Unterwegs als Messereporterin für die Intersolar

Intersolar Europe 2011

Ich wollte schon lange auf die Intersolar, die grösste Solarmesse Europas (weltweit?). Heuer ist es soweit und dank der Bloggeraktion vom deutschen Magazin Photovoltaik darf ich sogar als Messereporterin agieren. Man musste sich im Vorfeld bewerben und ich wurde ausgewählt. Alle 10 Reporter sind nun online und es sieht so aus, als wäre ich einerseits die einzige Österreicherin und andererseits die einzige Frau.

Vielleicht helfen mir diese “Alleinstellungsmerkmale” dabei, den Hauptpreis zu gewinnen. Ein Apple iPad! Bewertet wird nach der Qualität der Beiträge sowie der persönlichen Note. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Anzahl der Kommentare auf die Beiträge einen Ausschlag für die Jury geben könnten. Ich würde mich also über ein paar Kommentare freuen. Täglich sollen mindestens zwei Artikel veröffentlicht werden.

Ich freu mich wirklich riesig auf die nächsten drei Tage. Ich habe nämlich eine weitere Mission. Im Rahmen meiner Unternehmensgründung von Dachgold bin ich derzeit in ein Projekt mit dem Nürnberger Unternehmen VEND Consulting involviert. Dieses Unternehmen hat bereit letztes Jahr die Studie Photovoltaikmarkt Deutschland 2009/2010 veröffentlicht und an der Aktualisierung werde ich mitarbeiten. Dafür gibts auf der Intersolar einiges zu tun. Es steht außerdem im Raum einen Österreichteil mit einzubauen. Nachdem es in Österreich fast keine aktuellen Informationen zum Thema Photovoltaik gibt, fände ich das ungemein spannend.

Millionenmetropole setzt zu 100% auf Ökostrom

munchen.jpgNa irgendwie bewundere ich doch den Mut zur Vision und die Innovationskraft unserer bayerischen Nachbarn.
Die Stadt München hat es sich zum ehrgeizigen Ziel gemacht, bis 2015 insgesamt 100% des von privaten Haushalten verbrauchten Stroms durch erneuerbare Energien zu decken. Bis 2025 soll dann der ganze Strom Münchens aus erneuerbaren Quellen kommen.
Dazu sollen die Dächer Münchens genauso großflächig mit Solarzellen bestückt werden, wie man in Windkraft aus Offshore-Parks und Wasserkraft aus der Isar setzt.
Das ist aus meiner Sicht ein weiterer mutiger Schritt einer Großstadt in die richtige und notwendige Richtung und ist die konsequente Fortsetzung des umweltbewußten Weges, der mit der Einführung von Verkehrsumweltzonen begonnen wurde.
Haben wir solche Konzepte – außer von den weithin bekannten Regionen wie Güssing und Weiz-Gleisdorf – auch bei uns in Österreich schon von größeren Städten gesehen? Ich kenne leider keines.
Dabei haben es uns doch die beiden genannten Musterbeispiele – mit international beachteten Gesamtkonzepten – deutlich vorgemacht, daß es geht, wenn konsequentes Wollen vorhanden ist.
Wenns in Österreich Städte gibt, die auch auf solch ein Gesamtkonzept aus erneuerbaren Energien setzen, bitte melden und – vor den Vorhang bitte München jedenfalls wurde jetzt als “Energie-Kommune” im Oktober durch die Agentur für erneuerbare Energien ausgezeichnet.