veröffentlicht am 02.04.2010 um 20:28 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing)
28. Mai 2009: Bislang unbeobachtet von der medialen Öffentlichkeit ist der neuerliche Anstieg des Ölpreises. Eine sehr übersichtliche Grafik zeigt die Entwicklung der Rohölpreise auf dem Weltmarkt. Und da geht es - ähnlich wie in den vergangenen Jahren steil bergauf. Der Ölpreis hat somit derzeit wieder den höchsten Wert seit 6 Monaten erreicht. Noch liegt der Preis unter den Vergleichswerten von 2007 und 2008. Sieht man sich aber die Steigung an, dann wird man im Juli bereits die Preise von 2007 übertroffen haben. Und da war bekanntlich von Wirtschaftskrise noch keine Spur. Wieder ein deutliches Indiz dafür, sich rasch vom Öl unabhängiger zu machen. Denn: Es wird nicht lange dauern, bis sich der steigende Ölpreis an der Zapfsäule bemerkbar macht.
11.06.2009 (Update zum Blogeintrag): Nun Anfang Juni 2009 stehen wir bei einem neuen 8-Monatshoch beim Ölpreis. Beim Klick auf die Grafik wird jeweils der aktuelle Ölpreisstand angezeigt. Georg Günsberg liefert in seinem Blogbeitrag “Die vergessene Energiekrise” noch weitere sehr interessante Hintergrundinformationen.
22.06.2009 (Update): Ich habe mir gerade wieder die Ölpreisentwicklung der letzten Tage - heute lag er bei 68 USD - angesehen. Ich bin kein Chartanalyst, aber ich sage jetzt einfach mal den Ölpreis für die nächsten drei Wochen voraus: Mitte Juli wird er die 80 USD Marke überschreiten - so wie ich die Entwicklung interpretiere …
20.10.2009 (Update): Nun ist meine Prognose vom Juni nicht eingetroffen - noch nicht. Im Juli ging es dann doch wieder steil bergab mit dem Ölpreis. Jetzt im Oktober ist er allerdings wieder auf einem Jahreshoch: 78 USD bedeuten eine Verdoppelung seit Jahresanfang. Wenn’s also so weiter geht, sind wir per Jahresende wieder knapp unter 100 USD. Gut für die Alternativenergieentwicklung würde ich sagen. Eine fundiertere Analyse des aktuellen Ölpreises gibt es auf Spiegel Online.
02.04.2010 (Update): Wieder einmal blicke ich auf den Ölpreis. Diesmal anlässlich einer neuen Studie, welche die Ölvorräte um rund 1/3 geringer ansetzt als bisher. Mit anderen Worten: Das Öl reicht nicht mehr 43 sondern nur mehr 29 Jahre. Der Preis entwickelt sich indes auch munter weiter. Einen aktuellen Blick auf den Ölpreis von 84,20 USD gibt es auf Tecson.de.
veröffentlicht am 17.02.2010 um 16:12 von Stephan Grad
Der norddeutsche Ingenieur Hartmuth Drews ist seit einiger Zeit im Begriff, die fast vollkommen in Vergessenheit geratene Technologie der Wassermühle wiederzubeleben - und nicht nur das. Drews ist davon überzeugt, dass mit Hilfe der modifizierten Wassermühlen der Wandel in der Energieversorgung kleiner Dörfer und Städte beschleunigt werden kann.
Im Gegensatz zu den historischen Wasserrädern erzeugen die Wasserräder von Hartmuth Drews mit Hilfe eines Generators Strom, welcher sich je nach Wasserrad-Dimensionierung zur Vor-Ort Verwendung eignet, oder direkt in das vorhandene Stromnetz einspeisbar ist.
Die herausragendste Eigenschaft der modernen Wasserräder ist ihre flexible Bauweise - je breiter ein Fluss ist, umso mehr Kranz-Module können aneinandergereiht werden. Auch wird kein Getriebe zwischen Wasserrad und Generator mehr benötigt - der Generator ist direkt in der Mühle integriert. So können die bisher gängigen Reibungsverluste in der Höhe von 15% minimiert werden.
Durch diese Standardisierung in der Produktion sind modernen Wassermühlen sehr kostengünstig in der Produktion - wodurch Sie sich nicht nur für den Einsatz durch die öffentliche Hand eignen, sondern auch für private Haushalte mit Fluss & Bach-Zugang.
Herr Drews wurde inzwischen sowohl vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie als auch von etlichen privaten Organisationen mit Preisen für sein modernes Wasserrad ausgezeichnet.
veröffentlicht am 28.04.2009 um 15:10 von Peter Engert (Raiffeisen-Leasing)
Es ist wirklich faszinierend, was in diesem Zusammenhang in den letzten Jahren alles erfunden wurde. Wenn all die neuen technologischen Errungenschaften eingesetzt werden, dann rücken energieautarke Haushalte in greifbare Nähe. Ein weiterer Vorteil wäre, dass dann die Abhängigkeit von am Gashahn drehenden Ukrainern und Russen durch den Einsatz von erneuerbarer Energie stetig abnehmen würde.Solange aber zum Beispiel Installateurbetriebe zu wenig über die neuen Möglichkeiten wie den Einsatz von Erdwärme, Solarenergie, Photovoltaik, Pellets oder Brauchwassernutzung informiert sind bzw. nicht überzeugt davon sind, dass sich solche Investitionen langfristig rechnen, solange werden weiterhin viele Menschen beim Hausbauen die alten umweltschädlichen Technologien einsetzen.
Also wunderbar, dass es so viele neue Erfindungen gibt. Was bisher meines Erachtens aber definitiv vernachlässigt wurde, ist das Betreiben von Lobbying bei jenen Unternehmen, die in letzter Konsequenz die Kunden beraten und für die Installationen verantwortlich sind. Hier sollte zukünftig noch stärker angesetzt werden, um eine bessere Information der Bevölkerung zu bewirken und damit eine schnellere und umfassendere Nutzung der bestehenden Möglichkeiten beim Hausbau.