Was hinter unseren Kyoto Zahlen steckt

Das Thema der Millionenzahlungen, die Österreich wegen der Verfehlung von Kyoto zahlen muss, geistert schon eine Weile in diversen Medien herum. Ich habe mir nun mal die Mühe gemacht und überschlagsmäßig ausgerechnet was hinter den mal wieder viel zu abstrakten Zahlen steckt.

Gut gemeint ist leider oft nicht gut gemacht

Der Zertifikatehandel mit dem man die Strafzahlungen für eine Verfehlung nach Kyoto bemisst, ist leider derzeit das einzige Instrument, welches versucht die externen Kosten von fossilen Energieträgern in ein Produkt oder System einzurechnen um soetwas wie Marktgleichgewicht herzustellen. Was ursprünglich wie eine gute Idee klang, ist in der Praxis vorerst mal gescheitert. Die Preise für die Zertifikate sind so niedrig, dass es wieder günstig ist zu emmitieren, aber mit dem bisschen Geld was rauskommt, fast keine Projekte finanziert werden können. Auch eine internationale Investorengruppe hat das Problem erkannt und ruft zu Verbesserungen auf.