Weltgrösste elektrische Öffi-Flotte in China

Um den zunehmenden Umweltbelastungen und steigenden Treibstoff- und Haltungskosten der Öffi-Flotte entgegen zu wirken, erweitert die südchinesische Stadt Shenzhen die Fahrzeuge der öffentlichen Verkehrsmittel von bisher 200 Elektro-Bussen und 300 Elektro-Taxis auf weitere 1000 Busse, bzw. 500 Taxis der Firma BYD. Gleichzeitig stärkt die Stadt dadurch ihre eigene Wirtschaft und senkt CO2-Emissionen.

Die Stadt Shenzhen

Shenzhen befindet sich knapp nördlich der ehemals britischen Kolonie Hongkong, hat den Status einer Sonderwirtschaftszone (das bedeutet: administrative und rechtliche Erleichterungen für Investoren) und ist eine typische, chinesische Planstadt: 1979 beschloß die Zentralregierung aus dem 30.000 Einwohner-Kreis eine Stadt zu machen. Heute wohnen 12 Mio Menschen in Shenzhen, das wirtschaftlich von etlichen Hightech-, Elektronik- und Telekomkonzernen dominiert wird. Shenzhen verfügt über 5 U-Bahn-Linien, 758 Busrouten und fast 13.000 Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs mit ca 8,8 Mio Passagieren pro Tag.

Belgische Polizei ist e-mobil made in AUSTRIA

 

IO Scooter, der österreichische Elektroscooter Hersteller in Brunn am Gebirge, wurde nach aus einer Reihe von internationalen Herstellern ausgewählt und beliefert ab sofort die belgische Polizei mit zweirädrigen e-Dienstfahrzeugen. Die Entscheidung für das Modell IO Manhatten wurde sowohl aufgrund des optimalen Preis/Leistungsverhältnisses aber auch wegen der geringen Gewichtsklasse von 148 kg getroffen worden. Bestimmt ist auch die Tatsache der eigens entwickelten Sinusmodulationssteuerung durch die ein außergewöhnliches Fahrgefühl im Bereich der E-Mobilität angeboten wird und auch die Möglichkeit der Rückeinspeisung  der Energie beim Bremsen, wie die Plattform e-connected berichtet, nicht unwesentlich in der Entscheidungsfindung gewesen. Tatsache ist die Belgische Polizei fährt E-Scooter made in AUSTRIA!!

Ein Wochenende mit dem TH!NK City – Tag 4

Das Wochenende geht zu Ende, heute früh hatte der THINK die Aufgabe, ihn zurück und mich in die Arbeit zu bringen. Das klappte auch ganz gut. Allerdings brachte es durch die diversen Staus in Wien keinen wesentlichen Zeitgewinn zur Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, auch wenn ich erst ab Eisenstadt mit einem Eilkurs unterwegs sein kann.

Das Armaturenbrett, links Ladestand, Mitte Tachometer, rechts VerbrauchsanzeigeDafür konnte ich eine andere Eigenheit des Autos kennenlernen, die auch im Hinblick auf den Transport von Kindern von Relevanz ist: In der Früh war es recht kühl, unter 10°C. Das Auto stand im Freien, und so schaltete ich die Heizung ein. Bei einem normalen Auto wird zur Innenraumbeheizung die Abwärme des Verbrennungsmotors verwendet, aber beim THINK muss eine elektrische Heizung für angenehme Temperaturen im Fahrgastraum sorgen. Das Auto kommt aus Norwegen, also ist die Heizung auch für unsere Breitengrade ausreichend dimensioniert, sodass ich sie nach einer Aufheizphase wieder abschalten konnte. Der Verbrauch der Heizung wird ebenfalls am rechten Instrument angezeigt – der Zeigerausschlag ist beim 3,5kW-Heizelement natürlich wesentlich geringer als beim 17kW-Motor (Nennleistung gemäß Motortypenschild). Bei Minusgraden oder Langsamfahrten verringert die Heizung merkbar die Reichweite.

Ein Wochenende mit dem TH!NK City – Tag 3

Nachdem mir die Elektrizität gestern einen Strich durch die Rechnung machte, konnte ich heute den THINK als Fahrzeug nutzen, um das geplante Testprogramm abzuwickeln. Kurz zusammengefasst: Dieses Elektroauto ist kindertauglich.

Der Kindersitz mit ISOFIX-BefestigungDer große Sitz eingebautDen Start machte der Ausflug in den Familypark Neusiedlersee, die eine Hälfte der Familie, d. h. Papa und Tochter, waren elektrisch unterwegs. Im ersten Schritt wurde der Kindersitz montiert. Der THINK unterstützt die ISOFIX-Befestigung, sodass der Sitz recht schnell montiert war.

Ein Wochenende mit dem TH!NK City – Tag 2

Entgegen der ursprünglichen Pläne war heute der THINK hauptsächlich an der Steckdose. Das Ladegerät zeigte bei mir bei verschiedenen Steckdosen immer einen Fehler an, sodass ich befürchtete, selbiges unbeabsichtigt zerstört zu haben.

Die Rettung nahte in Form eines netten Mitarbeiters von Raiffeisen-Leasing, der kurzerhand das Ladegerät des zweiten THINK organisierte und mir ins Burgenland brachte. Wir steckten dieses voller Erwartung an die Steckdose: Ebenfalls POWER FAULT. Nun war ich ratlos – irgendwas stimmt mit meinem Strom nicht.