Blogserie Teil 7: Der Sklavenhandel und die Energiewirtschaft

steckdose174.jpgDas neue Jahr hat begonnen und es ist Zeit die Blogserie, die mit viel positivem Feedback aufgenommen wurde, abzuschließen. Die Einleitung macht eine ziemlich populistische Anekdote von Robert F. Kennedy jr, der letztes Jahr eine ARA-Lecture gehalten hat. Er verglich die derzeitige Abhängigkeit von Öl, mit der Zeit als man während des Sklavenhandels in Grossbritannien diskutierte, warum der Sklavenhandel nicht abgeschafft werden könnte:

Die Abschaffung des Sklavenhandels würde zu einem massiven Verlust an Energie, die die Industrie braucht, führen und durch die massive Erhöhung der Energiekosten (Anm. Sklaven waren ja quasi gratis) hätte man massive Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen Kolonialmächten.

Na, klingt das vertraut? Das Ende des Sklavenhandels liest sich wie die  Zukunft der Energiewirtschaft. Ein mächtiges Land stellt seine Energieversorgung komplett um und zwingt alle anderen Länder, es ihnen gleich zu tun, um keine Wettbewerbsverluste zu erleiden.

Im Übrigen führte die Abschaffung der Sklaverei nicht zu dem befürchteten Energieengpass, sondern entfesselte ein ungeheures Potential an unternehmerischen Aktivitäten. (weiterlesen …)