Heute war es so weit. Das seit Ende März diskutierte Ökostromgesetz wurde beschlossen. Nachdem der Vorentwurf ein ziemliches Debakel für die Photovoltaikindustrie war, wurde gehörig nachgebessert. Österreich wird damit zwar nicht den Totaldurchbruch schaffen, aber im nächsten Jahr könnten fast so viele Anlagen gebaut werden, wie in den letzten 10 Jahren zusammen.
Wichtig zu wissen ist, dass es sich bei diesem Gesetz um das seit Jahren eingefrorene Tariffördermodell handelt. In meinen Gesprächen fällt immer wieder auf, dass dieses Modell deshalb noch überhaupt nicht in den Köpfen angekommen ist und auch keiner so richtig versteht. Die Investitionsförderung vom KLIEN-Fonds (wo einmalig eine Zuschuss gewährt wird) hat mit diesem Gesetz rein gar nichts zu tun. Hier geht es um die fixierte Zahlung von Einspeisetarifen für jede einzelne Kilowattstunde produzierten Sonnenstrom für Anlagen ab einer Größe von 5kWp Diese 5kWp Regelung versteh ich übrigens auch nicht. Bis jetzt waren das jedenfalls 38ct/kWh für 13 Jahre bei einer Anlagengröße von 5-20 kWp. In Europa sind Tariffördermodelle bewiesenermaßen das beste Instrument für diese Technologie, wenn auch fast durchgehend mit 20 Jahren.
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