Was hinter unseren Kyoto Zahlen steckt

Das Thema der Millionenzahlungen, die Österreich wegen der Verfehlung von Kyoto zahlen muss, geistert schon eine Weile in diversen Medien herum. Ich habe mir nun mal die Mühe gemacht und überschlagsmäßig ausgerechnet was hinter den mal wieder viel zu abstrakten Zahlen steckt.

Gut gemeint ist leider oft nicht gut gemacht

Der Zertifikatehandel mit dem man die Strafzahlungen für eine Verfehlung nach Kyoto bemisst, ist leider derzeit das einzige Instrument, welches versucht die externen Kosten von fossilen Energieträgern in ein Produkt oder System einzurechnen um soetwas wie Marktgleichgewicht herzustellen. Was ursprünglich wie eine gute Idee klang, ist in der Praxis vorerst mal gescheitert. Die Preise für die Zertifikate sind so niedrig, dass es wieder günstig ist zu emmitieren, aber mit dem bisschen Geld was rauskommt, fast keine Projekte finanziert werden können. Auch eine internationale Investorengruppe hat das Problem erkannt und ruft zu Verbesserungen auf.

Blogparade VERLÄNGERT!!

Unglaublich was hier die letzten Tage passiert ist! Anfangs noch etwas zurückhaltend, haben bis jetzt sage und schreibe 16 Blogger und Bloggerinnen an unserer Blogparade (hier die Einladung) teilgenommen. Da einigen, die gerne mitgemacht hätten, die Zeit zu kurz geworden ist, wird die Parade verlängert und zwar bis

++++++Sonntag den 2. Oktober 24:00 Uhr++++++

also genau einen Tag vor der Verlosung, die Infos zur Verlosung gibt’s aber bereits heute!

Stau einmal ganz anders

Das wäre doch mal eine Vision. Wir stauen uns als Radfahrer durch die Straßen. Utrecht zeigt es uns in einem Zeitraffervideo vor, aber auch andere Städt wie z.B. Kopenhagen (siehe dazu den inspirierenden Artikel über Kopenhagen, die Welthauptstadt des Radelns im velosophie) setzen voll auf den Radverkehr als das urbane Verkehrsmittel. Und wenn es in den nordischen Ländern klappt, warum sollte es nicht auch im – weit südlicher gelegenen – Wien funktionieren?
 

Radfahren: Die häufigsten Irrtümer bei Radwegen

Radfahren ist die ökonomischte Fortbewegungsart, das ist unbestritten. Mit relativ wenig Ressourcen Einsatz – von rd. 10 kg. Fahrradmasse - schafft man bedeutsame Geschwindigkeiten, mitunter bis zu 50 km/h. Das macht Radfahren aber auch gefährlich – nicht nur aber vor allem auch für die Radfahrer selbst. Die häufigsten “Gegner” im Straßenverkehr sind Fußgänger und Autofahrer.  Mitunter geht es zwischen diesen Gruppen schon einmal aufgrund von Missverständnissen aggressiv zu. Der Online-Standard hat derzeit ein Special zum Thema und dabei sei allen Verkehrsteilnehmern vor allem der Artikel Radwege sind nicht für alle da ans Herz gelegt. Das Wissen um die Regeln könnte das eine oder andere Verkehrsopfer vermeiden und so Radfahren weiter attraktiv machen.

Riesenpotenzial Donauraum

Donau bei Klosterneuburg (Foto: Günter Strobl)Der VCÖ weist seit Jahren auf schlummernde Potenziale der Donauschifffahrt hin. Zuletzt hat eine Aussendung vom Sommer 2008 wieder auf eine leider sehr gegenteilige Entwicklung hingewiesen: Während sich der LKW-Verkehr vervierfacht hat, stieg die Schifffahrt nur um 68 %, berichtet der VCÖ. Die zuletzt vorgenommenen Investitionen z.B. des Wiener Hafens sind grundsätzlich begrüßenswert. Welche Entwicklung es allerdings entgegenzuwirken gilt, zeigt eben das Ausmaß des Güterverkehrszuwachses.