Schönes neue LED Licht

Neue Technologien bei der LED-Herstellung verheißen eine schöne neue Welt der Beleuchtung. Ist die Zeit gekommen die Lampen zuhause durch LEDs zu ersetzen?

Zuerst war ich begeistert. Mein Bruder, ein Mann mit Stil und stabilen Finanzen, hat eine Wohnung im Grünen bezogen. Niedrigenergie-Neubau mit Solar-Wärmeanlage auf dem Dach, Blick aufs Wiener Becken… bis zum Leithagebrige sieht man von der Terrasse. Wirklich schön. Bei so einer stilechten, energieeffizienten neuen Behausung müssen auch die Leuchtkörper ins Bild passen, sprachs und mein Bruderherz schaffte LED-Lichter an. In der Küche, an der Unterseite der Küchenkästen montiert strahlen winzige LED-Leisten auf der vollen Länge auf die Arbeitsfläche. Auch das Schlafzimmer ist LED-beleuchtet. Passiv, von unter dem Bett. An allen drei freistehenden Seiten. Ro-man-tisch, muss man schon sagen. Da fällt mir, der selbst bloß eine Energiesparlampe, die in einem billigen Papierkiugel-Lampenschrim von der Decke baumelt kein Stein aus der Krone.

Die Zukunft des Elektro-Autos

Ende des 19. Jahrhunderts (1800 – 1899) stellte, neben dem zu-Fuß-Gehen, Pferde und Pferdekutschen das Hauptverkehrsmittel in Städten dar. Pferde und Pferdekot waren in vielen größeren Städten der westlichen Welt eines der Hauptprobleme. In New York City starben zum Beispiel in den 1890ern ca. 40 Pferde täglich und blieben oft auf der Straße liegen. 2 Mio Pfund Pferdekot (907 Tonnen) entstanden täglich. Beides führte, abgesehen vom Geruch und den Fliegen auch zu gesundheitlichen Problemen. (In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts begannen im Zuge der Industrialisierung viele Städte enorm zu wachsen. Damit veränderte sich auch das Transportwesen: seit den 1830er Jahren kamen zuerst in Amerika, dann auch in Europa Pferdebahnen (also die Vorläufer der Straßenbahnen) und Pferde-Omnibuslinien, immer mehr zur Anwendung.)

Der weltweit erste solar-betriebene Jahresbericht ist da!!!

Sachen gibts, die gibts nicht! Austria Solar hat solche Sachen. Einen solarbetriebenen Jahresbericht!

Was das ist? Naja, eben genau das. Man kann ihn nur lesen, wenn man gerade in der Sonne ist. Ist man in einem Zimmer, bleiben die Blätter weiß! Die Buchstaben und Bilder erscheinen nur, wenn die Sonne die Tinte antreibt… oder so ähnlich.

Gemacht wurde er von dem deutschen Unternehmen Serviceplan mit einem amerikanischen Druckverfahren. Dazu gibt es außerdem ein wunderschön amerikanisch gemachtes Video, das ich euch nicht vorenthalten will.

Sustainovation back in Town

(c) Mehrblick, Foto: Oleks Hnatenko

Heute möchte ich euch diese Konferenz ans Herz legen, denn auch 2011 eröffnet das Wiener IdeenStudio Mehrblick einen besonderen Raum und lädt zur IdeenKonferenz Sustainovation. Der zentrale Gedanke bleibt der gleiche wie letztes Jahr – nämlich, dass die Herausforderung einer zukunftsfähigen Gesellschaft nach neuen Innovationen verlangt – UND nach den entsprechenden Menschen, welche diese am Markt und in der Gesellschaft auch erfolgreich durchsetzen. Da nur noch wenige der 130 Plätze frei sind, rate ich zu einer schnellen Anmeldung. Die Sessions können sich bereits sehen lassen. Unglaublich vielfältig! Hier noch nähere Infos:

Temporärer Campus der Zukunftsfähigkeit

„Sustainovation wird zum temporären Campus der Zukunftsfähigkeit, dessen Teilnehmer vor allem eines eint: Ihre innere Haltung und eine schöpferische Lust an Innovation.“, so Hannes Offenbacher, Geschäftsführender Gesellschafter von Mehrblick.

Für jeden Teilnehmer ist  die Einreichung für eine der 30 Sessions möglich. Gesucht werden Präsentationen für die 3 parallelen Räume (1) Idee – Vision, (2) Erfolge – Best Practice und (3) Erkenntnisse – Wissen. Die Veranstalter erstellen aus allen Bewerbungen das endgültige Programm. Auch ohne eigene Session ist vor Ort genügend Raum und Zeit für Austausch und das Entwickeln von Ideen. (weiterlesen …)

Ein Windkanal im Dachstuhl?!!

(c) Windhaus.at

Güssing, das “gallische Energiedorf” im Burgenland kann mit einem weiteren Projekt auf sich aufmerksam machen. Im Kurier (Artikel leider nicht online) habe ich das Windhaus von Peter Schaberl entdeckt. Hier die Kurzbeschreibung der Innovation:

“Die Nutzung umgewandelter Windturbulenzen in lineare Winde zum Antrieb eines Windrades im Dachraum eines Nebengebäudes. “

Wer sich ein wenig mit Windenergie beschäftigt dürfte nach diesem Satz bereits neugierig werden, für Windneulinge sei Folgendes erklärt:

1. Kleinwindkraftanlagen haben große Probleme in niedrigeren Höhen, da nicht nur weniger Windstärke herrscht, sondern die lineare Strömung durch Häuser, Bäume, usw. durcheinandergewirbelt wird und so den Windertrag schmälert. Hier ein gutes Bild dazu. Ein wichtiger Teil des Windhauses ist nun laut Website, dass diese Turbulenzen durch einen Windkanal  im Dachstuhl in lineare Strömungen umgewandelt werden und so zu einer besseren Windausbeute führen. (weiterlesen …)