Testbericht #2 – SUNSEA ebenfalls gescheitert

Getestete SUNSEA Modelle Bilder: (c) SUNSEA

Nach dem letzten Beitrag wo ich den Solarcharger von A-Solar getestet habe, sind nun die Geräte von SUNSEA an der Reihe. Wieder vorab – leider nichts für mich! Ich hätte es wissen müssen. Solarladegeräte um ca. € 10,- können einfach keine gute Qualität haben. Bei der Herstellung in P.R.C. kosten sie vermutlich keine  € 3,-. Ich habe während der Recherchen auch Produkte anderer Firmen entdeckt, die genau gleich aussehen (hier die Rückseite, die dem 1250er Gerät gleicht), es handelt sich also vermutlich um White Label Produkte, die in Europa über viele Großhändler weiterverteilt werden.

Ich hatte zum Test ein Riesenpaket mit 10 verschiedenen Modellen bekommen. Die drei mit den höchsten Angaben der Milli-Ampere-Stunden und daher größten Erfolgschancen wurden getestet, die anderen sind noch ungeöffnet und liegen zur Abholung bereit, falls sich jemand selbst überzeugen möchte. Hauptsächlich Geräte für MP3 Player und Smartphones.

Dumm gelaufen – iPhone passt nicht in die Ladevorrichtung

Das Erste (1. v.l.), welches mit 2000 mAh angeschrieben war, fiel schnell aus der Wertung. Es war als Dock-In Station bzw. Hardcover für das iPhone gedacht. Leider passte das 3GS nicht in die Fassung obwohl es als passendes Gerät angegeben wird.

Zumindest als externer Akku brauchbar? – Leider nein

Das zweite (2.vl.) mit vermeintlichen 1250 mAh war vielversprechend. Es hat auf der Rückseite eine Anzeige (genau wie hier) wo der Ladefortschritt angezeigt ist. Als ich es endlich mal geschafft hatte, das Gerät mehrere Stunden (5-10 h) am Stück in die Sonne zu legen, war es schön zu sehen, wie sich der blaue Balken nach oben bewegt. Beim Anschließen an das Gerät war die Erfahrung dann aber wieder ernüchternd. Nur wenige % konnte mit dem in der Sonne aufgeladenen Gerät geladen werden. Für den Testbericht heute habe ich es  nocheinmal per USB aufgeladen um zu probieren, ob es zumindest als externer Akku taugt. Leider erkennt das iPhone das Gerät jetzt gar nicht mehr und eine Ladung ist nicht möglich. (weiterlesen …)

Copenhagen Wheel gewinnt James Dyson Award in den USA

Wie die Plattform Design Milk meldet, geht der heurige James Dyson Award in den USA an das Copenhagen WheelJames Dyson ist ja der Mann, der den Staubsauger vor einigen Jahren neu erfunden hat und damit auch als Geschäftsmann überaus erfolgreich wurde. Der James Dyson Award ist ein internationaler Preis im Bereich Engineering & Design, der nun auch junge Erfinder motivieren soll, innovative Produkte in die Welt zu bringen.

Das nun ausgezeichnete Projekt des Copenhagen Wheel wurde bereits im Vorjahr vorgestellt und ist ein überaus innovativer Ansatz für den Alltagsgebrauch von Fahrrädern. Das ganze ist auch ein tolles Gadget für IPhone Nutzer. Hier gibt’s das Video dazu:

Die besten grünen iPhone Apps

iPhone3gsupNach langem Warten, bis die Kinderkrankheiten des  iPhones halbwegs ausgeheilt waren, habe auch ich mir vor kurzem ein solch intelligentes Teil zugelegt. Ein wichtiger Grund waren auch diese “Apps” (Was sind Apps?) von denen alle sprachen. Neben all dem Schnickschnack und Spielen die es unter den abertausenden Applikationen gibt, sind wirklich einige Sinnvolle dabei und es wird klar, dass Smartphones im Allgemeinen und Apps im Speziellen einen wesentlichen Beitrag in der Transformation von der Informations- zur Wissensgesellschaft leisten werden.  Natürlich hat auch die Sustainability Szene diese Möglichkeiten entdeckt und bereits zahlreiche Applikationen ins “Appleversum” geworfen. Ich habe unglaublich viele “Green-Apps” gefunden, es ist aber leider auch viel Schrott, oder für den europäischen User Unbrauchbares, dabei. Es gibt bereits einige andere Blogbeiträge mit Empfehlungslisten wie zB. auf Mylife, Simple Thoughts, Theupsideofdownsizing oder Sustainify. Ich werde hier die meiner Meinung nach interessantesten Apps vorstellen:

Sceptical Science (gratis):

Auch wenn ich mich selbst nicht (mehr) an der Diskussion ob Klimawandel nun existiert oder nicht beteilige, da einfach klar ist, dass wir in den letzen 100 Jahren zu sehr auf Kosten anderer und der Natur gelebt haben, ist diese App eine wirklich nette Sache. Es werden alle Argumente wie “It’s not happening”, “It’s not us” aufgelistet und mit Quellen hinterlegt angegeben, wie die wissenschaftliche Meinung dazu lautet und woher die Gegenargumente kommen.

Bike Your Drive (gratis)

Diese App ist etwas für Fahrradfans! Sie zeichnet auf, wie viele km mit dem Fahrrad zurückgelegt, wie viel CO2 dabei vermieden und sogar wie viel Kalorien verbrannt werden. Es spornt an, den einen oder anderen km mehr auf dem Rad zu verbringen. Motivierte können auch der EveryTrail Community beitreten und sich so gegenseitig überbieten.

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