppe geht davon aus, dass wir vor allen in den Entwicklungsländern sehr hohe Wachstumsraten in der Wirtschaftsleistung sehen werden. Dadurch wird sich auch der Wohlstand in diesen Gesellschaften erhöhen. Dies wird laut Goshn zu einem Anstieg des globalen Fahrzeugbestandes von 700 Millionen auf 1,5 Milliarden Fahrzeuge führen. Im Hinblick auf die umweltpolitischen Herausforderungen auf globaler Ebene (z.B. Kyoto Ziele) wird diese Erhöhung nur durch CO2 neutrale Fahrzeuge wie Elektrofahrzeuge machbar sein.

Ich denke, dass Carlos Ghosn sehr eindrucksvoll die Chancen der Elektromobilität skizziert hat. Es liegt nun an den einzelnen Regierungen und der Gesellschaft dafür Sorge zu tragen, dass auch die entsprechende Infrastruktur für diese Antriebsform zur Verfügung steht und das vorhandene Potenzial abgerufen werden kann.

Elektromobilität: Das Rennen hat begonnen

veröffentlicht am 22.10.2009 um 16:17 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

FAZ vom 22.10.2009Allein die Tatsache, dass die Autoren dieses Blogs sich dem Thema annehmen, sollte eigentlich Beweis genug sein, dass es nun losgeht mit dem Thema Elektromobilität. Scherz beiseite: Ich blättere heute die FAZ durch und finde eine ganze Seite zum Thema Ökoautos “Das Rennen um die Null-Emissionen hat begonnen”, die aktuelle Print-Ausgabe des Magazins economy titelt mit Ökoautos. Um nur zwei von vielen Beispielen zu nennen. Blog-Kollege Claudius Stögner weist zurecht auf die ersten Misserfolge beim Thema Elektromobilität hin. Aber: 1996 war auch für LCD Monitore für das breite Publikum zu früh und ein IPhone konnte sich damals auch niemand vorstellen.

Warum es gerade jetzt losgehen soll?

Nun ja: Erste große Misserfolge sind gemacht - ich halte dies für einen echten Innovationsschub für eine notwendige Voraussetzung! Wir haben ein großes - ein sehr großes - Umweltproblem, vor dem auch die größten Ignoranten (China, USA, Indien) die Augen nicht mehr verschließen können. Wir haben einen US-Präsidenten der Umweltschutz auf seiner Agenda hat und wir haben eine veritable Wirtschaftskrise, die neue Konzepte fordert. Kurzum: Wir haben alles was wir für einen Innovationsschub brauchen. Im Sinne von TED würde ich sagen: Ideas worth spreading are here, now let’s go to make them work!

Einstellungen müssen sich ändern!

Beim Thema geht es aber um mehr, als um Technologie. Es geht darum, Menschen in den nächsten Jahren davon zu überzeugen, dass Mobilität ein Umdenken erfordert. Weg vom Besitzdenken beim eigenen Auto hin zum Mobilitätsdenken: Wie komme ich möglichst bequem, umweltfreundlich und billig von A nach B. Wir arbeiten daran gemeinsam mit unseren Partnern unter der gemeinsame Marke “Mobility House”.

Die Zeit ist reif, alle wesentlichen Player dieser Welt sind auf dieses Ziel fokussiert. Die Pläne kommen nun aus den Schubladen. In den nächsten 2 Jahren werden uns zahlreiche Innovationen bevorstehen - ähnlich wie der Übergang vom Röhrenfernseher zum Flachbildschirm, da hat auch keiner gedacht, dass eine 60 Jahre alte Technologie so rasch abgelöst wird. Oder haben Sie etwa noch einen Röhrenschirm zuhause? Na, dann wirds aber Zeit!

Alle die da nicht mitziehen und den Trend der Zeit nicht erkennen, werden bald so alt aussehen, wie Quelle im Vergleich zu Amazon. Das Rennen rund um das Thema Elektromobilität hat begonnen - wir sind dabei und zwar an forderster Front!

Linktipp: Podcast zum Thema Elektromobilität (mp3)

Who Killed The Electric Car?

veröffentlicht am 22.10.2009 um 15:22 von Claudius Stögner icon keine Kommentare, keine Trackbacks

wktec.jpgSollte bereits jemand von überbordender Euphorie bezüglich „E-Mobility” auf Österreichs oder gar Europas Strassen befallen sein, so empfehle ich dringend die Dokumentation „Who Killed The Electrik Car” anzusehen.
Kurze Zusammenfassung: 1996 tauchen am US amerikanischen Markt (speziell Kalifornien) durchkonzeptionierte, alltagstaugliche Limousinen mit Elektroantrieb auf, werden in Massen produziert. Der Preis passt, die Reichweite auch, dadurch findet sich eine breite Käuferschicht. Prominente, wie etwa Tom Hanks, werben bei öffentlichen Auftritten und TV Shows massiv für Elektrofahrzeuge und präsentieren sich als bekennende „E-Car Driver”. 1996 ist der „Spuk” vorbei und ganze Halden an bereits gefertigten E-Mobilen werden eingestampft und geschreddert.
Beim Ansehen der Filme und Videos zu diesem Thema beschlich mich doch ein kleinwenig die Sorge wir könnten gerade wieder einen derartigen Hype mit nachfolgendem Radikalabsturz auch hier in Europa erleben. Als unerschütterlicher Optimist und zutiefst Fortschrittsgläubiger „Ich-glaube-an-das-Gute-im-Menschen - Philantrop”, weiß ich natürlich, dass wir und unsere Politiker es hier und heute in Good Old Europe besser machen werden und freue mich schon auf den Bericht in 10 Jahren auf YouTube zum Thema: Who Killed The Oil Lobby?

ElectroDrive Austria steckt an

veröffentlicht am 26.09.2009 um 06:18 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

PK 140909 TMH_Hirschbichler_Raffeiner_EngertDie  in Österreich entwickelte Initiative hat in den letzten Monaten massiv an Dynamik gewonnen und ist zu einen bereits international beachteten umfassenden Geschäftsmodell zur Umsetzung von Elektromobilität geworden.

Ich behaupte - in diesem Umfang und Marktreife - europaweit führendem Geschäftsmodell, weil ab sofort umsetzbar.Wir stehen gemeinsam in den letzten Monaten gehörig unter Strom. Salzburg AG, The Advisory House und Raiffeisen-Leasing haben gemeinsam die Firma “The Mobility House” gegründet, die im Rahmen eines Partnerschaftsmodells Elektromobilität bereits jetzt unter dem Markennamen “ElectroDrive Austria” umsetzt.

In faktisch allen österreichischen Bundesländern, in Deutschland und in der Schweiz haben sich bereits über 35 Partner dieser Initiative angeschlossen und sind gerade dabei, noch 2009/ Anfang 2010 weitgehend flächendeckend “ElectroDrive” auf die Strasse zu bringen. Eine weitere Expansion in die angrenzenden Länder wie Benelux und zentraler Donauraum ist gerade im Gespräch.

Bei den Partnern handelt es sich sowohl um grosse Energielieferanten und Städte als auch um kleinere Regionalversorger und regionale Gemeindeinitiativen. Und das ist auch die Stärke des Geschäftsmodells - nämlich, regionale und überregional tätige Energieversorger und Gemeinden rasch in die Lage zu versetzen, ohne viel eigenes Risiko und  teuren Entwicklungsaufwand in Ihrem Gebiet Ihren Kunden (Private, Unternehmen und Kommunen) elektrische Mobilität anzubieten.

Die jeweils angebotenen Fahrzeuge durchlaufen eine genau definierte technische Prüfung und werden auf Kundenfreundlichkeit bzw. Langlebigkeit getestet. So ist u.a. der ÖAMTC Partner des Projektes, der genau solche Prüfungen vornimmt. Die Produkte müssen einem hohen Qualitätslevel entsprechen - klar - wir wollen dem Kunden dauerhaft Mobilität zur Verfügung stellen und im Rahmen der Vermietung  dem Kunden das Qualitätsrisiko abnehmen. Billigware ist nicht unser Anspruch und ist auch nicht das was unsere Partner anbieten wollen. Qualitätsmobilität zu dafür günstigen Leistungspaketen ist unser Anspruch.

Die Idee und das Geschäftsmodell ist - nicht Elektrofahrräder,Scooter oder Elektroautos zu verkaufen oder zu verleasen - sonden wir wollen ganzheitliche Elektromobilität mit ÖKO Strom vermieten. Derzeit können Elektrofahrräder, Segways, Bikeboards und Elektroscooter auf verschiedene Laufzeiten gemietet werden. Das Angebot ist modular aufgebaut und beinhaltet sowohl die Betankungsmöglichkeit bei Elektrotankstellen inkl Strom als auch Versicherung  bis hin zum full Service wie Service, Reifen und Monatskarte für öffentliche Verkehrsmittel.       

Aber - unsere Kunden bekommen nicht 20 Rechnungen von allen Seiten und müssen mit Bargeld oder verschiedenen Karten tanken - nein eine Karte und eine Rechnung ist die Devise. 

Und vor Allem - wir wollen unseren Kunden nicht zumuten, mit 45 Adaptern durch unser Versorgungsgebiet zu fahren um Strom zu tanken oder 50 verschieden Ladesysteme vorzufinden, bei denen man nie weiß, wie die eine oder andere Ladestation funktioniert. Wir wollen ein einheitliches System, wo sich der Kunde auskennt, eine Rechnung für den Kunden und ein einheitliches Leistungsangebot -  einfach wo ElectroDrive draufsteht soll auch ElectroDrive drinn sein.

Ab 2010 werden die Partner auch Elektroautos mehrerer Marken anbieten. Entsprechende Bestellungen wurden bereits getätigt. Der Aufbau der Ladestationsinfrastruktur ist bereits im Gange und soll 2010 parallel zum Angebot der Elektroautos flächendeckend zur Verfügung stehen. Erweiterte Mobilität für die Kunden der Partner ist das Ziel und ist in Vorbereitung.

Allzuviel möchte ich da noch nicht verraten - erstens sollen diese Möglichkeiten unseren Partner und Kunden zur Verfügung stehen und zweitens möchte ich auch in Zukunft unsere Kunden mit neuen Angeboten und Ideen überraschen können.

Ich sag Ihnen nur - es wird sehr spannend.

Aber lesen Sie bitte selbst den Pressetext und die Präsentation.

Wenn Sie regionaler Partner werden wollen, rufen Sie mich an.

Wenn Sie einer der ersten sein wollen, der ein Electroauto fährt, mailen Sie mir Ihr Interesse .

reinhard.wuerger@rl.co.at

So aber jetzt dreh ich mal den Strom ab und geh auf Urlaub. 

Rot Weiß Rote e-mobility!

veröffentlicht am 14.09.2009 um 16:32 von Claudius Stögner icon keine Kommentare, keine Trackbacks

156ledl_jpg.jpg…da war doch noch was. Aber ja! Elektromobiltät in Österreich und Ing Mayer. Zwei Begriffe die für eingefleischte Kenner der Szene untrennbar miteinander verbunden sind. Mayer und sein Ledl AS (ein österreichisches Produkt wohlgemerkt!). Kurz zur Vorgeschichte: 1996 übernimmt Ing. Josef Mayer, Netzplaner von Wien Energie Wienstrom und Trainer beim BAZ, von der Firma Braunsteiner (Batteriebau) den, ursprünglich - zwecks Antrieb, mit einer T34 Panzer Lichtmaschine bestückten „Austroporsche” aus Tattendorf und modifiziert in Eigenregie den “Elektroflitzer”.
Heute wird das futuristische mobil mit Solarfeld auf der Kofferhaube von einem wassergekühlten Drehstromasynchronmotormit 24 kW Nennleistung und 35 kW Kurzzeitleistung(Drehmoment 120Nm) sowie 365 kg Traktionsbatterien (28 Stück, 168V) angetrieben. 160 kmh Spitze und rund 180 km Reichweite runden das Datenblatt ab. Seit Jahren findet man den Ledl und seinen unermüdlichen Piloten Mayer auf sämtlichen Veranstaltungen die nur im entferntesten mit Alternativantrieb rund um Personenbeförderung zu tun haben. Ich finde es gehört auch einmal gesagt, dass es schon seit Jahren Vorreiter und Idealisten in diesem Lande gibt die sich bereits zu einer Zeit dafür stark gemacht und viel Geld investiert haben, als man in Österreich für diese Art von Engagement maximal belächelt wurde.

Formel 1 Sound für Tesla & Co

veröffentlicht am 20.08.2009 um 23:37 von Claudius Stögner icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Nun können wir uns alle beruhigt zurücklehnen und müssen uns nicht mehr von den gefährlichen e.mobilen fürchten.
Warum die Angst? Bislang standen die Ökofritzen die partout den Spritvernichter gegen einen Steckdosenasphaltschneider tauschen wollten, ja im Verdacht heimliche Killer zu sein. War man als per pedes Verkehrsteilnehmer bis dato doch geräuschlos hinterhältigen Alternativantriebsfahrzeugattacken ausgesetzt.
„Viel Lärm um Nichts” wie schon Shakespeare zu sagen pflegt, denn der eingefleischte Tuningfreak und Endrohrfetischist bekommt nun auch was er so gerne hört. Rechtzeitig vor einem etwaigen geräuschlosen Massenangriff auf unbedarfte Verkehrsteilnehmer kommt der rettende Sound aus  einer deutschen Autozulieferer schmiede. Safer Sound ist das Schlagwort , das auch dem letzten Nörgler aus der Ecke der KFZ Diesel- u. Benzinkocher Riesen den Wind aus den Schmähwind geblähten Segeln nimmt. Das vielgedroschene Argument der Benzinbrüder, nur ein (möglichst) lauter Bolide sei ein echtes Auto und damit ungefährlich und alltagstauglich, zieht nicht mehr. Jeder gewünschte Klang in jeder Lautstärke kann in jedem mobil - ob elektro- oder verbrennungsmotorisiert - „abgespielt” werden. Das wird nicht zuletzt auch interessant für alle Zimmerferrari-Besitzer werden, denn die können nun nach Lust und Laune mit dem zusätzlichen Tool ihr Selbstbewußtsein ein wenig aufmöbeln.
Einerseits ganz witzig, andererseits schade um die angenehme Stille und das fröhliche Vogelgezwitscher am Ring und am Landstraßer Gürtel.  

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