Deutschland setzt sich für europaweite Standardisierung in der Elektromobilität ein

dsc_0317_bearbeitet_1024.jpgBeim gestrigen informellen Rat für Wettbewerbsfähigkeit im spanischen San Sebastián hat sich das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie auch auf europäischer Ebene für das Thema Elektromobilität stark gemacht. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer zukunftsorientierten, innovativen und umweltfreundlichen Mobilität.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Bernd Pfaffenbach: “Elektromobilität wird sich durchsetzen, wenn die beteiligten Wirtschaftszweige, Wissenschaft und Politik an einem Strang ziehen. Die Europäische Union kann dabei eine wichtige Rolle spielen, indem sie Initiativen auf den Weg bringt, die im globalen Mobilitätsmarkt von einem Mitgliedstaat alleine nicht zu erreichen sind. Gerade in Fragen der Normung und Standardisierung muss schnell eine europäische Einigung herbeigeführt werden. Dafür wird sich die Bundesregierung nach Kräften einsetzen.”

In San Sebastián diskutierten die EU-Mitgliedstaaten europäische Initiativen zur Förderung der Elektromobilität. Die spanische EU-Ratspräsidentschaft hatte dazu vorgeschlagen, sich auf europäischer Ebene über nationale Maßnahmen auszutauschen und abzustimmen. Zudem soll die Europäische Kommission eine europäische Strategie zur Realisierung elektrisch angetriebener Mobilität entwerfen. Deutschland unterstützt das Anliegen der spanischen Präsidentschaft.

Neben den nötigen Verbesserungen bei der Batterietechnik, die weltweit mit großer staatlicher Unterstützung erforscht wird, gehört die Normung und Standardisierung zu den dringlichsten Aufgaben. Beim Elektrofahrzeug soll derselbe Sicherheits- und Komfortstandard wie bei herkömmlichen Fahrzeugen gelten. Das BMWi wird seine Vorarbeiten in diesem Bereich in den nächsten Monaten in die europäische Diskussion einbringen.

Quelle: Deutsches Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

Na endlich gibt die EU Gas

Ende April hat die EU Ihre Strategie zur Förderung von sauberen und energieeffizienten Kraftfahrzeugen vorgestellt.Einerseits soll die Effizienz der Motoren gesteigert und andererseits die Abgasbelastung extrem weiter gesenkt werden.

Weiters soll die Einführung und Verbreiterung von Elektroautos durch einheitliche Normung forciert werden. So sollen E- Autos in ganz Europa geladen werden können.Die Stromnetze sollen durch Einführung von intelligenten Netztechnologien auf die Herausforderungen der E- Mobilität ausgerichtet werden.

 Insgesamt endlich eine gemeinsame Strategie , an die man sich mal halten kann und ein Versuch, eine globale Entwicklung – weg von egoistischen Insellösungen- umzusetzen.Ich denke, wir sollten diese Initiative begrüßen und unterstützen.

http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/10/473&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

Erneuerbare Energie als Wachstumsindustrie

Bis zum Jahr 2013 werden die Hersteller von Windturbinen die europäischen Automobilerzeuger als größten Kunden der Stahlindustrie abgelöst haben. Das prophezeit der luxemburgische Europaabgeordnete Claude Turmes, Berichterstatter für den Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie des europäischen Parlaments. Vergangene Woche hat dieser Ausschuss mit großer Mehrheit einen Gesetzestext verabschiedet, der den Weg für große Investitionen in erneuerbare Energien bereiten soll. Bisherige Ziele für den Anteil erneuerbare Energien sollen zwar nicht verändert, doch durch Zwischenziele ergänzt werden. Für Zielverfehlungen sollen Mitgliedsstaaten bis zu 110 Euro je MWh Strafe zahlen, Übererfüllung soll bis zu 40 Euro je MWh Prämie einbringen.

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