veröffentlicht am 13.05.2010 um 01:40 von Cornelia Daniel
Vermutlich inspiriert von Skysails, dem Unternehmen welches Tankerschiffen mit aufgebauten Kites eine nicht unerhebliche Energieersparnis beschert, ist nun die nächste Kiteidee in der Umsetzung - Diesmal auf dem Meeresgrund!
Im Ecogeek Blog wurde diese Woche über die von Minesto, einem Spin-off der Saab Group entwickelte Deep Green-Technology berichtet. Dabei sind Unterwasserkites am Meeresboden angebunden, welche kontinuierlich Energie aus der Kraft der Gezeiten produzieren. Eine einzige Deep Green Turbine könnte bis zu 500 Kilowatt Strom produzieren.
Die Drachen haben eine Spannweite von 12 Metern und müssen mindestens 20 Meter unter der Wasseroberfläche angebracht werden, damit es keine Probleme mit vorbeifahrenden Schiffen gibt. Minesto sieht den Vorteil der Energiequelle, dass das System leichter und vor allem günstiger als Tiefsee Offshore Systeme zu installieren sind. Auch in den operativen Kosten liegt das System anscheinend Offshore-Windanlagen und anderen Gezeitensystemen weit voraus.
Den Kostenbeweis muss Minestro klarerweise noch erbringen (derzeit wird eine Anlage in Nordirland getestet), aber ein riesiges Potential ist vorhanden. Hier noch mehr technische Details.
Stephan Wrage hat mit Skysails anscheinend eine Ideenbox geöffnet und nun basteln viele andere an Möglichkeiten Kites zur Energiegewinnung einzusetzen. Wie wärs mit einem kleinen Drachen auf dem Dach? Oder einem kleinen Generator den man den Kindern beim Drachenfliegen mitgibt? Klingt natürlich utopisch, aber die Möglichkeiten sind grenzenlos! Fantasie ist gefragt und ich bin sicher, dass noch einige Projekte in diese Richtung kommen werden.
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veröffentlicht am 28.03.2010 um 21:58 von Cornelia Daniel
Letzte Woche war ich beim Österreichischen Staatspreis für Innovation und einiges dort hat mich so bewegt, dass dies nun ein Blogbeitrag wert ist. Ich muss gestehen, dass ich mich vorab nicht wirklich über die Nominierten erkundigt habe. So ließ ich mich also gemeinsam mit einer Geschäftspartnerin von den vielen Nominierungen berieseln und war überrascht, wie hoch der Anteil an Ökoinnovationen unter den teilnehmenden und nominierten Unternehmen war. Ganze 9 von 24 teilnehmenden Unternehmen können dem Bereich Ökoinnovation zugeordnet werden; sogar etwas mehr, wenn man die fadenscheinigen Ökoinnovationen dazurechnet, dazu aber später…
Das Ambiente in der Orangerie war wunderschön und die neuartigen Projektionsmöglichkeiten haben den wirklich witzigen Moderator Josef Broukal in einem futuristischen Licht erstrahlen lassen. Meine Begeisterung war groß als auch der Waldviertler Möbelstoffhersteller Backhausen nominiert wurde. Das Unternehmen hat sich seit 2 Jahren auf Cradle2Cradle Stoffe spezialisiert und wird nun den weltweiten Textilmarkt mit Stoffen, die zu 100% wieder in den Produktionsprozess zurückgelangen, gehörig aufmischen (Returnity). Generell waren unter den Innovationen wie gesagt auffallend viele in Richtung Ressourceneffizienz und Ökoinnovation orientiert, doch dann kam die Nominierung von Bosch…
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veröffentlicht am 07.11.2009 um 15:33 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing)
Wie ORF ON soeben berichtet, ist eine neue Idee - letztlich die Weiterführung des Carsharing Konzepts - in Deutschland bereits in Erprobung. Bei “car2go” gibt es keine fixen Standplätze mehr für das Auto, sondern die verfügbaren Fahrzeuge werden einfach mit dem Handy gefunden. Eigentlich wieder einer jener Ideen, die bereits vorhandene Technologien gut kombinieren. In diesem Fall Mobiltelefon mit smart4two-Fahrzeugen und Geo-Informationssystemen. In Ulm wird diese innovative Idee bereits erprobt. Eine Spitzenidee! Der nächste Schritt kann wohl dann nur sein, das ganze noch mit Elektrofahrzeugen zu realisieren.
veröffentlicht am 11.05.2009 um 22:35 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing)
Unter 2.0 wird ja neuerdings Innovatives im Internet bezeichnet. Hier stelle ich mal ein Konzept vor, dass eine wirklich gute Idee für die Realität darstellt. Eine solarbetriebene Sitzbank, die neben Stromanschluss für Laptops auch einen WLAN Zugang standardmäßig anbietet. Das ganze ist natürlich gegenüber äußerlichen Witterungseinflüssen resistent - Regen und Wind können der Parkbank nichts anhaben. Eine tolle Idee, die in Großstädten nicht nur technologisch sondern auch vom Design her ein innovatives Bild hergäbe. Welche österreichische Stadt traut sich, so ein Projekt anzugehen?