Radfahren im Winter

Schlechtes Wetter gibt es nicht

Wer von Ihnen schwingt sich im Winter auf den Drahtesel? Ja kennen Sie auch die kleine Überwindung wenn es draussen kalt und grau ist, der zweifelhafte Gang in den Fahrradkeller mit dem Gedanken “sollte ich heute nicht doch lieber in die U-Bahn steigen”? Aber spätestens wenn mann erst mal am Rad sitzt, der Körper aufgewärmt, die Luft frisch und klar und man bei den AutofahrerInnen vorbeibraust, ist es klar, dass sich die Entscheidung gelohnt hat. Neben mir denken sich das sicherlich viele StadtbewohnerInnen, denn laut VCÖ beutzen mittlerweile ca. ein Fünftel der RadlerInnen ihr Rad regelmässig auch im Winter. Radfahren ist nicht nur eine verdammt schnelle und dazu klimaschonende Fortbewegungsart, sondern auch ein aktives Fitnessprogramm, das dem „Winterspeck“ den Kampf ansagt. Aus diesem Grund finden Sie hier einige  Tipps fürs Radvergnügen das ganze Jahr über. Dabei denke ich zu allererst an die richtige Ausrüstung und eine der Witterung angepasse Fahrweise.

Urbane Mobilität: Hausbesitzer bitte umdenken!

Anlässlich der Blogparade zum Thema Urbane Mobilität bin ich als Raiffeisen-Leasing Mitarbeiter von der Teilnahme am Gewinnspiel ausgeschlossen, Gedanken zum Thema mache ich mir aber trotzdem ;-)

In Wien gibt es eine große Zahl an Häusern, die aus der Gründerzeit stammen. Ich lebe seit mehr als 20 Jahren in Wien und habe in dieser Zeit in vielen Bezirken gewohnt, immer in einem Altbau. Auch jetzt wohne ich in einer Gegend, die sich von der Gebäudestruktur her um 1900 entwickelt hat. Die Hausverwaltung hat beim Einzug in die Wohnung damit geworben, dass es auch einen Fahrradabstellraum gibt. Von Beginn an war dieser – gelinde gesagt – etwas unterdimensioniert. In den letzten Jahren hat sich aber der Trend zum Fahrradfahren in Wien derart verstärkt, dass in meinem unmittelbaren Umfeld fast jeder Haushalt mindestens zwei Fahrräder besitzt. Entsprechend angespannt ist die Situation nun in den Fahrradabstellbereichen (siehe Foto).

(Un)Intelligente urbane Mobilität

Die letzten Wochen bin ich wieder vermehrt mit dem Fahrrad unterwegs. Ich gebe es zu – ich bin derzeit noch ein Schönwetter-Radfahrer. In der kalten Jahreszeit und bei Schlechtwetter bin ich mit den Öffis unterwegs. Beim aktuellen durch die Stadt radeln fallen mir zwei Dinge auf: Zum einen nimmt die Anzahl der Radfahrer erfreulicherweise zu. Gestern z.B. bin ich mit zwei Arbeitskollegen, die ebenfalls mit dem Rad unterwegs sind, bei der Ampel gestanden. Beide waren vor ein paar Jahren noch ausschließlich Autobenutzer und das zeigt mir, dass da ein Wandel auch in meiner unmittelbaren Umgebung eingesetzt hat.

Copenhagen Wheel gewinnt James Dyson Award in den USA

Wie die Plattform Design Milk meldet, geht der heurige James Dyson Award in den USA an das Copenhagen WheelJames Dyson ist ja der Mann, der den Staubsauger vor einigen Jahren neu erfunden hat und damit auch als Geschäftsmann überaus erfolgreich wurde. Der James Dyson Award ist ein internationaler Preis im Bereich Engineering & Design, der nun auch junge Erfinder motivieren soll, innovative Produkte in die Welt zu bringen.

Stau einmal ganz anders

Das wäre doch mal eine Vision. Wir stauen uns als Radfahrer durch die Straßen. Utrecht zeigt es uns in einem Zeitraffervideo vor, aber auch andere Städt wie z.B. Kopenhagen (siehe dazu den inspirierenden Artikel über Kopenhagen, die Welthauptstadt des Radelns im velosophie) setzen voll auf den Radverkehr als das urbane Verkehrsmittel. Und wenn es in den nordischen Ländern klappt, warum sollte es nicht auch im – weit südlicher gelegenen – Wien funktionieren?