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Tag ‘Photovoltaik’

Sollte das Ökostromgesetz nicht Windstromgesetz heißen?

veröffentlicht am 03.02.2010 um 14:37 von Cornelia Daniel icon 4 Kommentare, keine Trackbacks

Gestern war der große Tag, wo das neue Ökostromgesetz in Kraft getreten ist. Es hat medial nur wenig Aufmerksamkeit erregt und bis auf einige wenige Pressemeldungen (WKO, Land NÖ, Lebensministerium) wurde nicht viel darüber diskutiert.

Überall wird ziemlich unisono berichtet: Endlich neues Ökostromgesetz, Mehr Geld für Windkraft, 21 Mio. Förderung, … Ich habe noch keine kritische Auseinandersetzung gefunden, die sich damit beschäftigt, was diese neue Verordnung nun bewirken wird. Hier eine erste Prognose, beginnend mit einer Auflistung der Tarife:

Wind:  9,7ct/kWh

Photovoltaik:

  • 5-20 kWp Gebäudeintegriert: 38ct/kWh → richtiger Weg!
  • > 20 kWp Gebäudeintegriert: 20ct/kWh
  • 5-20 kWp Freifläche: 35ct/kWh
  • > 20 kWp: 25ct/kWh

Biogas

  • bis 250 kW 18,5 Cent/kWh
  • bis 500 kW 16,5 Cent/kWh
  • über 500 kW 13 Cent/kWh
  • zustäzlich gibts noch Zu-und Abschläge für diverse Leistungsklassen

Fällt Ihnen etwas auf? Warum gibt es so viele Unterteilungen bei PV und Biogas und nur eine Klasse bei Wind? Wer wird diese Windräder bauen? Private Haushalte oder EVU’s? Werden eher mehrere kleine oder wenige große Windparks gebaut werden?  Wo wird der Großteil der 21 Millionen Förderung hinfließen?

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Die Solarpreis Halbierer

veröffentlicht am 16.12.2009 um 10:42 von Cornelia Daniel icon 3 Kommentare, keine Trackbacks

PhotovoltaikSeit einigen Tagen überlege ich was wohl das beste Thema für meinen ersten Beitrag für den ÖkoEnergie-Blog sein soll. Die Wirtschaftsblatt Ausgabe vom letzen Donnerstag nahm mir diese Entscheidung mit dem Artikel „Salzburg AG will Preis für Solarstrom halbieren” ab. Wie immer lese ich Beiträge zum Thema Photovoltaik in Printmedien mit besonderer Aufmerksamkeit und freute mich endlich wieder etwas über die Zukunftspreise für Solarstrom zu lesen, da in letzter Zeit ständig jemand behauptet den Solarstrompreis halbieren zu können. Leider wurde meine Neugier nicht befriedigt und so stelle vielleicht nicht nur ich die Frage: Was ist nun der berühmte halbe Preis?

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Stromgewinnung aus der Gebäudefassade

veröffentlicht am 27.10.2009 um 12:33 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Das Technikum Wien hat in einer Studie errechnet, dass 140 km² Dachflächen und 50 km² Fassadenflächen als Potenzial für die Nutzung von Photovoltaik zur Verfügung stehen. Die vom Klima- und Energiefonds in Auftrag gegebene Studie richtet sich an Stadtplaner, Architekten und Bauherren mit dem Ziel, dieses bislang ungenutze Energiepotenzial in zukünftige Planungen einzubeziehen. Bis zu 15.000 Arbeitsplätze bis 2020 könnten geschaffen werden und eine Wertschöpfung von 3 Mrd. EUR werden bei dem Thema gesehen.

Österreich hat ja bis dato die Möglichkeiten der Photovoltaik im Vergleich zu Deutschland etwa ziemlich verschlafen. Bleibt zu hoffen, dass diese Studie nun wieder etwas Schwung in die politische Debatte bringt und hier auch endlich die Förderungen entsprechend angehoben werden. Als Vorbild dazu darf das Land Niederösterreich angesehen werden, das Photovoltaik im Eigenheimbereich gut fördert.

Fotovoltaik: Politik fördert am Bedarf vorbei

veröffentlicht am 05.08.2009 um 09:52 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Deutlicher kann man es gar nicht zeigen. Der jüngste Ansturm auf die Fördermittel für Fotovoltaik legte die Server lahm, wie der Standard berichtete. Aber auch wenn man sich die Zahlen des Klima- und Energiefonds, der mit der Mittelvergabe beauftragt ist, ansieht,  zeigt sich drastisch wie sehr am Bedarf und vor allem am Innovationswillen der Bevölkerung vorbeigefördert wird. In allen Bundesländern außer Wien gibt es eine vielfache Überzeichnung! Wie leicht wäre es, Menschen in Österreich dazu zu bewegen in eine innovative Technologie zu investieren?

klima- und energiefonds

Auch wenn man z.B. mit der im Frühjahr beschlossenen Verschrottungsprämie einen Vergleich zieht, zeigt sich ein entlarvendes Bild der rückwärtsgewandten Förderpolitik in Österreich: 45 Mio. EUR standen dafür zur Verfügung. Für die Investition in eine zukunftsorientierte Branche, die jedenfalls unmittelbar zur Senkung des CO2-Ausstoßes beiträgt, wurden jetzt gerade einmal 18 Mio. EUR zur Verfügung gestellt. Sollte das nicht zu denken geben?

Auf scharfe Kritik stößt diese Vorgehenweise auch seitens der Photovoltaik Austria. Dort wurde mittlerweile auch eine Beschwerdestelle eingerichtet. Wie ebenfalls in einer Chronologie zum 4. August 2009 angemerkt wird, wären aufgrund des enormen Interesses aus der Steiermark und Niederösterreich am ersten Fördertag alleine für diese zwei Bundeländer innerhalb von 8 Stunden 50 Mio. EUR benötigt worden …

Was ist der Grund für diese Zurückhaltung?

Nachtrag vom 06.08.2009: Auch Peter Drössler setzt sich in seinem Blog unter dem Titel “Zu wenig Energie“ mit dem Thema auseinander.

Solar bench: Parkbank 2.0

veröffentlicht am 11.05.2009 um 22:35 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

www.coroflot.comUnter 2.0 wird ja neuerdings Innovatives im Internet bezeichnet. Hier stelle ich mal ein Konzept vor, dass eine wirklich gute Idee für die Realität darstellt. Eine solarbetriebene Sitzbank, die neben Stromanschluss für Laptops auch einen WLAN Zugang standardmäßig anbietet. Das ganze ist natürlich gegenüber äußerlichen Witterungseinflüssen resistent - Regen und Wind können der Parkbank nichts anhaben. Eine tolle Idee, die in Großstädten nicht nur technologisch sondern auch vom Design her ein innovatives Bild hergäbe. Welche österreichische Stadt traut sich, so ein Projekt anzugehen? 

Gratisenergie im Ausmaß von 200 Billiarden EUR

veröffentlicht am 20.04.2009 um 15:16 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 5 Kommentare, keine Trackbacks

G. StroblSeit einigen Monaten wird im Zuge diverser nationaler Wirtschaftsrettungspakete mit sehr, sehr großen Beträgen hantiert. Das Profil hat in seiner aktuellen Ausgabe eine weitere beeindruckende Zahl ins Spiel gebracht. 200 Billiarden EUR ist jener rechnerische Marktwert, den die Sonne in Form von Energie jährlich auf Mitteleuropa strahlt. Dieses ungeheure Potenzial von 1,1 Trillionen Kilowattstunden verpufft derzeit so gut wie ungenutzt auf diesem Teil des Planeten. Analoges gilt für den Rest der Welt.

Weitere beeindruckende Zahlen aus dem profil-Artikel

  • Der gesamte Jahresverbrauch an Energie strahlt in gerade mal 40 Minuten auf die Erde ein.
  • Die Energieprobleme der Erde - und damit auch die CO2-Problematik - wäre mit einem Schlag gelöst, wenn es der Menschheit gelänge nur 0,0007 Prozent (!) der Sonnenenergie zur Stromerzeugung nutzbar zu machen.
  • Die 2008 aus dem österreichischen Klimafonds vergebenen Mittel (8 Mio. EUR) waren innerhalb von 17 Minuten (!) vergeben.
  • Der Freistaat Bayern deckt mittlerweile zwei Prozent des Strombedarfs aus Fotovoltaik, in Österreich sind es 0,003 Prozent (!).
  • Das Potenzial für Solarenergie in Österreich liegt bei 20 % des Stromverbrauchs.
  • Damit könnten in den nächsten 20 - 30 Jahren 30.000 Arbeitsplätze geschaffen werden
  • Mit der Rapsernte von einem Hektar kann ein Biodiesel-PKW 21.500 km weit fahren, bestückt man die gleiche Fläche mit Fotovoltaikzellen (bei einem Wirkungsgrad von 15 %) könnte ein E-Mobil 3,25 Millionen (!) Kilometer weit fahren.

Ein Auszug dieser Zahlen aus dem Artikel zeigt die ganz große Schieflage der aktuellen Energiesituation. Die Sonne scheint noch 5 Mrd. Jahre, die aktuellen Öl- und Gasreserven halten bestenfalls noch 100 Jahre. Welche Daten benötigen wir noch um endlich in ein nachhaltiges, sicheres, umweltfreundliches, langfristiges Investment in die Sonnenenergie auf breiter Front einzusteigen? Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir hier in die nächste große Krise hineinlaufen. Warum ist es so wenig reizvoll, dieses ungeheure Potenzial von täglicher Gratisenergie zu nutzen. Mut und Unabhängigkeit muss einem doch auch was Wert sein, oder?

Fossile Energie: Droht uns die nächste Krise?

veröffentlicht am 08.10.2008 um 11:42 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 4 Kommentare, keine Trackbacks

Dieser Blog-Eintrag ist mir nicht leicht gefallen: Ich war gestern bei einem Vortrag von Dr. Hans Kronberger, Präsident der Photovoltaic Austria, zum Thema “Kein Öl, kein Gas, gute Nacht Europa!“. Der Biomasseverband hat in der Akademie der Wissenschaften dazu eingeladen. Jetzt sind wir gerade mitten in einer der größten Finanzkrisen, die die Welt je gesehen hat - von einer Bewältigung derselben dürften wir noch weiter entfernt sein - und ich hocke in einem Vortrag über die nächste Gefahr: Eine Energiekrise ungeahnten Ausmaßes bedroht Europa in den kommenden Jahren.

Photovoltaic statt Gas (Fotomontage: Raiffeisen-Leasing)So zumindest zeichnet der Vortragende Hans Kronberger das Bild: Die Gasreserven werden zunehmend knapp. Die EU wird im Jahr 2020 - so Kronberger - 25 % des benötigten Erdgases nicht bekommen! Die Preise werden drastisch steigen. Kronberger erzählt von Aktivitäten der russischen Gazprom, die sich die Gasvorkommen von Lybien und Algerien sichern, letztlich um die Gasversorgung Europas unter ihre vollständige Kontrolle zu bekommen. Diese Aktivitäten, die sich im wesentlichen in den letzten 24 Monaten abgespielt haben, würden von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen. Das ist nur eine Facette einer düsteren und vor allem dramatischen Entwicklung am fossilen Energiesektor. Er spitzt es zu und bezeichnet Europa als “Gas-Junkie”, das demnächst in der vollständigen energietechnischen Abhängigkeit Russlands steht.

Die EU ist in dieser Frage zerstritten und ohne Perspektive, meint Kronberger und fordert eine Initiative Österreichs, sich auf den Weg zur energietechnischen Unabhängigkeit zu begeben. Er bricht eine Lanze für die Photovoltaic und meint, dass spätestens 2015 der Durchbruch beim Preis für Solarenergie erfolgen wird. Wahrscheinlich schon früher, wenn man sich die letzten Preissteigerungen ansieht. Aber so lange sollen und dürfen wir nicht warten. Wir müssen jetzt beginnen, Photovoltaic zu nutzen, die Technik sei ausgereift. Österreich kann beweisen, dass Energieunabhängigkeit umsetzbar ist.

Warum mir dieser Blog-Eintrag nicht leicht gefallen ist. Weil ich grundsätzlich ein Optimist bin, der gestrige Vortrag mich aber doch einigermaßen depremiert hat. Ist es tatsächlich so schlimm? Wird Kronberger einer jener sein, von denen man in 10 Jahren sagen wird, er hätte damals schon darauf hingewiesen? Sind solche Vorträge und Informationen bloße Schwarzmalerei und Öko-Radikalismus? Wieviel Zeit bleibt noch für die Energiewende in Europa? Und: Wie bewältigen wir eine derartige Energiekrise, wo wir doch gerade mitten in der Finanzkrise stecken?

Eines fällt mir jetzt beim Schreiben schon ein: Ein umfassendes Investitions- und Förderprogramm der öffentlichen Hand für Ökoenergieprojekte! Der Staat ist - angesichts der Finanzkrise ohnehin gefordert zu investieren - jetzt geht es vor allem darum in die richtigen, zukunftsweisenden Projekte zu investieren! Fordern wir die Energiewende, jetzt!

Bericht auf Photovoltaic Austria

Antwort zum Kommentar von Ingo Oberortner:

Zum Thema “Photovoltaic ist noch zu teuer bzw. was kann man tun, damit es auch für Private erschwinglich wird” hat eine Frau aus dem Publikum der Veranstaltung gemeint, dass man beim Auto oder beim Urlaub derartige Wirtschaftslichkeitsfragen nicht oder kaum gestellt werden. Sie plädierte dafür, dass man sich auch schon jetzt Sonnenenergietechnologie leisten sollte. Ihr jedenfalls mache es Spaß, wenn sie täglich sieht wie ihr Elektroauto mit Solarenergie aufgetankt wird. Außerdem - so ließ mich der Vortrag auch schließen, sind alle gestrigen Wirtschaftlichkeitberechnungen Makulatur: Die fossilen Energiepreise werden derart steigen, dass sich eben schon sehr bald (weit vor 15 Jahren) die Alternativenergieträger rechnen. Außerdem: Man halte sich immer vor Augen: Die Sonne, der Wind selbst bleiben immer gratis!

Mein Fazit daraus: Wären wir nur überall so kritisch bei der Wirtschaftlichkeit gewesen, dann hätten wir wahrscheinlich die Probleme gar nicht, die wir heute haben.

Google sucht mit Sonnenenergie!

veröffentlicht am 06.10.2008 um 13:53 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Die Google Konzernzentrale, Quelle: Google MapsSchon mal näher an die Google Zentrale in Silicon Valley, Kalifornieren herangezoomt? Da ergibt sich nämlich eine ganz interessante Perspektive: Die Konzernzentrale ist mit insg. 9.200 Solarpanelen bedeckt, die insg. 1,5 MW Strom produzieren. Neben den Dachflächen wurden auch Parkplätze im Freien mit Solarpanelen ausgestattet und dienen so auch als Schattenspender für die Fahrzeuge.  Die beeindruckende Größe der Google-Solaranlage kann man hier - natürlich bei google-maps - anschauen.

Warum nicht “Sprit” Parity statt Grid Parity?

veröffentlicht am 06.10.2008 um 00:31 von Stefan Reininger (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Unter Grid Parity (Netzparität) versteht man jenen Zeitpunkt in vielleicht naher Zukunft, bei dem der Strom aus einer Photovoltaikanlage zum gleichen Preis wie der “normale” Strom für Endverbraucher angeboten werden kann. Im Zuge der Diskussionen über alternative Treibstoffe habe ich mir überlegt wie die Sache aussieht, wenn man den Strom nicht als Haushaltsstrom verwendet, sondern als Treibstoff. Hier meine Milchmädchenrechnung:

Ein PKW mit 6 Liter Treibstoffverbrauch (entspricht ca. 60 kWh pro 100 km) verursacht bei Treibstoffkosten in der Höhe von 1,30 Euro pro Liter Gesamtkosten für die 100 km von 7,80 Euro. Im Vergleich dazu benötigt ein Elektroauto aufgrund des besseren Wirkungsgrades des Elektromotors nur ca. 20 kWh pro 100 km. Somit könnte der Strom für das Elektroauto 0,39 Euro pro kWh (7,80 Euro / 20 kWh) kosten und der Weg von A nach B wäre für beide Varianten gleich teuer.

Um 0,39 Euro/kWh kann man in Südeuropa schon heute Strom aus Photovoltaikanlagen sehr wirtschaftlich erzeugen (in Spanien diskutiert man gerade eine Vergütung im Rahmen eines Ökostromgesetzes in Höhe von 0,32 Euro/kWh). In den nächsten Jahren, aufgrund sinkender Preise für PV-Anlagen, kann man auch in unseren Breiten PV-Strom wirtschaftlich und ohne Subvention erzeugen. Bei 1,50 Euro pro Liter fossilen Treibstoffs beträgt übrigens dieser Wert 0,45 Euro/kWh!!

Mir ist bewusst, dass diese Rechnung sehr viele Parameter außer Acht lässt. Vor allem ist es eine theoretische Überlegung, da das Angebot an marktfähigen Elektroautos noch sehr gering ist. Das Ergebnis ist aber für mich jedoch sehr verblüffend, und bei diesen Zahlen sollte die Forschung in diesem Bereich eine sinnvolle Investition darstellen und der Markt für Elektroautos (wie von vielen prophezeit und auch bei einigen Artikeln in diesem Blog nachzulesen) schnell wachsen. Eigentlich wäre neben der anzustrebenden Grid Parity die “Sprit” Parity schon längst erreicht und die Förderung von Photovoltaik in manchen Regionen Europas gar nicht mehr notwendig.

Eine weitere Überlegung möchte ich noch anfügen – die der Flächeneffizienz. Laut Österreichischer Energieagentur kann man aus 1 Hektar landwirtschaftlicher Fläche pro Jahr jene Energiemengen gewinnen um folgende Kilometer pro Jahr fahren zu können:

  • Biodiesel:                                   18.500 km
  • Bioethanol aus Weizen:           19.300 km
  • Bioethanol aus Mais:                33.200 km
  • Bioethanol aus Zuckerrübe:   57.000 km
  • Biogas:                                       71.200 km

Bei Photovoltaik kann man pro Hektar in unseren Breiten ca. 225.000 kWh pro Jahr gewinnen (40 m2 pro kWp, 900 kWh/kWp). Mit obrigen Zahlen gerechnet kann man pro Hektar und Jahr somit 1.125.000 km fahren! Und das ohne Dünger und Bewässerung.

Ich hoffe, ich bin bei meinen Überlegungen nicht einem (oder mehrer) Gedankenfehler aufgesessen – über Feedback und lebhafte Diskussion freue ich mich schon.

P.S. Nur damit kein falscher Eindruck entsteht. Ich denke, wir benötigen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten jede Form der erneuerbaren Energien (darunter Energieeinsparung als wichtigster erneuerbarer Energieträger) – die oben genannten Zahlen finde ich jedoch trotzdem bestechend.

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