Lasst uns den Förderdschungel neu ordnen!
veröffentlicht am 20.04.2009 um 10:35 vonBeginnen wir bei bei Wohnbauförderung: Wer sich mit Fördermaßnahmen im Wohnbau beschäftigt, bemerkt, dass es unglaublich viele verschiedenartige Förderungen gibt, die wiederum auf Einzelmaßnahmen abzielen und nie die Gesamtheit des ökologisch sinnvollen Bauens berücksichtigen.Derzeit wird die thermische Sanierung in einer Form gefördert, die die Ökologie nicht umfassend berücksichtigt. So hat es meines Erachtens keinen Sinn, Dämmung in Form von Problemstoffen auf Fassaden aufzubringen, die die Sondermülldeponien der übernächsten Generation belasten werden. Und es macht auch keinen Sinn, große Warmwasserkessel zu fördern, ohne zu berücksichtigen, wie das Wasser erwärmt wird.
Natürlich ist klar, dass aufgrund der aktuellen Krise rasche Maßnahmen von Regierungsseite erfolgen mußten, um die Wirtschaft anzukurbeln. Aber wir müssen trotzdem beginnen, nachhaltiger zu denken. Heute ein Haus zu bauen sollte daher - sowohl technisch als auch ökologisch - state of the art erfolgen. Und es sollte natürlich alle Maßnahmen von der Wärmedämmung durch massivere Ziegel, Regenwasser als Brauchwasser, ökologisch sinnvolle Heizungssysteme (Pellets, Erdwärme) oder die in Österreich derzeit noch stiefmütterlich behandelte Photovoltaik und Solarenergie berücksichtigen.
Wir werden daher versuchen, ein Umdenken herbeizuführen und uns in entsprechenden Arbeitskreisen und Foren engagieren, um einen wichtigen Schritt im Rahmen der Eigenheimschaffung und Sanierung zu machen.










