Detroit Auto Show mit elektrischem Touch

 

SUVs sind bei der Auto Show nach wie vor präsent

Im Rahmen des Study Trips mit dem ELEEP-Programm hatte ich heute die Möglichkeit bei der Pressevorstellung der Detroit Auto Show dabei zu sein. Natürlich haben mich die Entwicklungen auf den E-Auto Sektor auch interessiert und deshalb werde ich hier die Modelle posten, die mir untergekommen sind. Generell ist zu sagen, dass das Thema E-Mobility hier in den USA noch nicht so richtig angekommen ist, aber die Großen haben zumindest mittlerweile etwas nachgezogen mit E-Modellen. Trotzdem sind die Stahlkolosse wie oben gefühlt wichtiger als Eco-Cars. Man sieht welchen Einfluss der günstige Energiepreis auch auf diesen Sektor hat.

BMW i8 + i3 Concept

BMW schickt gleich neue E-Cars in den Ring. Den kleinen flitzigen i3 der etwas an einen Mini erinnert und ein paar Sympathiepunkte bei mir sammeln konnte und der i8, welcher in der Sportwagen Liga spielen möchte und auch einen Verbrennungsmotor noch mit an Board hat.

BMW i-Serie

CODA – Der neue im Ring

Überraschenderweise ist mir bei der Auto Show eine neue Marke unter gekommen. Privat finanziert steigt CODA Electric Vehicles mit in den E-Mobility-Ring. Das in Kalifornien zusammengebaute E-Car soll eine neue Batterietechnologie mit an Board haben. Leider ist das Design – wie so oft bei den Newcomern – noch etwas verbessserungswürdig.

CODA

2012 Focus Electric von Ford – Recycled Plastic Bottles inside

Den größten Stand auf der Show hatte natürlich der Platzhirsch Ford. Aber auch Ford hat sich mittlerweile dem Trend nicht entziehen können und das Elektroauto 2012 Focus Electric vorgestellt. In der Füllung der Sitze sind auch ein paar Recycling-Plastikflaschen mit verarbeitet.

2012 Focus Electric

Audi A3 e-tron – Deutsche Eleganz

Der Audi A3 e-tron, der letztes Jahr auch schon einmal in Wien war, wurde ebenfalls in Detroit ausgestellt. Die alten Hasen wissen einfach wie ein Auto auszusehen hat.

A3 e-tron

VW E-Bugster – Weltpremiere in Detroit

Ganz neu ist das Modell von Volkswagen.  Der E-Bugster macht in Detroit von sich sprechen. Dieser ist so neu, dass es noch nicht einmal eine Website dazu gibt.

E-Bugster

smart – electric drive

Von der Größe wohl das sinnvollste Stadtauto ist der smart fortwo electric drive. Mitte 2012 soll er erhältlich sein.

smart electric drive

Tesla Model S – Die lang erwartete Familienlimousine

Der der Auto Show in Nordamerika darf Tesla natürlich nicht fehlen. Hier setzt man auf Einfachheit und hat nur das neue Model S präsentiert. Das Cockpit sieht übrigens aus wie ein großes iPad.

Tesla Model S

Ich bin gespannt wie sich die Elektromobilität in den USA weiterentwickeln wird. Hier ist das Pflaster dafür sicher noch ungemütlicher als in Europa aber Obama will bis 2020 angeblich eine Million Elektrofahrzeuge auf die Strasse bringen. Bei ca. 12 Millionen verkauften Autos pro Jahr (!!!) ist das vielleicht sogar möglich, ändert aber wohl wenig an der katastrophalen Verkehrssituation in den USA.

 

“Die Krise ist die Mutter der Innovation”

norm-stecker-elektroantrieb_174_010709.pngIn Abwandlung des Sprichwortes “Der Krieg ist der Vater aller Dinge” (Heraklit, griechischen Philosoph um 500 vor Christus), könnte man heute sagen, die “Krise ist die Mutter der Innovation”:

Nach jahrzentelangem maßlosen Verprassen von fossilen Brennstoffen auf allen Straßen dieser Welt und unbeschreiblicher Ignoranz gegenüber fortschrittlicher Technik, die unseren Planeten lebenswerter machen sollte, steht uns nun das Wasser bis zum Hals. Die Magnaten der Autolobby sehen ihre Felle davonschwimmen und siehe da, die seit dem letzten Jahrhundert im „Ladl” verstaubenden Konzepte werden wieder ausgegraben. Die KFZ-Industrie endeckt ihr Liebe zur Elektrizität!      

Was uns Handynutzern bis dato verwehrt blieb, wird zukünftig bei allen Elektrofahrzeugen Einzug finden und ist bereits beschlossene Sache: ein einheitlicher Stecker!! Kaum zu fassen, was der Druck auf die Börse (und Geldbörse) alles zuwege bringt. Der Stecker ist dreiphasig, arbeitet mit 400 Volt und kann so jede Autobatterie in wenigen Minuten „auftanken”. Um das ganze noch zu toppen, kauft sich Daimler nun auch beim lange belächelten Kleinstproduzenten Teslar Motors ein (vorläufig 10 %)… aber es kann auch noch ein bisserl mehr werden. In Bälde sollen alle PKW von Daimler mit Lithium-Ionen Batterien aus eigener Produktion ausgestattet werden.

Kommt dann noch dazu, dass neueste Entwicklungen in Richtung Multiplizierung der bis dato eher unzureichenden Reichweite von E-Autos zeigen – IBM setzt auf das Konzept der Lithium-Sauerstoff Akkumulatoren. Sauerstoff-Batterien anstelle der “potenziell entflammbaren Lithium-Ionen-Batterien”. Soll heißen, daß die vielgeschmäten und belächelten “Elektrospielzeuge” bald ohne „Tankstop” von Wien nach Venedig und retour fahren können und die E-Familienkutsche auch noch bei jedem Ampelstart – aufgrund der weitaus überlegeneren Kraftübertragung – den Porsche hinter sich recht alt aussehen läßt…
Das beste daran aber wird der lautlose Verkehr auf der Ringstraße und am Gürtel sein… Ich freu mich schon :-)

Sauber beschleunigen, cooles Design!

Tesla, Hollandstraße 11Raiffeisen-Leasing fährt Tesla. Keiner hat´s gehört aber alle haben´s gesehen.
Ganz nach dem Motto:„Heast mi?”; „Na!”; „Sigst mi?”; „Jo!”; „brauchst ka Hörgerät ich bin ein Tesla!”Letzte Woche war Craig Davis (Sales and Marketing Director, Europe) mit dem
“grünen Elektrosportwagen”, einem Tesla Roadster (in blitzblau), zu Besuch bei Raiffeisen-Leasing. Das Wechselstromauto aus Kalifornien hat nicht nur aufgrund des schnittigen Designs oder weil der Wagen in 3,9 Sekunden auf 100km/h beschleunigt, Aufsehen erregt, denn schier unglaublich war wie sich der Wagen absolut geräuschlos aus der Parklücke bewegte, beschleunigte, nicht mehr zu sehen war.
400 Tesla Roadster befinden sich bereits auf der Straße, in Österreich werden die ersten Fahrzeuge im September 2009 ausgeliefert. Es gibt den Roadster, der mit Lithium-Ionen Akkus ausgestattet ist, in zwei Ausführungen 248 PS/185 KW und 288 PS/215 KW. Der 3,95 Meter lange und 1,15 Meter „hohe” Tesla wird bei Lotus in England gebaut und hat eine Top-Ausstattung; zwei Airbags, Tempomat, Traktionskontrolle, Klimaanlage und Sitzheizung und kostet rund 100.000 Dollar.
Doch in Kalifornien steht die Zeit nicht still und ab 2011 ist Model S von Tesla Motors auf dem Markt! Es gibt bereits über 1.000 Bestellungen für den Siebensitzer, der zwei Kofferräume haben wird und in Kalifornien gefertigt werden soll. Kosten wird die Limousine 50.000 Dollar.

Auf der Prominentenliste finden sich Namen wie George Clooney und Arnold Schwarzenegger die auf den sexy Ökoflitzer setzen, beide sind stolze Besitzer eines Tesla Roadster. Aber nicht nur die Prominenz auch Daimler glaubt an den Elektrofahrzeughersteller und ist kürzlich mit einem Anteil von knapp 10% bei Tesla eingestiegen.
E-Mobilität verpflichtet und so ist Tesla Motors natürlich auch auf der Expo für nachhaltige Mobilität, the electric avenue 09 in Friedrichshafen vertreten.