veröffentlicht am 28.04.2009 um 15:10 von Peter Engert (Raiffeisen-Leasing)
Es ist wirklich faszinierend, was in diesem Zusammenhang in den letzten Jahren alles erfunden wurde. Wenn all die neuen technologischen Errungenschaften eingesetzt werden, dann rücken energieautarke Haushalte in greifbare Nähe. Ein weiterer Vorteil wäre, dass dann die Abhängigkeit von am Gashahn drehenden Ukrainern und Russen durch den Einsatz von erneuerbarer Energie stetig abnehmen würde.Solange aber zum Beispiel Installateurbetriebe zu wenig über die neuen Möglichkeiten wie den Einsatz von Erdwärme, Solarenergie, Photovoltaik, Pellets oder Brauchwassernutzung informiert sind bzw. nicht überzeugt davon sind, dass sich solche Investitionen langfristig rechnen, solange werden weiterhin viele Menschen beim Hausbauen die alten umweltschädlichen Technologien einsetzen.
Also wunderbar, dass es so viele neue Erfindungen gibt. Was bisher meines Erachtens aber definitiv vernachlässigt wurde, ist das Betreiben von Lobbying bei jenen Unternehmen, die in letzter Konsequenz die Kunden beraten und für die Installationen verantwortlich sind. Hier sollte zukünftig noch stärker angesetzt werden, um eine bessere Information der Bevölkerung zu bewirken und damit eine schnellere und umfassendere Nutzung der bestehenden Möglichkeiten beim Hausbau.
veröffentlicht am 06.01.2009 um 15:25 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing)
Weltweit wurden bisher 94000 Megawatt Windkraft installiert.Alleine 20 % davon gingen 2007 ans Netz. Eine wohl beeindruckende Dynamik.
Nur nicht in Österreich.Da hat die vorletzte Ökostromnovelle enormen Schaden angerichtet.
Den höchsten Zuwachs am Ausbau der Windkraft verzeichnen derzeit Spanien und man höre! USA und China.Stark im Trend sind gerade in Deutschland und England sogenannte Offshore-Windparks.Bisher nur im küstennahen Bereich aufgestellt , könnten die riesigen Windräder bald am offenen Meer anzutreffen sein. Aufgrund der Konstanz der Windverhältnisse erscheit sich das trotz der enormen absoluten Kosten zu rentieren.
Auch für Private könnte es bald am Hausdach eine Alternative fürs eigene Stromnetz geben. So hat die englische Firma Quiet Revolution eine Windenergieanlage mit 6 KW Leistung entwickelt.Damit liessen sich bei guten Windverhältnissen so um die 6000 bis 10000 KWh pro Jahr erzeugen. Genug für 2 Haushalte.
Das Ding schaut zwar aus wie ein Haushaltsmixer, aber aufgrund der vertikalen Konstruktion ist es der perfekte Windfänger und ideal für schnell wechselnde Windrichtungen. Also fast grenzgenial.
Derzeit sind die Anschaffungskosten mit ca 30.000 Euro noch zu hoch. Aber dass es sich dabei um keinen Scherz handelt, zeigt, dass sich der deutsche Stromriese RWE mit 7,5 Mio Euro eine Minderheitsbeteiligung an Quiet Revolution gesichert hat.
http://www.quietrevolution.co.uk