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Tag ‘Lithium Batterien’

“Die Krise ist die Mutter der Innovation”

veröffentlicht am 01.07.2009 um 16:22 von Katharina Stögner icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

norm-stecker-elektroantrieb_174_010709.pngIn Abwandlung des Sprichwortes “Der Krieg ist der Vater aller Dinge” (Heraklit, griechischen Philosoph um 500 vor Christus), könnte man heute sagen, die “Krise ist die Mutter der Innovation”:

Nach jahrzentelangem maßlosen Verprassen von fossilen Brennstoffen auf allen Straßen dieser Welt und unbeschreiblicher Ignoranz gegenüber fortschrittlicher Technik, die unseren Planeten lebenswerter machen sollte, steht uns nun das Wasser bis zum Hals. Die Magnaten der Autolobby sehen ihre Felle davonschwimmen und siehe da, die seit dem letzten Jahrhundert im „Ladl” verstaubenden Konzepte werden wieder ausgegraben. Die KFZ-Industrie endeckt ihr Liebe zur Elektrizität!      

Was uns Handynutzern bis dato verwehrt blieb, wird zukünftig bei allen Elektrofahrzeugen Einzug finden und ist bereits beschlossene Sache: ein einheitlicher Stecker!! Kaum zu fassen, was der Druck auf die Börse (und Geldbörse) alles zuwege bringt. Der Stecker ist dreiphasig, arbeitet mit 400 Volt und kann so jede Autobatterie in wenigen Minuten „auftanken”. Um das ganze noch zu toppen, kauft sich Daimler nun auch beim lange belächelten Kleinstproduzenten Teslar Motors ein (vorläufig 10 %)… aber es kann auch noch ein bisserl mehr werden. In Bälde sollen alle PKW von Daimler mit Lithium-Ionen Batterien aus eigener Produktion ausgestattet werden.

Kommt dann noch dazu, dass neueste Entwicklungen in Richtung Multiplizierung der bis dato eher unzureichenden Reichweite von E-Autos zeigen - IBM setzt auf das Konzept der Lithium-Sauerstoff Akkumulatoren. Sauerstoff-Batterien anstelle der “potenziell entflammbaren Lithium-Ionen-Batterien”. Soll heißen, daß die vielgeschmäten und belächelten “Elektrospielzeuge” bald ohne „Tankstop” von Wien nach Venedig und retour fahren können und die E-Familienkutsche auch noch bei jedem Ampelstart - aufgrund der weitaus überlegeneren Kraftübertragung - den Porsche hinter sich recht alt aussehen läßt…
Das beste daran aber wird der lautlose Verkehr auf der Ringstraße und am Gürtel sein… Ich freu mich schon :-)

Elektromobilität ist im Kommen

veröffentlicht am 02.06.2009 um 16:39 von Peter Engert (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

021_20090527_real_raiffeisen_164.jpgIn den letzten Jahren und Jahrzehnten wurde der Elektromotor als etwas angesehen, das für die Ewigkeit bestimmt ist. Und kein Mensch hat sich in den 50iger und 60iger Jahren Gedanken gemacht, ob es vielleicht irgendwann mal kein Öl mehr geben wird. Denn, man ging davon aus, dass dieses immer zur Verfügung stehen wird. Jetzt sind wir allerdings an einem Wendepunkt: Wir wissen, dass wir alle Kräfte für neue Alternativen bündeln müssen. Und es gibt derzeit verschiedene Wege wie Ethanol, Bioöl oder Wasserstoff bzw. Elektro. Für jeden Investor bzw. jeden Konsumenten stellt sich nun die Frage, wohin soll es letztlich gehen, wenn es um Mobilität geht. Auch wir als Raiffeisen-Leasing können darauf keine eindeutige Antwort geben. Aber wir glauben fest daran, dass am Ende des Normwechsels der Wasserstoff als Antrieb stehen könnte. Die ersten Schritte in diese Richtung wurden bereits in den 70iger Jahren gesetzt. Allerdings gelang es der Öllobby damals noch, die Entwicklung zu bremsen, indem sie etwa entsprechende Erfindungen und Patente aufkaufte. Mittlerweile investieren aber auch Länder, die über Öl verfügen, in die Forschung für Elektroautos. Uns ist wichtig, dass diese Bemühungen weiter vorangetrieben werden. Dazu empfehlen wir aber auch, die momentanten Zwischenlösungen wie Bioöl oder Ethanol in Kauf zu nehmen. Der zukünftige Fokus sollte aber klar auf der E-Mobilität liegen.

Zur E-Mobilität gehört auch der Einsatz der sogenannten Segways, die in Straßen-, Gelände- und diversen Sonderausführungen (Golfsegway, Rettungsdienstsegway etc.) angeboten werden. Immer häufiger sieht man etwa in Wien „Segway- Touristengruppen“- Sightseeing mit Spaßfaktor! Von April bis Oktober werden in Wien täglich dreistündige Stadtrundfahrten auf dem Segway angeboten. Dieses Art der Fortbewegung ist in der Stadt perfekt für Erledigungen oder den Weg in die Arbeit geeignet, ganz ohne Parkplatzsuche!

Für die Bedienung sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich, zugelassen ist das Gerät als Fahrrad, somit gelten dieselben Straßenverkehrsregeln. Über die Lenkstange (je nach Neigung) wird das Segway dirigiert und die Richtung vorgegeben. Serienmäßig wird jedes Gerät mit einer Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet, eine volle Ladung über eine herkömmliche Steckdose dauert etwa 4 Stunden und hat eine Reichweite - je nach Gelände und Fahrstil - von 38 km. Der InfoKey, der an der Lenkstange aufgesteckt wird, ist vergleichbar mit einem Autoschlüssel und passt immer nur auf das jeweilige Gerät. Über diesen erhält man laufend Informationen über den Batterieladestand, die Geschwindigkeit und die zurückgelegten Kilometer. Mit einem Segway kann man bis maximal 20km/h fahren, wobei die Möglichkeit besteht die Geschwindigkeit zwischen 6km/h und 20km/h stufenlos zu drosseln. Für den Transport lässt es sich ganz einfach im Kofferraum eines Autos verstauen.

Auch wir haben kürzlich ein Segway getestet… und es macht wirklich Spaß!

Sauber beschleunigen, cooles Design!

veröffentlicht am 28.05.2009 um 16:31 von Katharina Stögner icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Tesla, Hollandstraße 11Raiffeisen-Leasing fährt Tesla. Keiner hat´s gehört aber alle haben´s gesehen.
Ganz nach dem Motto:„Heast mi?”; „Na!”; „Sigst mi?”; „Jo!”; „brauchst ka Hörgerät ich bin ein Tesla!”Letzte Woche war Craig Davis (Sales and Marketing Director, Europe) mit dem
“grünen Elektrosportwagen”, einem Tesla Roadster (in blitzblau), zu Besuch bei Raiffeisen-Leasing. Das Wechselstromauto aus Kalifornien hat nicht nur aufgrund des schnittigen Designs oder weil der Wagen in 3,9 Sekunden auf 100km/h beschleunigt, Aufsehen erregt, denn schier unglaublich war wie sich der Wagen absolut geräuschlos aus der Parklücke bewegte, beschleunigte, nicht mehr zu sehen war.
400 Tesla Roadster befinden sich bereits auf der Straße, in Österreich werden die ersten Fahrzeuge im September 2009 ausgeliefert. Es gibt den Roadster, der mit Lithium-Ionen Akkus ausgestattet ist, in zwei Ausführungen 248 PS/185 KW und 288 PS/215 KW. Der 3,95 Meter lange und 1,15 Meter „hohe” Tesla wird bei Lotus in England gebaut und hat eine Top-Ausstattung; zwei Airbags, Tempomat, Traktionskontrolle, Klimaanlage und Sitzheizung und kostet rund 100.000 Dollar.
Doch in Kalifornien steht die Zeit nicht still und ab 2011 ist Model S von Tesla Motors auf dem Markt! Es gibt bereits über 1.000 Bestellungen für den Siebensitzer, der zwei Kofferräume haben wird und in Kalifornien gefertigt werden soll. Kosten wird die Limousine 50.000 Dollar.

Auf der Prominentenliste finden sich Namen wie George Clooney und Arnold Schwarzenegger die auf den sexy Ökoflitzer setzen, beide sind stolze Besitzer eines Tesla Roadster. Aber nicht nur die Prominenz auch Daimler glaubt an den Elektrofahrzeughersteller und ist kürzlich mit einem Anteil von knapp 10% bei Tesla eingestiegen.
E-Mobilität verpflichtet und so ist Tesla Motors natürlich auch auf der Expo für nachhaltige Mobilität, the electric avenue 09 in Friedrichshafen vertreten.

US Forscher versprechen Revolution bei Batterien

veröffentlicht am 19.03.2009 um 12:53 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Wie der Standard berichtet, versprechen US Forscher dass in ca 3 Jahren die Lithium Batterien  in Sekunden - bzw Minutendauer aufgeladen werden können. Das wäre natürlich d e r Durchbruch in der Batterientechnik und somit auch ein Turbo für die Elektromobilität.

Hoffentlich ist das auch wahr was da über den Teich angekündigt wird.

 nähere INFOS im Standardartikel:

http://derstandard.at/?url=/?id=1234509293787

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