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Tag ‘Klima und Energiefonds’

Stromgewinnung aus der Gebäudefassade

veröffentlicht am 27.10.2009 um 12:33 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Das Technikum Wien hat in einer Studie errechnet, dass 140 km² Dachflächen und 50 km² Fassadenflächen als Potenzial für die Nutzung von Photovoltaik zur Verfügung stehen. Die vom Klima- und Energiefonds in Auftrag gegebene Studie richtet sich an Stadtplaner, Architekten und Bauherren mit dem Ziel, dieses bislang ungenutze Energiepotenzial in zukünftige Planungen einzubeziehen. Bis zu 15.000 Arbeitsplätze bis 2020 könnten geschaffen werden und eine Wertschöpfung von 3 Mrd. EUR werden bei dem Thema gesehen.

Österreich hat ja bis dato die Möglichkeiten der Photovoltaik im Vergleich zu Deutschland etwa ziemlich verschlafen. Bleibt zu hoffen, dass diese Studie nun wieder etwas Schwung in die politische Debatte bringt und hier auch endlich die Förderungen entsprechend angehoben werden. Als Vorbild dazu darf das Land Niederösterreich angesehen werden, das Photovoltaik im Eigenheimbereich gut fördert.

Fotovoltaik: Politik fördert am Bedarf vorbei

veröffentlicht am 05.08.2009 um 09:52 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Deutlicher kann man es gar nicht zeigen. Der jüngste Ansturm auf die Fördermittel für Fotovoltaik legte die Server lahm, wie der Standard berichtete. Aber auch wenn man sich die Zahlen des Klima- und Energiefonds, der mit der Mittelvergabe beauftragt ist, ansieht,  zeigt sich drastisch wie sehr am Bedarf und vor allem am Innovationswillen der Bevölkerung vorbeigefördert wird. In allen Bundesländern außer Wien gibt es eine vielfache Überzeichnung! Wie leicht wäre es, Menschen in Österreich dazu zu bewegen in eine innovative Technologie zu investieren?

klima- und energiefonds

Auch wenn man z.B. mit der im Frühjahr beschlossenen Verschrottungsprämie einen Vergleich zieht, zeigt sich ein entlarvendes Bild der rückwärtsgewandten Förderpolitik in Österreich: 45 Mio. EUR standen dafür zur Verfügung. Für die Investition in eine zukunftsorientierte Branche, die jedenfalls unmittelbar zur Senkung des CO2-Ausstoßes beiträgt, wurden jetzt gerade einmal 18 Mio. EUR zur Verfügung gestellt. Sollte das nicht zu denken geben?

Auf scharfe Kritik stößt diese Vorgehenweise auch seitens der Photovoltaik Austria. Dort wurde mittlerweile auch eine Beschwerdestelle eingerichtet. Wie ebenfalls in einer Chronologie zum 4. August 2009 angemerkt wird, wären aufgrund des enormen Interesses aus der Steiermark und Niederösterreich am ersten Fördertag alleine für diese zwei Bundeländer innerhalb von 8 Stunden 50 Mio. EUR benötigt worden …

Was ist der Grund für diese Zurückhaltung?

Nachtrag vom 06.08.2009: Auch Peter Drössler setzt sich in seinem Blog unter dem Titel “Zu wenig Energie“ mit dem Thema auseinander.

Klimawandel - aber ich geh nicht hin …

veröffentlicht am 29.04.2009 um 05:53 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

So oder ähnlich könnte man die Einstellung von Frau und Herr Österreicher beschreiben.

Eine brandneue Studie der Motivforschung Karmasin im Auftrag des Klima+energiefonds zeigt auf, dass das  Thema Klimawandel noch nicht wirklich bei den Österreichern/-innen angekommen ist. Man identifiziert damit zwar entpersonifizierte Ursachen - die Industrie, der Autoverkehr, die USA, China etc. - aber das eigene Verhalten ist nicht Teil der Gedankenwelt.

Aber ICH hab doch damit nichts zu tun! Oder?

Erschreckend ist daher das Wissen um die eigenen Möglichkeiten selbst dagegen etwas tun zu können. Energiesparen wird nicht mit dem Klimawandel in Zusammenhang gebracht, sondern bestenfalls als Möglichkeit sich etwas fürs eigene Geldbörsel zu sparen.

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Elektromobilität – ein Zukunftsmodell !

veröffentlicht am 09.04.2009 um 04:06 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 3 Kommentare, keine Trackbacks

Langsam aber sicher gewinnt das Thema Elektromobilität auch in Österreich breiten Raum.

In Zusammenarbeit mit dem Klima und Energiefonds entstehen gerade mehrere Modellregionen, in denen auf regionaler Ebene ein integrierter Mobilitätsansatz umgesetzt werden soll.

Jedenfalls verbergen sich dahinter spannende Konzepte, die Mobilität in Zukunft nachhaltig und umweltfreundlich stark verändern werden. Neu und gut ist aber , dass die Projekte von starken Partnern getragen sind und so auch eine realistische Umsetzungschance besteht.

Projekt Vlotte Vorarlberg

Projekt Elektro Drive Salzburg

Kombiangebot: Elektrofahrzeug und “Öffi”

Modellregion Graz

Mobilität 2010

Studie: Auswirkungen von Elektrofahrzeugen auf die Stromwirtschaft

veröffentlicht am 21.03.2009 um 17:48 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Frei nach Armin Assinger: „jo des hätt I jetzt net glaubt”.

Auch ich hatte mir vor einiger Zeit die Frage recht intensiv gestellt, wie sich die absehbare Einführung von Elektroautos auf die Stromproduktion und -verbrauch auswirken würde. Meine grosse Befürchtung war ein massiver Ausbau der Kernenergie.

Jetzt belegt eine brandneue Studie von Pricewaterhouse Coopers im Auftrag des Klima und Energiefonds, dass die Einführung von immerhin gut 20% an Elektrofahrzeugen- und das sind in Österreich immerhin ca 1 Mio Fahrzeuge!! - mit keinen nennenswerten Erweiterungen in der Erzeugung von Strom und mit der bestehenden Netzkapazität bewältigbar wäre.

Weiters gäbe es einen enormen Investitionsimpuls und signifikante positive Effekte bei der CO2 Einsparung.

Die Highlights der äusserst interessanten Studie im Überblick (Auszug aus der Studie):

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