Elektromobil fahren macht Spaß
veröffentlicht am 06.07.2010 um 19:47 von
Heute hatte ich erstmals die Gelegenheit mit dem Elektroauto Think zu fahren. Ein Termin führte mich auf den Wiener Kahlenberg und so konnte ich auch gleich eine kleine Bergwertung in meinen Fahrtest einbauen. Die Fahrt durch Wien macht Spaß und dafür gibt es mehrere Gründe: Zunächst hat der Think eine für einen Kleinstwagen gute Beschleunigung und ein gutes Fahrverhalten für den Stadtverkehr. Am Beginn ist es ungewöhnlich, kein klassisches Motorgeräusch zu hören, das gibt sich aber bald. Vorsicht ist trotzdem geboten, Radfahrer und Fußgänger könnten einen überhören und so ist gerade im Stadtverkehr besondere Umsicht erforderlich. Die Fahrt auf den Kahlenberg erfolgte zügig und mit schon fast sportlichen Beschleunigungswerten. Nach anfänglichem Testen der Beschleunigung ging ich aber rasch über, den Blick auf die Batterieladeanzeige zu richten. Diese zeigt, wieviel Strom man durch das aktuelle Fahrverhalten aus der Batterie zieht und so tendierte ich bald, mehr zu gleiten als zu hetzen. Eine zu starke Betätigung des “Gaspedals” lässt man nach einigen Versuchen zugunsten einer ökonomischen Fahrweise dann doch sein. Für mich war daher bald die Herausforderung, möglichst sparsam unterwegs zu sein. So zeigte die “Stromtankuhr” nach 37 Kilometer noch 80 % Ladestand, was hochgerechnet für rund 160 Kilometer gereicht hätte. Das entspricht auch den Herstellerangaben.
Fazit: Ich halte den Think für ein absolut taugliches Stadtfahrzeug. Es macht Spaß, er ist zweckmäßig - ein Zweisitzer mit großer Ladefläche - und man hat ein gutes Gewissen, zwischen den ganzen Stinkern im Stau Null CO2 zu emittieren. Eine ernsthafte Überlegung ist er jedenfalls Wert für all jene, die hauptsächlich in der Stadt fahren möchten.











