Klimaschutz – eine globale Notwendigkeit?
Als Betriebswirt hört man zu diesem Thema sehr oft das Argument, die Kosten sind für die Industrie, den Konsumenten, den Staat …….. zu hoch. Die meisten diskutierten Maßnahmen sind zu teuer und bringen einen Nachteil am Markt. Produktionsstandorte müssen verlegt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Die Ökostromkosten sind die Preistreiber beim Strompreis und erneuerbare Energie insgesamt ist im Vergleich zum Nutzen nur ein Teuerungsfaktor.
Diese Argumentation könnte endlos fortgesetzt werden, wenn man den Vertretern der großen österreichischen Interessensvertretungen (Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund) zuhört.
Auf Regierungsebene wird sogar argumentiert, dass es gar keiner besonderen Maßnahmen bedarf um die Klimaschutz-Ziele der EU zu erreichen.
Bei dieser Ignoranz hilft aus meiner Sicht nur ein tatsächlicher Wertewandel, d.h. zunächst muss in den Köpfen ein Umdenken passieren, damit nicht die Kosten einer nachhaltigen Klimaveränderung ein Vielfaches der jetzt angeprangerten Kosten für Ökoenergie und Effizienzprogramme betragen.
Passiert dieser Wertewandel oder müssen wir auch hiefür auf eine Regelung der EU warten?








Sagen Sie uns Ihre Meinung!
Teilen Sie uns mit was Sie denken und treten Sie in anregendeDiskussionen mit den andren Bloglesern.