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Tag ‘Speicher’

Elektromobilität-woher kommt der Strom da aus der Steckdose?

veröffentlicht am 19.08.2009 um 04:04 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

Müssen wir, wenn der Run auf die Elektroautos wirklich los geht, unsere Kohlekraftwerke wieder anwerfen?

Eine berechtigte Frage, aber eine mehr als uncharmante Antwort auf eine an und für sich saubere Mobilität.

Heute produzieren moderne Diesel -bzw Benzinautos so rund 180 g/km CO².Mit Strom aus Kohlekraftwerken lässt sich die CO² Produktion von E-Autos theoretisch leicht senken ( CO² Ausstoss des in E- Autos verbrauchten Stroms, wenn dieser durch Kohlekraftwerke erzeugt würde). Ein  E-Auto mit dem heute gängigen Strommix aus verschiedenen Erzeugungsquellen zu betreiben,senkt den CO² Verbrauch auf unter 100 g/km.

Das E- Auto mit zB Strom aus Windkraft zu fahren bedeutet nur mehr 4 g/km.Also was liegt näher als den Strom für E-Autos aus erneuerbaren Energiesystemen zu speisen, wie Wind, Solar etc.

Blöd ist nur, meistens bläst der Wind dann, wenn das Auto nicht geladen werden kann oder die Sonne scheint nicht, wenn ein Auto am sinnvollsten geladen werden sollte,nämlich in der Nacht, wenns eh steht.

Ein durchschnittliches Auto in Deutschland steht so ca 23 Stunden am Tag einfach nur herum. Ich gehe mal davon aus, dass wir in Österreich nicht viel mobiler sind.

Was liegt da näher, als darüber nachzudenken, das künftige E- Auto selbst zum Energiespeicher zu machen und somit genau die Ungleichgewichte zwischen Erzeugung von sauberer Energie und Verbrauch zu optimieren bzw auszugleichen, ohne dass wir teure Speicherkraftwerke bauen müssten.

Wie das gehen kann, zeigt beigefügte Studie aus Deutschland.

Also - sinnvoll sind E-Autos nur mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern zu betreiben und so wie`s aussieht ist dieses Ziel auch erfüllbar.

stausee1.doc © Agentur für Erneuerbare Energien

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