• hintergrund anzeigen
top

Tag ‘Technologie’

QUANT NLV SOLAR, ein Solar-Auto?

veröffentlicht am 02.04.2010 um 17:19 von Jörg Bönisch (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Beim Surfen im Internet stolperte ich über einen futuristischen Prototypen, der schon das 2te Mal im Genfer Autosalon ausgestellt wurde: QUANT NLV SOLAR.

QUANT NLV SOLAR

Das Fahrzeug, an dessen Entwicklung die schwedische Edelsportwagenschmiede Koenigsegg beteiligt war und nunmehr von der Schweizer Photovoltaik-Firma NLV Solar AG weiterentwickelt wird, fällt mit seinen 600kW (800PS), einer Beschleunigung von 0-100 in 2,8 Sekunden und einer Spitzengeschwindigkeit von 377km/h, definitiv in den Bereich der Super-Sportler. Abgesehen davon, dass dieses Auto demnach recht teuer sein wird, birgt es doch einige sehr interessante Konzepte:

  • Der Monotube-Fahrgastraum aus Carbonfasern bietet 4 Passagieren Platz und Sicherheit.
  • Zur Reichweitenerhöhung ist die gesamte Karosserie mit einer semitransparenten Dünnschicht-Solarzelle aus Pyrit überzogen.
  • Für die Energiespeicherung kann man zwei verschiedene Systeme wählen:
    • konventioneller Akku (Metall-Luft)
    • Redox-Flow-Zelle
  • Allradantrieb mit vier rekuperationsfähigen 150kW Motoren.

NLV-Solar will noch dieses Jahr den Prototyp zertifizieren lassen und 2012 in Serienproduktion gehen.

Der Monotube …
ist eine Abwandlung des aus der Formel-1 bekannten Monocoque, wird also aus einem einzigen Stück hergestellt und bietet daher größtmöglichen Schutz.

Die Pyrit-Schicht:
Pyrit, oder auch Katzengold (FeS2) ist das weltweit am Häufigsten, natürlich vorkommende Sulfidgestein. Diese Solarzelle soll theoretisch einen Wirkungsgrad von 38% erreichen. Allerdings fehlen laut www.spiegel.de wissenschaftliche Nachweise.

Redox-Flow-Zelle:
Eine Redox-Flow-Zelle ist sowohl mit dem Akkumulator als auch mit der Brennstoffzelle verwandt. Der interessanteste Aspekt dieser Technolgie ist, dass der Akku „nachgetankt” werden kann. Der Elektrolyt besteht aus einem flüssigen Lösungsmittel in dem Salze aus u.a. Titan, Eisen, oder Schwefel gelöst sind. Diese Flüssigkeit könnte an speziellen Tankstellen einfach ausgetauscht und dort regeneriert werden. Eingesetzt werden diese Zellen bereits als Reservequelle für Mobilfunk-Basisstationen oder als Pufferbatterie für Windkraftanlagen.

Rekuperation …
ist das Rückgewinnen der Energie beim Bremsen oder Bergabfahren.

Wichtige Schritte zum richtigen Bauen

veröffentlicht am 28.04.2009 um 15:10 von Peter Engert (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Es ist wirklich faszinierend, was in diesem Zusammenhang in den letzten Jahren alles erfunden wurde. Wenn all die neuen technologischen Errungenschaften eingesetzt werden, dann rücken energieautarke Haushalte in greifbare Nähe. Ein weiterer Vorteil wäre, dass dann die Abhängigkeit von am Gashahn drehenden Ukrainern und Russen durch den Einsatz von erneuerbarer Energie stetig abnehmen würde.Solange aber zum Beispiel Installateurbetriebe zu wenig über die neuen Möglichkeiten wie den Einsatz von Erdwärme, Solarenergie, Photovoltaik, Pellets oder Brauchwassernutzung informiert sind bzw. nicht überzeugt davon sind, dass sich solche Investitionen langfristig rechnen, solange werden weiterhin viele Menschen beim Hausbauen die alten umweltschädlichen Technologien einsetzen.

Also wunderbar, dass es so viele neue Erfindungen gibt. Was bisher meines Erachtens aber definitiv vernachlässigt wurde, ist das Betreiben von Lobbying bei jenen Unternehmen, die in letzter Konsequenz die Kunden beraten und für die Installationen verantwortlich sind. Hier sollte zukünftig noch stärker angesetzt werden, um eine bessere Information der Bevölkerung zu bewirken und damit eine schnellere und umfassendere Nutzung der bestehenden Möglichkeiten beim Hausbau.

Ökoreifen sparen bis zu 5 % Treibstoff

veröffentlicht am 23.04.2008 um 20:52 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 3 Kommentare, keine Trackbacks

In der Sendung n-tv Wissen kam heute abend ein Beitrag über Ökoreifen. Angeblich sind bereits 90 % der Fahrzeuge mit diesen “grünen Autoreifen” ausgestattet. Das kommt mir nun etwas viel vor. Dennoch: Merkmale dieser Reifen sind vor allem neuartige chemische Füllstoffe, welche die Rolleigenschaften eines Autoreifens deutlich verbessern:

Silika und Silan sind die beiden Stoffe, die vor allem dazu führen, dass die Abriebbeständigkeit, Rollwiderstand und Bodenhaftung gegenüber herkömmlichen Russreifen verbessern. Der grüne Reifen hält genauso lange wie ein herkömmlicher Autoreifen. Tests zeigen, dass bis zu 5 % Treibstoffersparnis oder 150 EUR pro Jahr erreichbar sind.

Wieder ein kleiner Beitrag zur Reduktion von CO2.

top