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Tag ‘elektromobilität’

Copenhagen Wheel gewinnt James Dyson Award in den USA

veröffentlicht am 17.08.2010 um 11:38 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Wie die Plattform Design Milk meldet, geht der heurige James Dyson Award in den USA an das Copenhagen WheelJames Dyson ist ja der Mann, der den Staubsauger vor einigen Jahren neu erfunden hat und damit auch als Geschäftsmann überaus erfolgreich wurde. Der James Dyson Award ist ein internationaler Preis im Bereich Engineering & Design, der nun auch junge Erfinder motivieren soll, innovative Produkte in die Welt zu bringen.

Das nun ausgezeichnete Projekt des Copenhagen Wheel wurde bereits im Vorjahr vorgestellt und ist ein überaus innovativer Ansatz für den Alltagsgebrauch von Fahrrädern. Das ganze ist auch ein tolles Gadget für IPhone Nutzer. Hier gibt’s das Video dazu:

Elektrisch fahren ist gesünder

veröffentlicht am 16.04.2010 um 15:18 von Jörg Bönisch (Raiffeisen-Leasing) icon 5 Kommentare, keine Trackbacks

Lärm ist gesundheitsschädlich. Das beweisen diverse Lärmschutzmaßnahmen, die unsere Autobahnen zu noch langweiligeren Röhren mutieren lassen und unsere schöne Landschaft verstecken. In Städten werden Glaswände gebaut, welche die Bewohner schützen sollen, ebenso wie hermitsch abgeriegelte, dreifach verglaste Fenster.
Aber das alles sind “Symptombehandlungen” und keine “Ursachenbehandlung”. Schlucken Sie eine Schmerztablette und hoffen, dass die Zahnschmerzen schon vorbei gehen werden, oder gehen Sie zum Zahnarzt?

Wenn man sich das Thema genauer ansieht, stellt man fest, dass sich der Straßenlärm aus drei Komponenten zusammen setzt. Dem Antriebsgeräusch des Motors und Getriebes, dem Rollgeräusch der Reifen und dem Windgeräusch der Karosserie.

Im urbanen Bereich, d.h. bis zu Geschwindigkeiten von ca. 40km/h bei PKWs und ca. 60km/h bei LKWs, überwiegt das Antriebsgeräusch. Mir ist allerdings nicht ganz klar, ob diese Lärmpegel bei konstantem, niedertourigem Vorbeirollen oder während des Beschleunigungsvorganges gemessen wurden. Wenn ich mich zu Fuß in Wien bewege und an der Kreuzung Autos beim Wegfahren  beobachte, höre ich hauptsächlich das Aufheulen der Motoren. Die meisten wollen möglichst schnell weiter kommen und schalten daher recht spät in den nächsten Gang (um das gleiche Spiel an der nächsten Kreuzung wiederholen zu können).
Bei Elektrofahrzeugen fallen Antriebsgeräusche so gut wie weg. Dadurch verringert sich der emittierte Schallpegel um 3 bis 6 dB(A) (um ca. 30 - 50 %).

Aber das ist nur die eine Seite. Was ist denn mit den Leuten, die in den Autos sitzen? Die leisesten PKWs, gemessen bei 50 km/h, sind Luxuslimousinen mit ca. 55 dB(A) im Innenraum. Kleinwagen bzw. Mittelklasseautos liegen bei ca. 65 dB(A). Bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h befindet sich der Schalldruckpegel zwischen 64 und 85 dB(A).

Was bedeuten diese Zahlen?

  • ab 30 dB(A): psychische Beeinträchtigungen wie Nervosität, Niedergeschlagenheit, Depressionen, Schlafstörungen, Aggressionen, Verärgerung, …
  • ab 65 dB(A): vegetative Reaktionen der inneren Organe wie Blutdruckerhöhung, Herz-Kreislauf-Probleme, Kopfschmerzen, …
  • ab 90 dB(A): Hörschäden
  • ab 120 dB(A): mechanische Schäden

(dB … Dezibel, logarithmisches Verhältnismaß; (A) … genormte Bewertungskurve, die dem menschlichen Hörverhalten entspricht)

In der Elektromobilität liegt also neben dem Ökologie-, Energiespar- und Klimafaktor auch enormes Potential zur Verbesserung der Lebensqualität.

Quellen:
http://www.geschichteinchronologie.ch
http://www.laerm.zh.ch/
http://www.autobild.de/
http://de.wikipedia.org/

Deutschland investiert 100 Mio Euro

veröffentlicht am 07.04.2010 um 09:06 von Jörg Bönisch (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert die Entwicklung und Evaluierung von Smart-Grids (”das Internet der Energie”) in Deutschland. Insgesamt werden fünf Projekte unterstützt: e-mobility, E-Tour Allgäu, GRID-Surfer, MEREGIOmobil und Smart-Wheels.

Alle Projekte befassen sich mit Themen rund um Elektromobilität, intelligente Energieverteilung, v2g (vehicle-to-grid, das Elektroauto als Zwischenspeicher), der Umweltverträglichkeit von Ökostrom und der Entwicklung von einheitlichen Abrechnungssystemen sowie Geschäftsmodellen.

Weitere Infos:

http://www.firmenpresse.de/pressinfo91121.html
http://www.im.uni-karlsruhe.de/Default.aspx?PageId=597〈=de
http://meregiomobil.forschung.kit.edu/

Studie zeigt: Elektroautos sind alltagstauglich

veröffentlicht am 17.02.2010 um 15:50 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Raiffeisen-LeasingEin Hauptargument dagegen, Elektroautos sofort einzusetzen, ist die noch unzureichende Reichweite der Akkus. Im Schnitt reichen diese nur 150 bis 200 km weit.

Jetzt hat eine deutsche Studie der TU Chemnitz gezeigt, dass Elektroautos für Stadtbewohner trotzdem eine taugliche Alternative darstellen. In dieser Studie finde ich vor allem eines bemerkenswert: Obwohl die Testfahrer zu Beginn angaben, dass eine öffentliche Ladeinfrastruktur wichtig sei, nutzten sie diese nicht, sondern ladeten die Fahrzeuge ausschließlich in ihren Privathäusern auf! Das sei bequemer. Dieser Umstand zeigt vor allem eines: Der Mensch ist sehr rasch bereit, sich neuen Gegebenheiten anzupassen und sein Verhalten auf neue Umstände auszurichten. Das gibt Hoffnung. Wir müssen nämlich nicht auf eine flächendeckende Infrastruktur warten um den ersten Schritt in der Elektromobilisierung zu tun.

Bedenkt man dann noch, dass 65 % der Pendler alleine unterwegs sind, 50 % der Autofahrten heute unter 4 km sind und die Stromkosten für ein Kleinfahrzeug bei 210 EUR pro Jahr (bei 15.000 km) liegen, dann müsste demnächst - allein schon aus Kostengründen - ein Run auf Elektrofahrzeuge einsetzen.

Elektromobilität: Das Rennen hat begonnen

veröffentlicht am 22.10.2009 um 16:17 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

FAZ vom 22.10.2009Allein die Tatsache, dass die Autoren dieses Blogs sich dem Thema annehmen, sollte eigentlich Beweis genug sein, dass es nun losgeht mit dem Thema Elektromobilität. Scherz beiseite: Ich blättere heute die FAZ durch und finde eine ganze Seite zum Thema Ökoautos “Das Rennen um die Null-Emissionen hat begonnen”, die aktuelle Print-Ausgabe des Magazins economy titelt mit Ökoautos. Um nur zwei von vielen Beispielen zu nennen. Blog-Kollege Claudius Stögner weist zurecht auf die ersten Misserfolge beim Thema Elektromobilität hin. Aber: 1996 war auch für LCD Monitore für das breite Publikum zu früh und ein IPhone konnte sich damals auch niemand vorstellen.

Warum es gerade jetzt losgehen soll?

Nun ja: Erste große Misserfolge sind gemacht - ich halte dies für einen echten Innovationsschub für eine notwendige Voraussetzung! Wir haben ein großes - ein sehr großes - Umweltproblem, vor dem auch die größten Ignoranten (China, USA, Indien) die Augen nicht mehr verschließen können. Wir haben einen US-Präsidenten der Umweltschutz auf seiner Agenda hat und wir haben eine veritable Wirtschaftskrise, die neue Konzepte fordert. Kurzum: Wir haben alles was wir für einen Innovationsschub brauchen. Im Sinne von TED würde ich sagen: Ideas worth spreading are here, now let’s go to make them work!

Einstellungen müssen sich ändern!

Beim Thema geht es aber um mehr, als um Technologie. Es geht darum, Menschen in den nächsten Jahren davon zu überzeugen, dass Mobilität ein Umdenken erfordert. Weg vom Besitzdenken beim eigenen Auto hin zum Mobilitätsdenken: Wie komme ich möglichst bequem, umweltfreundlich und billig von A nach B. Wir arbeiten daran gemeinsam mit unseren Partnern unter der gemeinsame Marke “Mobility House”.

Die Zeit ist reif, alle wesentlichen Player dieser Welt sind auf dieses Ziel fokussiert. Die Pläne kommen nun aus den Schubladen. In den nächsten 2 Jahren werden uns zahlreiche Innovationen bevorstehen - ähnlich wie der Übergang vom Röhrenfernseher zum Flachbildschirm, da hat auch keiner gedacht, dass eine 60 Jahre alte Technologie so rasch abgelöst wird. Oder haben Sie etwa noch einen Röhrenschirm zuhause? Na, dann wirds aber Zeit!

Alle die da nicht mitziehen und den Trend der Zeit nicht erkennen, werden bald so alt aussehen, wie Quelle im Vergleich zu Amazon. Das Rennen rund um das Thema Elektromobilität hat begonnen - wir sind dabei und zwar an forderster Front!

Linktipp: Podcast zum Thema Elektromobilität (mp3)

ElectroDrive Austria steckt an

veröffentlicht am 26.09.2009 um 06:18 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

PK 140909 TMH_Hirschbichler_Raffeiner_EngertDie  in Österreich entwickelte Initiative hat in den letzten Monaten massiv an Dynamik gewonnen und ist zu einen bereits international beachteten umfassenden Geschäftsmodell zur Umsetzung von Elektromobilität geworden.

Ich behaupte - in diesem Umfang und Marktreife - europaweit führendem Geschäftsmodell, weil ab sofort umsetzbar.Wir stehen gemeinsam in den letzten Monaten gehörig unter Strom. Salzburg AG, The Advisory House und Raiffeisen-Leasing haben gemeinsam die Firma “The Mobility House” gegründet, die im Rahmen eines Partnerschaftsmodells Elektromobilität bereits jetzt unter dem Markennamen “ElectroDrive Austria” umsetzt.

In faktisch allen österreichischen Bundesländern, in Deutschland und in der Schweiz haben sich bereits über 35 Partner dieser Initiative angeschlossen und sind gerade dabei, noch 2009/ Anfang 2010 weitgehend flächendeckend “ElectroDrive” auf die Strasse zu bringen. Eine weitere Expansion in die angrenzenden Länder wie Benelux und zentraler Donauraum ist gerade im Gespräch.

Bei den Partnern handelt es sich sowohl um grosse Energielieferanten und Städte als auch um kleinere Regionalversorger und regionale Gemeindeinitiativen. Und das ist auch die Stärke des Geschäftsmodells - nämlich, regionale und überregional tätige Energieversorger und Gemeinden rasch in die Lage zu versetzen, ohne viel eigenes Risiko und  teuren Entwicklungsaufwand in Ihrem Gebiet Ihren Kunden (Private, Unternehmen und Kommunen) elektrische Mobilität anzubieten.

Die jeweils angebotenen Fahrzeuge durchlaufen eine genau definierte technische Prüfung und werden auf Kundenfreundlichkeit bzw. Langlebigkeit getestet. So ist u.a. der ÖAMTC Partner des Projektes, der genau solche Prüfungen vornimmt. Die Produkte müssen einem hohen Qualitätslevel entsprechen - klar - wir wollen dem Kunden dauerhaft Mobilität zur Verfügung stellen und im Rahmen der Vermietung  dem Kunden das Qualitätsrisiko abnehmen. Billigware ist nicht unser Anspruch und ist auch nicht das was unsere Partner anbieten wollen. Qualitätsmobilität zu dafür günstigen Leistungspaketen ist unser Anspruch.

Die Idee und das Geschäftsmodell ist - nicht Elektrofahrräder,Scooter oder Elektroautos zu verkaufen oder zu verleasen - sonden wir wollen ganzheitliche Elektromobilität mit ÖKO Strom vermieten. Derzeit können Elektrofahrräder, Segways, Bikeboards und Elektroscooter auf verschiedene Laufzeiten gemietet werden. Das Angebot ist modular aufgebaut und beinhaltet sowohl die Betankungsmöglichkeit bei Elektrotankstellen inkl Strom als auch Versicherung  bis hin zum full Service wie Service, Reifen und Monatskarte für öffentliche Verkehrsmittel.       

Aber - unsere Kunden bekommen nicht 20 Rechnungen von allen Seiten und müssen mit Bargeld oder verschiedenen Karten tanken - nein eine Karte und eine Rechnung ist die Devise. 

Und vor Allem - wir wollen unseren Kunden nicht zumuten, mit 45 Adaptern durch unser Versorgungsgebiet zu fahren um Strom zu tanken oder 50 verschieden Ladesysteme vorzufinden, bei denen man nie weiß, wie die eine oder andere Ladestation funktioniert. Wir wollen ein einheitliches System, wo sich der Kunde auskennt, eine Rechnung für den Kunden und ein einheitliches Leistungsangebot -  einfach wo ElectroDrive draufsteht soll auch ElectroDrive drinn sein.

Ab 2010 werden die Partner auch Elektroautos mehrerer Marken anbieten. Entsprechende Bestellungen wurden bereits getätigt. Der Aufbau der Ladestationsinfrastruktur ist bereits im Gange und soll 2010 parallel zum Angebot der Elektroautos flächendeckend zur Verfügung stehen. Erweiterte Mobilität für die Kunden der Partner ist das Ziel und ist in Vorbereitung.

Allzuviel möchte ich da noch nicht verraten - erstens sollen diese Möglichkeiten unseren Partner und Kunden zur Verfügung stehen und zweitens möchte ich auch in Zukunft unsere Kunden mit neuen Angeboten und Ideen überraschen können.

Ich sag Ihnen nur - es wird sehr spannend.

Aber lesen Sie bitte selbst den Pressetext und die Präsentation.

Wenn Sie regionaler Partner werden wollen, rufen Sie mich an.

Wenn Sie einer der ersten sein wollen, der ein Electroauto fährt, mailen Sie mir Ihr Interesse .

reinhard.wuerger@rl.co.at

So aber jetzt dreh ich mal den Strom ab und geh auf Urlaub. 

Rot Weiß Rote e-mobility!

veröffentlicht am 14.09.2009 um 16:32 von Claudius Stögner icon keine Kommentare, keine Trackbacks

156ledl_jpg.jpg…da war doch noch was. Aber ja! Elektromobiltät in Österreich und Ing Mayer. Zwei Begriffe die für eingefleischte Kenner der Szene untrennbar miteinander verbunden sind. Mayer und sein Ledl AS (ein österreichisches Produkt wohlgemerkt!). Kurz zur Vorgeschichte: 1996 übernimmt Ing. Josef Mayer, Netzplaner von Wien Energie Wienstrom und Trainer beim BAZ, von der Firma Braunsteiner (Batteriebau) den, ursprünglich - zwecks Antrieb, mit einer T34 Panzer Lichtmaschine bestückten „Austroporsche” aus Tattendorf und modifiziert in Eigenregie den “Elektroflitzer”.
Heute wird das futuristische mobil mit Solarfeld auf der Kofferhaube von einem wassergekühlten Drehstromasynchronmotormit 24 kW Nennleistung und 35 kW Kurzzeitleistung(Drehmoment 120Nm) sowie 365 kg Traktionsbatterien (28 Stück, 168V) angetrieben. 160 kmh Spitze und rund 180 km Reichweite runden das Datenblatt ab. Seit Jahren findet man den Ledl und seinen unermüdlichen Piloten Mayer auf sämtlichen Veranstaltungen die nur im entferntesten mit Alternativantrieb rund um Personenbeförderung zu tun haben. Ich finde es gehört auch einmal gesagt, dass es schon seit Jahren Vorreiter und Idealisten in diesem Lande gibt die sich bereits zu einer Zeit dafür stark gemacht und viel Geld investiert haben, als man in Österreich für diese Art von Engagement maximal belächelt wurde.

Formel 1 Sound für Tesla & Co

veröffentlicht am 20.08.2009 um 23:37 von Claudius Stögner icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Nun können wir uns alle beruhigt zurücklehnen und müssen uns nicht mehr von den gefährlichen e.mobilen fürchten.
Warum die Angst? Bislang standen die Ökofritzen die partout den Spritvernichter gegen einen Steckdosenasphaltschneider tauschen wollten, ja im Verdacht heimliche Killer zu sein. War man als per pedes Verkehrsteilnehmer bis dato doch geräuschlos hinterhältigen Alternativantriebsfahrzeugattacken ausgesetzt.
„Viel Lärm um Nichts” wie schon Shakespeare zu sagen pflegt, denn der eingefleischte Tuningfreak und Endrohrfetischist bekommt nun auch was er so gerne hört. Rechtzeitig vor einem etwaigen geräuschlosen Massenangriff auf unbedarfte Verkehrsteilnehmer kommt der rettende Sound aus  einer deutschen Autozulieferer schmiede. Safer Sound ist das Schlagwort , das auch dem letzten Nörgler aus der Ecke der KFZ Diesel- u. Benzinkocher Riesen den Wind aus den Schmähwind geblähten Segeln nimmt. Das vielgedroschene Argument der Benzinbrüder, nur ein (möglichst) lauter Bolide sei ein echtes Auto und damit ungefährlich und alltagstauglich, zieht nicht mehr. Jeder gewünschte Klang in jeder Lautstärke kann in jedem mobil - ob elektro- oder verbrennungsmotorisiert - „abgespielt” werden. Das wird nicht zuletzt auch interessant für alle Zimmerferrari-Besitzer werden, denn die können nun nach Lust und Laune mit dem zusätzlichen Tool ihr Selbstbewußtsein ein wenig aufmöbeln.
Einerseits ganz witzig, andererseits schade um die angenehme Stille und das fröhliche Vogelgezwitscher am Ring und am Landstraßer Gürtel.  

Elektromobilität-woher kommt der Strom da aus der Steckdose?

veröffentlicht am 19.08.2009 um 04:04 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

Müssen wir, wenn der Run auf die Elektroautos wirklich los geht, unsere Kohlekraftwerke wieder anwerfen?

Eine berechtigte Frage, aber eine mehr als uncharmante Antwort auf eine an und für sich saubere Mobilität.

Heute produzieren moderne Diesel -bzw Benzinautos so rund 180 g/km CO².Mit Strom aus Kohlekraftwerken lässt sich die CO² Produktion von E-Autos theoretisch leicht senken ( CO² Ausstoss des in E- Autos verbrauchten Stroms, wenn dieser durch Kohlekraftwerke erzeugt würde). Ein  E-Auto mit dem heute gängigen Strommix aus verschiedenen Erzeugungsquellen zu betreiben,senkt den CO² Verbrauch auf unter 100 g/km.

Das E- Auto mit zB Strom aus Windkraft zu fahren bedeutet nur mehr 4 g/km.Also was liegt näher als den Strom für E-Autos aus erneuerbaren Energiesystemen zu speisen, wie Wind, Solar etc.

Blöd ist nur, meistens bläst der Wind dann, wenn das Auto nicht geladen werden kann oder die Sonne scheint nicht, wenn ein Auto am sinnvollsten geladen werden sollte,nämlich in der Nacht, wenns eh steht.

Ein durchschnittliches Auto in Deutschland steht so ca 23 Stunden am Tag einfach nur herum. Ich gehe mal davon aus, dass wir in Österreich nicht viel mobiler sind.

Was liegt da näher, als darüber nachzudenken, das künftige E- Auto selbst zum Energiespeicher zu machen und somit genau die Ungleichgewichte zwischen Erzeugung von sauberer Energie und Verbrauch zu optimieren bzw auszugleichen, ohne dass wir teure Speicherkraftwerke bauen müssten.

Wie das gehen kann, zeigt beigefügte Studie aus Deutschland.

Also - sinnvoll sind E-Autos nur mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern zu betreiben und so wie`s aussieht ist dieses Ziel auch erfüllbar.

stausee1.doc © Agentur für Erneuerbare Energien

Elektromobilität Gestern und Morgen

veröffentlicht am 17.08.2009 um 02:26 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Habe soeben eine äußerst informative Präsentation der Agentur für erneuerbare Energien in Deutschland entdeckt. Diese zeigt die Geschichte aber auch die Vision, was mit Elektromobilität in Zukunft machbar sein wird.

Lesen Sie selbst:

praesentation_elektromobilitaet_01.pdf

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