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Tag ‘Wien’

Europas größte Passivhaussiedlung: Es geht los

veröffentlicht am 30.11.2009 um 12:37 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

G. StroblIch habe am 28. Mai 2008 an dieser Stelle vom Vorhaben in Wien berichtet, auf den ehemaligen Aspanggründen Europas größte Passivhaussiedlung zu errichten. Dabei hatte ich auch versprochen über den Fortgang laufend zu berichten. Nun ja. Bis dato hatte sich nicht viel getan, aber in den letzten Wochen ist deutlich Bewegung in die Sache gekommen (Foto).

Seit einiger Zeit sind Bagger und Aushubfahrzeuge unterwegs und erste Fundemente wurden betoniert. Erfahrungsgemäß gehts dann aber rasch weiter. Nebenbei werden dort auch noch Ausgrabungen zu einer Römischen Zivilstadt durchgeführt um vor der endgültigen Verbauung noch archäologische Erkenntnisse aus diesem Gebiet zu sichern.

Zu beiden Aktivitäten - zur Sicherung des Alten und zur Sicherung der Zukunft - werde ich dranbleiben.

Bikecity: Ein Leben ohne Auto in Wien

veröffentlicht am 15.05.2009 um 18:19 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

Bikercity Areal am Handelskai; Bild: G. Strobl/Quelle: ChorherrDie Beharrlichkeit von Christoph Chorherr hat sich ausgezahlt. Seit Jahren bemüht sich der Grünpolitiker die Wiener Stadtregierung davon zu überzeugen, den Handelskai entlang der Donau zu beleben. Einen Platz “wo die Stadt Wien bisher gesagt hat, den kann man nicht entwickeln, da kommt man mit dem Auto nicht hin.” Chorherr konnte die Verantwortlichen davon überzeugen, dass es eine Chance ist, eine “wirkliche Radlerstadt zu bauen”. Auf einem Areal in der Nähe der Nordbrücke in der Brigittenau soll nun eine “Bikercity” entstehen.

Eine Wohnsiedlung nur für Radfahrer
Mit dem Auto kommt man dort nicht hin. Trotzdem werden dort 250 attraktive Wohnungen in der neuesten Passivhaustechnologie entstehen, Baubeginn soll 2012 sein, frühestens 2015 werden die ersten Mieter einziehen.

Ein großartiges, urbanes Projekt, das den Beweis antreten soll, dass man gerade in der Stadt autolos leben kann. Wir werden dies genauso beobachten, wie die Passivhaussiedlung auf den Aspanggründen (dort hat sich übrigens noch nichts weiter getan - leider).

Ökobusinessplan Auszeichnungen helfen ein Gefühl für CO² zu entwickeln.

veröffentlicht am 19.03.2009 um 23:47 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon keine Kommentare, keine Trackbacks

Trophäe ÖkobusinessplanIn der Volkshalle des Wiener Rathauses wurden am Dienstag, 17. März 2009 erneut die Umweltpreise der Stadt Wien vergeben. Die Preisträger des heurigen Jahres waren Kraft Foods Österreich GmbH, T-Systems Austria GesmbH, Boutiquehotel Stadthalle und das Halbleiterunternehmen NXP Semiconductors Austria GmbH.

Im Rahmen der Rathausgala wurde auch die Raiffeisen-Leasing - bereits zum zweiten Mal - mit dem Ökobusinessplanpreis ausgezeichnet. Das Umweltprogramm der Stadt Wien fördert dabei die ökologische Entwicklung von Unternehmen. Raiffeisen-Leasing konnte z.B. gegenüber dem Vorjahr gemäß dem Kommissionsbericht “tolle Einsparungen im Bereich Energie und Abfall” erzielen. Insgesamt gelang es den CO² Ausstoß je Mitarbeiter von 3,2 auf 2,9 Tonnen je Mitarbeiter zu reduzieren. Ein erster Schritt in die richtige Richtung - wiewohl es da noch viel zu tun gibt. Betrachtet man nämlich den österreichischen CO²-Durchschnitt von 7,9 Tonnen (2007) “bleiben” jedem Mitarbeiter der Raiffeisen-Leasing noch 5 Tonnen für “Privatverbrauch”. Das ist natürlich eine Durchschnittsbetrachtung. Trotzdem: Mit der firmenweisen CO²-Betrachtung, die durch das Ökobusinessplanprogramm in unserem Unternehmen initiiert wurde, bekommt man erstmals auch ein Gefühl für die Kennzahl CO² und auch dafür, wo man ökologischer handeln kann. Aber wie gesagt: es gibt noch viel zu tun - auch für uns. Soviel sei schon verraten: Wir denken schon über Projekte nach, die unseren firmeninduzierten CO² Ausstoß bedeutend senken würden. Mehr darüber an dieser Stelle, sobald es spruchreif ist.

Europas größte Passivhaussiedlung entsteht in Wien

veröffentlicht am 28.05.2008 um 13:07 von Günter Strobl (Raiffeisen-Leasing) icon 2 Kommentare, keine Trackbacks

KernbohrungenIch wohne seit einem Jahr im 3. Wiener Gemeindebezirk. Nebenbei: eine wirklich schöne Wohnung, wir haben aber auch lange genug gesucht … Nun schweift mein Blick allmorgendlich über eines der größten Wiener Stadtentwicklungsgebiete dem Areal eines ehemaligen Bahnhofs, auch bekannt als Aspanggründe (nicht zu verwechseln mit einem anderen großen Stadtentwicklungsprojekt in Wien, den Asperngründen). Neuerdings heißt dieses Stadtentwicklungsgebiet im 3. Bezirk “Eurogate”.

Ich finde, das ist ein ähnlich skurriler Name wie seinerzeit der “Bahnhof Wien - Europa Mitte”. Der ist übrigens auch gleich um die Ecke meiner Wohnung und er wird wohl doch als “Hauptbahnhof Wien” sein Entstehen in den nächsten Jahren erleben. Irgendwie haben’s die Wiener Stadtentwickler mit den “Euro”-Bezeichnungen … Doch das ist eine andere Geschichte … - zurück zum eigentlichen Thema:

Auf diesen 20 ha umfassenden Aspanggründen also soll nun Europas größte Passivhaussiedlung entstehen. Ab Sommer 2008 wird es laut Presseaussendung der Stadt Wien losgehen. Ich kann quasi aus nächster Nähe als Anrainer (klick nach bei Google-maps) hier auf oekoenergie-blog.at berichten. Wird vielleicht spannend! Es gibt auch schon News, die kennt man im Wiener Rathaus vielleicht noch gar nicht: Man hat schon begonnen! Auf dem gesamten Areal liegen die Ergebnisse von Kernbohrungen herum. Wohl der erste notwendige Schritt dieses größten europäischen Passivhausprojekts, damit nicht auf Sand gebaut wird.

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