Blogserie Teil 4: Konjunkturmotor Einspeisetarif in Gemeinden
Was für ein schönes Schlagwort. Konjunkturmotor! Das eignet sich ja hervorragend um ein Thema den Bürgern zu verkaufen! Warum gibt es dann noch keinen Tarif, der die Konjunktur ankurbelt? Vermutlich aus dem selben Grund warum auch der Kampf um ein Budget für die thermische Sanierung jedes Jahr von neuem geführt wird, obwohl mittlerweile klar ist, dass diese Maßnahme volkswirtschaftlich gesehen tatsächlich sinnvoll ist. Wenn auch die 100 Mio. Euro Förderung viel zu wenig sind (Beitrag zum Thema) lösen sie immerhin ein Investitionsvolumen von 650 Mio. aus (WKO Beitrag).
Beim Thema Einspeisetarif haben wir neben den blockierenden innerpolitischen Interessenskonflikten noch dazu das Problem, dass vielen Politikern und auch den Bürgern nicht einmal klar ist, welche Vorteile ein sinnvolles Einspeisegesetz hätte. Deshalb beschäftige ich mich heute im Rahmen der Blogserie mit dem Thema kommunale Wertschöpfung durch erneuerbare Energien.
Das breite Wertschöpfungsspektrum
Selbst wenn die Kleinkraftwerke welche in einer Gemeinde installiert werden, nicht in eben dieser produziert wurden, bleibt noch ein beträchtlicher Anteil der gesamten Wertschöpfungskette im Ort. Beginnend bei Installationsbetrieben, über Banken, Versicherungen bis hin zu kleinen Betreibergesellschaften, die Bürgerbeteiligungen verwalten, erstreckt sie sich. Überall fallen Steuern, die wiederum der Gemeinde und dem Bund für weitere Investitionen zugutekommen, an. Die obenstehende Grafik findet man in Vollauflösung hier auf S. 17. Dieses Dokument ist übrigens ein Must-Read für alle Energieinteressierten. Ich würde mir wünschen, dass es eine Studie auf diesem Niveau auch für Österreich gäbe. (weiterlesen …)










Sagen Sie uns Ihre Meinung!
Teilen Sie uns mit was Sie denken und treten Sie in anregendeDiskussionen mit den andren Bloglesern.