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	<title>ÖkoEnergie-Blog &#187; Energieautonomie</title>
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		<title>Wir brauchen eine solare Kultur. Jetzt.</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 08:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiepolitik & Energiegewinnung]]></category>
		<category><![CDATA[dezentrale energieversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Energieautonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Solare Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[zentrale Energieversorung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von Olaf Achilles. Autor des Buches Solarstaat. Energie war immer das kulturstiftende Element. Die Menschen haben früher ums Lagerfeuer gesessen und ihre Geschichten erzählt. Und später war dann der Herd für die Familie der nährende Mittelpunkt.  Alleine aus diesem nährenden Element von Energie ergibt sich eine natürliche, eine zentrale Stellung in jeder Kultur. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gastbeitrag von <a href="https://www.facebook.com/people/Olaf-Achilles/716107654">Olaf Achilles</a>. Autor des Buches <a href="http://www.amazon.de/Solarstaat-Energiekehre-Energiewende-Gesellschaft-entwickeln/dp/3844212833">Solarstaat</a>.</p>
<p>Energie war immer das kulturstiftende Element. Die Menschen haben früher ums Lagerfeuer gesessen und ihre Geschichten erzählt. Und später war dann der Herd für die Familie der nährende Mittelpunkt.  Alleine aus diesem nährenden Element von Energie ergibt sich eine natürliche, eine zentrale Stellung in jeder Kultur.</p>
<p>Und damit sind wir auch schon beim Thema, nämlich Energie und Kultur.  Für mich stellt sich die Frage nach einer „solaren Kultur“. Dabei kann man, wenn wir die derzeitige fossil-atomare Kultur untersuchen, sehr schnell herausarbeiten, was eine solare Kultur nicht ausmacht: zentrale Strukturen. Das Problem ist jedoch, dass wir &#8211; wie an die Schwerkraft &#8211; an diese zentralen Strukturen gewöhnt sind und diese derzeit weltweit religiös-fanatisch als „alternativlos“ verteidigt werden. Das bedeutet, dass wir diese zentrale Information (Dogma) in jeder unserer Zelle praktisch abgespeichert haben:  „ohne  zentrale (fossil-atomare) Energie geht es nicht“ – so das falsche Mantra.</p>
<p>Und das ist genau wie dieses mittelalterliche, dingliche Werkzeug der Kirche: Glaube uns, denn ohne uns kommst du nicht zu Gott. Der österreichische Journalist Hans Kronberger hat ein Buch geschrieben: „Geht uns aus der Sonne“. Und das ist genau das Thema hier. Wir müssen uns selbst, und auch allen anderen aus der Sonne gehen. Das bedeutet: wir brauchen eine solare Kultur. Jetzt!</p>
<p>In den Anfängen der Solarenergie war es wirklich faszinierend, mit welcher Begeisterung Lehrer zum Beispiel in den Schulen einfachste solare Experimente gemacht haben, um zu zeigen, dass es eine direkte Möglichkeit gibt, Solarenergie in Energie umzuwandeln: in nutzbare Wärme und Strom. Deswegen ist es auch richtig, dass in den Anfängen die ersten Solarstromunternehmen sich verstärkt bemüht haben, Solarstrom auf die Dächer von Schulen und Kindergärten und öffentlichen Gebäuden zu installieren. Und dass man diese Energieerzeugung eben auch sichtbar gemacht hat mit Anzeigentafeln. In diese „Artefakte“ wurde sehr viel Energie reingesteckt, und wenn wir heute die Ergebnisse auch eher belächeln, waren sie sehr wichtig, weil Kinder mit Solarenergie aufgewachsen sind. Die Kinder haben Solarenergie als Selbstverständlichkeit empfunden!</p>
<h1>Der Kulturwandel passiert leise</h1>
<p>Was haben wir heute für eine Kultur?  Ich konnte bisher erleben, wie sich eine solare Bewegung quasi im Stillen formiert hat. Da gibt es vor allem die <a href="http://www.solarbundesliga.de/">Solar-Bundesliga</a>, die <a href="http://www.regiosolar.de/initiativen/detailseite/?no_cache=1&amp;aid=29&amp;cHash=fe9ff9b054" target="_blank">Regiosolar-Bewegung</a> und die vielen Hundert Städte und Gemeinden, die sich im Klimabündnis e.V. innerhalb von Deutschland organisiert haben. Die wohl schönste solare Veranstaltung, die ich erleben durfte, war die Meisterfeier der Solar-Bundesliga am 13. September 2008 in dem kleinen bayerischen 800 Seelen Dorf „Rettenbach am Auerberg „. Es wurde die ganze Nacht durch gefeiert,  wobei gefühlt mindestens die Hälfte der Ortschaft anwesend war. Die Begeisterung der Menschen war authentisch. Inzwischen steht der Ort für „Selbstversorgung“  und hat inzwischen sogar ein eigenes Regionalgeld eingeführt. Außerdem bietet Rettenbach den niedrigsten Gewerbesteuersatz in Bayern. D.h. es führt ein Weg zum Anderen: eigene Energie bzw. solare Selbstversorgung bedeuteten vor allem auch dezentrale Strukturen in der Wirtschaft. Und daraus folgt natürlich auch perspektivisch eine andere Kultur.</p>
<h1>Es braucht eine PRO-Kultur statt ANTI Kultur</h1>
<p>Wir haben bundesweit eine Anti-AKW-Bewegung. Die haben wir sehr, sehr lange und ich nehme an ihr teil seitdem ich 16 Jahr alt bin. Wir haben diese Bewegung mit ihrer eignen Kultur auch benötigt und benötigen sie auch noch heute. Was ich in diesem Zusammenhang wirklich absurd finde ist aber, dass es eine ANTI-Kultur geblieben ist und sich nicht selbstbewusst als eine PRO-Kultur positioniert. Was wir brauchen ist eben nicht die Verneinung eines Zustandes sondern die Bejahung eines Zustandes. Und das bedeutet, wir brauchen eine dezentrale, solare Kultur. Wir brauchen eine Bewegung für „eigene Energie“,  wir brauchen einen „Solarstaat“. Aus diesem Grunde habe ich das Buch „Solarstaat“ geschrieben, um aufzuzeigen, dass alle zentralen fossilen und atomaren Energien immer in einem zentralen Staat enden: dem Ölstaat, Atomstaat und auch in einem Gasstaat (man lese aktuell den Bericht über Putin und Gazprom: „Das unheimliche Imperium. Wie wir Verbraucher betrogen und Staaten erpresst werden.“, ein Buch von Jürgen Roth – Experte für mafiöse Praktiken und Organisationen aller Art!).</p>
<p>Schauen wir auf die aktuelle Forbes-Liste zu den Geschäftszahlen der größten Unternehmen der Welt: Platz 1: US-Konzern ExxonMobil, der Betreiber der Esso-Tankstellen, mit einem Gewinn von 41,1 Milliarden US-Dollar. Platz 2: die russische Gazprom  mit 31,7 Milliarden US-Dollar. Platz 3: die britisch-niederländische Royal Dutch Shell mit 30,9 Milliarden US-Dollar. Platz 4: die US-amerikanische Chevron mit 26,9 Milliarden US-Dollar. Platz 5: die britische BP mit 25,7 Milliarden US-Dollar. Der addierte Gewinn der ersten 5 Plätze: 156,3 Milliarden US-Dollar; zum Vergleich: dieser Gewinn übersteigt jeweilig das Bruttoinlandsprodukt bei 126  der 183 Staaten auf unserer Erde.</p>
<p>Das muß kulturelle Folgen haben: wir nennen dies Globalisierung. Die daraus entstandene Religion der fossil-zentralen Strukturen muß auch kulturell endlich demaskiert und überwunden werden. Wir sind dringend aufgefordert, eigene Werte zu formulieren und zu leben.</p>
<h1>4% decken Wärmebedarf durch Solarwärme</h1>
<p>Was uns dabei hilft ist der intrinsisch dezentrale Ansatz von Solarenergie. In einer aktuellen Studie des Bundesverbandes Solarenergiewirtschaft  „Selbstversorgung mit Solarstrom und Solarwärme &#8211; Stand und Ausblick 2020“ wird deutlich, dass bereits 4 % der Haushalte in Deutschland einen Teil ihres Wärmebedarfs mit Solarwärme decken. Der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms liegt bei Haushalten jedoch noch im Promillebereich. Dennoch wissen wir alle, dass allein der Betrieb einer solchen Anlage das Bewusstsein des Anlagenbetreibers positiv beeinflusst. Und der Ausblick ist natürlich vielversprechend: Der Anteil der Solarenergie kann im konkreten Einzelfall schon jetzt bis zu 100 % betragen. Und: „Der gesamte Beitrag von Solarwärme und Solarstrom zur Eigenversorgung wird sich in den kommenden Jahren kontinuierlich weiter steigern“.</p>
<h1>„Eigene Energie“ – unser Slogan</h1>
<p>„Eigene Energie“ ist ein Slogan, der uns daran erinnern soll, dass wir selbst und alles um uns herum Energie ist und wir keinen Mangel an Energie haben. Eigene Energie ist auch ein Motto, das uns dazu ermuntert, das einzufordern, was uns Menschen als Geburtsrecht auf diesem Planeten zusteht. Energie ist praktisch auch eine Währung und wir fordern den Anteil für uns und für jeden anderen ein! Dies kann und wird zu neuen Wirtschaftsstrukturen führen. Frei nach dem Motto: Jeder liefert jedem Energie!</p>
<p>Es sollte ernsthaft thematisiert werden, dass wir im Grunde genommen unter einer Religion leiden und leben, eine Religion mit dem Namen Atomkraft, eine Religion mit Namen Öl, einer Religion mit dem Namen Gas und einer Religion Namens Kohle. Wieso werden immer noch die immensen Milliarden an Folgekosten, die in den nächsten Jahrzehnten durch die Nutzung dieser inzwischen vollkommen überteuerten Energieformen entstehen, verharmlost und verheimlicht. Wer nimmt denn wahr, dass es schon heute auch in Deutschland billiger ist Solarstromkraftwerke zu planen und zu bauen, als in ein neues Kohlekraftwerk zu investieren?</p>
<p>Wer sich die fossil-atomaren Energieträger genauer anschaut weiß, dass sie im Zuge der Erschließung und des Verbrauchs zentrale Strukturen mit sich ziehen, in deren Sog seit zwei Jahrhunderten Umweltzerstörung, Korruption, Krieg bis hin zum Völkermord und Kulturvernichtung folgen. Dabei bleibt die Hälfte der Menschheit ohne Zugang zu wirtschaftlich nutzbarer Energie und zwei Milliarden Menschen ohne Zugang zu Strom.</p>
<p>Das sollten wir bedenken und uns entschieden einer Kultur der Sonne zuwenden. Wir können damit beginnen, das eigene Handy mit Solarstrom aufzuladen (<a href="http://www.changers.com/">http://www.changers.com</a>) oder eine solare Patenschaft (<a href="http://www.betterplace.org/de/projects/1575-patenschaft-fur-eine-solarlampe">http://www.betterplace.org/de/projects/1575-patenschaft-fur-eine-solarlampe</a>) eingehen oder die eigene Gemeinde bei der Solarbundesliga anmelden (<a href="http://www.solarbundesliga/">www.solarbundesliga</a>) und an der Woche der Sonne teilnehmen (<a href="http://www.woche-der-sonne.de/">www.woche-der-sonne.de</a>).</p>
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		<title>Ein Sonnendorf in Kärnten &#8211; wie passend!</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 12:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Baustrom]]></category>
		<category><![CDATA[Energieautonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Photovltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnendorf]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Zum ersten Mal erfahren hab ich von dem Projekt bei der Green Expo im Juni. Das ausgestellte Modell des Sonnendorfes hat dort schon viele Menschen angezogen. Jetzt geht&#8217;s anscheinend tatsächlich los, denn der Bau der größten energieautonomen Wohnanlage Kärntens hat begonnen. Das  Sonnendorf Finkenstein am Faaker See wird in den nächsten drei Jahren entstehen.  Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1236" class="wp-caption alignnone" style="width: 478px"><img class="size-medium wp-image-1236" src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2011/08/SkyEnergy2-1-468x311.jpg" alt="" width="468" height="311" /><p class="wp-caption-text">Sonnendorf Finkenstein in Kärnten (c)SunMedia/kk</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum ersten Mal erfahren hab ich von dem Projekt bei der <a href="http://www.sunmedia.cc/sonnendorf/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=76&amp;Itemid=99">Green Expo im Juni</a>. Das ausgestellte Modell des Sonnendorfes hat dort schon viele Menschen angezogen. Jetzt geht&#8217;s anscheinend tatsächlich los, denn der Bau der größten energieautonomen Wohnanlage Kärntens hat begonnen.</p>
<p>Das  <a href="http://www.sonnendorf.cc">Sonnendorf Finkenstein</a> am Faaker See wird in den nächsten drei Jahren entstehen.  Die 14 Aktivhäuser werden laut Aussagen der Projektiere nach ihrer Fertigstellung mehr Strom erzeugen, als sie verbrauchen. Wohnen ohne Energiekosten wird somit Realität, die Öko-Eigenheime sind auch nicht teurer als konventionelle Bauten. Mit € 314.000,- ist man dabei und angeblich auch ab einem Eigenkapitalanteil von € 65.000,-.</p>
<h1>Ein paar Fakten zum Projekt</h1>
<ul>
<li>Lage: Finkenstein am Faaker See, Ortsteil Goritschach</li>
<li>14 Doppelhäuser / 28 Wohneinheiten</li>
<li>Fertigstellung Februar 2012 (6 Wohneinheiten), 22 Wohneinheiten bis Ende 2014</li>
<li>4 Haustypen 100 bis 130 Quadratmeter</li>
<li>ca. 55 Quadratmeter Photovoltaik-Anlage pro Haus (das sind wohl zwischen 7-10 kWp pro Haus)</li>
<li>Heizung mit Luftwärmepumpe  und Sole-Wärmepumpe</li>
<li>Der Gesamtjahresenergiebedarf wird selbst erzeugt, natürlich aber bilanziert</li>
</ul>
<p>Die SunMedia Marketing GmbH hat sich außerdem noch ein paar Details am Randes des Projekts einfallen lassen.</p>
<h1>Baustrom ebenfalls erneuerbar</h1>
<p>Demnächst werden angeblich zwei Flüster-Windräder montiert. Denn sogar der Baustrom für das Sonnendorf soll zur Gänze selbst erzeugt werden. Bin gespannt welche Geräte da zum Einsatz kommen.</p>
<h1>Lehrlinge maßgeblicher Erfolgsfaktor</h1>
<p>Die ersten drei der insgesamt 14 Doppelhäuser werden bis zum Frühjahr 2012 als <a href="www.lehrlingsbaustelle.a">Lehrlingsbaustelle</a> realisiert. Vom Maurer über Installateure und Elektriker bis hin zum Gartengestalter werden die Arbeiten &#8211; unter professioneller Aufsicht &#8211; fast ausschließlich von Lehrlingen ausgeführt. Insgesamt kommen auf der Baustelle rund 150 Kärntner Lehrlinge aus regionalen Betrieben zum Einsatz, davon mindestens 20 Prozent Frauen. Ich finde das großartig, die jungen Leute kommen so gleich mit den neuesten Technologien in Berührung und sind nach ihrer Lehre bestimmt begehrte Gesellen und Gesellinnen. Ich bin mir auch sicher, dass die Jungs und Mädls tolle Qualität liefern werden, da man bei so einem Projekt einfach nur absolut motiviert sein kann!</p>
<p>Soweit eine tolle Sache! Ich hoffe, dass alles nach Plan läuft und sich das Projekt multiplizieren lässt. Vielleicht kann man an der Umsetzungsdauer von 3 Jahren noch ein bissl feilen ;-). <a href="http://www.sunmedia.cc/sonnendorf/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=55&amp;Itemid=85">Hier noch ein paar tolle Bilder auch vom Innenbereic</a>h.</p>
<p>Mich würde interessieren, was Sie von dem Projekt halten. Besonders die Kombination von Photovoltaik mit einer Luftwärmepumpe ohne Unterstützung einer kleinen Solarthermieanlage ist teilweise recht umstritten. Würde einfach gern ein paar Meinungen hören, weil ich in meinen Gesprächen ständig unterschiedliche Standpunkte höre.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Meine Top 5 Bücher für Zukunftsthemen</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 10:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energieautonomie]]></category>
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		<description><![CDATA[Weil ich die letzten Jahre viel Zeit zugebracht habe, viele Bücher zu lesen um mir eine Meinung abseits der leider nicht mehr unabhängigen Medien zu bilden, möchte ich eine Auswahl jener, die mich am meisten geprägt haben, hier veröffentlichen. Ich wünsche mir, dass sich wieder mehr Menschen Zeit nehmen, Wissen aufzusaugen und sich daraus eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil ich die letzten Jahre viel Zeit zugebracht habe, viele Bücher zu lesen um mir eine Meinung abseits der leider nicht mehr unabhängigen Medien zu bilden, möchte ich eine Auswahl jener, die mich am meisten geprägt haben, hier veröffentlichen. Ich wünsche mir, dass sich wieder mehr Menschen Zeit nehmen, Wissen aufzusaugen und sich daraus eine Meinung bilden. Das gefährliche Halbwissen in wirtshausähnlichen Diskussionen hilft uns nicht weiter bei den anstehenden Entscheidungen.</p>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong>H. Scheer: <a href="http://www.amazon.de/energethische-Imperativ-vollst%C3%A4ndige-erneuerbaren-realisieren/dp/3888976839" target="_blank">Der energethische Imperativ</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong><strong> </strong><strong><span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal;"> </span></strong><strong> </strong><strong><a title="der-energethische-imperativ.jpg" href="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/der-energethische-imperativ.jpg"><img src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/der-energethische-imperativ.thumbnail.jpg" alt="der-energethische-imperativ.jpg" /></a></strong><strong> </strong><strong> </strong>Dieses Buch, sowie der Vorgänger <a href="http://www.amazon.de/Energieautonomie-Eine-Politik-erneuerbare-Energien/dp/3888973902" target="_blank">Energieautonomie</a>, sind wohl ein Must-read für alle, die sich mit dem Thema Energie der Zukunft beschäftigen. Es werden die Blockierer im System ebenso aufgezeigt, wie die volkswirtschaftlichen Chancen, die eine Energiewende beinhaltet. Beim Lesen dieser Bücher ärgere ich mich immer über die fehlende volkswirtschaftliche Ausbildung an Schulen und unter Politikern.<strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong>S.G. Jánsky, S.A. Jenzowsky: <a href="http://www.amazon.de/Rulebreaker-Menschen-denken-deren-ver%C3%A4ndern/dp/3902729090/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1302856312&amp;sr=1-1" target="_blank">RULEBREAKER Wie Menschen denken, deren Ideen die Welt verändern</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong><strong> </strong><a title="rulebreaker.jpg" rel="attachment wp-att-654" href="http://www.oekoenergie-blog.at/2011/04/meine-top-5-bucher-fur-zukunftsthemen/attachment/654/"><img src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/rulebreaker.thumbnail.jpg" alt="rulebreaker.jpg" /></a>Die Geschichten der Entstehung von LEO, Aida und vielen noch eher unbekannten Querdenkern, die Systeme aufgebrochen haben, geben Mut an seine Ideen zu glauben, auch wenn alle anderen dies nicht tun. Wirklich lesenswert, wenn man nach Geschäftsmodellen der Zukunft sucht.<strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong>E. U. von Weizsäcker: <a href="http://www.amazon.de/Faktor-F%C3%BCnf-Formel-nachhaltiges-Wachstum/dp/3426274868/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1302856714&amp;sr=1-1" target="_blank">FAKTOR FÜNF Die Formel für nachhaltiges Wachstum</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong><strong> </strong><strong><a href="http://www.amazon.de/Faktor-F%C3%BCnf-Formel-nachhaltiges-Wachstum/dp/3426274868/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1302856714&amp;sr=1-1" target="_blank"> </a></strong><img src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/faktor-funf.thumbnail.jpg" alt="faktor-funf.jpg" />Ein etwas schwereres Werk, wenn man es mit den beiden vorangegangenen populärwissenschaftlichen Büchern vergleicht, aber eben die Bibel im Effizienzbereich. Alles was uns umgibt könnte mindestens fünf mal so effizient gestaltet sein. Leider werden die tollen Beispiele aus dem Buch noch flächendecken umgesetzt, weil Energie aufgrund der Ausbeuterstrategie der Industrieländer schlichtweg zu billig ist.<strong> </strong><strong><a href="http://www.brandeins.de/" target="_blank"> </a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.brandeins.de/" target="_blank">Brand eins: Wie fördern wir das Richtige?</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.brandeins.de/" target="_blank"> </a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.brandeins.de/" target="_blank"></a></strong><strong> </strong><img src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/brand-eins-fordern.thumbnail.jpg" alt="brand-eins-fordern.jpg" />Das ist zwar kein Buch, aber eine überaus lesenswerte Ausgabe meines Lieblingsmagazines. Es zeigt mit vielen Beispielen auf, warum Subventionen manchmal das System mehr schädigen als sie nützen und dass eigentlich genug Geld für sinnvolle Förderungen vorhanden wären, aber Systembewahrer dies tunlichst zu verhindern wissen.<strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong>M. Popp: <a href="http://www.amazon.de/Speicherbedarf-einer-Stromversorgung-erneuerbaren-Energien/dp/3642019269/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1302857212&amp;sr=1-1" target="_blank">Speicherbedarf bei einer Stromversorgung mit Erneuerbaren </a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong><strong> </strong><img src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/speicherbedarf.thumbnail.jpg" alt="speicherbedarf.jpg" />Die Doktorarbeit von Herrn Popp ist bestimmt das wissenschaftlichste unter den Büchern und ich muss zugeben, dass ich nicht das ganze Buch gelesen habe, weil für mich einfach zu technisch. Nichtsdestotrotz sind wertvolle Erkenntnisse enthalten, wie durch ein kluges Zusammenspiel von Sonnen- und Windenergie der insgesamt enorme und nicht finanzierbare Speicherbedarf optimiert werden und durch saubere Speicher wie zB. Ringwallspeicher (die natürlich auch ihre Macken haben) bewerkstelligt werden kann. Für mich ist es nun meine Nachschlagbibel für Speicherfragen.</p>
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		<title>Vater des Einspeisetarifes gestorben</title>
		<link>http://www.oekoenergie-blog.at/2010/10/vater-des-einspeisetarifes-gestorben/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vater-des-einspeisetarifes-gestorben</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 14:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiepolitik & Energiegewinnung]]></category>
		<category><![CDATA[4th Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Einspeisetarife]]></category>
		<category><![CDATA[Energieautonomie]]></category>
		<category><![CDATA[hermann scheer]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag traf es mich wie der Blitz. Genau jetzt, wo ich die mitunter durch ihn inspirierte Blogserie für Einspeisetarife startete, das Email: Hermann Scheer ist tot&#8230; Wie bitte? Er wollte doch die nächtsten Wochen nach Wien kommen, sein neues Buch (Der energethische Imperativ) vorstellen, den österreichischen Politikern auf die Finger klopfen&#8230; (Zitat Scheer: &#8220;Österreich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag traf es mich wie der Blitz. Genau jetzt, wo ich die mitunter durch ihn inspirierte Blogserie für Einspeisetarife startete, das Email: <a href="http://www.hermannscheer.de/de/">Hermann Scheer</a> ist tot&#8230; Wie bitte? Er wollte doch die nächtsten Wochen nach Wien kommen, <a href="http://www.hermannscheer.de/de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=727&amp;Itemid=103">sein neues Buch (Der energethische Imperativ)</a> vorstellen, den österreichischen Politikern auf die Finger klopfen&#8230; (Zitat Scheer: &#8220;Österreich wird energiepolitisch unter seinen Verhältnissen regiert&#8230;&#8221;.)</p>
<p>Hermann Scheer hat mich sehr geprägt. Sein Buch <a href="http://www.amazon.de/Energieautonomie-Eine-Politik-erneuerbare-Energien/dp/3888973902">Energieautonomi</a>e mir schlaflose Nächte bereitet, mich aufgerüttelt etwas zu unternehmen, mich zu informieren. Vor über zwei Jahren durfte ich ihn persönlich kennen lernen und wir trafen uns danach immer wieder, wenn er in Österreich war. Unglaublich spannend war es, mit einer Person von diesem Kaliber  zu diskutieren.</p>
<p>Er kämpfte sein Leben lang für den Traum von einer Welt ohne fossile Energieträger. In zahlreichen Nachrufen (<a href="http://www.welt.de/aktuell/article10319623/Hermann-Scheer-SPD-Aussenseiter-und-gruene-Speerspitze.html">Welt online</a>) ist sein Leben nachzulesen. Mit Herz und Seele war er dabei und sein Herz hat den Kampf nun aufgegeben. Ich wünsche mir, dass sein Tod dabei hilft, seine Überzeugungen weiter zu verbreiten und seinen Traum wahr werden zu lassen. Ich werde meinen Teil dazu beitragen und möchte hier auf einige seiner Werke und Reden hinweisen, da er in Österreich nicht annähernd so bekannt ist wie in Deutschland. Die Blogserie geht natürlich weiter, auch wenn ich gehofft hatte ihn das eine oder andere Mal um Rat fragen zu können. Ich hoffe zumindest im neuen Buch einige Antworten zu finden.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=e1cwTBfajmc">Video: utopisch ist nicht&#8230; </a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=5MGGVsAKZ9Y&amp;feature=related">EEG Rede im deutschen Bundestag </a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=-WU8QThVEEE&amp;feature=related">Trailer zu seinem Kinofilm: Die 4. Revolution &#8211; Energy Autonomy</a></li>
<li><a href="http://www.amazon.de/Hermann-Scheer/e/B001JP3NW2/ref=ep_sprkl_at_B001JP3NW2?pf_rd_p=215255847&amp;pf_rd_s=auto-sparkle&amp;pf_rd_t=301&amp;pf_rd_i=hermann%20scheer&amp;pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_r=1DE069YRRENBJJCP1DB7">Seine Bücher </a></li>
<li><a href="http://www.amazon.de/energethische-Imperativ-vollst%C3%A4ndige-erneuerbaren-realisieren/dp/3888976839/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1287324153&amp;sr=8-1">Neuerscheinung: Der energethische Imperativ</a></li>
</ul>
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		<title>Paradigmenwechsel in der Energiewirtschaft &#8211; Umdenken hilft!</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 22:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[4th Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Energieautonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[EVU]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenwahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[Paradigmenwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Scheer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Premiere des Films The 4th Revolution &#8211; Energy Autonomy  (unbedingt ansehen!!) ist zwar schon eine Weile her, ich möchte jedoch trotzdem auf ein paar Punkte die Hermann Scheer im Film und bei persönlichen Gesprächen erwähnt hat, eingehen. Der Eindringlichste und für mich wichtigste Punkt ist der Paradigmenwechsel in der Gesellschaft. Solange wir noch immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Premiere des Films The <a href="http://www.energyautonomy.org/">4th Revolution &#8211; Energy Autonomy</a>  (unbedingt ansehen!!) ist zwar schon eine Weile her, ich möchte jedoch trotzdem auf ein paar Punkte die <a href="http://www.hermannscheer.de/de/">Hermann Scheer</a> im Film und bei persönlichen Gesprächen erwähnt hat, eingehen. Der Eindringlichste und für mich wichtigste Punkt ist der Paradigmenwechsel in der Gesellschaft. Solange wir noch immer meinen, dass ökologisch und sozial gerechtes Handeln eine wirtschaftliche Last bedeutet, wird sich nichts Großartiges ändern. Wenn diese Chance aber erkannt wird, können alle davon profitieren!</p>
<p>Was hat es aber nun damit auf sich? Im Bereich der Energie wird der Paradigmenwechsel dann passieren, wenn auf breiter Front (einschließlich der politischen Entscheidungsträger) erkannt wird, dass es zum Beispiel nett ist, billiges Gas aus Russland zu kaufen; es aber volkswirtschaftlich viel, viel sinnvoller wäre, <strong>den Großteil der benötigten Energie im Land selbst zu produzieren</strong>. Da wir (soweit mir bekannt) auf keinen Gas- oder Ölreserven sitzen, funktioniert die Eigenproduktion aber lediglich mit Erneuerbaren Energieträgern.</p>
<p>Es it zwar anfangs teurer, wenn die Energieversorger an Kunden Einspeisetarife zahlen, aber dieses Geld fließt anstatt nach Russland oder Abu Dhabi an viele private Haushalte. Jeder Bürger hätte die Chance auch Produzent statt nur Konsument zu werden. Jeder könnte sein eigenes kleines Kraftwerk haben (mit Backup von Wasserkraft- und Biomasseanlagen) und damit Geld verdienen, dass er auch hierzulande wieder ausgeben kann und dabei natürlich Steuern zahlt und die Wirtschaft ankurbelt.</p>
<p>Haben Sie schon einmal überlegt wieviele der Milliarden, die jeder einzelne Bürger für Öl- und Gasimporte bezahlt, wieder in Österreich ausgegeben werden?  Das Geld welches in Österreich bleibt, ist nur der winzige Teil, den sich die Energieversorger in Form einer Marge für die Funktion als Zwischenhändler behalten. Der Großteil liegt aber auf Konten von Wenigen, die einfach nicht mehr die Möglichkeit haben, all die Milliarden, die aus aller Herren Länder auf ihre Konten fließen, wieder auszugeben. Letztendlich werden zum Beispiel irrwitzige Projekte wie das <a href="http://www.google.at/imgres?imgurl=http://funcreativeinnovative.files.wordpress.com/2008/12/ambanihome_426w.jpg&amp;imgrefurl=http://funcreativeinnovative.wordpress.com/2008/12/22/billionaire-dollar-house/&amp;h=1106&amp;w=426&amp;sz=149&amp;tbnid=lYDWTyXzllrxZM:&amp;tbnh=362&amp;tbnw=139&amp;prev=/images%3Fq%3D2%2Bbillion%2Bdollar%2Bhouse&amp;hl=de&amp;usg=__ctvmrsNIxyNmzDsY4UE4yy-Ep9g=&amp;ei=rSvnS-rAF4X-mQPJi5SuBA&amp;sa=X&amp;oi=image_result&amp;resnum=2&amp;ct=image&amp;ved=0CB8Q9QEwAQ">2-Billion-Dollar Haus</a> gebaut. Davon hat die Österreichische Volkswirtschaft reichlich wenig, oder? Wie viel sinnvoller wäre es, wenn diese 2 Milliarden auf viele Haushalte aufgeteilt wären? Dann ist es natürlich um ein vielfaches leichter, das Geld auch wieder in den Wirtschaftskreislauf einzubringen.</p>
<p>Wenn das mal in die Köpfe reingeht und erkannt wird, dass eine <strong>Demokratisierung der Energie</strong> (Scheer) wirklich möglich ist und viele, viele, Energieerzeuger die fossilien Energieträger schrittweise ersetzen können, dann haben wir eine echte Chance vor uns. All das funktioniert aber leider nur mit geeigneten Rahmenbedingungen. Solange keine Kostenwahrheit zwischen fossilen und Erneuerbaren Energieträgern herrscht, werden die Erneuerbaren auf den ersten Blick nicht mithalten können. Wenn man aber genauer hinschaut und die gesamte Wertschöpfung bishin zu Umweltschäden und volkswirtschaftlichen Nebeneffekten betrachtet, sieht die Sache womöglich anders aus.</p>
<p>Leider gibt es noch keine objektiven Studien, die den Sachverhalt in seiner Komplexität darfstellen und ich möchte auch hier keine Berechnungen strapazieren, da ohnehin schon viel zu oft Äpfel mit Birnen verglichen wurden.  Nur ein Beispiel: In Deutschland wird die Erhöhung der Strompreise zum Großteil als <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,684477,00.html">Folge der PV-Förderung</a>  propagiert. Komisch, in Österreich steigen die Preise auch massiv &#8211; nur können sich die EVUs hierzulande leider nicht auf die Erneuerbaren ausreden.</p>
<p>Deshalb mein zugegebenermaßen naiver Wunsch: <strong>Kostenwahrheit</strong>! Wie soll der Konsument oder die Wählerin entscheiden welche Studie nun stimmt und bei welchem der Szenarien mehr der heiligen Steuergelder verprasst werden. Mein persönlicher Zugang: Nur weil kein Massenmedium die Steuerausgaben für fossile Energieträger und Atomenergie veröffentlicht, heißt das nicht, dass sie nicht existieren.</p>
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		<title>Grüne Orte in Europa &#8211; Eine Liste</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 13:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Bioenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Bioenergiedorf]]></category>
		<category><![CDATA[Energieautonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaregion]]></category>
		<category><![CDATA[Ökodorf]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainable Cities]]></category>

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		<description><![CDATA[Inspiriert durch einen Artikel  &#8220;Europas grünste Stadt&#8221; von Franz Alt  wollte ich noch mehr grüne Flecken in Europa ausfindig machen und ein Liste erstellen. Das stellte sich jedoch als Mammutaufgabe heraus. Es ist unglaublich, wie viele Regionen bereits den Weg in Richtung Energieautonomie gehen. Dieser Artikel bietet eine Liste der einzelnen Modellregionen in Europa und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2010/01/okoenergie.jpg" title="Bioenergie"><img src="http://www.oekoenergie-blog.at/wp-content/uploads/2010/01/okoenergie.jpg" alt="Bioenergie" /></a>Inspiriert durch einen Artikel  <a href="http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&amp;article:oid=a14708">&#8220;Europas grünste Stadt&#8221;</a> von <a href="http://www.sonnenseite.com/Eigene+Sonnenerfahrung,11.html">Franz Alt</a>  wollte ich noch mehr grüne Flecken in Europa ausfindig machen und ein Liste erstellen. Das stellte sich jedoch als Mammutaufgabe heraus. Es ist unglaublich, wie viele Regionen bereits den Weg in Richtung Energieautonomie gehen. Dieser Artikel bietet eine Liste der einzelnen Modellregionen in Europa und stellt einzelne Seiten vor, die dieses Thema behandeln. Er kann so als Einsteigerinfo für Gemeinden dienen, die sich für das Thema interessieren.</p>
<p><span id="more-349"></span></p>
<p><strong><a href="http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/startseite.html">Wege zum Bioenergiedorf  </a>- eine Gebrauchsanleitung für Dörfer die unabhängig werden wollen</strong></p>
<p>Eine wirklich hilfreiche Seite ist <a href="http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/startseite.html">Wege zum Bioenergiedorf </a> vom Deutschen <a href="http://www.bmelv.de/cln_182/DE/Startseite/startseite_node.html">Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz,</a> wo neben der Auflistung der Bioenergiedörfer auch ein <a href="http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/literatur/leitfaden.html">Leitfaden für Gemeinden</a> zum Gratisdownload bereitsteht. Mein Favorit: <strong>Checkliste zur Dorfeignung als Word-Datei</strong>. (Leider keine Verlinkung möglich).  Mit diesen Unterlagen kann praktisch jede Gemeinde sofort loslegen, ohne noch Berater heranzuziehen. Für Österreich habe ich einen solchen Gratisleitfaden leider nicht gefunden was nicht heißt, dass er für östrreichische Gemeinden nicht anwendbar ist. Es ist &#8220;leider&#8221; nur eine Anleitung für Bioenergiedörfer mit dem Schwerpunkt auf Biomasse.  Es braucht noch mehr frei zugängliche Information und Pläne, wie jede einzelne Gemeinde ohne viel Bürokratie, das Wissen welches mittlerweile weltweit verfügbar ist, ein- und umsetzen kann.</p>
<p><strong><a href="http://www.klimabuendnis.at/start.asp?ID=227214&amp;b=1811&amp;b2=&amp;am=">Best Practice Datenbank</a> des Klimabündnis</strong></p>
<p>Erst nach sehr langer Recherche bin ich auf die Best Practise Datenbank des Klimabündnis gestoßen, (ich frage mich warum&#8230; zu wenig <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenoptimierung">SEO</a>?) obwohl hier wohl die umfassendste Datenbank der Vorbildgemeinden Österreichs eingebettet ist. Die Gemeinden sind unterteilt in verschiedene Schwerpunkte wie zB. Energieeffizienz, Mobilität oder Bewusstseinbildung. Zufällig bin ich dort auch auf eine kompakte Liste der <a href="http://www.klimabuendnis.at/start.asp?ID=228025&amp;b=1611&amp;b2=771&amp;am=">Kurzfilme zum Thema Klimaschutz </a>gestoßen.</p>
<p><strong><a href="http://www.sustainablecities.org.uk/contact_us/">Sustainable Cities</a></strong> <strong>- Infos für Städte die grüner werden wollen </strong></p>
<p>&#8220;Preparing Towns and Cities for a Changing Climate&#8221; ist der Slogan dieser britischen Seite von <a href="http://www.cabe.org.uk/">CABE</a>. Sie macht es sich zur Aufgabe umfassende Informationen für Städte die grüner werden wollen, bereitzustellen. Außerdem wurde von ihnen die <a href="http://www.cabe.org.uk/grey-to-green">Grey to Green Campaign </a>ins Leben gerufen, die hinterfragt, wie sinnvoll die derzeitigen Infrastrukturinvestitionen in Strassenbau  usw. sind und wie diese Gelder in grünere Infrastruktur wandern könnten. Interessant ist auch der Bereich <a href="http://www.sustainablecities.org.uk/good_practice/">Good Practise</a>. Das Wort an sich find ich passend, denn zum Best Practise ist es noch ein langer Weg.</p>
<p>Abschließend noch dieunvollständige Liste zu Vorbildregionen. Tipps für andere Regionen die aus irgendeinem Grund aus der Fülle an Orten herausstechen, können gern als Kommentar gepostet werden und ich füge sie hinzu.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.virgen.at/index.cgi/10">Virgen</a>, Tirol, Österreich (<a href="http://www.virgen.at/flvplayer/flashvideoplayer.html?video=content/virgen2.flv">Kurzfilm)</a></li>
<li><a href="http://www.gussing.at/frame.asp?Bereich=Wirtschaft">Güssing</a>, Burgenland, Österreich (<a href="http://derstandard.at/1226396682942/Zukunftsmodell-Guessing">Artikel</a>), (<a href="http://atv.at/contentset/17158/97047">ATV-Reportage</a>)</li>
<li><a href="http://www.grossschoenau.gv.at/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr=219579785&amp;bezirkonr=0&amp;detailonr=220768846">Großschönau</a>, Niederösterreich, Österreich, (<a href="http://sonnenplatz.wordpress.com/">Sonnenplatz Blog</a>)</li>
<li><a href="http://bioenergiedorf-mauenheim.de/">Mauenheim</a>, Baden Württemberg, Deutschland, (<a href="http://www.think-ing.de/specials/erneuerbare-energien-special/pflanzen-brennstoffe-der-zukunft">ThinkIng Blog</a>)</li>
<li><a href="http://www.bioenergiedorf.de/con/cms/front_content.php?idcat=13">Jühnde</a>, Niedersachsen, Deutschland,(<a href="http://energiewende.wordpress.com/2009/01/03/die-energiewende-ist-auch-eine-kulturwende/">Energiewende </a><a href="http://energiewende.wordpress.com/2009/01/03/die-energiewende-ist-auch-eine-kulturwende/">Blog</a> &#8211; inkl. bezeichnender Zahlen)</li>
<li><a href="http://www.sanduhr-taufers.eu/sanduhr/gemeindeentwicklung/energiegemeinde.html">Sand in Taufers</a>, Südtirol, Italien</li>
<li><a href="http://www.vaxjo.se/VaxjoTemplates/Public/Pages/Page.aspx?id=1661">Växjö</a>, Schweden (<a href="http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&amp;article:oid=a14708">Sonnenseite Blog Deutsch</a>)</li>
<li><a href="http://www.edinburgh.gov.uk/internet/Environment">Edinburgh</a>, Schottland (<a href="http://www.treehugger.com/files/2006/07/edinburgh_most.php">Treehugger Blog</a>)</li>
<li>Newcastle, UK (<a href="http://www.citiesforpeople.net/newcastle-britains-most-sustainable-city">Cities for people Blog</a>)</li>
<li><a href="http://www.google.de/reader/view/#stream/feed%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.energynet.de%2Ffeed%2F">Hörup</a>, Schleswig Holstein, Deutschland (<a href="http://www.energynet.de/2010/01/11/gemeinde-horup-erzeugt-mehr-sonnenstrom-als-sie-verbraucht/">energynet</a> <a href="http://www.energynet.de/2010/01/11/gemeinde-horup-erzeugt-mehr-sonnenstrom-als-sie-verbraucht/">Blog</a>)</li>
</ul>
<p>Was unterscheidet diese Gemeinden nun von anderen Gemeinden und warum funktioniert das nicht überall? Liegt es am Bürgermeister, an den Bürgern, an den Ressourcen? Beim Lesen der einzelnen Entstehungsgeschichten wird eines klar:</p>
<p><strong>Eine verbindliche Entscheidung und das definierte Ziel sich weitgehend unabhängig zu machen  und eine eigene Energiestrategie zu entwickeln standen immer am Anfang des Prozesses.</strong></p>
<p>Kleine Energieprojekte in den Gemeinden, ein paar PV-Panele hier ein Blockheizkraft da, wird am Grundproblem der Ressourcenverschwendung und Energieabhängigkeit nichts ändern. Man kann nur hoffen, dass es bald mutige Politiker gibt, die sich nicht von langjährigen Gaslieferverträgen abhalten lassen, schon heute Entscheidungen für eine dezentrale Energieversorgung von morgen zu treffen. Was ist so schlimm an der Idee, dass jeder Bürger oder jede Gemeinde Energieversorger sein könnte, viel (sehr viel!) Geld in der Region bleibt und die Menschen wieder einen realistischen Bezug zur Energie bekommen? Die ersten Antworten darauf gibts im Film.&#8221;Energy Autonomy The 4th revoultion&#8221;. Hier gehts zum <a href="http://www.energyautonomy.org/index.php?article_id=29&amp;clang=0">Trailer</a>.</p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<ul>
<li>Auf <a href="https://www.kommunalnet.at/default.aspx?menuonr=0&amp;detailonr=57258">Kommunalnet.at</a> gibt es die  Liste der Teilnehmer für die <a href="https://www.kommunalnet.at/upload/1/Teilnehmer_Klimaschutzgemeinde_2009_Gesamt.pdf">Klimaschutzgemeinden 2009</a> und auch<a href="http://microsite.videostream4u.com/portal/41/747"> Kurzfilme</a> zu den Preisträgern.</li>
<li><a href="http://www.treehugger.com/galleries/2009/12/10-things-that-make-a-great-green-city.php?page=1">Ten Things that Make a Great Green City</a> -Eine kurze Slideshow mit einer Übersicht der Eckpfeiler einer &#8220;Green City&#8221;. Könnte man eigentlich 1:1 für ein sinnvolles Wahlprogramm übernehmen!</li>
<li><a href="http://www.sustainable-cities.org.uk/">Sustainable Cities Research Institute</a> &#8211; Research und Consulting Institut welches sich darauf spezialisiert hat nachhaltige Regionalentwicklung zu erforschen.</li>
<li><a href="http://www.kommunal-erneuerbar.de/de/startseite.html">Kommunal Erneuerbar</a> &#8211; Bietet eine Vielzahl von Erfahrungsberichten, Projektbeschreibungen und anderen Hilfestellungen für kommunale EE-Vorhaben.</li>
<li><a href="http://www.energynet.de/2009/05/21/wie-kommunen-mit-guter-energiepolitik-geld-sparen/">Liste ähnlicher Artikel</a> &#8211; Bei diesem Arikel &#8211; Wie Kommunen mit guter Energiepolitik Geld sparen, ist eine gute Liste ähnlicher Beiträge angehängt</li>
</ul>
<p>Die Liste könnte ich unendlich weiterführen. Mach ich aber nicht. Schön zu sehen wie viel passiert! Ich will mehr davon!</p>
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