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Tag ‘elektromobilität’

Studie zeigt: Elektroautos sind alltagstauglich

veröffentlicht am 17.02.2010 um 15:50 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Raiffeisen-LeasingEin Hauptargument dagegen, Elektroautos sofort einzusetzen, ist die noch unzureichende Reichweite der Akkus. Im Schnitt reichen diese nur 150 bis 200 km weit.

Jetzt hat eine deutsche Studie der TU Chemnitz gezeigt, dass Elektroautos für Stadtbewohner trotzdem eine taugliche Alternative darstellen. In dieser Studie finde ich vor allem eines bemerkenswert: Obwohl die Testfahrer zu Beginn angaben, dass eine öffentliche Ladeinfrastruktur wichtig sei, nutzten sie diese nicht, sondern ladeten die Fahrzeuge ausschließlich in ihren Privathäusern auf! Das sei bequemer. Dieser Umstand zeigt vor allem eines: Der Mensch ist sehr rasch bereit, sich neuen Gegebenheiten anzupassen und sein Verhalten auf neue Umstände auszurichten. Das gibt Hoffnung. Wir müssen nämlich nicht auf eine flächendeckende Infrastruktur warten um den ersten Schritt in der Elektromobilisierung zu tun.

Bedenkt man dann noch, dass 65 % der Pendler alleine unterwegs sind, 50 % der Autofahrten heute unter 4 km sind und die Stromkosten für ein Kleinfahrzeug bei 210 EUR pro Jahr (bei 15.000 km) liegen, dann müsste demnächst - allein schon aus Kostengründen - ein Run auf Elektrofahrzeuge einsetzen.

Elektromobilität: Das Rennen hat begonnen

veröffentlicht am 22.10.2009 um 16:17 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

FAZ vom 22.10.2009Allein die Tatsache, dass die Autoren dieses Blogs sich dem Thema annehmen, sollte eigentlich Beweis genug sein, dass es nun losgeht mit dem Thema Elektromobilität. Scherz beiseite: Ich blättere heute die FAZ durch und finde eine ganze Seite zum Thema Ökoautos “Das Rennen um die Null-Emissionen hat begonnen”, die aktuelle Print-Ausgabe des Magazins economy titelt mit Ökoautos. Um nur zwei von vielen Beispielen zu nennen. Blog-Kollege Claudius Stögner weist zurecht auf die ersten Misserfolge beim Thema Elektromobilität hin. Aber: 1996 war auch für LCD Monitore für das breite Publikum zu früh und ein IPhone konnte sich damals auch niemand vorstellen.

Warum es gerade jetzt losgehen soll?

Nun ja: Erste große Misserfolge sind gemacht - ich halte dies für einen echten Innovationsschub für eine notwendige Voraussetzung! Wir haben ein großes - ein sehr großes - Umweltproblem, vor dem auch die größten Ignoranten (China, USA, Indien) die Augen nicht mehr verschließen können. Wir haben einen US-Präsidenten der Umweltschutz auf seiner Agenda hat und wir haben eine veritable Wirtschaftskrise, die neue Konzepte fordert. Kurzum: Wir haben alles was wir für einen Innovationsschub brauchen. Im Sinne von TED würde ich sagen: Ideas worth spreading are here, now let’s go to make them work!

Einstellungen müssen sich ändern!

Beim Thema geht es aber um mehr, als um Technologie. Es geht darum, Menschen in den nächsten Jahren davon zu überzeugen, dass Mobilität ein Umdenken erfordert. Weg vom Besitzdenken beim eigenen Auto hin zum Mobilitätsdenken: Wie komme ich möglichst bequem, umweltfreundlich und billig von A nach B. Wir arbeiten daran gemeinsam mit unseren Partnern unter der gemeinsame Marke “Mobility House”.

Die Zeit ist reif, alle wesentlichen Player dieser Welt sind auf dieses Ziel fokussiert. Die Pläne kommen nun aus den Schubladen. In den nächsten 2 Jahren werden uns zahlreiche Innovationen bevorstehen - ähnlich wie der Übergang vom Röhrenfernseher zum Flachbildschirm, da hat auch keiner gedacht, dass eine 60 Jahre alte Technologie so rasch abgelöst wird. Oder haben Sie etwa noch einen Röhrenschirm zuhause? Na, dann wirds aber Zeit!

Alle die da nicht mitziehen und den Trend der Zeit nicht erkennen, werden bald so alt aussehen, wie Quelle im Vergleich zu Amazon. Das Rennen rund um das Thema Elektromobilität hat begonnen - wir sind dabei und zwar an forderster Front!

Linktipp: Podcast zum Thema Elektromobilität (mp3)

ElectroDrive Austria steckt an

veröffentlicht am 26.09.2009 um 06:18 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

PK 140909 TMH_Hirschbichler_Raffeiner_EngertDie  in Österreich entwickelte Initiative hat in den letzten Monaten massiv an Dynamik gewonnen und ist zu einen bereits international beachteten umfassenden Geschäftsmodell zur Umsetzung von Elektromobilität geworden.

Ich behaupte - in diesem Umfang und Marktreife - europaweit führendem Geschäftsmodell, weil ab sofort umsetzbar.Wir stehen gemeinsam in den letzten Monaten gehörig unter Strom. Salzburg AG, The Advisory House und Raiffeisen-Leasing haben gemeinsam die Firma “The Mobility House” gegründet, die im Rahmen eines Partnerschaftsmodells Elektromobilität bereits jetzt unter dem Markennamen “ElectroDrive Austria” umsetzt.

In faktisch allen österreichischen Bundesländern, in Deutschland und in der Schweiz haben sich bereits über 35 Partner dieser Initiative angeschlossen und sind gerade dabei, noch 2009/ Anfang 2010 weitgehend flächendeckend “ElectroDrive” auf die Strasse zu bringen. Eine weitere Expansion in die angrenzenden Länder wie Benelux und zentraler Donauraum ist gerade im Gespräch.

Bei den Partnern handelt es sich sowohl um grosse Energielieferanten und Städte als auch um kleinere Regionalversorger und regionale Gemeindeinitiativen. Und das ist auch die Stärke des Geschäftsmodells - nämlich, regionale und überregional tätige Energieversorger und Gemeinden rasch in die Lage zu versetzen, ohne viel eigenes Risiko und  teuren Entwicklungsaufwand in Ihrem Gebiet Ihren Kunden (Private, Unternehmen und Kommunen) elektrische Mobilität anzubieten.

Die jeweils angebotenen Fahrzeuge durchlaufen eine genau definierte technische Prüfung und werden auf Kundenfreundlichkeit bzw. Langlebigkeit getestet. So ist u.a. der ÖAMTC Partner des Projektes, der genau solche Prüfungen vornimmt. Die Produkte müssen einem hohen Qualitätslevel entsprechen - klar - wir wollen dem Kunden dauerhaft Mobilität zur Verfügung stellen und im Rahmen der Vermietung  dem Kunden das Qualitätsrisiko abnehmen. Billigware ist nicht unser Anspruch und ist auch nicht das was unsere Partner anbieten wollen. Qualitätsmobilität zu dafür günstigen Leistungspaketen ist unser Anspruch.

Die Idee und das Geschäftsmodell ist - nicht Elektrofahrräder,Scooter oder Elektroautos zu verkaufen oder zu verleasen - sonden wir wollen ganzheitliche Elektromobilität mit ÖKO Strom vermieten. Derzeit können Elektrofahrräder, Segways, Bikeboards und Elektroscooter auf verschiedene Laufzeiten gemietet werden. Das Angebot ist modular aufgebaut und beinhaltet sowohl die Betankungsmöglichkeit bei Elektrotankstellen inkl Strom als auch Versicherung  bis hin zum full Service wie Service, Reifen und Monatskarte für öffentliche Verkehrsmittel.       

Aber - unsere Kunden bekommen nicht 20 Rechnungen von allen Seiten und müssen mit Bargeld oder verschiedenen Karten tanken - nein eine Karte und eine Rechnung ist die Devise. 

Und vor Allem - wir wollen unseren Kunden nicht zumuten, mit 45 Adaptern durch unser Versorgungsgebiet zu fahren um Strom zu tanken oder 50 verschieden Ladesysteme vorzufinden, bei denen man nie weiß, wie die eine oder andere Ladestation funktioniert. Wir wollen ein einheitliches System, wo sich der Kunde auskennt, eine Rechnung für den Kunden und ein einheitliches Leistungsangebot -  einfach wo ElectroDrive draufsteht soll auch ElectroDrive drinn sein.

Ab 2010 werden die Partner auch Elektroautos mehrerer Marken anbieten. Entsprechende Bestellungen wurden bereits getätigt. Der Aufbau der Ladestationsinfrastruktur ist bereits im Gange und soll 2010 parallel zum Angebot der Elektroautos flächendeckend zur Verfügung stehen. Erweiterte Mobilität für die Kunden der Partner ist das Ziel und ist in Vorbereitung.

Allzuviel möchte ich da noch nicht verraten - erstens sollen diese Möglichkeiten unseren Partner und Kunden zur Verfügung stehen und zweitens möchte ich auch in Zukunft unsere Kunden mit neuen Angeboten und Ideen überraschen können.

Ich sag Ihnen nur - es wird sehr spannend.

Aber lesen Sie bitte selbst den Pressetext und die Präsentation.

Wenn Sie regionaler Partner werden wollen, rufen Sie mich an.

Wenn Sie einer der ersten sein wollen, der ein Electroauto fährt, mailen Sie mir Ihr Interesse .

reinhard.wuerger@rl.co.at

So aber jetzt dreh ich mal den Strom ab und geh auf Urlaub. 

Rot Weiß Rote e-mobility!

veröffentlicht am 14.09.2009 um 16:32 von Claudius Stögner icon keine Kommentare, keine Trackbacks

156ledl_jpg.jpg…da war doch noch was. Aber ja! Elektromobiltät in Österreich und Ing Mayer. Zwei Begriffe die für eingefleischte Kenner der Szene untrennbar miteinander verbunden sind. Mayer und sein Ledl AS (ein österreichisches Produkt wohlgemerkt!). Kurz zur Vorgeschichte: 1996 übernimmt Ing. Josef Mayer, Netzplaner von Wien Energie Wienstrom und Trainer beim BAZ, von der Firma Braunsteiner (Batteriebau) den, ursprünglich - zwecks Antrieb, mit einer T34 Panzer Lichtmaschine bestückten „Austroporsche” aus Tattendorf und modifiziert in Eigenregie den “Elektroflitzer”.
Heute wird das futuristische mobil mit Solarfeld auf der Kofferhaube von einem wassergekühlten Drehstromasynchronmotormit 24 kW Nennleistung und 35 kW Kurzzeitleistung(Drehmoment 120Nm) sowie 365 kg Traktionsbatterien (28 Stück, 168V) angetrieben. 160 kmh Spitze und rund 180 km Reichweite runden das Datenblatt ab. Seit Jahren findet man den Ledl und seinen unermüdlichen Piloten Mayer auf sämtlichen Veranstaltungen die nur im entferntesten mit Alternativantrieb rund um Personenbeförderung zu tun haben. Ich finde es gehört auch einmal gesagt, dass es schon seit Jahren Vorreiter und Idealisten in diesem Lande gibt die sich bereits zu einer Zeit dafür stark gemacht und viel Geld investiert haben, als man in Österreich für diese Art von Engagement maximal belächelt wurde.

Formel 1 Sound für Tesla & Co

veröffentlicht am 20.08.2009 um 23:37 von Claudius Stögner icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Nun können wir uns alle beruhigt zurücklehnen und müssen uns nicht mehr von den gefährlichen e.mobilen fürchten.
Warum die Angst? Bislang standen die Ökofritzen die partout den Spritvernichter gegen einen Steckdosenasphaltschneider tauschen wollten, ja im Verdacht heimliche Killer zu sein. War man als per pedes Verkehrsteilnehmer bis dato doch geräuschlos hinterhältigen Alternativantriebsfahrzeugattacken ausgesetzt.
„Viel Lärm um Nichts” wie schon Shakespeare zu sagen pflegt, denn der eingefleischte Tuningfreak und Endrohrfetischist bekommt nun auch was er so gerne hört. Rechtzeitig vor einem etwaigen geräuschlosen Massenangriff auf unbedarfte Verkehrsteilnehmer kommt der rettende Sound aus  einer deutschen Autozulieferer schmiede. Safer Sound ist das Schlagwort , das auch dem letzten Nörgler aus der Ecke der KFZ Diesel- u. Benzinkocher Riesen den Wind aus den Schmähwind geblähten Segeln nimmt. Das vielgedroschene Argument der Benzinbrüder, nur ein (möglichst) lauter Bolide sei ein echtes Auto und damit ungefährlich und alltagstauglich, zieht nicht mehr. Jeder gewünschte Klang in jeder Lautstärke kann in jedem mobil - ob elektro- oder verbrennungsmotorisiert - „abgespielt” werden. Das wird nicht zuletzt auch interessant für alle Zimmerferrari-Besitzer werden, denn die können nun nach Lust und Laune mit dem zusätzlichen Tool ihr Selbstbewußtsein ein wenig aufmöbeln.
Einerseits ganz witzig, andererseits schade um die angenehme Stille und das fröhliche Vogelgezwitscher am Ring und am Landstraßer Gürtel.  

Elektromobilität-woher kommt der Strom da aus der Steckdose?

veröffentlicht am 19.08.2009 um 04:04 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

Müssen wir, wenn der Run auf die Elektroautos wirklich los geht, unsere Kohlekraftwerke wieder anwerfen?

Eine berechtigte Frage, aber eine mehr als uncharmante Antwort auf eine an und für sich saubere Mobilität.

Heute produzieren moderne Diesel -bzw Benzinautos so rund 180 g/km CO².Mit Strom aus Kohlekraftwerken lässt sich die CO² Produktion von E-Autos theoretisch leicht senken ( CO² Ausstoss des in E- Autos verbrauchten Stroms, wenn dieser durch Kohlekraftwerke erzeugt würde). Ein  E-Auto mit dem heute gängigen Strommix aus verschiedenen Erzeugungsquellen zu betreiben,senkt den CO² Verbrauch auf unter 100 g/km.

Das E- Auto mit zB Strom aus Windkraft zu fahren bedeutet nur mehr 4 g/km.Also was liegt näher als den Strom für E-Autos aus erneuerbaren Energiesystemen zu speisen, wie Wind, Solar etc.

Blöd ist nur, meistens bläst der Wind dann, wenn das Auto nicht geladen werden kann oder die Sonne scheint nicht, wenn ein Auto am sinnvollsten geladen werden sollte,nämlich in der Nacht, wenns eh steht.

Ein durchschnittliches Auto in Deutschland steht so ca 23 Stunden am Tag einfach nur herum. Ich gehe mal davon aus, dass wir in Österreich nicht viel mobiler sind.

Was liegt da näher, als darüber nachzudenken, das künftige E- Auto selbst zum Energiespeicher zu machen und somit genau die Ungleichgewichte zwischen Erzeugung von sauberer Energie und Verbrauch zu optimieren bzw auszugleichen, ohne dass wir teure Speicherkraftwerke bauen müssten.

Wie das gehen kann, zeigt beigefügte Studie aus Deutschland.

Also - sinnvoll sind E-Autos nur mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern zu betreiben und so wie`s aussieht ist dieses Ziel auch erfüllbar.

stausee1.doc © Agentur für Erneuerbare Energien

Elektromobilität Gestern und Morgen

veröffentlicht am 17.08.2009 um 02:26 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Habe soeben eine äußerst informative Präsentation der Agentur für erneuerbare Energien in Deutschland entdeckt. Diese zeigt die Geschichte aber auch die Vision, was mit Elektromobilität in Zukunft machbar sein wird.

Lesen Sie selbst:

praesentation_elektromobilitaet_01.pdf

“Die Krise ist die Mutter der Innovation”

veröffentlicht am 01.07.2009 um 16:22 von Katharina Stögner icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

norm-stecker-elektroantrieb_174_010709.pngIn Abwandlung des Sprichwortes “Der Krieg ist der Vater aller Dinge” (Heraklit, griechischen Philosoph um 500 vor Christus), könnte man heute sagen, die “Krise ist die Mutter der Innovation”:

Nach jahrzentelangem maßlosen Verprassen von fossilen Brennstoffen auf allen Straßen dieser Welt und unbeschreiblicher Ignoranz gegenüber fortschrittlicher Technik, die unseren Planeten lebenswerter machen sollte, steht uns nun das Wasser bis zum Hals. Die Magnaten der Autolobby sehen ihre Felle davonschwimmen und siehe da, die seit dem letzten Jahrhundert im „Ladl” verstaubenden Konzepte werden wieder ausgegraben. Die KFZ-Industrie endeckt ihr Liebe zur Elektrizität!      

Was uns Handynutzern bis dato verwehrt blieb, wird zukünftig bei allen Elektrofahrzeugen Einzug finden und ist bereits beschlossene Sache: ein einheitlicher Stecker!! Kaum zu fassen, was der Druck auf die Börse (und Geldbörse) alles zuwege bringt. Der Stecker ist dreiphasig, arbeitet mit 400 Volt und kann so jede Autobatterie in wenigen Minuten „auftanken”. Um das ganze noch zu toppen, kauft sich Daimler nun auch beim lange belächelten Kleinstproduzenten Teslar Motors ein (vorläufig 10 %)… aber es kann auch noch ein bisserl mehr werden. In Bälde sollen alle PKW von Daimler mit Lithium-Ionen Batterien aus eigener Produktion ausgestattet werden.

Kommt dann noch dazu, dass neueste Entwicklungen in Richtung Multiplizierung der bis dato eher unzureichenden Reichweite von E-Autos zeigen - IBM setzt auf das Konzept der Lithium-Sauerstoff Akkumulatoren. Sauerstoff-Batterien anstelle der “potenziell entflammbaren Lithium-Ionen-Batterien”. Soll heißen, daß die vielgeschmäten und belächelten “Elektrospielzeuge” bald ohne „Tankstop” von Wien nach Venedig und retour fahren können und die E-Familienkutsche auch noch bei jedem Ampelstart - aufgrund der weitaus überlegeneren Kraftübertragung - den Porsche hinter sich recht alt aussehen läßt…
Das beste daran aber wird der lautlose Verkehr auf der Ringstraße und am Gürtel sein… Ich freu mich schon :-)

Elektromobilität ist im Kommen

veröffentlicht am 02.06.2009 um 16:39 von Peter Engert (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

021_20090527_real_raiffeisen_164.jpgIn den letzten Jahren und Jahrzehnten wurde der Elektromotor als etwas angesehen, das für die Ewigkeit bestimmt ist. Und kein Mensch hat sich in den 50iger und 60iger Jahren Gedanken gemacht, ob es vielleicht irgendwann mal kein Öl mehr geben wird. Denn, man ging davon aus, dass dieses immer zur Verfügung stehen wird. Jetzt sind wir allerdings an einem Wendepunkt: Wir wissen, dass wir alle Kräfte für neue Alternativen bündeln müssen. Und es gibt derzeit verschiedene Wege wie Ethanol, Bioöl oder Wasserstoff bzw. Elektro. Für jeden Investor bzw. jeden Konsumenten stellt sich nun die Frage, wohin soll es letztlich gehen, wenn es um Mobilität geht. Auch wir als Raiffeisen-Leasing können darauf keine eindeutige Antwort geben. Aber wir glauben fest daran, dass am Ende des Normwechsels der Wasserstoff als Antrieb stehen könnte. Die ersten Schritte in diese Richtung wurden bereits in den 70iger Jahren gesetzt. Allerdings gelang es der Öllobby damals noch, die Entwicklung zu bremsen, indem sie etwa entsprechende Erfindungen und Patente aufkaufte. Mittlerweile investieren aber auch Länder, die über Öl verfügen, in die Forschung für Elektroautos. Uns ist wichtig, dass diese Bemühungen weiter vorangetrieben werden. Dazu empfehlen wir aber auch, die momentanten Zwischenlösungen wie Bioöl oder Ethanol in Kauf zu nehmen. Der zukünftige Fokus sollte aber klar auf der E-Mobilität liegen.

Zur E-Mobilität gehört auch der Einsatz der sogenannten Segways, die in Straßen-, Gelände- und diversen Sonderausführungen (Golfsegway, Rettungsdienstsegway etc.) angeboten werden. Immer häufiger sieht man etwa in Wien „Segway- Touristengruppen“- Sightseeing mit Spaßfaktor! Von April bis Oktober werden in Wien täglich dreistündige Stadtrundfahrten auf dem Segway angeboten. Dieses Art der Fortbewegung ist in der Stadt perfekt für Erledigungen oder den Weg in die Arbeit geeignet, ganz ohne Parkplatzsuche!

Für die Bedienung sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich, zugelassen ist das Gerät als Fahrrad, somit gelten dieselben Straßenverkehrsregeln. Über die Lenkstange (je nach Neigung) wird das Segway dirigiert und die Richtung vorgegeben. Serienmäßig wird jedes Gerät mit einer Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet, eine volle Ladung über eine herkömmliche Steckdose dauert etwa 4 Stunden und hat eine Reichweite - je nach Gelände und Fahrstil - von 38 km. Der InfoKey, der an der Lenkstange aufgesteckt wird, ist vergleichbar mit einem Autoschlüssel und passt immer nur auf das jeweilige Gerät. Über diesen erhält man laufend Informationen über den Batterieladestand, die Geschwindigkeit und die zurückgelegten Kilometer. Mit einem Segway kann man bis maximal 20km/h fahren, wobei die Möglichkeit besteht die Geschwindigkeit zwischen 6km/h und 20km/h stufenlos zu drosseln. Für den Transport lässt es sich ganz einfach im Kofferraum eines Autos verstauen.

Auch wir haben kürzlich ein Segway getestet… und es macht wirklich Spaß!

Sauber beschleunigen, cooles Design!

veröffentlicht am 28.05.2009 um 16:31 von Katharina Stögner icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Tesla, Hollandstraße 11Raiffeisen-Leasing fährt Tesla. Keiner hat´s gehört aber alle haben´s gesehen.
Ganz nach dem Motto:„Heast mi?”; „Na!”; „Sigst mi?”; „Jo!”; „brauchst ka Hörgerät ich bin ein Tesla!”Letzte Woche war Craig Davis (Sales and Marketing Director, Europe) mit dem
“grünen Elektrosportwagen”, einem Tesla Roadster (in blitzblau), zu Besuch bei Raiffeisen-Leasing. Das Wechselstromauto aus Kalifornien hat nicht nur aufgrund des schnittigen Designs oder weil der Wagen in 3,9 Sekunden auf 100km/h beschleunigt, Aufsehen erregt, denn schier unglaublich war wie sich der Wagen absolut geräuschlos aus der Parklücke bewegte, beschleunigte, nicht mehr zu sehen war.
400 Tesla Roadster befinden sich bereits auf der Straße, in Österreich werden die ersten Fahrzeuge im September 2009 ausgeliefert. Es gibt den Roadster, der mit Lithium-Ionen Akkus ausgestattet ist, in zwei Ausführungen 248 PS/185 KW und 288 PS/215 KW. Der 3,95 Meter lange und 1,15 Meter „hohe” Tesla wird bei Lotus in England gebaut und hat eine Top-Ausstattung; zwei Airbags, Tempomat, Traktionskontrolle, Klimaanlage und Sitzheizung und kostet rund 100.000 Dollar.
Doch in Kalifornien steht die Zeit nicht still und ab 2011 ist Model S von Tesla Motors auf dem Markt! Es gibt bereits über 1.000 Bestellungen für den Siebensitzer, der zwei Kofferräume haben wird und in Kalifornien gefertigt werden soll. Kosten wird die Limousine 50.000 Dollar.

Auf der Prominentenliste finden sich Namen wie George Clooney und Arnold Schwarzenegger die auf den sexy Ökoflitzer setzen, beide sind stolze Besitzer eines Tesla Roadster. Aber nicht nur die Prominenz auch Daimler glaubt an den Elektrofahrzeughersteller und ist kürzlich mit einem Anteil von knapp 10% bei Tesla eingestiegen.
E-Mobilität verpflichtet und so ist Tesla Motors natürlich auch auf der Expo für nachhaltige Mobilität, the electric avenue 09 in Friedrichshafen vertreten.

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