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Tag ‘Wasserkraft’

Aqualibre: Strom aus dem Strom

veröffentlicht am 27.02.2010 um 13:27 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

www.aqualibre.atWie der Standard in seiner Onlineausgabe am Freitag berichtet, wird derzeit eine Strom-Boje der zweiten Generation in der Wachau getestet. Diese Strom-Boje wird einfach in einem fließenden Gewässer verankert und erzeugt - ohne weitere Infrastruktur - Strom aus der Strömung. Auf der Webseite Aqualibre werden eine Reihe von Flüssen im deutschsprachigen Raum gelistet, die das Potenzial für eine derartige umweltfreundliche Stromerzeugung bieten. Natürlich ist auch die Donau darunter, aber eben auch eine Reihe kleinerer Flüsse wie z.B. Ill, Lech, Saalach, Salza, Gail.

Ich halte diese Technologie gerade für Österreich für äußerst interessant. Sie beweist auch, wie sehr wir schon an der CO2-freien Zukunft in diesem Land arbeiten - auf so vielen Ebenen und mit sovielen engagierten Menschen. Derartige Projekte sind Voraussetzung dafür auch die Elektromobilität glaubhaft zu forcieren.

Die Wassermühle – eine fast vergessene Technologie

veröffentlicht am 17.02.2010 um 16:12 von Stephan Grad icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Der norddeutsche Ingenieur Hartmuth Drews ist seit einiger Zeit im Begriff, die fast vollkommen in Vergessenheit geratene Technologie der Wassermühle wiederzubeleben - und nicht nur das. Drews ist davon überzeugt, dass mit Hilfe der modifizierten Wassermühlen der Wandel in der Energieversorgung kleiner Dörfer und Städte beschleunigt werden kann.

Im Gegensatz zu den historischen Wasserrädern erzeugen die Wasserräder von Hartmuth Drews mit Hilfe eines Generators Strom, welcher sich je nach Wasserrad-Dimensionierung zur Vor-Ort Verwendung eignet, oder direkt in das vorhandene Stromnetz einspeisbar ist.

Die herausragendste Eigenschaft der modernen Wasserräder ist ihre flexible Bauweise - je breiter ein Fluss ist, umso mehr Kranz-Module können aneinandergereiht werden. Auch wird kein Getriebe zwischen Wasserrad und Generator mehr benötigt - der Generator ist direkt in der Mühle integriert. So können die bisher gängigen Reibungsverluste in der Höhe von 15% minimiert werden.

Durch diese Standardisierung in der Produktion sind modernen Wassermühlen sehr kostengünstig in der Produktion - wodurch Sie sich nicht nur für den Einsatz durch die öffentliche Hand eignen, sondern auch für private Haushalte mit Fluss & Bach-Zugang.

Herr Drews wurde inzwischen sowohl vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie als auch von etlichen privaten Organisationen mit Preisen für sein modernes Wasserrad ausgezeichnet.

Gebt Putin endlich einen Orden!

veröffentlicht am 09.01.2009 um 04:13 von Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing) icon 1 Kommentar, keine Trackbacks

Mit seinem Drehen am Gashahn hat Putin zum Ausbau von nachhaltigen alternativen Energiequellen wahrscheinlich mehr beigetragen, als Generationen von Umweltaktivisten und Klimaforschern.

Wurde die erste Gaskrise 2006 seitens der internationalen Politik eher nach dem Kaiserwort :” Ja dürfens denn des” diskutiert, so scheint jetzt doch die Erkenntnis gereift zu sein, dass ein forcierter Ausbau nachhaltiger Energieträger und Energiesparen notwendig sind, um die Abhängigkeit von Gas und Öl zu reduzieren. Ganz nebenbei können wir damit auch etwas für unsere Umwelt machen.

Der neue Wirtschaftsminister scheint den verstärkten Ausbau alternativer Energiequellen wirklich ernst zu nehmen. Plötzlich wird in Österreich sogar wieder der Ausbau von Strom aus Wasserkraft diskutiert . Das ist sogar über alle Parteigrenzen hinweg konsensfähig und geht nicht im wütenden Protest einiger Weniger unter. Ein möglichst umweltschonender Bau ist da gefordert, aber wir können gerade in Österreich auf diese reich- und nachhaltige Energiequelle nicht verzichten. Andere Länder beneiden uns wegen dieser Möglichkeiten.

Und dass energieeffiziente Sanierung von Gebäuden Kosten spart und der Umwelt gut tut, lebt Raiffeisen Leasing schon seit Jahren mit eigenen Bau- und Finanzierungsmodellen vor.Da haben wir schon einige Projekte im öffentlichen Bereich erfolgreich umgesetzt. Wir haben das auch immer propagiert und als Idee bei Entscheidungsträgern plaziert. Freut uns, dass unser Ruf in der Wüste doch offensichtlich gehört wurde.

Was mir jetzt aber fehlt ist eine transparente Strategie und ein Masterplan für den geordneten Ausbau alternativer Energieträger und Energiesparmassnahmen. Hier wäre meines Erachtens der Wirtschafts- und der Umweltminister gefordert, ansonsten laufen wir wieder Gefahr, dass jeder irgendwas tut aber keiner weiss wohin die Reise eigentlich gehen soll. Vorgezeigt in  der bisherigen Ökostrompolitik -ein Zick Zack Kurs der so ziemlich Alle verstört hat.

Das Risiko , das die  Gaskrise heraufbeschworen hat ,ist, dass jetzt Gas durch Schweröl und durch das Hochfahren von AKWs kompensiert wird.

Also doch vielleicht keinen Orden ? 

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